Kamera Objektiv erklärung?

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11 Antworten

Generell werden Objektive nach ihrer Brennweite (die in Milimetern angegeben wird) unterschieden.

Das "Normalobjektiv" stellt die Dinge ungefähr so dar wie man sie mit dem bloßen Auge sieht. Die Brennweite entspricht bei so einem Objektiv der Diagonalen des Aufnahmeformats. Bei einer Kleinbildkamera also ca. 43mm. Meist werden aber alle Objektive zwischen 40mm und 60mm als Normalobjektive eingeordnet.

Objektive die eine kürzere Brennweite haben nennt man Weitwinkelobjektive. Der Bildausschnitt ist größer. Je kleiner die Brennweite wird, desto größer wird auch der Bildausschnitt. Bei sehr kleinen Brennweiten kommt es zu Verzerrungen von graden Linien. Ein Beispiel für so ein extremes Weitwinkel ist das Fischaugenobjektiv.

Auf der anderen Seite gibt es das Teleobjektiv. Der Bildausschnitt ist kleiner und die Dinge wirken näher. 70mm-135mm wird gerne als Portraitobjektiv genommen. 200mm und größer sind bei Sport und Tierfotografen sehr beliebt.

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Hallo

beides sind vermutlich Panasonic Lumix Zooms. Der Hauptunterschied ist der Brennweitenbereich und das man beim 12-60 mehr Weitwinkel hat (ca 10°) während das 14-140 mehr Telereichweite hat (ca 11°).
Das Lumix 12-60 kostet weniger und ist teilabgedichtet. Als "nur" 5 fach Zoom muss es weniger Kompromisse machen als ein 10 Fach Zoom.
Aber bezogen auf denn Bildwinkel ist es mit 85-20° (65°) zu 75-9° (66°) genauso "Extrem" und deswegen sind die beiden Zooms in der Bildqualität nicht so weit auseinander. Das 12-60 hat aber ein schwaches 12mm Weitwinkelende während das 14-140 an beiden Enden "schwächelt". Bedeutet auch das 14-140 ist als Reisezoom ausgelegt und ersetzt kein Telezoom. Das 12-60 ist zu den Kosten des 14-140 mit dem 45-150 OIS kombinierbar oder man ergänzt es mit dem 35-100/2.8 bzw dem 40-150/2.8 von Olympus.

Ansonsten haben viele drauf gewartet dass Olympus das FT 12-60/2.8-4 für mFT neu aufgelegt aber jetzt kommt von Olympus ein 12-100/4 IS Pro das wäre noch interesannter als die Lumix "Dunkelzooms". 

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Diese Zahlen sind die Brennweite der Objektive. 50mm beispielsweise entspricht in etwa dem Sehfeld des menschlichen Auges.

Also eigentlich wäre es eh schlauer, die Objektive mit Bildwinkelangaben zu versehen, aber das mit der Brennweite ist eben historisch gewachsen.

10mm haben an APC-C einen Bildwinkel von etwa 106 Grad 
20 mm haben an APC-C einen Bildwinkel von ca. 67 Grad
50mm haben an APC-C einen Bildwinkel von ca. 30 Grad
100mm haben an APC-C einen Bildwinkel von ca. 15 Grad

Also gibt es da kein "gut" oder "schlecht". Es kommt immer darauf an, was du fotografieren willst.

Willst du also eine schöne Landschaftsaufnahme am See machen, nützen dir 200mm Brennweite wohl eher weniger. Da greifst du dann auf 50 oder gar 24mm zurück.

Willst du aber im Zoo den Pinguin fotografieren, dann ist 200 oder gar 300mm besser als 20mm.

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Das kann man nur anhand der Brennweite nicht sagen. Solltest schon die genauen Objektiv Bezeichnungen angeben und für welche Kamera, bzw. welches System die Objektive sein sollen. Das 14-140mm hat zwar einen größeren Zoombereich aber oft ist es so, dass Objektive mit großem Zoombereich keine gute Abbildungsleistung haben, also oft nicht wirklich scharf sind und unter chromatischen Abberationen (Farbsäumen) leiden.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Lichtstärke. Gute Zoomobjektive haben in der Regel eine durchgehende Lichtstärke (bzw. Offenblende), also z.B. f/4, f/2.8, f/1.8, f/1.4, usw. (umso kleiner die Zahl, umso lichtstärker ist das Objektiv). Billige Objektive haben meist keine durchgehende Lichtstärke, ein Objektiv mit f/4-5.6 z.B. hat  im Weitwinkel eine Lichtstärke von f/4 und am Teleende nur noch f/5.6.

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Hallo Storm...,"...und welches ist besser?"  Das kann man so nicht sagen. Qualitativ wohl ziemlich sicher das 12-60mm. Doch das wird nicht deine Frage berühren. Ich vermute, dir wäre mit einem Ausprobieren bei deinem Händer besser geholfen. Damit hättest du zumindest einen Blick für Brennweiten gewonnen. Die Bildqualität zeigen erst die Aufnahmen (Ganz grob: Objektive ohne Zoom sind in der Regel besser als Zooms, kurze Zooms besser als lange).

Für eine Vorstellung für den Blickwinkel von Brennweiten, hier eine schnelle Übersicht: http://www.digitalkamera.de/Fototipp/Brennweite_verstehen/433.aspx <

Google mal selbst nach "Brennweiten" :- )

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Besser? Für was?

Beide Brennweitenbereiche klingen für mich nach einem Micro-Four-Thirds System. Deren Sensor hat eine Diagonale von ca 21-22 mm - und das wäre die Normalbrennweite, also entspricht ungefähr dm Seheindruck des menschlichen Auges.

Darüber ist Tele, also wie ein Fernglas: holt nicht nur alles näher ran, sondern verdichtet auch die Perspektive. Darunter ist Weitwinkel: erfasst einen breiteren Bildwinkel, macht aber alles kleiner was weiter weg ist.

Beispiel: geh mal mit einem Handy, üblicherweise Weitwinkel, so nah an ein Gesicht heran dass das formatfüllend ist: die Nase wird übergroß, und die Ohren sind nicht zu sehen weil von den Backen verdeckt.

Mit dem 12 - 60 hast Du eine Erweiterung in Sachen Weitwinkel. Also bekommst Du mehr aufs Bild bei Landschaften, und kannst dramatischere Ergebnisse bei Architektur erzeugen.

Mit dem 14-140 hast Du einen Telebereich, der vieles ermöglicht. Aber die 2 mm nach unten fallen deutlich auf!

Qualitativ kommt es natürlich auf die Linse im Speziellen an. Allgemein aber gilt: je größer der Zoomfaktor, desto größer die Qualitätseinbußen. Ein 12-60 hat den Faktor 5, ein 14-140 den Faktor 10.

Letzteres geht damit eher in den Bereich "Suppenzoom", also alles wie durch eine mehr oder weniger dicke Suppe fotografiert. Da aber jede Linse anders sein kann, sage ich bewusst "geht in den Bereich"!

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Je mehr Brennweite (je größer die Zahl) umso näher kommst du an ein Objekt ran. 

Ein "besser" kann man nicht sagen ohne zu wissen um welche Objektive es sich handelt. 

Das 12-60 hat halt einen 5 fach Zoom. 

Und das 14-140 einen 10 fach. 

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Je mehr mm desto weiter kannst du Zoomen. Also ich würde 14-140 mm nehmen da kannst von nah 14 bis etwas weiter weg 140 alles einfangen.

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Kommentar von MetalMaik
03.11.2016, 18:51

Mehr Zoom hat aber nichts mit der Qualität des Objektivs zu tun. Im Gegenteil, umso größer der Zoombereich, umso schlechter ist meistens auch die Abbildungsleistung und die Lichtstärke des Objektivs. Ich verwende z.B. lieber Objektive mit einem geringeren Zoombereich, oder Festbrennweiten (gar kein Zoom), da mir die Abbildungsleistung / Schärfe und die Lichtstärke eines Objektivs wichtiger ist, als ein großer Zoombereich. 

Macht meiner Meinung auch wenig Sinn, sich eine Systemkamera (DSLR, DSLT oder DSLM) zu kaufen und diese dann mit einem minderwertigen Suppenzoom "auszubremsen". Dann kann man auch gleich eine Bridge-/Superzoomkamera nehmen.

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je größer die mm-anzahl, desto weiter kannst du raus zoomen. welches besser ist, kann man pauschal nicht sagen. bist du nur drauf aus möglichst weit zu zoomen, dann das 14-140mm (wobei ich dann doch eher zu einem x-200 bis x-300mm greifen würde). 

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Der Winkel.

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Wie gut das Objektiv ist erklären meist eher die Zahlen die dahinter stehen als die Angabe des Brennweitenbereichs (Zoomweite) und besser ist im Allgemeinen garkeine Zoomfunktion also 50mmF1,8 wäre gut oder meinetwegen 200mmF2,8. Diese Kamera kommt gar mit einem festverbauten 35mmF2,0 Objektiv aus (also keinerlei Zoomfunktion) und zählt zu den besten Kompakten http://www.chip.de/artikel/Sony-Cyber-shot_DSC-RX1-Luxus-Digitalkamera-Test_59702123.html

Der Rest wurde ja schon ausreichend erklärt, wie ich lesen konnte.

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