Frage von knowonk, 38

Kamerawahl Hilfe?

Ich habe entschieden, mir eine Kamera zuzulegen. Doch leider weiß ich nicht, welche. Mwin Ziel sind einfach Fotos mit Qualität, also nur hobbymäßig. Deshalb will ih auch nicht so viel dafür ausgeben. Mir sind da etliche Modelle von Canon und Nikon entgegengekommen, doch mir fällt es sehr schwer, mich zu entscheiden. Ich würde maximal 480€ ausgeben. Nikon D3300, Canon PowerShot G7 X und Sony SLT-A65V sind mir gut aufgefallen. Kann mich wer beraten?

Antwort
von torfmauke, 10

Jede Mutter liebt ihr Kind, deswegen wirst Du hier in den meisten Antworten hören, wie gut die Kamera ist, die der Beantwortende selber benutzt und/oder die ihm gefällt! Neben der Tatsache, dass die Kamera bestimmte Funktionen ausführen muss, die man von ihr erwartet, ist für den Fragesteller die Frage wichtig, ob sie die erwarteten Funktionen wirklich ordnungsgemäss ausführt und wie sie ihm optisch und haptisch gefällt.

Wichtig für erfolgreiches Arbeiten ist aber weniger der Body der Kamera, sondern in erster Linie derjenige, der den Auslöser betätigt und danach erst einmal die Optik, durch die aufgenommen wird. Erst danach kommt die Kamera und ihre Fähigkeiten.

Welcher Typ Kamera es sein soll, hängt davon ab, welche Art von Aufnahmen der Benutzer damit realisieren will und natürlich auch, ob er professionell, semiprofessionell oder rein privat fotografieren möchte und wie viele Aufnahmen damit täglich gemacht werden sollen.

Also ist die erste Überlegung:

1.) Soll es eine kompakte Kamera sein, die man für Aufnahmen, die ins „Familienalbum“ sollen, benutzen will und wovon keine Drucke im Posterformat erwartet werden?

2.) Soll es eine Bridgekamera sein, die etwas größer ist, Aufnahmen in etwas besserer Qualität macht und schon über ein paar Funktionen verfügt, die besondere Fotobereiche ermöglichen.

Bei diesen beiden vorgenannten Kameraarten muss man noch entscheiden, wie groß der Zoombereich des Objektivs und die Pixelanzahl des Aufnahmechips sein sollen. Auch muss sich der Käufer die Frage stellen, ob er mit der Kamera Videos aufnehmen möchte.

3.) Soll es eine semiprofessionelle Systemkamera mit oder ohne Spiegel sein und welche Erwartungen stelle ich an das zur Verfügung stehende Objektivsortiment in Beziehung auf Vielzahl, Qualität und Preisbereich? Welche Mindestanforderungen habe ich an Auflösung und andere Funktionen, wie ISO-Bereich, Serienaufnahmen, Videofunktionen u.v.m.?

4.) Soll es eine professionelle Systemkamera mit oder ohne Spiegel sein, welches Aufnahmeformat soll sie haben, Mittelformat, KB-Vollformat, APS-C oder MFT? Welche Erwartungen stelle ich an das zur Verfügung stehende Objektivsortiment? Welche Anforderungen habe ich an Auflösung und andere Funktionen, wie ISO-Bereich, Serienaufnahmen, Videofunktionen u.v.m.?

Also solltest Du besser ein Fachgeschäft aufsuchen, dort die ein oder andere Kamera in die Hand nehmen und Dich beraten lassen, welche Funktionen sie haben, welche Objektive es dafür gibt, was sie taugen und kosten und wie ausbaufähig sie sind! Ob Du sie dann dort auch kaufst, ist eine andere Frage.

Antwort
von domleo, 10

Wie photograffix schon richtig sagte, musst du dich erst mal entscheiden, was du fotografieren willst und dann entscheiden, ob du eine DSLR (Spiegelreflex), DSLM (spiegellose Systemkamera | quasi das gleiche wie DSLR nur eben ohne Spiegel. Der Sucher ist digital und bietet viele Funktionen mit denen du das Bild beurteilen kannst, noch bevor du überhaupt den Auslöser drückst.) oder doch eine Bridgekamera (damit kenne ich mich nicht besonders aus. Kann ddir also auch nicht wirklich sagen, was daran toll ist)

Der markanteste Unterschied zwischen DSLR und DSLM (beziehe mich bei diesem Post nur auf diese beiden Arten) ist das Gewicht und die Größe.

DSLM sind kleiner und leichter bieten aber die gleiche Qualität wie moderne DSLR-Kameras.

Wenn du dich entschieden hast und weißt, welche Art Kamera du haben willst, ist es das Beste, du gehst in ein Geschäft und nimmst die Kameras in die Hand.

Höre auf niemanden, der dir sagt: Kauf Kamera XY!
Denn diese "Experten" kennen dich nicht. Sie wissen nicht, was du fotografieren willst, wie groß/klein deine Hände sind, ob du mit der Bedienung klar kommst und und und.
Nimm die Kamera wirklich in die Hand und mach ein paar Fotos. egal ob die gut oder nicht sind. du brauchst auch keine Speicherkarte. Einfach mal testen, kommst du an alles ran und wie kommst du mit dem Verstellen von Blende, ISO und co. klar.
Danach entscheidest du, was dir am meisten zusagt.

Nimm dir wirklich etwas Zeit für die Entscheidung. Sonst kann es sein, dass du es schneller bereust, als es dir lieb ist.
Und, was noch wichtig ist zu sagen, lass dir keine 1,7895 Milliarden Megapixel auschwätzen. Die braucht man nicht. Kosten nur unnötig mehr und ist reines Marketing.
Meine erste Kamera hatte 6MP und die hat Fotos gemacht, die ich in 60x90cm drucken kann.
Grüße und viel Erfolg

Antwort
von Skinman, 8

Eine ordentliche technische Bildqualität kriegst du da durchaus.

Die Frage ist, ob du fotografieren willst, will sagen nicht nur draufhalten und höchstens Abstand und Ausschnitt bestimmen, sondern eine mit der Zeit immer konkretere eigene Vorstellung deiner Bilder entwickeln und möglichst getreu umsetzen.

Letzteres macht die Industrie leider immer schwerer und teurer.

Daher... https://www.gutefrage.net/frage/welche-kamera-dslr?foundIn=list-answers-by-user#...

Der dort angesprochene Camera Feature Search von dpreview spuckt 61 Kameras mit den von mir dort genannten Mindestvoraussetzungen aus. Zu deinem Budget würde am ehesten eine gebrauchte Nikon D300 oder vielleicht auch schon D300s passen. Vielleicht auch eine Pentax DSLR. Man könnte es auch mit einer spiegellosen Samsung probieren, aber die du dir leisten kannst, sind aus der Zeit, als diese elektronischen Sucher noch nicht so richtig ausgereift waren und in bestimmten Lichtverhältnissen Probleme mit sich bringen konnten, vor allem für Brillenträger. Andererseits bringen Spiegelreflex-Sucher von Autofocus-Kameras mit APS-Sensor ebenfalls IMMER Probleme mit sich, sie sind klein und man kann darauf nicht gut manuell scharfstellen.

Willst du den klassischen Weg beschreiten, brauchst du dazu anfänglich noch ein Festbrennweiten-Objektiv von um die 30 bis 35 Millimeter mit möglichst hoher Lichtstärke, idealerweise 1.8 oder sogar 1.4, aber das könnte den Preisrahmen schon sprengen. Oder halt ein etwas finsteres und dafür billigeres Objektiv und dafür ein kleines Stativ, Manfrotto 190 wird da üblicherweise genommen.

Allerdings wirst du sowieso über kurz oder lang irrsinnig viel mehr Geld ausgeben, wenn du ernsthaft mit Fotografieren anfängst ;-)

Kommentar von Skinman ,

(Mit dem 'klassischen' Weg meine ich das hier:

http://photo.net/equipment/35mm/building-an-slr-system#body)

Antwort
von teddybaerx, 20

Ich habe leider keine aber lass dich doch mal in einem geschäft beraten wo du die kamera auch ausprobieren kannst oder so auf jeden fall solltest du die gut informieren (das Objekt etc. Sind auch wichtig!!)

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