Starbuck am 15.10.2007 um 14:41 Uhr
Wie steht Ihr zu der Idee von Familienministerin Ursula von der Leyen, Jugendliche als Testkäufer für Alkohol, Zigaretten und Gewaltvideos einzusetzen?
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Sorry, aber ich verstehe diese Frage nicht! Sollen die Jugendlichen testen, ob ihnen der Verkäufer dies Sachen abgibt? Wenn das so gemeint ist, dann ist das wohl in Ordnung! Das wird hier in der Schweiz schon lange so praktiziert.. Und die Verkaufstellen bekommen dann saftige Bussen! Gruss Solf

ich finde es gut. wie sollen denn sonst die misstände aufgedeckt werden? und wenn die ladenbesitzer damit rechnen müssen, das der 14 jährige, der grade eine flasche vodka kauft, ein angehäuerter testkäufer ist, überlegt er es sich schon zwei mal nach dem ausweis zu fragen.

Kinder und Jugendliche, die als Lockvogel herhalten sollen???? Ich glaube, das geht los. Sicher gibt es schwarze Schafe unter den Verkäufern, und auf der anderen Seite wissen Jugendliche ganz genau, wie sie trotzdem an diese Sachen kommen können.
Schwarze Schafe sollten schon dingfest gemacht werden, aber bitte auf andere Art. Dann muß eben mal der Laden beobachtet werden......
LittleArrow am 15. Oktober 2007 16:04 Gri1su, wenn es keine schwarzen Schafe unter den Verkäufern mehr gibt, erklär mir mal, wie die Jugendlichen trotzdem an die Sachen kommen?
Vielleicht finden wir ein neues Packende, um das Jugendschutzgesetz zu verbessern oder auf Verhaltensweisen einzuwirken.
Mit welcher Begründung sollen wir den Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz dulden?
gri1su am 15. Oktober 2007 19:06 Schwarze Schafe wird es immer geben, ganz ausrotten kann sie wohl niemand. Und wenn es keine schwarzen Schafe unter den Verkäufern mehr geben sollte, werden sich leider immer irgendwo Erwachsene finden lassen, die den Jugendlichen das besorgen, was sie haben wollen.
LittleArrow am 15. Oktober 2007 19:15 Deine Meinung von 19:06 akzeptiere ich voll! Weil es diese schwarzen Schafe immer gibt, muß man dennoch nicht die Sanktionen abschaffen.
Dies gilt übrigens auch für andere Missetaten.
gri1su am 15. Oktober 2007 19:32 Sanktionen will doch auch gar keiner abschaffen. Im Gegenteil, ich bin sehr dafür, solche Leute zur Verantwortung zu ziehen. Ich wehre mich nur dagegen, für solche fragwürdigen Methoden Kinder und Jugendliche zu mißbrauchen. Es gibt andere Möglichkeiten, nur sind Diese eben kosten- und zeitintensiver.
SLuna am 22. April 2009 09:32 Naürlich gibt es auch Schwarze Schafe unter den Verkäufern. Meine 16 Jährige Tochter kennt einen Kiosk der schon seit Jahren an Jugendliche Tabak und Alkohol verkauft, der ist auch polizeilich bekannt aber es wird nichts gegen ihn unternommen, der Laden hat immer noch auf. Da ich in einem Getränkemarkt arbeite kenne ich die Problematik vom Verkauf bzw nicht Verkauf an Jugendliche. Ich habe mich mal mit einem Polizisten darüber unterhalten, ich habe ihn gefragt was ich machen soll , wenn ein offentsichlich nicht 18 Jähriger Tabak oder Alkohol kaufen möchte, aber einen Volljährigen Begleiter bei sich hat der dann einfach für ihn bezahlt.Der Polizist sagte: Da können Sie nichts machen und würde im Fall eines Missbrauchs von Alkohol des nicht Volljährigen nicht belangt werden können. Also, ob mir das gefällt oder nicht, ist ein Volljähriger dabei muss ich den Alkohol oder den Tabak verkaufen.

Biggi2007 am 15. Oktober 2007 14:59 Darf ich fragen, wie alt Du bist? Ich denke noch keine 18.Du bist der,die einzige , die keinen Kommentar zur Wertung abgibt.
Eastside am 15. Oktober 2007 15:02 was soll das? Ich bin weit über 18 und halte davon auch nichts!!!
LittleArrow am 15. Oktober 2007 16:00 Eastside, was spricht gegen einen solchen Vorschlag?
Biggi2007 am 15. Oktober 2007 16:29 Hallo Eastside,die Frage nach dem Alter von "mitja"resultiert aus mehreren Fragen und Antworten von ihm/ihr.

Vielleicht kann man so, ein paar schwarze Schafe ausmachen. An Tankstellen wird das Jugendschutzgesetz kaum eingehalten. Hauptsache VERKAUFT.
Irgendwie muss ich den Kleinen ja dann erklären, dass es in Ordnung ist, etwas Verbotenes zu tun, um genau das zu verhindern. Mir persönlich ist das erstens zu kompliziert und zweitens meine ich eben nicht, dass der Zweck die Mittel heiligt.
Den Verkäufern bleibt im Falle eines Falles dann das Argument: 'Ich bin provoziert worden.' Und das gehört ja nun nicht zu den legalen Polizeimethoden.
Eigentlich sollte es doch reichen, während der großen Pause ein paar Mitglieder des Ordnungsamtes in den Supermarkt zu schicken.
Du denkst doch nicht wirklich, dass es hier um die großen Pausen geht, oder??? Wie kompliziert findest du es denn den "Kleinen" zu erklären, dass sein Freund nun unter der Erde liegt weil er sich totgesoffen hat und keiner dem Händler oder Barmann den Verkauf nachweisen kann??
Du hast anscheind nicht verstanden was Ursula von der Leyen damit bezwecken will. Oder?
LittleArrow am 15. Oktober 2007 15:59 "Ich möchte gerne 3 Underberg und 'ne Marlboro für meinen Onkel" ist doch keine Provokation, sondern eine (scheinbar) ganz normale Frage.

Dazu muss man ja eigentlich nichts sagen...
LittleArrow am 15. Oktober 2007 16:07 Doch! Sag mal, was gegen eine bessere Durchsetzung des Jugendschutzgesetzes spricht.
Das hätte schon viel früher kommen müssen. Die Gesetze die wir haben reichen im Normalfall aus nur wird in Deutschland viel zu wenig kontrolliert und das wissen die Händler. Somit passiert es doch immer wieder das Kinder die noch keine 18 Jahre alt sind Sachen einkaufen können die nicht für sie bestimmt sind. In der USA übrigends wird bei soetwas grundsätzlich nach dem Ausweis gefragt, wenn man keinen dabei hat gibt es diese Ware auch nicht. So finde ich das richtig.
Die Umfrage war von ein paar Tagen schon mal. Ich bleibe bei meiner Meinung und sehe kein Problem!!

wie oft noch???
http://www.gutefrage.net/frage/minderjaehrige-als-lockvoegel
Starbuck am 15. Oktober 2007 18:19 Sorry, hatte die frühere Umfrage nicht gefunden.
Eine prima Idee ist es aber nur, wenn SOFORT bei Aufdeckung der Straftat HARTE Sanktionen greifen. Ich denke nicht, dass Kinder (ab 14) ausgenutzt werden wenn sie Lockvögel spielen. In diversen TV-Magazinen wurde dies bereits mit erschreckenden Ergebnissen durchgeführt. Alkohol und Zigaretten an Kinder und Jugendliche auszugeben ist kein Kavalliersdelikt und sollte hart bestraft werden. Sowohl der jeweilige Verkäufer als auch das Geschäft müssen sofort und ohne Umschweife hohe Geldstrafen auferlegt bekommen. Was könnte denn ohne die Hilfe der Jugendlichen zu einer schnellen und flächendeckenden "Ausmerzung" (mir fällt kein besseres Wort ein) des Problems führen?Frau v.d. Leyen will ja auch keine Subunternehmer die auf eigene Rechnung arbeiten. In Zusammenarbeit mit Pädagogen und der Polizei halte ich das für eine gute Idee. Immer vorausgesetzt, dass ALLE schwarzen Schafe SOFORT aus dem Verkehr gezogen werden.
Wird schon von einigen Bundesländern so gehandhabt, die Ursel wollte das nur Bundesweit vereinheitlichen. Ich finde das vollkommen in Ordnung und Jugentliche werden dadurch auch nicht gefährdet, da sie mit den Dingen ja nicht in Kontakt kommen/kommen sollten :)

Die Supermärkte dürften nicht das Problem sein, sondern die kleinen Buden, Kioske, Tankstellen usw.
Ich finde die Idee gut und schnell wirksam. Diese mutigen Jugendlichen sollten angemessen entlohnt werden (statt Geld, vielleicht lieber Gutscheine, Kinokarten oder ähnliches).
Die Begleitung durch Erwachsene ist sinnvoll, müßte aber aus naheliegenden Gründen in ausreichender Entfernung vor dem Verkaufsraum enden.
Ich verstehe die Argumente der Kritiker von vdL's Vorschlag nicht.
vielleicht sollten die Jugendlichen als Lohn die Getränke hebalten dürfen...

Meiner Meinung nach gibts es das schon, bzw. wurde früher mal eine zeitlang durchgeführt (ca 20 Jahre), warum es eingeschlafen ist, wahrscheinlich der allgemeine Sparzwang.

Nochmal (nachdem die Frage schon gestellt wurde): Ich halte das für Kindesmißbrauch. Der nächste Schritt wäre, die Kinder die Händler zum Verkauf (zu einer Straftat) zu animieren. Erinnert mich stark an längst vergangene Zeiten.

Jugendliche Testkäufer finde ich gut, vielleicht wird dadurch endlich erreicht, daß z.B. kein Alkohol mehr unter 18 Jahre ausgeschenkt wird, und das Flatratesaufen ein Ende hat.
warum auch nicht? wenn dadurch auch nur ein paar Verkäufer weniger keinen Alkohol an Jugendliche verkaufen ist doch schon etwas geholfen!
Jugendliche Testverkäufer losgeschickt, in der Presse die schwarzen Schafe publik gemacht und ein saftiges Ordnungsgeld verhängt. Ich bin mir sicher, dass binnen eines Monats der illegale Verkauf an Minderjährige um 80 % zurückgehen würde. Ohne grossen Aufwand mit Überwachung und ähnlicher unpraktikabler und unfinanzierbarer Detektivarbeit.

Ich habe schon oft beobachten müssen, dass Alkoholika an Jugendliche verkauft wurden, die sicher noch keine 18 Jahre alt waren, auch im Supermarkt. Ich finde die Idee von Frau von der Leyen (endlich mal) gut. Die Kinder werden ja nicht unvorbereitet zu diesen Einkäufen geschickt und werden auch pädagogisch betreut.

Wenn alle Verkäufer sich an das Jugendschutzgesetz halten würden, müssten sie nicht durch Kinder getestet werden. Ich glaube auch, dass die Kinder gut geschult sind und wissen, worum es geht.

Wie soll man das denn sonst praktisch kontrollieren?

Das reizt doch nur noch mehr Jugendliche an, sich an diesem Sport, bekomme ich die Ware oder nicht, zu beteiligen. Die Kassiererinnen, die ohnehin schon gestresst sind, können den Sumpf ausbaden und sind die Leittragenden. Der Von der Leyen konnte nichts blöderes einfallen, als Stasi-Spitzel-Methoden auf die Jugend zu übertragen Pfui Teufel.
Das ist absoluter Blödsinn und eigentlich illegal. Das wäre so wie wenn Personen Drogen gegeben werden um sie auf der Straße zu verkaufen. Alle die die Drogen dann kaufen werden verhaftet. So etwas ist ungesetzlich und verboten. Provozierung einer Straftat
Meine Meinung ist...LEUTE WACHT AUF!! es bringt nix zu testen ob jugendlichen alkohol, usw. verkauft wird. sicher verkauft man in vielen geschäften diese sachen (auch ohne ausweis). Ok ..sagen wir mal es wird geändert...man verlangt dann einen ausweis. UND DOCH! jungendliche finden dann trotzdem einen weg an alkohol zu kommen. z.b. durch andere freunde, die schon älter sind. und es ist jetzt doch schon so, dass jungendliche, die älteren fragen ob die es denen kaufen...und später wird sich das nicht ändern! da geb ich euch 100 %! man findet immer jemanden der es einem besorgt..

Es ist schwierig diese Frage zu beantworten. Die Idee selber ist gut, aber ich mußte mich für einen Klick entscheiden und habe den: Davon halt ich nichts, genommen, weil: Ich arbeite in einem Getränkemarkt und gestern hatten wir so ein Testkauf. Mein Kollege war leider der Dumme, der einem "fast" 18 Jährigen(laut Ausweis wird er im Juli 18)eine Flasche Vodka verkauft hat. 14/15 und auch noch 16 Jährigen sieht man das an , wenn man ein bischen Menschenkentniss hat wie alt die ungefähr sind, aber einen fast 18 Jährigen der auch noch viel älter aussah in ein Geschäft zuschicken um Alkohol zukaufen, finde ich dem Kassierer gegenüber unfair. Wer wirklich Alkohol haben möchte der bekommt auch welchen, dann nimmt ein 15 Jähriger eben einen 18 Jährigen mit ins Geschäft. Ich erlebe das jeden Tag und dann kann man garnichts machen.
der arme verkäufer
Ich hätte dich jetzt fast gefragt ob du hinterm Mond lebst, aber dan las ich "Schweiz" und mir war alles klar :)
Ich dich auch!!!! ;-))
Japp, hinterm Mond gleich links steht ein großes Schild mit der Aufschrift "Schweiz" ;-)) manchmal wünscht sich unserdeutschereins dort hin....
Das hast du aber lieb gesagt, katrice!
man bekommt Sodbrennen, wenn man immer wieder lesen und hören muss, wie überversorgte Minister- und Ministerinnen einen "Gesetzentwurf" in die Welt setzen, der dann mangels öffentlicher Zustimmung wieder kassiert werden muss. - - Da stellen sich doch wirklich Fragen, die man fast nicht formulieren kann; sind unsere hochqualifizierten Beamten vielleicht doch blöder als wir denken? Erst muss doch so ein Entwurf formuliert werden, dann wird er doch wohl in den Fachabteilungen auf juristische und andere Formfehler untersucht und - so vermute ich doch - mit den politischen Meinungs- trägern der e i g e n e n Partei und der mächtigen Verbände auf Praktikabilität und Durchsetzbarbeit überprüft. - Nein ? - - - Dann frage ich mich allerdings, was unsere zu teuer bezahlten Ministerialbeamten eigentlich für ihre Ministerin tun? - - Sie in das absichtlich geschärfte Messer laufen lassen? MB