Junges Pferd zügeln, wie im gelände?

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6 Antworten

Zu zweit führen, wenn du jemand hast, der mitgehen würde.

Das gibt dem Pferd mehr Sicherheit, bis es mit den " Monstern da draußen" vertraut ist. 

Wenn du allein gehst, immer zusehen, dass du zwischen dem "Monster " und dem Pferd bist. Damit es 1) nicht auf dich springt, und 2) fühlt es  sich dann durch dich besser beschützt.

Füße in den Boden rammen? Wird das dann ein Tauziehen? Da hättest du ziemlich schlechte Karten... :-/

Sieh lieber Zug, dass du dein Knie nicht weich werden läßt, sondern dem Pferd im Brustton der Überzeugung Deine Souveränität erklärst. Schließlich weißt du ganz genau, dass weder Traktoren noch Mülleimer je ein Pferd gefressen   haben, und kannst es weiters davor beschützen ;-)

Vielleicht ist es auch Mehr der Spielteeib als die Angst? Dann nimm es schmunzelnd hin und sag, nö, ist ja lüstig, daß du ,al nen Nfer mahnst, aber wir gehen weiter....

Sieh zu, das sie dich nicht ignorieren kann. Im Notfall ( du bist ja groß) führst du sie immer rechts herum, indem du sie vor deiner linken Hand weichen lässt, die du Richtung ihres linken Auges hebst.

Wer treibt, führt. Ob reiten oder Führen, es ist immer gut, zum treiben zu kommen. Erst mal egal, ob Vorwärts, rückwärts oder seitwärts, denn dadurch bekommst du die Aufmerksamkeit.  Die Richtung zu bestimmen,  ist dann das zweite.

Wenn das mit deinem Rückwärtsgang klappt, ist es ja gut. Pass nur auf, daß das Pferd sich nicht ohne deinen Willen  rückwärts entzieht.

Was sagt denn eigentlich der Eigentümer zu dem Thema?

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Kommentar von Ronda4ever
07.05.2016, 19:08

Das Pferd ist eben jung, ich soll keine Experimente machen aber das Pferd LANGSAM an die Welt draußen gewöhnen - das sagt die Besitzerin ;) Danke für die Antwort

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Meine persönliche Meinung zu dem Thema: wenn du beim Spazieren gehen Angst hast, dass du irgendwann das Pferd in einer bestimmten Situation nicht mehr zügeln kannst, solltest du dich von einer "unängstlichen" Person mit mehr Erfahrung begleiten lassen.

Sollte es wiederholt zu Situationen kommen, wo z. B. das Pferd sich losreisst oder ähnliches, kann es dazu führen, dass Pferd sich irgendwann mal gar nicht mehr ordentlich führen lässt, weil es ja gelernt hat, dass der Mensch am Ende des Strickes es nicht halten kann.

Auch Situationen, wo das Pferd in Panik gerät, kann mit einer ruhigen und gelassenen Person schnell geklärt werden. Dadurch lernt das Pferd, dass es keine Angst haben muss und sich auf den Menschen verlassen kann. Kommt es aber immer wieder zu Situationen, wo das Pferd sich quasi "ungestört" seiner Panik hingeben kann und merkt/lernt, dass es vom Menschen am Ende des Strickes keine Sicherheit zu erwarten hat, dann kann es dazu kommen, dass - bei einer entsprechenden Veranlagung des Pferdes - die Reizschwelle, bei der das Pferd in Panik gerät, immer niedriger wird.

Wir haben derzeit bei unserem Trainer so ein Pferd im Stall stehen..... Die Besitzerin sowie die Vorbesitzerin konnten sich bei dem Pferd nie "durchsetzen" beim Führen, so ist das Pferd in der Zwischenzeit bei der Vorbesitzerin "unführbar" geworden, es reisst sich immer los.... Nach ein paar Trainingseinheiten mit dem erfahreren und ruhigen Trainer lässt sich das Pferd wieder - zumindest von dem Trainer - problemlos führen und ist auch relativ unängstlich (seitens der Besitzerin hieß es nämlich auch, dass dieses Pferd vor allem Angst hat).

Als Besitzer eines so jungen und ängstlichen Pferdes würde ich persönlich mein Pferd niemand als Pflegebeteiligung übergeben, der sich hier unsicher fühlt. Das Pferd merkt deine "weichen Knie" ja vermutlich schon, bevor du sie bemerkst. Insofern ist es ja nicht nur eine Frage der "Technik", wie man da am besten handelt, sondern auch der inneren Einstellung. An der arbeitet man dann meiner Meinung nach am besten in Begleitung einer erfahrenen Person (als Sicherheitsanker gewissermaßen), um eben eingangs geschilderte Probleme gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Bitte verstehe diesen Ratschlag nicht als persönlichen Angriff, sondern aus den Erfahrungen, die ich gemacht habe, seit dem mein Pferd in einem Trainingsstall steht und ich beobachten konnte, wie viele Probleme mit Pferden hausgemacht sind, weil der Besitzer geglaubt hat, er kann das alles alleine regeln. Nachdem viele Besitzer es dann auch viel zu lang alleine probiert haben, sind die Pferde die leidtragenden, weil sie ein lang eingespieltes Verhalten wieder aberzogen bekommen müssen, was sie ja mit der richtigen  Behandlung von Anfang an gar nicht erst gelernt hätten.

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Kommentar von Ronda4ever
07.05.2016, 19:05

Danke, ich wende mich an jemanden

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Zu zweit führen, wenn du jemand hast, der mitgehen würde.

Das gibt dem Pferd mehr Sicherheit, bis es mit den " Monstern da draußen" vertraut ist. 

Wenn du allein gehst, immer zusehen, dass du zwischen dem "Monster " und dem Pferd bist. Damit es 1) nicht auf dich springt, und 2) fühlt es  sich dann durch dich besser beschützt.

Füße in den Boden rammen? Wird das dann ein Tauziehen? Da hättest du ziemlich schlechte Karten... :-/

Sieh lieber Zug, dass du dein Knie nicht weich werden läßt, sondern dem Pferd im Brustton der Überzeugung Deine Souveränität erklärst. Schließlich weißt du ganz genau, dass weder Traktoren noch Mülleimer je ein Pferd gefressen   haben, und kannst es weiters davor beschützen ;-)

Vielleicht ist es auch mehr der Spieltrieb als die Angst? Dann nimm es schmunzelnd hin und sag, nö, ist ja lüstig, daß du mal nen Hüpfers  machst, aber wir gehen weiter....

Sieh zu, das sie dich nicht ignorieren kann. Im Notfall ( du bist ja groß) führst du sie immer rechts herum, indem du sie vor deiner linken Hand weichen lässt, die du Richtung ihres linken Auges hebst.

Wer treibt, führt. Ob reiten oder Führen, es ist immer gut, zum treiben zu kommen. Erst mal egal, ob Vorwärts, rückwärts oder seitwärts, denn dadurch bekommst du die Aufmerksamkeit.  Die Richtung zu bestimmen,  ist dann das zweite.

Wenn das mit deinem Rückwärtsgang klappt, ist es ja gut. Pass nur auf, daß das Pferd sich nicht ohne deinen Willen  rückwärts entzieht.

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Das hört sich jetzt nicht nach wild an, sondern ehr nach Pferd kennt nix und ist noch sehr rüpelhaft. Was man da am besten macht? Das Pferd ruhig und langsam an neue Situationen heran führen und viel loben.WEenn Traktor oder ähnliches von Hinten kommt, ausweichen und das Pferd umdrehen und beruhigen. Auch kann es in solchen Situationen gut sein, dem Pferd ein Leckerli zu steckst. Nicht um dich ein zu schleimen, fressen beruhigt und das Pferd kommt schneller wieder runter. Funktioniert bei machen Pferden ganz gut. Das funktioniert aber nur wenn es noch nicht völligst explodiert. Ansonsten würde ich an deiner Stelle aber erst mal auf den Platz oder in den Roundpen verlegen und an der schreckhaftigkeit arbeiten und daran das dass Pferd besser auf dich achtet. Also wäre Führtrainig angesagt.

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Und am Strick rupfen kann schwer nach hinten los gehen. Wenn du Pech hast steht das Pferd dann senkrecht vor dir.

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Kommentar von Ronda4ever
05.05.2016, 22:18

So war es auch gemeint, dass es NICHT sowas wie am Strick rupfen sein soll!

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Wie läuft es auf dem Platz ?

Wenn sie so schreckhaft ist würde ich ertmal schrecktraining machen

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Kommentar von Ronda4ever
05.05.2016, 18:37

auf dem platz alles gut. Ich mache auch Schrecktraining um ihr zu lernen dass sie mir vertrauen kann. Es geht allgemein um Situationen in denen ein Pferd unkontrollierbar wird, wie man damit umgeht, denn das kann trotz Schrecktraining immer wieder passieren!

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Kommentar von Purzelmaus99
05.05.2016, 19:36

@VanyVeggie du nimmst mir die Worte aus dem mund

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