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Kaiserschnitt: Für Kinder gefährlicher?

gefragt von spekulant1 am 25.07.2009 um 13:15 Uhr

Stimmt es, dass eine Kindergeburt durch einen Kaiserschnitt wirklich risikoreicher ist? Weshalb? Und wie kann man das Risiko minmieren?g


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anonym
beantwortet von Sonnenkind78 am 26. Juli 2009 10:21
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Auch für das Kind stellt eine Kaiserschnittgeburt risikoreicher! Dadurch das die Enge des Geburtskanal fehlt, wird das Fruchtwasser nicht aus den Lungen gepresst! Dadurch können die Kinder Probeme mit der Adaption haben. Dazu kommt, das den Kindern der "normale" Geburtsstress fehlt und sie sehr häufig ziemlich erschrocken sind wenn sie so unvorbereitet in die Welt geschupst werden..auch das kann zu Anpassungsstörungen führen!!!

Kommentar von Ad2c08ea343345b54d6a74c9c1a810b8smallhummelelfe am 26. Juli 2009 14:47

Kaiserschnitt Kinder haben aber auch öfter als natürliche entbundene Kinder Probleme im taktilen Bereich sowie in der Tiefensensibilität haben, was sich aber meistens erst später bemerkbar macht. lg

Kommentar von alsosowas am 30. Juli 2009 18:43

Na, ob das vielleicht aber auch daran leigt, daß sie zu früh auf die Welt geholt wurden, oder eben sonstige Probleme vorlagen, die dann zum Kaiserschnitt führten?


anonym
beantwortet von romi66 am 25. Juli 2009 13:17
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Hab drei Kinder, erstes normal entbunden, zweites Notkaiserschnitt, drittes wieder normal. Keine Probleme mit allen dreien. Welches Risiko willst Du minimieren?


Isartaucher
beantwortet von Isartaucher am 25. Juli 2009 13:21
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Eine ganz aktuelle Studie hat nun ergeben, dass die perinatale Sterblichkeit bei Kaiserschnittgeburten doppelt so hoch ist (ca. 1:500) wie bei Spontangeburten (ca. 1:1000). Außerdem haben Kaiserschnittgeburten später häufiger gesundheitliche Probleme wie spontangeborene Kindern.

http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/Kaiserschnitt;art304,2854239


anonym
beantwortet von malokk am 25. Juli 2009 13:22
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Deine Frage lautet, ob ein Kaiserschnitt für Kinder gefährlicher ist als eine Normalgeburt. Die Antwort ist ganz klar: NEIN, entspannter als eine Normalgeburt. - Allerdings gibt es nebenbei noch andere Dinge zu betrachten: ein Kaiserschnitt birgt mehr Risiken für die Mutter. Ebenso, ich muss meinem Vorredner zustimmen, jeden Tag den das Kind vorzeitig geholt wird, ist ein verlorener Tag an Reifeprozedur für das Kind.


anonym
beantwortet von brunohbaer am 25. Juli 2009 13:16
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Ein Kaiserschnitt ist so gefährlich, weil es eben eine Operation ist und Operationen mit Blutverlust und Narkoserisiken verbunden ist.


Kommentar von guterwolf am 25. Juli 2009 13:21

aber doch nicht für das Kind.

Kommentar von 09a2da2350000a55fcfdd3dc52dbe4e3smallnubduk am 26. Juli 2009 14:06

natuerlich, auch das Kind bekommt davon was ab...

Kommentar von ulrike881 am 26. August 2009 01:21

Nein, das Kind ist genauso gesund.


valentine41
beantwortet von valentine41 am 25. Juli 2009 13:18
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Weil heutzutage viele Kaiserschnitte an einem Wunschdatum vorgenommen werden, sind die Kinder um 1-2 Wochen oder auch nur Tage nicht ausgereift und haben dann mehr Probleme bei der Atmung. Wenn schon Kaiserschnitt, dann nicht vor dem eigentlichen Geburtstermin. Wobei natürlich eine Operation von sich aus immer ein Risiko darstellt. Ich spreche hier nicht von Not-Kaiserschnitten.


anonym
beantwortet von samirax5 am 25. Juli 2009 13:19
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hmm.. also bei einem sehr geringen Anteil ist es möglich, dass der Arzt die Haut des Kindes bei Aufschneiden der Bauchdecke anritzt. Dann soll es Kinder mit Anpassungsschwierigkeiten auf Grund des KS geben, da ab und an Wirbel und Schädelplatten verschoben werden. Das kann aber bei einer spontanen entbindung auch passieren. Ich persönlich glaube nicht, dass es gefährlicher ist. Meine Tochter hatte die Nabelschnur um den Hals und wurde mit Hilfe der Saugglocke entbunden, die spontane entbindung war also auch nicht ungefährlich,...


anonym
beantwortet von lady55 am 25. Juli 2009 15:33
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Die Spontangeburt massiert während der Austreibungsphase die Lungen des Kindes. Das ist der Vorteil für´s Kind. Vor die Mutter eher weniger. Besondere Nachteile eines Kaiserschnittes sind mir nicht bekannt.


blumenfrau
beantwortet von blumenfrau am 26. Juli 2009 10:52
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angeblich ja...


nubduk
beantwortet von nubduk am 26. Juli 2009 14:17
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was soll der Kaiserschnittzirkus eigentlich. Klar, ein Notfallkaiserschnitt ist eine wunderbare Errungenschaft der Medizin, um Leben zu retten... Aber: eine Geburt erfolgt durch die Scheide. So ist es vorgesehen, und wenn es so vorgesehen ist von der Natur, ist es auch kein Kunststueck. Meine Frau und ich haben 5 Geburten hinter uns, die erste war eine Fruehgeburt, deshalb im Spital, die letzte hatte die Nabelschnur um den Hals, deshalb im Spital. Aber alle 5 kamen natuerlich auf die Welt. die 3 letzten gar haben wir ganz allein auf die Welt gebracht, ohne Arzt und Hebamme. Gebaeren ist ein wunderschoenes Erlebenis, auch wenn es weh tun kann: die Natur hat auch hier vorgesehen, habt keine Angst vor Schmerzen. Du kriegst die koerpereigenen Drogen grad mitgeliefert, damit dir die Schmerzen nicht zuviel werden. Ich habe als Vater der Kinder und Mann meiner Frau die Geburten assistiert, in der Rolle der Hebamme. Es gibt kein hoeheres Glueck auf Erden. Maenner, kommt aus eurer passiven Geburtsrolle raus, werdet Hebammen fuer eure Frauen!! Fuer viele Maenner ist die Vorstellung, dass da, wo sie den Franz reinstecken, ein ganzes Kind rauskommen soll. Die Vorstellung laesst ihnen oft den Blutdruck sinken bis zur Ohnmacht (so war es vorher auch bei mir) und wirkt danach oft lustmindernd.

Seit ich aber die Geburt nicht nur begleitet habe, sondern aktiv mitgestaltet habe (damit ist bitte nicht dieses unappetitliche Durchschneiden der Nabelschnur gemeint, dabei wird es auch vielen nur wieder uebel), sehe ich die Geburt als natuerlichen Vorgang, der uns emotional maximale Verbundenheit und Lust geben kann. Niemals mehr moechte ich diesen Augenblick missen, niemals wuerde ich diesen Augenblick aus meinen Haenden geben fuer irgendwelche Professionelle Helfer. Den Geschlechtsakt lassen wir ja auch nicht von fremden Experten "erledigen", oder?

Zum Thema sanfte Geburt gibt es viel Literatur, ich kann dazu auch noch was beitragen, falls Fragen da sind.


Kolumna
beantwortet von Kolumna am 26. Juli 2009 15:31
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Doch auch für das Kind besteht das Narkoserisiko. Außerdem fehlen die natürlichen Gegebenheiten einer Geburt für das Kind. Für einen Kaiserschnitt sollte man sich nur entscheiden, wenn es eine med. Indikation verlangt z.b. das Kind liegt in der Quer- oder Steislage, das Kind hat die Nabelschnur umwickelt. Ansonsten ist es immer besser eine natürliche Geburt zu machen.


anonym
beantwortet von ulrike881 am 27. November 2009 02:27
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Nach medizinische Sicht ist ein Kaiserschnitt,wenn er geplant ist,für das Kind überhaupt nicht gefährlich. Meistens wird eine spinalanästhesie(Kreuzstich)gemacht,und dadurch besteht überhaupt kein Narkoserisiko.Es gibt bei normalen Geburten auch Risiken.Statistisch gesehen sterben um 30% mehr Kinder bei einer normalen Geburt während des Geburtsvorgang.Weil das eben auch eine Belastung ist für Mutter und Kind.Bei einem Kaiserschnitt ist die Gewissheit sehr hoch,daß dem Kind bei der Geburt nichts passiert und gesund und ohne Geburtsschaden auf die Welt kommt. Aber diese Entscheidung soll Jede Mutter für sich selbst treffen und nicht immer alles schlecht reden.Notkaiserschnitt und geplanter Kaiserschnitt ist ja das selbe,nur beim Notkaiserschnitt ist meistens schon die Mutter und das Baby in Lebensgefahr und beim geplanten nicht.


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