Kameraempfehlung für Naturfotos?

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7 Antworten

Hallo

"NATURFotos" ist extrem unspezifisch und im Prinzip kann jede Kamera "Natur" ablichten.

Also wenn du Wölfe in der Lausitz auflauern willst brauchst du was "spezieles" Der Rest der Natur lässt sich mit jeder Kamera erfassen. Da sollte man dann noch Wissen ob Gewicht/Stromverbauch ein Problem wird und wie Robust das Gerät sein muss/soll.

Der nächste Punkt ist "Bildqualität" was kannst/willst du real umsetzen. Es macht wenig Sinn eine DSLR mit High End Optiken zu kaufen wenn man dann am Ende die Bilder auf einem 50€ Tintenpisser auf A4 Billigpapier von Aldi ausdruckt. Dafür reicht auch eine Webkamera oder ein Smartphone. Für saubere DIN A3 Profi Prints (Materialkosten um 5-10€) reichen 3-5 MP reale Auflösung. 10-12MP reichen für Citlylight Poster und das ist die "Maximalanforderung" für 99% der "Profis".

Ein guter Einstieg ist eine noch "Hosentaschenfähige" Prosumerkamera die sich bei Bedarf voll manuel bedienen lässt. 

Das fängt zb mit einer Olympus Stylus XZ2 an (Gabs mal für 220€) aber da gibt es auch die Stylus 1, die Canon Powershot S95, S100, S110, G15 oder G16, die Fuji X10/20/30, die Lumix LX7, die Sony RX100, Nikon P7100, Ricoh GR, Pentax MX1,,,
 

Prosumer sind schnell und Schnappschusstauglich wie DSLR (oder auch schneller als DSLR weil kein Spiegel hochgeklappt werden muss) und reichen für Fotoreportagequalität. Da wo die Automtiken an die Grenzen kommen muss man halt manuel arbeiten und/oder die Kamera auf ein Stativ stellen. Das muss man auch mit einer DSLR, nur eben je nach Sensor/Optik 2-4 Lichtwerte später. Wo DSLR Sinn machen ist bei kreativen Spielräumen (Lichtstarke Festbrennweiten) und Grenzsituationen (Supertele, Ultraweitwinkel). Und im Profibereich sind DSLR die zuverlässigen "Mulis" oder "Workhorses" die immer igendwie funktionieren und ein verkaufbares Bild erzeugen können. Aber das gilt für Profi DSLR und nicht für "Guckkasten mit Kiteimer" der Einsteiger/Amateuerklasse.

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Hi Felix. Ich möchte dir, im Gegensatz zu meinen Vorrednern, nichts konkretes bzw. keine konkrete Kamera empfehlen. 

Da die Geräte mittlerweile auf einem so hohen Niveau angekommen sind, kannst du mit keiner Kamera was falsch machen.

Daher mein Tipp: Gehe in einen Fotofachladen und lasse dich dort beraten. Nimm viele unterschiedliche Kameras in die Hand. Wie liegen sie in deiner Hand? Sind sie zu schwer oder auch zu leicht? Hast du Lust, das Gewicht über Stunden zu tragen? Bedenke, dass auch noch das Gewicht der Objektive hinzukommt.

Kommst du gut an alle Knöpfchen und Rädchen an? Sind diese für dich logisch angeordnet? Denn später solltest du die Kamera blind bedienen können.

Und eines noch: Lass dich nicht irre machen von Datenblättern, welche Kamera wohl die beste ist. Wie gesagt, die sind technisch auf einem so hohen Niveau, die sind alle gut. Und außerdem ist die beste Kamera immer die, die du mitnimmst. :)

In dem Sinne: Lass dir Zeit, immer gut Licht und viel Spaß.

Achso, wegen der Objektive: Lass dich wegen der Zahlen auf den Objektiven nicht verrückt machen. Das kommt von allein, dass du merkst, was für dich das Richtige ist. Was ist für dich eigentlich ein Naturfoto?

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Kommentar von FelixNeumayer
28.09.2016, 21:12

Landschaft, Wald, Pflanzen, etc. Alles wo kein Mensch Hand angelegt hat, oder Berge, Panorama etc

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Kommentar von Bose34
29.09.2016, 22:55

ich unterstütze seine aussage in dem Punkt das die Kameras auf einem sehr hohem Niveau angekommen sind

und für deine Bedürfnisse würde ich die eine Canon EOS 70D empfehlen

schaue dir diese Seite an sie gibt noch bessern content dazu als das ich es machen könnte:http://www.kamera24.info/profi/

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Haben ja bereits mehrere User gesagt, dass es in erster Linie auf Skills ankommt. Hab an dieser Stelle noch was zu vermelden. Jeder tag hat in seinem Verlauf gewisse Stunden in denen Licht,farben (auch wenns bewölkt ist) und Kontraste, die essentiell für perfekte Landscape- Bilder sind.

Lies dir das mal durch:

http://www.dreiwochen.de/2015/11/28/mit-diesen-7-tipps-gelingen-ihnen-echte-profi-fotos/

Die Info ist "on point"...

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Nur zu meinen Vorrednern:

Von DSLRs mit Kitobjektiven halte ich mal so garnichts. In paar Jahren kaufst dann die nächst n(t)euere Kamera, weil siehs einfach nicht bringt und wieder nur mit Kitobjekiv, sodass sie's wieder nicht bringt wobei das Objektiv bei derlei Sensorgröße nunmal das Wichtigste ist.

Auch die ganze Anfängershow von DSLR mit Kit, dann später lichtschwachem aber billigem Reisezoom und noch später dafür Systemblitz kenn ich schon zur genüge. Es ist immer das Selbe mit dem Resultat, dass die eigentlich gute DSLR dann in der Schrankwand liegt und die Fotos weiterhin vom Smartphone kommen.

Ich mag dir gerade nichts vorstellen, aber ich rate dir, immer wenn Dir Zahlen auf einem Objektiv einer Kamera wie 3,5-5,6(6,3) erscheinen, dann lauf einfach schreiend weg und lass alle stehen, die dir das empfehlen. Solche sind Verkäufer auf provisionsbasis , tragen Namen wie Dustin Kevin oder Luka Marvin und die Hose noch unter der Kniehöhe.

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Also ich hab die D3300 von Nikon und bin eig sehr zufrieden damit... Ich hab sie um ca 400 gekauft (Ohne objektiv! Für das 18-55 Kit-Objektiv, das nebenbei für dich komplett ausreicht, musst nochmal so ~150€ dazurechnen). Die wird jetzt aber eh billiger weil die D3400 vor ein paar wochen rauskam

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Ich würde dir eine gebrauchte Canon EOS 1200D empfehlen mit einem 18-55mm-Objektiv. Für 400 Euro bekommst du schon was sehr gut erhaltenes. Dazu noch ein oder zwei gute Bücher zu dem Thema.
Damit kannst du gleich den richtigen Einstieg lernen in dieses sehr schöne Hobby.

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Kompakt - Sony RX100 Mk2 oder Panasonic LX100. Spiegellos - Fuji X-E1, eine ältere NEX mit EVF oder Sony A5100 + Kit-Objektiv. Für den E-Mount gibt es genug Objektive, die ziemlich gut und nicht sehr teuer sind.

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