Frage von chemiesel, 42

Jugend im dritten reich: tolle karriere aussichten und eine gute zeit!?

Könnte einer mir helfen? Stellungnahme zu dieser aussage.

Antwort
von DillyMean, 13

Klar kann man in Regimen tolle Karriere machen. Aber nur unter der Bedingung der Selbstverleugnung. Und eine tolle Jugend in der HJ oder BdM, naja, wems gefällt... Die späteren Aussichten sind jetzt nicht so rosig, nur militärisch und unter der Gefahr zu sterben. 

Hier im Kapitalismus ist es ja nicht anders, halt nicht so extrem, aber trotzdem vergleichbar. Wenn man Glück hat oder reiche Eltern sicher super, alles was man will, mit 18 nen Aston Martin und nie finanzielle Probleme. Wenn du arm bist, kann es die Hölle sein und du wirst auch so gut wie nie aufsteigen können. 

Antwort
von DrStrosmajer, 28

Deine Stellungnahme mußt Du Dir schon selbst erarbeiten.

Google mal nach "Hitlerjugend" und "Napola".

Kommentar von chemiesel ,

Ja ich weiss aber ich würde gwrne eure meinung darüber wissen.. 

Antwort
von Schmusescholle, 6

Woher sollen wir wissen wie die anderen sich gefühlt haben  als Jugendlicher im 3. Reich? Genauso wenig können wir sagen ob uns das gefallen hätte, wir waren ja nicht dabei und kennen alles nur aus den Geschichtsbüchern.

Mir würde es nicht gefallen, wenn ich mich nach dem richte, was man lesen kann.
Ständig irgendwelche blöden Marschbefehle befolgen, dauernd muss man zu irgendwelchen Treffen und ich muss mir anhören, wie toll unsere Rasse ist und wie hinterlistig die Juden und alle anderen auf der Welt. Immer aufmaschieren, zu irgendwelchen Sportveranstaltungen gehen, die ganze Zeit dem Führer huldigen.... am besten noch meine Eltern aushorchen was die so über den Staat denken damit ich diese auch noch in Zwangshaft stecken kann...

Mit 12 oder 14 kriegt man das erste Mal ne Waffe in die Hand, damit ich diese auch später an der Front, wenn ich sage und schreibe schon 18 bin, richtig benutzen und  mein Leben riskieren kann für nen greisen Herrn, der meint er muss die Welt erobern und meinen Freunden dann beim Sterben zusehen. Zudem darf man sich den ganzen lieben, langen Tag anschreien lassen und jeden Tag aufpassen, dass ich nach einem Patzer nicht an die vorderste Front versetzt werde. Und in den letzten Tagen darf ich dann Berlin mit einer kleinen Panzerfaust verteidigen, während der Chef sich eine Pistole an den Kopf hält und unsere Welt auf die feigeste aller Arten verläst.

Das ist doch ein Traum von Jugend oder?

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