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Junge von 8 Jahren wird nich damit fertig, dass die Oma gestorben ist. Wie kann ich ihm helfen?

gefragt von beastly78 am 24.04.2009 um 8:34 Uhr

Der Junge macht seit 2 Wochen nachts in Bett und sagt das ihn sowieso keiner mehr lieb hat und die Oma nun auch tot ist. Wie kann ich ihm helfen mit seiner Trauer umzugehen? Er war auch nicht mit auf der Beerdigung und hat das alles verdrängt.


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Nudelsternchen
beantwortet von Nudelsternchen am 24. April 2009 08:39
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Wenn die Eltern ihn nicht auffangen können, würde ich in so einem Fall einen Kinderpsychologen vorschlagen.

Es ist aber wichtig das er seine Gefühle nicht verdrängt, versucht die Errinerung an die Oma aufrecht zu halten, vielleicht könnt ihr ein Fotoalbum anlegen und besonders schöne Momente/Geschichten die er mit Oma erlebt hat aufschreiben...

Geht mit ihm mal zum Grab von der Oma, da kann er sich mit ihr "Unterhalten" und ihr erzählen das er sie ganz doll vermisst.

Und immer da sein wenn er das will, es ist wichtig das er starke Bezugspersonen in seinem Umfeld hat die ihn auffangen, wenn es ihm schlecht geht.

Kommentar von MartyMcFly75 am 24. April 2009 08:43

sehr gute antwort DH (hätte gern 2 gegeben)

Kommentar von 5f6270051475ecedd6010f67610dfd52smallChristlS am 24. April 2009 08:51

DH auch von mir


BirgitAltmann
beantwortet von BirgitAltmann am 24. April 2009 08:38
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bitte geh mit Ihm zur Erziehungsberatung - da gibt es Kinderpsychologen, die helfen können. Selber da rumprobieren kann fatale Probleme schaffen! Auf jeden fall musst mit ihm drüber reden, was es bedeutet wenn jemand geliebter stirbt, und nimm dir Zeit für ihn, damit er sieht, dass er geliebt wird. Viel Glück!


ehlers
beantwortet von ehlers am 24. April 2009 08:38
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Sag ihm doch das Oma im Himmel auf ihn aufpasst.Geh mit ihm zum Grab und laß ihn für sich abschied nehmen.Da jeder anders trauert ist es schwer da eine richtige Antwort zu geben.Ich würde das oben genannte versuchen und vorallem ihm Zeit geben.

Kommentar von beastly78 am 24. April 2009 08:40

Meine Angst ist vor den Frafen, wenn er mit auf den Friedhof geht und er das Urnengrab sieht. Ich finde es ist halt Sache seiner Eltern sich um ihn zu kümmer, aber ich hab ihn halt total gern und würde ihm so gerne helfen

Kommentar von MartyMcFly75 am 24. April 2009 09:03

kannst ihm doch ein freund sein, der ihm zur seite steht, es hilft ihm ganz sicher.


anonym
beantwortet von steffi12345 am 24. April 2009 08:43
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versuch ihm zu erklären,dass die oma jetzt alles sieht und merkt wie er sich fühlt und sich jetzt auch sehr traurig fühlt weil er so traurig ist und sag ihm das die oma jedem gesagt hat das man ihn liebhaben soll und auf ihn aufpassen soll und das du das jetzt für die oma übernimmst,wenn das nicht hilft dann soll die mutter zum kinderpsychologen gehen!viel glück


Heiko075
beantwortet von Heiko075 am 24. April 2009 08:36
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Mit acht JAhren hat er auch nicht zur Beerdigung zu gehen. Wart halt noch n bischen ab. Das legt sich wieder. Oder kauf ihm nen Hund. Im Zweifel mal nen Kinderpsychologen aufsuchen?

Kommentar von MartyMcFly75 am 24. April 2009 08:39

wieso soll er nicht zur beerdigung gehen dürfen?

Kommentar von 4fca1136aac61129270e7d7468048ebbsmallNudelsternchen am 24. April 2009 08:40

Eine Beerdigung ist auch in dem Alter schon gut, es wäre vielleicht gut gewesen wenn er sich von Oma verabschieden hätte können....

Kommentar von 531e317711bbb8eb5be973f80ca0467bsmallmentecaptum am 24. April 2009 08:39

Er muß nicht zur Beerdigung. Wenn er den Wunsch geäußert hätte, hätte ich ihn mitgenommen. Das Kind kann in dem Alter wohl mitentscheiden.

Kommentar von MartyMcFly75 am 24. April 2009 08:42

mitentscheiden ja, aber ich hätte ausserdem versucht ihn zur beerdigung zu ermutigen. zwingén natürlich nicht.

Kommentar von 531e317711bbb8eb5be973f80ca0467bsmallmentecaptum am 24. April 2009 08:47

Das hätte ich auch. Unsere Kinder waren in dem Alter auch schon bei Uromas Beerdigung.
Und sie hatten es ausdrücklich gewünscht!

Kommentar von Fdcc0f6e12b8c044a5d5ef5fea262cf9smallBirgitAltmann am 24. April 2009 08:47

ich finde es grundsätzlich wichtig, dass Kinder normal mit Leben und Tod umgehen, ich hätte das mit ihm besprochen und einbezogen, vorallem weil er offensichtlich einen starken Bezug zur Oma hatte.

Kommentar von beastly78 am 24. April 2009 08:48

Er wurde gefragt ober er mitgehen möchte und sagte erst ja und kurz davor wollte er nicht mehr mit.

Kommentar von MartyMcFly75 am 24. April 2009 08:49

oh weia, da hat er wohl angst gekriegt, die man ihm besser genommen hätte

Kommentar von 4fca1136aac61129270e7d7468048ebbsmallNudelsternchen am 24. April 2009 08:49

Ich hab da noch was gefunden , vielleicht stehht da auch noch was hilfreiches

http://www.trauernde-kinder.de/?id=1069007527

Kommentar von Prada87 am 24. April 2009 08:50

mit nem hund die oma ersetzten also bitte...wie makaber ist den das


anonym
beantwortet von MartyMcFly75 am 24. April 2009 08:38
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das ist schlecht, die beerdigung wäre wichtig gewesen. du solltest dich an einen kinderpsychologen wenden. der kann dir auch sagen, wie du ihm helfen kannst.


schildi
beantwortet von schildi am 24. April 2009 08:38
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es braucht alles seine Zeit, viel mit dem Jungen reden das er merkt er ist mit seiner Trauer nicht alleine


anonym
beantwortet von newcomer am 24. April 2009 08:39
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da hab ich es einiges leichter, wegen Glauben. Oma ist jetzt im Himmel. Dort hat sie keine Beschwerden mehr. Du wirst sie, weil du auch irgend wann dort hin kommst, wieder sehen.

Kommentar von Fdcc0f6e12b8c044a5d5ef5fea262cf9smallBirgitAltmann am 24. April 2009 08:46

das kann bei einem sensiblen Kind, das der junge wohl ist, fatal sein! Was wenn er denkt, mich hat keiner lieb, ich will jetzt zur oma! ...

Kommentar von beastly78 am 24. April 2009 08:49

Genau so sehe ich das auch. Sowas kann man dem Jungen doch nicht sagen.


ErsterSchnee
beantwortet von ErsterSchnee am 24. April 2009 08:39
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Glaubst Du daran, daß es nach dem Tod weitergeht? Dann erklär ihm, daß Oma nur "auf die andere Seite" gegangen ist. (Ich finde dafür diese Spiegel klasse, wo man nur von einer Seite durchsehen kann. Vielleicht gibt es ja sowas bei Euch.) Ihr steht jetzt noch immer auf der Seite, wo man alles "ganz normal" sieht - aber Oma steht auf der anderen Seite, wo sie Euch noch ganz genau sehen und beobachten und vor allem auch hören kann und ist somit immer noch ganz in Eurer Nähe (auch wenn Ihr sie nicht seht) und hat ihn auch noch ganz doll lieb!


UllaM
beantwortet von UllaM am 24. April 2009 08:40
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Schenk ihm noch mehr Liebe und Aufmerksamkeit als sonst und verbringe sehr viel Zeit mit ihm. Jeder geht mit Trauer anders um, ich war mit meinem Sohn oft auf dem Friedhof - wir haben gemeinsam weinen können. Zeig ihm auch, das du selbst traurig bist, dann fällt es ihm leichter seine eigenen Gefühle mit rauszulassen. Viell. fällt es ihm auch leichter, wenn ein Mann ihm seine Trauer zeigt, damit er merkt, das es ok ist wenn auch Männer traurig sind und weinen dürfen. Mein Kleiner wollte vor mir der Starke sein und hat es erst bei mir nicht rauslassen können. Jetzt nach 6 Wochen ist es einfacher geworden. Alles Gute


marvin69
beantwortet von marvin69 am 24. April 2009 08:36
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ich würd über professionelle hilfe nachdenken, kinder verarbeiten solche schicksalschläge ganz unterschiedlich und wenn man da als eltern nicht weiterkommt ( was keine kritik sein soll ) muss jemand anders eurem jungen helfen. ich wünsch euch viel glück

Kommentar von beastly78 am 24. April 2009 08:37

Das ist nicht mein Sohn! Deshalb weiß ich nicht ob ich was machen soll oder nicht

Kommentar von Fdcc0f6e12b8c044a5d5ef5fea262cf9smallBirgitAltmann am 24. April 2009 08:39

dann würd ich dir vorschlagen mal mit seiner Mutter darüber zu reden und sie auf die Möglichkeit des Kinderpsychologen hinzuweisen.


ChristlS
beantwortet von ChristlS am 24. April 2009 08:43
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Psychologische Hilfe in Anspruch nehmen (über die Schule oder Jugendamt zu erfragen)! Meine Tochter, damals erst 4 Jahre alt, hat aufgehört zu sprechen, als ihre Oma, die sie über alles geliebt hat, gestorben ist. Wir haben sie nicht zur Beerdigung mitgenommen und sie auch ziemlich abgeschottet, was ich heute nie mehr machen würde! Sterben gehört eben auch zum Leben dazu! Übrigens die Antwort meiner Tochter lange Zeit später, warum sie nicht mehr gesprochen hat: "Weil die Oma nicht pfiadi gsagt hat!"


anonym
beantwortet von sturmhoehe am 24. April 2009 08:43
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Es gibt tolle Kinderbücher, zum Beispiel Susan Varley: Leb wohl, lieber Dachs oder Mein Opa ist ein Kirschbaum. Lass ihn trauern, es gehört zum Leben dazu, dass die Kinder lernen, einen Verlust zu empfinden. Bedenklicher wäre es, es wäre ihm gleichgültig. Sprecht viel über die Oma, über lustige Geschichten, die ihr zusammen erlebt hat. Lacht darüber und weint um sie. Die Emotionen müssen raus und dann wird er irgendwann damit fertig. Wenn er allerdings ganz bedenkliche Erscheinungen zeigt (Einigeln, nicht mehr sprechen, nicht mehr essen und trinken) dann solltet Ihr unbedingt professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Und nicht abwimmeln lassen - die versuchen aufgrund des Mangels an Kinderpsychologen oft, Termine ewig nach hinten raus zu schieben. das darf dann nicht passieren, wenns wirklich sehr ernst wird. Alles Liebe Euch!


anonym
beantwortet von samirax5 am 24. April 2009 08:36
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gibt er sich die schuld an omas tod?

Kommentar von swen8805 am 24. April 2009 08:38

??

Kommentar von beastly78 am 24. April 2009 08:38

Schlecht zu sagen er hat ein paar Monate bevor die Oma unverhofft gestorben ist sie gefragt, ob sich bald sterben muss. Und sie hat nein gesagt, dass sie noch Zeit habe.

Kommentar von samirax5 am 25. April 2009 11:45

Vielleicht denkt er, er habe ihr irgendwie die Zeit genommen, die sie noch glaubte zu haben. generell ist es ja sehr schwer wenn ein geliebter mensch geht. Ich habe mich als teenager sehr von meiner Oma im stich gelassen gefühlt, als sie gestorben ist. Vielleicht hilft es ihm, über seine Oma zu reden. Fotos anzusehen und geschichten zu hören, was sie so alles angestellt hatte als sie ein mädchen war und ihm so beizubringen, dass die Oma in seinem Herzen weiterlebt..


oleandra
beantwortet von oleandra am 24. April 2009 08:38
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Eine ähnliche Frage gab es schon einmal und damals ganz viele Büchertipps, schau mal nach: http://www.gutefrage.net/frage/koennt-ihr-mir-ein-paar-schoene-kinderbuecher-zum...


attione84
beantwortet von attione84 am 24. April 2009 08:38
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Hallo,es giebt für Kinder spetielle Trauer kurse oder seminare erkundige dich mal ob es das auch in deiner stadt giebt.Und das mit dem ins Bett machen das ist so weil er nachts im augenblick einfach zu viel verarbeiten muß.Lg


maspick
beantwortet von maspick am 24. April 2009 08:42
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Profissionelle Hilfe. Und Liebe, Liebe, Liebe. Aufmersamkeit. Was ist nur mit uns los, dass wir so etwas überhaupt fragen müssen ?

Kommentar von MartyMcFly75 am 24. April 2009 08:53

na komm, das ist kein einfaches thema

Kommentar von Fdcc0f6e12b8c044a5d5ef5fea262cf9smallBirgitAltmann am 24. April 2009 10:04

ich finde es gut, wenn solche Themen angesprochen werden, gerade in der heutigen zeit, wo der Tod eher verdrängt wird, obwohl er Teil unseres Lebens ist.


kiralee
beantwortet von kiralee am 24. April 2009 08:48
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Es gibt ein wirklich gutes Bilderbuch (auch ich als Erwachsene mag es sehr gerne), indem der Tod eines alten "Menschen" als sehr tröstlich beschrieben wird. Der Titel: "Leb wohl, Herr Dachs" - wenn du das mit dem Kind liest, könnte es durchaus seine Sichtweise verändern.


Aqui01
beantwortet von Aqui01 am 24. April 2009 09:02
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sind ein paar Hintergrundinformationen möglich? z.B.- Wann ist die Oma gestorben? - Wie gut sind die sozialen Kontakte des
Kindes? - Wissen die zuständigen Lehrkräfte Bescheid? - Sind die Eltern/Erziehungsberechtigten bereit fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen? Ein funktionierendes Elternhaus / Freundeskreis kann dieses Chaos in dem Jungen eventuell auffangen, doch manchmal ist man als selbst betroffener Erwachsener damit überfordert. Wenn ich raten darf, eine fähige Familientherapie,oder Kinderpsychotherapeut/in mit Zusatzausbildung Trauerbgleitung. Denn die Trauer steht an ERSTER Stelle. Vielleicht haben Sie auch eine Trauerbegleiterin in Ihrer Nähe die noch andere trauernde Kinder kennt, gemeinsam kann man solche Krisen leichter überwinden. Fragen die von dem Jungen kommen ( wenn sie kommen, müssen nicht )ernst nehmen, zuhören, wahrnehmen. Z.B. Worte wie, ich sehe oder kann mir gut vorstellen, dass es Dir ganz schlecht geht, sind angebracht- bitte keinesfalls, "ICH WEIß WIE ES DIR GEHT" den dem ist nicht so! Das Bettnässen wenn irgendwie möglich "NICHT" kommentieren. Es gibt gute Fachliteratur. Doch auch damit keinesfalls den Jungen alleine lassen. Hier einige Ki.Bücher < Eine Kiste für Opa, (im Aufbau Verlag) < Matti und der Großvater ( Carl Hanser Verlag < Von Sterben, Tod und Beerdigung den Kindern erzählen ( Butzon& Becker Verlag) Manchmal kann ein schweigendes in den Arm nehmen mehr ausrichten als ein ständig fragender, besser wissende Erwachsene. Gruß Aqui01


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