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Kann Asbest den Boden kontaminieren?

gefragt von Chris0089 am 25.04.2009 um 15:36 Uhr

Folgende Problemstellung: Nach der einer Hausrenovierung lagerten wir asbestverseuchte Holzplatten im Garten über einen Zeitraum von fast 3 Jahren. Nun haben wir endlich das asbestbelastete Holz entsorgen können. Vom Platz her würde sich der freigewordene Boden (Dieser war vorher vom asbestbelasteten Holz (ca. 17 Ster gestapelte Holzscheitel) bedeckt) ideal zur Anlage eines Beetes für Salat, Kräuter, andere Genusspflanzen, etc. eignen. Nur unsere Befürchtung ist, dass der Boden auf dem das asbestbelastete Holz 3 Jahre gestapelt war, nun verseucht/kontaminiert ist und sich nicht zur Pflanzung von Nahrungsmitteln eignet. Denn in den Jahren könnten oder haben (?) ja Regenfälle giftige Stoffe des Asbestholzes gelöst und in den Boden geschwemmt haben. Deshalb bevorteile ich, den Oberboden 20 cm tief abzutragen (den Boden in dem sich meiner Meinung nach die Giftstoffe angereichert haben), und anstelle dessen Komposterde anzuhäufen. Nun meine Frage: Ist diese Prozedur notwendig, oder kann man auch auf Boden, der lange Zeit von asbestbelastetem Holz bedeckt war, Nahrungsmittel anbauen, die man dann ohne Gefährdung der Gesundheit verspeisen kann? Oder aber, hilft vielleicht sogar mein Vorhaben einen 20 cm dicken Oberboden abzutragen, nicht, um meine Beetpflanzen völlig vom Asbestgift fern zuhalten. Hoffe das jemand darauf eine Antwort und/oder Vorschläge weiß. Danke im Voraus.


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waggerla
beantwortet von waggerla am 25. April 2009 15:38
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Asbest ist (auch) ein Naturprodukt. Das Einatmen ist gefährlich, da es den Lungen schaden kann. Da es auch in der Natur vorkommt, wird es kaum für Pflanzen schädlich sein, nur eben wenn es in die Lungen gerät

Es wird dem Gemüse also nicht schaden, aber der Staub beim Umstechen etc. könnte den Lungen des Gartenarbeiters schaden.


anonym
beantwortet von Adore am 25. April 2009 15:37
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Ich denke, das Umweltbundesamt interessiert sich für deine Geschichte.


CanyonGrand
beantwortet von CanyonGrand am 25. April 2009 15:37
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mal ne ganz dumme frage: wieso lagert ihr das zeug 3 jahre im garten anstatt es gleich zu entsorgen???

Kommentar von Chris0089 am 25. April 2009 16:08

Ja, eigentlich hatten wir ja vor uns einen Kamin zuzulegen und das Zeug zu verbrennen (im Ernst). Nur dann waren wir auf einmal nicht mehr so scharf darauf, Asbestholz in unserem Wohnzimmer zu verbrennen... So ließen wirs im Garten.


anonym
beantwortet von schloh am 25. April 2009 15:39
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asbestfasern sind schädlich, wenn man sie einatmet...


anonym
beantwortet von 338194 am 25. April 2009 15:43
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Asbest ist verboten in Deutschland, wegen des Schadstoffs. Ich könnte mir vorstellen, daß durch die beschriebenen Umstände der Boden kontaminiert sein kann. Ich würde mich ans Umweltamt wenden und nach Erfahrungen bzw. Mitteln fragen, das festzustellen. Obwohl ich fürchte, daß da etwas "aufgewirbelt" werden könnte. Andererseits will man selbst wissen, wo man dran ist. In Regionen, wo es viel regnet und nur langsam das Wasser weggeht, kann es vielleicht noch tiefer in den Boden gelangt sein, während obendrauf es sauberer geworden sein könnte. Ich würde es wohl auch genauer wissen wollen. An Ihrer Stelle würde ich nicht nur nach Meinungen gehen.


lenzing42
beantwortet von lenzing42 am 25. April 2009 15:45
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Gefährlich am Asbest sind die Fasern,die eingeatmet die Lunge schädigen können.

Den Pflanzen macht das nichts,aber bei der Bodenbearbeitung können Asbestfasern freigesetzt werden.


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