Frage von SKiesel, 70

Käufer will vom Auto zurücktreten?

Hallo an alle.

Haben ein vielleicht Problem. Ich habe letzte Woche mein Auto schweren Herzens verkauft. Ein Autohändler aus Frankfurt meldete sich und schickte abends seinen Fahren per Zug vorbei. Dieser machte vom Bahnhof bis zu mir Nachhause eine Probefahrt (ca. 15km bestehend aus Stadtfahrt und Überlandfahrt). Nachdem er bei mir war wurde der kaufvertrag unterschrieben und der ist mit dem Auto weggefahren. Nach 2 Tagen bekomme ich von dem Händler einen Anruf das ich Betrug begangen habe. Punkt 1: Im April habe ich in einer Werkstatt die Steuerkette wechseln lassen. Jetzt gebe es ein Problem mit dem Motor das von der Steuerkette kommen soll. Für diese Sache will der Käufer 800€ zurückerstattet haben Punkt1: In der Anzeige im Internet hatte ich einen Kilometerstand von ca. 148000 angegeben mit der Info das dass Fahrzeug bewegt wird und somit Kilometer dazu kommen. Verkauft habe ich das Fahrzeug mit ca. 168000 km (stand auch auf dem Kaufvertrag). Für diese Sache will der Käufer 500€ zurück haben.

Wenn ich schnell bezahle käme er mir auf 800€ entgegen.

Wenn ich nicht zahle will er einen Anwalt einschalten.

Nun meine Frage - Was soll ich tun. bin absolut verunsichert. Das mit den Kilometern in der Anzeige sehe ich ja ein, aber im Kaufvertrag welcher ja unterschrieben wurde stehen ja die richtigen Kilometer.

boa ist das der Hammer. Ich hatte Ihm gestern (01.08.2016) eine Mail geschickt in der ich höflich auf den Kaufvertrag verwies.

1. Antwort:

also,

ich fackel da nicht lange rum.

wenn sie nun diesen weg einschlagen möchten dann werde ich sie anzeigen,
das inserat liegt vor. mein tipp, googeln sie mal nach fällen die
unseren gleichen, dann werden sie schlauer.

so wird das ganze nur noch teurer für sie.
sie hören von meinem anwalt. so nicht!!

2. Antwort 10 min später:

ach ja ich vergass,

stellen sie sich nun noch vor ich kenne den ausländischen händler der vor uns noch bei ihnen war...

und stellen sie sich vor das er jetzt im nachhinein noch gewisse dinge bezeugen kann.die welt ist klein vorallem unter händlern.

sie wissen was ich meine oder?

 ich glaube sie verstricken sich immer noch tiefer in unglaubwürdige

dinge hinein. überdenken sie ihre schritte nur all zu gut, das kann

böse nach hinten gehen im juristischen sinne.

also sie hören von uns!

Kurz zur Erklärung. Am selben Tag am Vormittag war ein Herr mit seinem Sohn da und fuhr das Auto probe. Danach wollte er den Preis drücken und fand angeblich ganz viele Mängel. Nachdem er den Preis um 1400 drücken wollte habe ich Ihn freundlich gebeten mein Gründstück zu verlassen.

Der angebliche Privatmann (Fahrzeug sollte für seinen Sohn sein) vormittags und der Käufer nachmittags wohnen ca. 300 km entfernt

Expertenantwort
von Hamburger02, Community-Experte für Auto, 51

Das ist die uralte Masche von südländischen Hinterhofautohändlern. Diese Masche hat keinerlei juristische Grundlage, wird aber dennoch gerne gemacht, weil sie so oft funktioniert. Hoffentlich nicht bei dir.

Selbst wenn er einen Anwalt einschaltet, kostet das erstmal sein Geld. Du müsstest erst nach einem Urteil bezahlen.

Vorschlag, wie man die ganz schnell los wird: "Habe mich erkundigt und möchte sie bitten, ihre Forderung schriftlich zu stellen und zu begründen, damit mein Anwalt das ganze prüfen kann. Kommt er zum Ergebnis, dass ich etwas falsch gemacht habe, bezahle ich, ansonsten nicht". Jede Wette, dass du dann nie wieder was hörst.

Es ist immer besonders elegant, einen "bösen Buben" mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. ;-)



Antwort
von testwiegehtdas, 44

Hast du das Geld schon bekommen?


Du verkauft von privat. Damit zählt gekauft wie gesehen. Im Inserat stand, dass das Fahrzeug noch bewegt wird und daher km dazu kommen, im Kaufvertrag stand es richtig. Wenn der angestellte nicht richtig liest oder hinschaut ist das nicht dein Problem!

Ich muss sagen, 20.000km mehr finde ich aber schon heftig, wie lange war der alte Stand her?

Ich denke er versucht dich abzuzocken. Evtl. war die Person davor sogar eingeweiht, ich will da aber nichts unterstellen und das solltest du auch nicht tun. Nur mal im Hinterkopf behalten, falls es doch zu größerem Stress kommt und dann NUR mit deinem Anwalt besprechen.

Ich würde ihm eine nette und höfliche Mail schreiben, dass du einen gültigen Kaufvertrag geschlossen hast und der Angestellte das Auto so nach Probefahrt akzeptiert hat. Zudem würde ich, wenn du es noch hast, einen Screen-Shot vom Inserat beifügen, und ihm dort die km-Auskunft und den Satz mit dem bewegen einkreisen. 

Bei einem Privatmann als Käufer könnte man evtl. noch sagen er wollte das Auto so nie kaufen, wenn er das gewusst hätte. Ein Kaufmann vom Fach trägt das Risiko (meiner Meinung nach) selber. Es hätte ja auch ein ungewollter Tippfehler sein können.  

Du bist kein Händler und hast es nach bestem Wissen und Gewissen verkauft.

Hast du eine Rechtsschutzversicherung? Wenn ja, dann würde ich sie nutzen und damit schon mal zu einem Anwalt gehen. Der Anwalt kann ihm dann einen netten Brief schreiben. Wenn nicht würde ich auf Schritte von ihm warten, oft sind das nur leere Drohungen.

Die Steuerkette wurde in einer Werkstatt gewechselt. Wenn dort etwas verbockt wurde ist das nicht dein Risiko. Der Händler hatte die Chance das Auto vor dem Kauf zu prüfen, wenn er das nicht ordentlich tut sein Problem. Du hast da ja nicht hobbymäßig selber rum geschraubt sondern es von einer Firma machen lassen. Davon dass bei Gebrauchtwagen auch mal was repariert oder erneuert wird muss man von ausgehen. Ich würde in der Mail daher noch mal darauf verweisen, dass es fachmännisch von einer Werkstatt eingebaut wurde.

Wenn dort etwas falsch eingebaut wurde ODER schon wieder kaputt ist, dann ist das nicht dein Problem, AUßER du wusstet davon und hast es verschwiegen. Dafür braucht er aber einen Zeugen oder du könntest ihm wegen übler Nachrede  (heißt das noch so?) anzeigen, falls er das irgendwann behauptet. Immerhin ist das eine Verleumdung (gem. § 187 StGB).

War im Kaufvertrag ein Ausschluss der Sachmängelhaftung?

Nur so als Info: Wenn er dich verklagt muss er das erst mal zahlen. Erst am Ende zahlt der andere, wenn es der Verlierer ist. Das wird also erst mal nur für ihn teuer.

Kommentar von SKiesel ,

zwischen einstellen des autos ins internet und verkauf lagen 4 Tage. Der Kilometerstand in der Anzeige war ein Tipfehler.

Ja die Sachmängelhaftung wurde ausgeschlossen.

Geld ist bei Übergabe an mich gegangen, habe es also schon.

die Mail die ich gestern geschrieben hatte war eigentlich nett und freundlich, aber kam wohl leider nicht so an

Kommentar von testwiegehtdas ,

vermutlich sind es einfach sehr dreiste Leute, die über "Drohungen" versuchen nachträglich den Preis zu drücken. Für manche ist das Standard, die versuchen das bei jedem Verkäufer und hoffen, dass ein paar darauf reinfallen.

Hätten sie es vorher versucht hätte man sie einfach weg geschickt, jetzt will man ja, dass es klappt.

Ich würde daher entweder die nette Mail mit den Tipps oben schreiben oder abwarten ob sie noch was machen (außer böse Mails schreiben).

Alleine schon deren Mails sind super unseriös...

Du hast dein Geld und kannst erst mal beruhigt sein.

Sie könnten versuchen zu behaupten, dass du das mit Absicht gemacht hättest. Aber im Vertrag stand es ja richtig und sie haben dem trotzdem zugestimmt, daher denke ich wird nichts auf dich zukommen. Denn für Kaufmänner gelten oft andere Regeln im Recht als für Private. 

hattest du auch mündlich auf den Fehler hingewiesen oder war es dir vorher nicht bewusst?

Rechtlich könnte evtl. der Käufer vom Kauf zurück treten, mehr steht ihm nicht zu. Das es aber eben ein Kaufmann war, trifft das vermutlich nicht mal zu!

Wie gesagt. Nette Mail und noch mal klar stellen (keine Schuld auf dich nehmen!!!) oder ignorieren

Falls du die Mail schreibst würde ich noch erwähnen, dass bei dir kein ausländischer HÄNDLER war, sondern nur ein Privatmann der ein Auto für seinen Sohn gesucht hat.

[Versucht dort ein Händler mit der Ausrede "sein Sohn sucht" den Preis zu drücken könnte das evtl. sogar schon Richtung Betrug gehen, vielleicht sogar schon gewerblicher Betrug wenn er es öfter macht. Immerhin würde man bei einem Händler härter bleiben als bei einem "armen Jungen" der ein Auto braucht.]

Kommentar von SKiesel ,

Die Fehler die mir als Laie und Privatperson bekannt waren (und da gab es eigentlich keine) habe ich beim Kauf mitgeteilt und in der Anzeige mitgeteilt.

Wenn man es genau betrachtet, gab es ja keinen Fehler - Fahrzeug war in der Werkstatt und da wurde mir mitgeteilt - alles i.o

Ich werde jetzt erstmal garnichts tun, denn sowas zieht einen verdammt runter.

Die Interessenten die frühs bei mir vorort waren behaupteten ganz verrückte schäden (z.b. Servolenkung ohne Funktion) was ja absoluter schwachsin ist. Mit denen wurde ja nichts schriftlich gemacht und besprochen. Ich hatte mitgeteilt das ich das Auto aus besten gewissen beschrieben habe und wenn Sie den Preis nicht bezahlen wollen das gründstück verlassen können.

Kommentar von testwiegehtdas ,

gute Entscheidung!

Vermutlich kommen noch ein paar böse Mails und dann meldet er sich nie wieder.

Der einzige Fehler wäre hier ja der Tacho, aber der stand ja richtig im Vertrag und im Auto. Daher war er bei der Probefahrt auch gut sichtbar...

Antwort
von Achim19651, 49

Moin,

er soll Dir den Buckel runterrutschen. Daß km dazukommen, hast Du im Inserat geschrieben. Die Sachmängelhaftung hast Du ausgeschlossen, und die ausgiebige Probefahrt verlief offenbar ohne Beanstandung. Also geht es doch nur um Preisdrückerei.

Entscheiden tut immer noch der schwarze Mann oder die schwarze Frau, kein Anwalt. Und die reißen sich bestimmt um Mandate, wo es um 800 EUR Streitwert geht ...

Ignorieren und aussitzen.

Gruß

Antwort
von bluberryMuffin, 70

Der will dich abzocken, ganz klar.

Die Internetanzeige ist nicht verbindlich, sondern der Kaufvertrag. Wenn du darauf hingewiesen hast, dass das Fahrzeug weiterhin gefahren wird und im Kaufvertrag der richtige Kilometerstand steht, bist du absolut auf der sicheren Seite. Auch die Sache mit der Steuerkette ist klar. Solange du den Wechsel ordnungsgemäß angegeben hast, kann da nichts auf dich zukommen. Der Käufer ist selber schuld, wenn er ein Fahrzeug kauft, und dann später merkt, dass es Probleme macht, solange du von den Problemen nichts wusstet und ihm diese nicht verschwiegen hast.

Auch dass er dir mit den 800 Euro "entgegenkommt", wenn du schnell bezahlst, deutet auf Betrug hin. Er will dich unter Druck setzen, sodass du keine zeit hast, einen Anwalt einzuschalten und den Betrug zu entlarven.

Am besten, du nimmst dir einen Anwalt und richtest dem Käufer aus, dass er sich an diesen wenden soll. Dann hörst du von dem nie wieder.

Kommentar von jbinfo ,

Der Fragesteller braucht für diesen Quatsch keinen Anwalt. das erledigt sich von ganz alleine.

Antwort
von migebuff, 43

Wenn ich schnell bezahle käme er mir auf 800€ entgegen.

Och, wie freundlich, ein wahrer Wohltäter.

Ein Händler bzw dessen Angestellter, der nicht fähig ist, den Kilometerstand vom Tacho abzulesen und zudem nicht fähig ist, den Kilometerstand auf dem Kaufvertrag zur Kenntnis zu nehmen? Welcher Richter soll ihm diese Geschichte bitte abkaufen?


Weiterhin würde mich interessieren, wie er das mit der Steuerkette erklären will. "Herr Richter, Herr Richter, der böse Mann da war in einer Werkstatt, hat für einen riesen Batzen Geld die Steuerkette wechseln lassen, das hat der nur gemacht um mich zu betrügen" - ähm...ja...klar.

Betrug setzt voraus, dass du vorsätzlich dir bekannte Tatsachen verschweigst, um dir einen Vorteil zu verschaffen. Du hast den Wechsel in einer Werkstatt durchführen lassen und dafür gezahlt - du kannst folglich davon ausgehen, dass alles ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Wie will er nachweisen, dass du als Laie von irgendeinem Mangel wusstest, den nichtmal der gewerbliche Käufer bei einer ausgiebigen Probefahrt feststellen konnte?

Antwort
von jbinfo, 61

Das ist eine alte Masche um nachträglich den Kaufpreis zu mindern.  Wenn im Vertrag der richtige KM-Stand steht ist alles ok. Motorproblem ist nur eine Behauptung, mehr aber auch nicht.

Lass dich nicht kirre machen. Der wird auch keinen Anwalt einschalten. Wenn du nicht mehr reagierst wird er sich auch nicht mehr groß melden. Du brauchst keinerlei Zugeständnisse machen. Das sind alles nur hohle Worte und Drohungen.

www.sicherer-autokauf.de

Antwort
von tevau, 70

1. Thema Steuerkette: Als Privatmensch darfst Du die gesetzliche Gewährleistung beim Verkauf ausschließen. Das musst Du aber auch explizit im Kaufvertrag tun, ansonsten gilt die gesetzliche Gewährleistung nämlich, und Du haftest für auftretende Schäden.

Wenn also im Kaufvertrag steht "unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung", bist Du hinsichtlich etwaiger Gewährleistungsansprüche aus dem Schneider. Aber wenn Du das Auto unter falschen Angaben bzw. unter unzutreffender Zusicherung bestimmter Eigenschaften verkauft hast (also zum Beispiel einen Steuerkettenaustausch, der tatsächlich NICHT stattgefunden hat), hast Du ein Problem: Der Käufer könnte dann eine Rückabwicklung fordern und sogar noch Schadenersatz (wie z.B. die Anfahrtkosten zu Dir) fordern. Allerdings könntest Du dann Ansprüche gegen die Werkstatt geltend machen.

2. Thema km-Stand: hier hast Du gar nichts zu befürchten. Tatsächlich verkauft hast Du mit dem echten km-Stand. Einen Anspruch hätte der Händler nur auf Ersatz seiner Aufwendungen (die Bahnfahrt und Kosten des Abholers), wenn er wegen des höheren km-Stands vom Vertrag zurückgetreten wäre, aber mit dem Abschluss des Kaufvertrags und der Mitnahme des Fahrzeugs hat er den km-Stand des Autos akzeptiert.

Kommentar von SKiesel ,

Ich habe in der Anzeige auf den Tausch der Steuerkette hingewiesen und kann dies selbstverständlich per Rechnung nachweisen.


folgendes steht im KAufvertrag:

Das Kraftfahrzeug wird unter Ausschluss der Sachmängelhaftung verkauft. Dieser Ausschluss gilt nicht für Schadensersatzansprüc he aus Sachmängelhaftung, die auf einer grob fahrlässigen oder vorsätz lichen Verletzung von Pflichten des Verkäufers oder seines Erfüllungs­ gehilfen beruhen sowie bei der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Ggf. noch bestehende Ansprüche gegenüber Dritten aus Sachmängelhaftung werden an den Käufer abgetreten.
Kommentar von jbinfo ,

Hast alles richtig gemacht.

Kommentar von tevau ,

Alles im grünen Bereich. Aufgrund des letzten Satzes kannst Du den Käufer ganz cool auf die Werkstatt verweisen: Soll er sich nämlich wegen der Steuerkette an die wenden.

Also der Käufer scheint ein ziemlich windiger Hund zu ein. Wenn Du ihm eine reinwürgen willst, zeige ihn wegen Nötigung an.

Antwort
von troublemaker200, 59

Das ist eine Masche um den Preis zu drücken. Habt ihr einen ordentlichen Kaufvertrag mit Ausschluss der sachmängelhaftung gemacht? Dann bist du raus. Reagiere nicht auf die Anrufe, lass dich auf keine Diskussionen ein.

Kommentar von SKiesel ,

boa ist das der Hammer. Ich hatte Ihm gestern eine Mail geschickt in der ich höflich auf den Kaufvertrag verwies.

1. Antwort:

also,

ich fackel da nicht lange rum.

wenn sie nun diesen weg einschlagen möchten dann werde ich sie anzeigen,
das inserat liegt vor. mein tipp, googeln sie mal nach fällen die
unseren gleichen, dann werden sie schlauer.

so wird das ganze nur noch teurer für sie.
sie hören von meinem anwalt. so nicht!!

2. Antwort 10 min später:

ach ja ich vergass,

stellen sie sich nun noch vor ich kenne den ausländischen händler der vor uns noch bei ihnen war...

und stellen sie sich vor das er jetzt im nachhinein noch gewisse dinge bezeugen kann.die welt ist klein vorallem unter händlern.

sie wissen was ich meine oder?

 ich glaube sie verstricken sich immer noch tiefer in unglaubwürdige

dinge hinein. überdenken sie ihre schritte nur all zu gut, das kann

böse nach hinten gehen im juristischen sinne.

also sie hören von uns!

Kurz zur Erklärung. Am selben Tag am Vormittag war ein Herr mit
seinem Sohn da und fuhr das Auto probe. Danach wollte er den Preis
drücken und fand angeblich ganz viele Mängel. Nachdem er den Preis um
1400 drücken wollte habe ich Ihn freundlich gebeten mein Gründstück zu
verlassen.

Der angebliche Privatmann (Fahrzeug sollte für seinen Sohn sein)
vormittags und der Käufer nachmittags wohnen ca. 300 km entfernt

Kommentar von troublemaker200 ,

Ja das ist eine fiese Masche, Ärgere dich nicht. Und vor allem, brich alle Kommunikation ab. Keine Antwort auf seine Mails oder Anrufe, nix.
Was habt ihr für einen Kaufvertrag gemacht? ADAC?

Kommentar von SKiesel ,

Ja der Kaufvertrag den man Online bei adac downloaden kann

Kommentar von troublemaker200 ,

Da wurde ausdrücklich die Sachmängelhaftung ausgeschlossen?

Kommentar von SKiesel ,

folgender Satz steht im Kaufvertrag:

Das Kraftfahrzeug wird unter Ausschluss der Sachmängelhaftung verkauft. Dieser Ausschluss gilt nicht für Schadensersatzansprüc

he aus

Sachmängelhaftung, die auf einer grob fahrlässigen oder vorsätz

lichen Verletzung von Pflichten des Verkäufers oder seines Erfüllungs­

gehilfen beruhen sowie bei der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit.

Ggf. noch bestehende Ansprüche gegenüber Dritten aus Sachmängelhaftung werden an den Käufer abgetreten.

Kommentar von troublemaker200 ,

Ja damit bist du raus.

Antwort
von Nightlover70, 43

Das ist eine ganz weit verbreitete Masche um im Nachhinein nochmal Geld abzuzuzocken.

Lass Dich von diesem "Schmierlappen" bloß nicht einschüchtern!!

Antwort
von Spediteur1953, 6

Nichts bezahlen, als Händler sollte er den nötigen Sachverstand besitzen. Soll er klagen, er wird verlieren. Alte Masche nach dem Kauf Mängel ausgraben.

Antwort
von SKiesel, 54

boa ist das der Hammer. Ich hatte Ihm gestern eine Mail geschickt in der ich höflich auf den Kaufvertrag verwies.

1. Antwort:

also,

ich fackel da nicht lange rum.

wenn sie nun diesen weg einschlagen möchten dann werde ich sie anzeigen,
das inserat liegt vor. mein tipp, googeln sie mal nach fällen die
unseren gleichen, dann werden sie schlauer.

so wird das ganze nur noch teurer für sie.
sie hören von meinem anwalt. so nicht!!

2. Antwort 10 min später:

ach ja ich vergass,

stellen sie sich nun noch vor ich kenne den ausländischen händler der vor uns noch bei ihnen war...

und stellen sie sich vor das er jetzt im nachhinein noch gewisse dinge bezeugen kann.die welt ist klein vorallem unter händlern.

sie wissen was ich meine oder?

 ich glaube sie verstricken sich immer noch tiefer in unglaubwürdige

dinge hinein. überdenken sie ihre schritte nur all zu gut, das kann

böse nach hinten gehen im juristischen sinne.

also sie hören von uns!

Kurz zur Erklärung. Am selben Tag am Vormittag war ein Herr mit seinem Sohn da und fuhr das Auto probe. Danach wollte er den Preis drücken und fand angeblich ganz viele Mängel. Nachdem er den Preis um 1400 drücken wollte habe ich Ihn freundlich gebeten mein Gründstück zu verlassen.

Der angebliche Privatmann (Fahrzeug sollte für seinen Sohn sein) vormittags und der Käufer nachmittags wohnen ca. 300 km entfernt

Kommentar von Nightlover70 ,

Ja, wie schon gesagt. Man versucht Dich abzuzocken.

Lass Dich nicht einschüchtern und sag denen ganz deutlich, dass Du dies ganz klar als Versuch Dich zu betrügen siehst. Wenn man Forderungen an Dich stellen möchte soll man dies machen aber dann nur noch schriftlich durch einen Anwalt.

Antwort
von kenibora, 67

Nimm einen Anwalt, so kann Dir hier diese Frage niemand beantworten....als Mitglied vom ADAC wird Dir auch dort geholfen!

Kommentar von SKiesel ,

Ja das Problem ist, ein Anwalt hat so kurzfristig keine Zeit. Der Käufer will innerhalb eines Tages eine Antwort von mir.

Kommentar von jbinfo ,

Keine Antwort oder nur ein knappes NEIN.

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