Vergangenes Jahr wurden meine beiden Zwergkaninchen von einer eigentlich tödlichen Hasenseuche – der Myxomathose heimgesucht. Eins der Beiden starb, das andere konnte ich mit viel Liebe und Geduld wieder aufpäppeln. Geblieben sind einige Narben, unter anderem an einem Auge, das seither etwa um die Hälfte kleiner ist, als vorher. Der Tierarzt meint, ich sollte das Auge operieren lassen, weil sich unter dem Narbengewebe Bakterien und Keime ansammeln können, die zu Entzündungen führen. In dem Jahr, seitdem die Seuche überwunden ist, hatte Schnuffi aber nur ein einziges Mal eine Augenentzündung. Außerdem ist sie schon fast 8 und ich weiß nicht wirklich, ob ich ihr die Narkose antun will. Davon abgesehen finde ich knapp 150€ für so eine OP etwas übertrieben… Was würdet ihr tun?

Was genau soll denn da operiert werden? Ich würde evtl eine zweite Meinung einholen, um abzuklären, wie es damit aussieht. Schau Dich mal auf verschiedenen Kaninchenforen um - vielleicht magst Du das Thema dort mal unter Experten diskutieren, außerdem gibt es in einigen Foren Listen mit Tierärzten, die sich gut mit Kaninchen auskennen, was leider nur bei den wenigsten TÄ der Fall ist. Hier steht zB, was einen guten Tierarzt ausmacht: http://www.sweetrabbits.de/infoblatt.pdf
Ist Dir Dein Kaninchen 150 € nicht wert? Wenn es medizinisch angezeigt ist, würde ich es machen lassen. Hast Du einmal einen Abszess am Auge, ist es häufig so, dass das Auge entfernt werden muss oder die Entzündung auf die nahen Zahnwurzeln übergehen.
Hast Du denn wieder ein zweites Kaninchen?

Ich würde wohl genau so denken wie du. Solange wie sich das Tier nicht ständig mit solchen Entzündungen herumquälen muss, würde ich es auch nicht operieren lassen. 150 EUR ist ja fast noch billig:-) Bei meinem Kater hat es 571 Tacken gekostet, das nur nebenbei. Aber ich finde deine fast schon getroffene Entscheidung richtig.