Kann der Arbeitgeber verlangen, daß ich meinen Werkzeugkoffer (vom Arbeitgeber gestellt) von einer Baustelle zur nächsten transportiere und das dann auch noch auf meine Kosten? Der Arbeitgeber sagt zu mir, es wäre mein Problem wie ich und mein Werkzeug zur Baustelle kommen. Wie ich dorthin komme, sehe ich ja noch ein aber müßte er mir dann kilometergeld für`s Werkzeug bezahlen? Oder muss er sorge dafür tragen , daß das Werkzeug zur nächsten Baustelle kommt oder gilt hier eine Zumutbarkeitsregelung (z.B. bis 5kg oder so muss ich selber mitehmen)? Was ist wenn ich mit Fahrrad oder Motorrad fahren will (Dann kann ich nichts weiter transportieren)? Schließlich ist es ja mein Problem wie ich zur Arbeit komme oder? Gibts dazu irgendwelche arbeitsrechtlichen Gesetze? Wenn ja wo steht das genau, habe keine Lust das ganze Arbeitsrecht durchzusuchen. Eine hilfreiche Antwort wäre prima Gruß Tom
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Sicher mußt du dein Werkzeug mitnehmen. Willst Du ohne arbeiten? Kilometergeld für Werkzeug ist doch ein Gag oder? Solltest Du mal einen anderen Job suchen, Bitte bewerbe Dich nicht bei mir

Mein Gott, hast du Sorgen. Andere wären froh wenn sie einen Job hätten und ihren Werkzeugkoffer tranportieren dürften.
1hoss43 am 7. Dezember 2008 21:20 Und der Arbeiter ist natürlich auch verpflichtet, einen Kredit auf zu nehmen, damit er sich ein Auto kaufen kann, damit er und sein Werkzeug zur Baustelle kommt!? Gehts noch?? Klar, daß die Arbeitgeber es fertig bringen, immer mehr seiner Pflichten auf die Arbeiter abzuwälzen, wenn man es ihm so leicht macht!

Natürlich macht das dein Arbeitgeber, er trägt dir auch deine Brotbüchse von einer Baustelle zur anderen...
1hoss43 am 7. Dezember 2008 21:20 Und der Arbeiter ist natürlich auch verpflichtet, einen Kredit auf zu nehmen, damit er sich ein Auto kaufen kann, damit er und sein Werkzeug zur Baustelle kommt!? Gehts noch?? Klar, daß die Arbeitgeber es fertig bringen, immer mehr seiner Pflichten auf die Arbeiter abzuwälzen, wenn man es ihm so leicht macht!
In der heutigen Zeit würde ich mir das Werkzeug auf den Rücken schnallen, wenn es sein müsste.Mir ist meine Arbeit zu wichtig um mit dem Chef über so einen Käse zu diskutieren. Aber stimmt sollte mal fragen ob mein Arbeitgeber mir die Betreuung meiner Tochter bezahlt, für die Zeit in der ich ihm seinen Dreck wegräume.Bzw. seiner Kundschaft den Hintern wische.
1hoss43 am 7. Dezember 2008 21:20 Und der Arbeiter ist natürlich auch verpflichtet, einen Kredit auf zu nehmen, damit er sich ein Auto kaufen kann, damit er und sein Werkzeug zur Baustelle kommt!? Gehts noch?? Klar, daß die Arbeitgeber es fertig bringen, immer mehr seiner Pflichten auf die Arbeiter abzuwälzen, wenn man es ihm so leicht macht!
Der Arbeitnehmer kann ja auch aufs Arbeitsamt sitzen und irgendwelche Schulungen auf meine Kosten machen, weil es ihm zu wieder ist mit dem eigenen Auto zur Arbeit zu fahren. Jeder 2 muss in der heutigen Zeit ein Kredit aufnehem um ein Auto kaufen zu können. Nicht jeder hat das Glück reiche Eltern zu haben oder beim Lotto gewonnen zu haben.Es gibt so viele Dinge die nicht in Ordnung sind was Arbeitgeber so tun. Aber es nimmt mich langsam nicht mehr wunder, dass ausländische Aushilfsarbeiter eher genommen werden wie die eigenen Landsleute, wenn man nur Genörgel hört. Was haben unsere Vorfahren alles Arbeiten müssen, damit wir unseren dicken Hintern heute besser pflegen können?! Geht mir schon tierisch auf den Geist.Und wenn verschiedene ihren Job loswerden dann gibt es wieder gejammer. So ist es halt nun mal fürs liebe Geld muss man schaffen!
1hoss43 am 7. Dezember 2008 21:49 Bitte genau lesen, was ich geschrieben habe! Der Arbeiter muß natürlich zur Arbeitsstelle kommen können, schon klar! Das er u.U. auch einen Kredit aufnehmen muß, um sich ein Auto dafür zu kaufen, ist auch klar. Aber es ist nicht OK, wenn der Arbeitgeber seine Betriebskosten (Firmenwagen) auf den Arbeiter abwälzt! Der Arbeiter muß pünktlich in der Firma erscheinen, aber wie er von dort zur Baustelle kommt, ist das Problem des Arbeitgebers!!
Das ist aber von Beruf zu Beruf anders geregelt. z.B. haben Maurer Arbeitsbeginn an der Baustelle, Zimmerer in der Zimmerei (dort werden Fahrzeuge (aus)gerüstet und dann fährt man zur Baustelle. Das hängt glaube ich damit zusammen, daß ein Maurer seine Arbeit komplett auf der Baustelle leistet, ein Zimmermann aber in der Werkstatt schon die Balken usw. vorbereitet.
bitmap am 7. Dezember 2008 23:06 @1hoss43 Es kann auch weniger stressig sein, wenn der AN gleich von zu Hause zur Baustelle und von da wieder nach Hause fahren kann (je nach Wohnort, Baustellenort und Firmensitz). Ansonsten kommt es drauf an, was arbeits- oder evtl. tarifvertraglich geregelt ist. Deshalb zog ich es vor erst mal das Grundlegendste zu erfragen.

Sei froh das du eine Arbeitsstelle hast.
1hoss43 am 7. Dezember 2008 21:19 Und der Arbeiter ist natürlich auch verpflichtet, einen Kredit auf zu nehmen, damit er sich ein Auto kaufen kann, damit er und sein Werkzeug zur Baustelle kommt!? Gehts noch?? Klar, daß die Arbeitgeber es fertig bringen, immer mehr seiner Pflichten auf die Arbeiter abzuwälzen, wenn man es ihm so leicht macht!
Klar kann der Arbeitgeber von dir verlangen, dass du die Dinge mitbringst, die du zur Arbeit benötigst. Wie du das machst ist in dem Fall nicht sein, sondern dein Problem. Schließlich liegt es an dir, ob und wie du pünktlich zur Arbeit kommst und deine Stunden voll kriegst, damit du deine Kohle bekommst. Du hast es dir ja schließlich ausgesucht in diesem Job zu arbeiten... Ein Kilometergeld wirst du mit Sicherheit NICHT bekommen, es sei denn dein Chef stellt dir einen Firmenwagen. Die Kosten müsste er dann selbst übernehmen...

Wenn deine Arbeitsstellen immer so nah sind, dass du mit dem Fahrrad fahren kannst, dann brauchst du auch kein Kilometergeld. Was heißt eigentlich verlangen? Bist du so unglücklich bei deiner Arbeitsstelle?

Um welche Tätigkeit gehts überhaupt?
bitmap am 8. Dezember 2008 07:56 Nachtrag:
Zitat: ''Eine hilfreiche Antwort wäre prima''
Eine Antwort auf ne ganz simple Nachfrage ebenfalls.

Es ist Deine Sache, wie Du zum Firmensitz kommst.
Wie Du vom Firmensitz zur Baustelle kommst, ist das Problem Deines Arbeitgebers! Auch wie das Werkzeug zur Baustelle kommt, ist nicht Dein Problem!
Du bist nicht verpflichtet Dein privates Fahrzeug für die Arbeit zu verwenden! Es sei denn, das steht im Arbeitsvertrag, in diesem Fall ist er verpflichtet, Dir dafür Kilometergeld zu bezahlen und bei einem evtl. Unfall Schadenersatz zu leisten!
Informiere Dich darüber bei eurem Betriebsrat oder bei einem Gewerkschaftsvertreter!

Der Arbeitnehmer im Baugewerbe ist immer auf der Baustelle eingestellt auf der er eingesetzt ist ! Folglich hat er auch sein Werkzeug mit zu nehmen !
bitmap am 7. Dezember 2008 23:56 ''Der Arbeitnehmer im Baugewerbe ist immer auf der Baustelle eingestellt auf der er eingesetzt ist !''
Quatsch. Der ist immer bei seinem Arbeitgeber eingestellt. Egal, auf welcher Baustelle er tätig ist.

Was machst du denn mit dem Werkzeug bei "Schwarzarbeit"?Muss der Auftraggeber dann das Werkzeug transportieren oder bringst du das selber mit?? ;-)
Es ist SEIN Werkzeug und wenn er sein Werkzeug irgendwo brauch, dann soll er es gefälligst auch da hin schaffen. Wenn er keinen Betriebswagen hat, in den er das reinstellen kann, dann muss er sich n Geschäftsführer holen, der den Laden für ihn macht. Ich bin Zimmermann, und fahre auch wenns sein muss Kollegen umher oder hol halt was ab, was ins Auto passt oder so. Aber das mach ich, weils halt dann nich anders geht oder der Chef mich fragt und mir dann natürlich auch die Kilometer bezahlt, wenn ich sie nur für ihn fahre. Mein eigenes Werkzeug bringe ich kulanter Weise selber mit, aber keiner kann von dir erwarten, dass du seinen ******* umherkutschierst. Und wenn du eh kein Auto hast, dann sollte dein Chef ja wohl in der Lage sein zu sagen "ok, dann lösen wir das anders, bevor du die Kiste oder was auch immer mit dem Fahrrad sonstwohin fahren musst".
Die ganzen ****** Ansichten hier, von wegen "buckel so lange du darst" finde ich ziemlich daneben. Mein Chef kann froh sein, dass ich für ihn arbeite. Ich gebe 110 % und habs drauf und das weiss ich und er. Und wenn er meint, er muss mich wie seinen bimbo behandeln, so wie es bei dir scheint, dann wär ich die längste Zeit da gewesen. Klar kann man nicht immer so cool sein wie ich, wegen Familie und so, und wenn man ausm Osten kommt, muss man eh um jede Stelle kämpfen. Aber solange es Leute gibt, wie viele von euch hier, die jeden schaiss mitmachen, solange wird es auch Chefs geben, die denken sie sind dein Lehnsherr, und nicht dein Arbeitgeber! >8-(
So, musste mal gesagt werden! Schöne Weihnachten euch allen! =)
Max
Wenn ihr mir antworten wollen solltet, dann schreibt mir ne mail, hier les ich nix mehr maximi.me(at)googlemail.com
Und der Arbeiter ist natürlich auch verpflichtet, einen Kredit auf zu nehmen, damit er sich ein Auto kaufen kann, damit er und sein Werkzeug zur Baustelle kommt!? Gehts noch?? Klar, daß die Arbeitgeber es fertig bringen, immer mehr seiner Pflichten auf die Arbeiter abzuwälzen, wenn man es ihm so leicht macht!