Frage von Aragorn1110, 79

Judo oder Aikido?

Hi Leute ich hoffe ihr könnt mir helfen. Ich bin seit längerer Zeit am überlegen, welchen Kampfsport ich anfangen soll. Nun habe ich einen Freund in Judo, würde mich aber auch gerne gut selbst verteidigen können, ohne dem Gegner allzu große Schmerzen zuzufügen. Also meine Frage: Spaß mit meinem Freund oder sinnvolle Selbstverteidigung?

Antwort
von jsch1964, 44

Ob eine Selbstverteidigungslehre etwas taugt oder nicht, weißt Du erst, wenn Du Dich einmal selbst verteidgen musstest.

Alle ehemaligen Kampf-Künste, die heute als Sport betrieben werden, hatten ursprünglich den Zweck, einen Angreifer möglichst schnell unschädlich zu machen.

Wenn Du das unter Selbstverteidigung verstehst, ist kaum eine moderne Kampfkunst oder Selbstverteidigungssportart für diesen Zweck geeignet, denn diese dienen eher dazu, körperlich fit zu sein und sich selber zu einem besseren Menschen zu entwickeln. Mit einem Kampfsportler wirst Du nie in die Situation kommen, Dich gegen ihn verteidigen zu müssen. Dafür haben die zuviel Respekt vor ihrer Kunst. Davon ausgenommen sind natürlich die Wettkampf-Sportarten, wie Judo, Karate, Tae Kwon Do etc, wo man sich auf der Matte begegnet.  Aber auch bei den Wettkämpfen geht es "gesittet" zu, weil sich jeder an ein Regelwerk hält.

Von den heutigen Wettkampf-Sportarten würde ich persönlich am ehesten Boxen, WT, Muay Thai oder Kickboxen als für die Verteidigung tauglich halten - und MMA. Wenn es im Verein gute Trainer gibt, kann auch Jiu-Jitsu effektiv sein. Das ist aber wirklich sehr personenabhängig.

Für Selbstverteidigung muss Dein Kopf anders denken: Ist mein Angreifer alleine? Hat er möglicherweise versteckte Waffen? Wie verhindere ich, dass er sofort wieder aufsteht und mir noch eine ballert? Wie mache ich ihn so kampfunfähig, dass er mir nicht hinterher läuft? etc. etc. dazu gehört dann aber auch der Willen, gegen einen anderen Menschen echt und wirklich selber aggressiv zu sein. Nur mal eben ein Haltegriff oder ein Wurf macht den Angreifer vermutlich nur aggressiver, besonders, falls Alkohol im Spiel sein sollte.

Meine Empfehlung ist also: Mach Judo für die körperliche Ertüchtigung, für die persönliche Weiterentwicklung und für die Reflexe. In den meisten Situationen kannst Du das, was Du da lernst, auch für eine Verteidigung brauchen. (Schlägereien mal ausgenommen.) Falls es Dir wirklich um Selbstverteidigung geht, mach MMA oder Krav Maga. Sambo und Savate wirst Du in Deutschland kaum finden - das wären weitere Alternativen.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Kampfsport, 44

Hallo,


Ich habe hier schon mal etwas ausführlicher über Aikido geschrieben und kann zumindest empfehlen, es mal auszuprobieren.

https://www.gutefrage.net/frage/gute-kampfkunst-gesucht

Aikido verzichtet auf unnötige Gewaltanwendung und weist den Angreifer aber deutlich in seine Schranken, indem seine eigene Kraft umgeleitet und der Angriff so ins Leere laufen wird.

Er kann dann durch Würfe oder Hebel kontrolliert werden, so dass er die Sinnlosigkeit seines aggressiven Verhaltens erkennen kann, ohne deswegen gleich auf der Intensivstation zu enden.

Langfristig trainiert stellt Aikido nach meiner Erfahrung eine effektive Form der Selbstverteidigung dar, deren Effizienz sich jedoch nicht gerade nach ein paar Monaten erschließt.

Spaß und Freude sollten natürlich immer dabei sein, denn man bleibt langfristig nur motiviert, wenn einem das Training auch Spaß macht.

Kommentar von jsch1964 ,

Mal zum Einstieg: Ich habe mehrere schwarze Gürtel in verschiedenen Kampfsportarten.

Ich habe fast alle japanischen und chinesischen Kampf- und Selbstverteidigungs-Sportarten selbst betrieben - und davon ist Aikido die mit weitem Abstand die untauglichste für die reine Selbstverteidigung. In der Theorie klingt das ganz toll, aber Du bist allen anderen  Angreifern, außer denen aus Deinem Verein, hoffnungslos unterlegen. Ich habe noch nie einen Aikidoka gesehen, dessen Künste wirklich verteidigungstauglich gewesen wären - außer im "Kampf" gegen andere Aikidoka. Nicht ohne Grund gibt es seit einigen Jahren Aiki-Jitsu, was die vergeistigte Selbstbeherrschungstheorie mal wieder näher an das echte Leben heranrückt.

Da halte ich tatsächlich Judo für besser, auch wenn Du damit einen Kneipen-Schläger erst einmal zu fassen kriegen musst, bevor Du Dich wehren kannst. Aber zumindest wird im Judo echter Wettkampf geübt, so dass Deine Reaktionen schneller werden.

Kommentar von Enzylexikon ,

Nicht ohne Grund gibt es seit einigen Jahren Aiki-Jitsu,

Aiki-jujutsu ist keine Erfindung der jüngeren Vergangenheit, sondern einer der Ursprünge des Aikido und des koreanischen Hapkido.

Möglicherweise ist das von dir genannte Aiki-jitsu lediglich alter Wein in neuen Schläuchen, oder Aikijujutsu wird nun auch im Westen populärer.

Ich habe noch nie einen Aikidoka gesehen, dessen Künste wirklich verteidigungstauglich gewesen wären

Das mag auch daran gelegen haben, das es keine reale Selbstverteidigungssituation war.

Ich tändel zum Beispiel grundsätzlich nicht stilübergreifend herum, weil mir bewusst ist, das mein Trainings-Aikido sich wesentlich von einem Ernstfall-Aikido unterscheiden wird.

Jemand würde mich bei einem "Mattenkampf" sicher besiegen, da ich nicht die Absicht habe, ihm das Knie, oder den Ellenbogen zu brechen und meine Verteidigung daher nicht realen Erfordernissen entsprechen würde.

Ich persönlich befand mich leider schon dreimal in ernsthaften Bedrohungssituationen, in denen ich mich körperlich verteidigen musste.

Ich will jetzt hier nicht mit irgendwelchen "Straßenheld"-Geschichten angeben, zumal man ja gerade im Interbet viel erzählen kann, wenn der Tag lang ist.

Jedenfalls bin ich sowohl einem bewaffneten Raubüberfall, der eskalierte, weil ich kein Geld bei mir hatte, als auch einer Auseinandersetzung mit fünf betrunkenen Angreifern entkommen.

Das war  ganz sicher eine Kombination aus "Schwein gehabt" und "richtiger Technik" und will mir keineswegs irgendwelche überragenden Fähigkeiten attribuieren.

Für die Durchführung der Techniken hätte ich sicher keinen Orden erhalten, von der Fähigkeit zur Selbstverteidigung des Aikido haben mich diese bedauerlichen Zwischenfälle jedenfalls überzeugt.

Aber zumindest wird im Judo echter Wettkampf geübt, so dass Deine Reaktionen schneller werden.

Ob jetzt ein Mattenringkampf nach Punkten beim Judo unbedingt aussagekräftiger ist, als ein freies Angreifen (Randori) beim Aikido, sei mal dahingestellt.

Letztlich sind beides künstliche Stresssituationen unter geschützten Bedingungen, die mit einem realen Kampf, außer der Reflexschulung und der Anpassung an unterschiedliche Charaktere und Körperbau, nicht unbedingt viel zu tun haben.

Schlussendlich bleibt es ja doch vor allem eine Frage von Nervenstärke, Belastbarkeit und Anpassungsfähigkeit an ungewohnte Umstände, die einen realen Kampf entscheiden können - und weniger der Stil.

Kommentar von OnkelSchorsch ,

Ich habe mehrere schwarze Gürtel in verschiedenen Kampfsportarten.

Ich habe fast alle japanischen und chinesischen Kampf- und Selbstverteidigungs-Sportarten selbst betrieben



Auweia, da hat's jemand aber wohl bitter nötig. Ernsthaft: wer mit solchen Sprüchen daherkommt, kann von mir nicht ernstgenommen werden. Selten so einen Quatsch gelesen. kopfschüttel

Kommentar von krd512 ,

Vielleicht könnt ihr es euch nicht vorstellen aber sowas gibts...

Kommentar von Enzylexikon ,

Vielleicht könnt ihr es euch nicht vorstellen aber sowas gibts...

Das jemand "fast alle japanischen und chinesischen Kampf- und Selbstverteidigungs-Sportarten selbst betrieben" hat?

Sicher gibt es das - als Probestunde, Wochenendkurs, oder ein paar Monate Training, kann man eine Menge Stile abklappern.

Es gibt meiner Meinung nach sogar Stile, die Meistertitel nach der Absolvierung von DVD-Kursen verleihen.

Damit ich nicht missverstanden werde: Ich akzeptiere es absolut, dass jemand Aikido als ineffektiv ansieht

Aber obige Behauptung als Unterstreichung angeblicher Kompetenz ist aus meiner Sicht einfach Großspurigkeit auf Stammtischniveau.

Wie "OnkelSchorsch" schon sagte, kann man jemanden bei solch übersteigerten Formulierungen leider nur schwer ernst nehmen - was schade ist, sollte die Person tatsächlich über Kompetenz verfügen.

Kommentar von jsch1964 ,

Vielleicht reicht ja weder Deine Fantasie, noch Deine Begeisterung für die Kampfkünste an sich, um Dir so etwas vorzustellen. Vielleicht bist Du ja auch einfach noch zu jung und hattest noch nicht die Zeit, dich breiter ausbilden zu lassen.

In inzwischen über 50 Jahren Lebensalter (davon 35 Jahre mit Kampfsport/-kunst) hatte ich jedenfalls genug Zeit, um diverseste Schulen und Künste auch für längere Zeit zu studieren.

Ja, bei manchen habe ich schnell gemerkt, dass das nichts für mich war und schnell wieder aufgehört, bei etlichen anderen habe ich über Jahre trainiert. Zu letzteren gehören u.a. Shaolin Kung Fu, Jiu Jitsu, Taekwondo und Aikido (!).

Antwort
von OnkelSchorsch, 30

Ich selber trainiere seit Mitte der 70er Jahre Kampfsport, denke also, dass ich was dazu sagen kann.

Es ist egal, was du machst. Es kommt einzig und allein darauf an, wie lange und wie ernsthaft du trainierst. Der Stil ist letztlich völlig unwichtig. Ein guter Judoka wird einen schlechten Kickboxer besiegen - genau wie ein guter Kickboxer einen schlechten Judoka besiegen wird. Für den Einsatz zur Selbstverteidigung gilt das ebenso. Wobei ich noch ergänzen möchte, dass die beste Selbstverteidigung der gesunde Menschenverstand ist und die Fähigkeit, sich bei Gefahr aus dem Staub zu machen. Ein vermiedener Kampf ist ein gewonnener Kampf.

Ich schrieb: Es kommt einzig und allein darauf an, wie lange und wie ernsthaft du trainierst. Das bedeutet, dass es darauf ankommt, dass du dabei bleibst. Und dies tust du genau dann, wenn du Spaß am Training hast. Deshalb würde ich dir jetzt dazu raten, dort mitzumachen, wo auch dein Freund trainiert. Zusammen ist das besser, dann motiviert man sich gegenseitig, was auch gerade dann wichtig ist, wenn man mal keine Lust hat, zum Training zu gehen.

Antwort
von Kampfsport15, 20

Wenn du 1Monat Judo trainierst, kannst du dich nicht verteidigen. Wenn du 1Monat Aikido trainierst, kannst du dich auch nicht verteidigen. Es kommt darauf an, dass du lange dabei bleibst. Und das machst du da, wo es dir am meisten Spaß macht. Das kommt nicht nur auf die Kampfsportart sondern auch auf den Trainer an. Ich kann dir Aikido empfehlen. Da Aikido eine ,,friedliche" Kampfkunst ist, sind die Aikidokas auch friedlich und freundlich. Zumindest ist das bei mir so. Alles total nette Menschen! Beim Aikido lernst du langsam aber jeder Fortschritt ist aufregend! Mir macht es Spaß, ich kann es dir nur empfehlen. Aber jeder muss es für sich selber herausfinden. Am besten mal zu beiden Probetraining machen :)

Antwort
von BBTritt, 44

Es sind beide gute Kampfsportarten, wobei eher der Sport im Vordergrund steht (eher als Wettkampf).

In der Selbstverteidigung geht es aber darum, sich vor gemeinen und gefährlichen Angriffen zu schützen. Hier kann die eigene Gesundheit in Gefahr geraten, so dass es dir vollkommen egal sein könnte, welche Schmerzen dein Gegner erleidet. Wenn er dich nicht angreift, hat er auch keine Schmerzen. Macht er es doch, ist er selbst schuld.

Kommentar von Enzylexikon ,

Es sind beide gute Kampfsportarten, wobei eher der Sport im Vordergrund steht (eher als Wettkampf).

Zumindest im Aikido gibt es - mit Ausnahme von zwei Stilen - keinerlei sportliche Wettkämpfe, oder Meisterschaften.

Kommentar von BBTritt ,

Okay, danke!

Antwort
von istayanonym, 29

Judo ist ein kanpfspirt, welcher auch wettkampfmässig betrieben wird und im prinzip das abgeschwächte aikido, da es beim aikido um Selbstverteidigung und nicht um sport geht

Antwort
von HouseOfQuartz, 37

Also ich habe ein paar Jahre (nicht übertrieben lange, nur 6-7 Jahre) Aikido gemacht und immerhin kannst du beide Kampfsportarten richtig einschätzen.. Aikido ist wirklich ultra passiv und wurde mir deshalb mit der Zeit zu langweilig. Eine sinnvolle und effektive Selbstverteidigungsweise ist es aber definitiv!

Ich ganz persönlich würde dann trotzdem eher Judo und Spaß mit meinem Freund wählen.

(Da könntet ihr sogar in eurer Freizeit zusammen trainieren, auch außerhalb der Stunden. Vorausgesetzt, es macht euch sehr viel Spaß)

Kommentar von Aragorn1110 ,

Ja ich denke du hast recht vielen dank :)

Antwort
von NameInUse, 42

Mit Judo kannst Du Dich sehr gut selbst verteidigen, ohne den anderen gleich zu verletzen.

Antwort
von FragMichi0205, 36

Dann ist Judo genau das Richtige

Kommentar von Aragorn1110 ,

Ok ich denke ihr seid euch alle einer Meinung.

Vielen dank :)

Kommentar von FragMichi0205 ,

Ist nun mal so :)

In Judo versucht man den Gegner mit seiner eigenen Kraft zu schlagen.

Kommentar von Enzylexikon ,

Ok ich denke ihr seid euch alle einer Meinung.

Entscheidend sollte für dich nicht die Mehrheitsmeinung, sondern deine eigenen Bedürfnisse sein.

In der Regel ist es sinnvoll, sich erst einmal bewusst zu machen, was man sich vom Training verspricht. Welche Ziele hat man? Was erwartet, oder erhofft man sich vom Training?

Geht es um Selbstverteidigung in Notfällen) Um sportlichen Wettkampf? Persönlichkeitsentwicklung und Charakterschulung?  Was ist einem am Wichtigsten?

Gibt es besondere Elemente, die man unbedingt erlernen will? Tritte? Waffentechniken? Akrobatik? Was sollte auf gar keinen Fall fehlen?

Meine Tipps

Stelle dir erst einmal eine Liste, mit deinen persönlichen Prioritäten auf, damit du siehst, wohin du tendierst.

Dann informiere dich, welche Disziplinen bei dir in der Gegend angeboten werden.

Informiere dich über diese Stile und gleiche sie mit deiner Prioritätenliste ab.

Bei Schulen, deren Angebot dich interessiert, vereinbarst du ein Probetraining. Das ist meist entweder als kostenlose Probestunde, oder kleines Schnuppertraining gegen eine kleine Gebühr möglich.

So findest du auch für dich heraus, wie dir der Verein so zusagt.

Sind die Menschen dort nett? Gibt es viel Leistungsdruck und Konkurrenzdenken? Sind die Lehrer hilfsbereit? Wie ist die allgemeine Atmosphäre so.

Es kann nämlich gut sein, dass du zwar diesen bestimmten Stil absolut toll findest, dich aber im Verein nicht wohlfühlst. Dann suchst du eben nach einem anderen Anbieter des gleichen Stils.

Auf diese Weise findest du vermutlich besser den Stil, der zu dir passt, als dich von einer Mehrheitsmeinung überzeugen zu lassen.

Antwort
von Fedovic, 43

Wenn du einen Freund bei Judo hast, dann geh zu Judo. Dann macht es deutlich mehr Spaß^^

Mal abgesehen davon ist es der Sinn von Selbstverteidigung dem Gegner wehzutun, er hat dich ja schließlich angegriffen.

Kommentar von Aragorn1110 ,

Da hast du auch irgendwie recht, aber es geht mir nicht nur um die Selbstverteidigung in ernsten Fällen, sondern auch nur um kleine Rangeleien, bei denen keine bleibenden Schäden endstehen sollen (wenn irgenjemand damit angeben will dass ihn keiner umhauen kann oder so :D).

Kommentar von Enzylexikon ,

sondern auch nur um kleine Rangeleien, bei denen keine bleibenden Schäden endstehen sollen (wenn irgenjemand damit angeben will dass ihn keiner umhauen kann oder so :D).

Das sind Situationen, in die sich ein ernsthaft Übender erst gar nicht begeben wird - auf derart kindische Provokationen geht man nämlich gar nicht erst ein.

Praktisch jeder Stil, egal ob traditionelle Kampfkunst, Wettkampfsport, oder moderne Selbstverteidigungsmethode, wird dir vermitteln, dass solche Konflikte absolut unnötig sind.

Ein ernsthaft Übender weiß um seine Fähigkeiten und damit auch um seine Verantwortung, die er bei einer Auseinandersetzung hat.

Wenn einem bewusst ist, dass man einen gegenüber mit einer einzigen Technik bereits schwere Schäden zufügen kann, dann entwickelt man ein ganz anderes Weltbild.

Irgendwelche Provokationen im Stil von

"ey alda, isch bin voll der krassere Checker als wie du!"

werden für einen ernsthaft trainierenden Charakter praktisch bedeutungslos, da sie lediglich die Großmäuligkeit der Person zeigen, aber keinen Angriff darstellen.

Wer meint, auf jede noch so kleine Provokation eingehen zu müssen, ist charakterlich viel zu unreif für ein ernsthaftes Training.

Kommentar von HouseOfQuartz ,

Du hast leider den Sinn von Kampfsportarten im Allgemeinen, egal ob sie sehr passiv sind oder nicht, nicht verstanden.

Es ist bis auf ein paar Ausnahmen nie der Sinn, den Gegner anzugreifen und zu verletzen.

Das kann gegebenenfalls passieren, ja... aber das ist nicht Zweck einer Kampfkunst.

Kommentar von Fedovic ,

meinst du jetzt mich oder den Fragesteller? :D

Kommentar von jsch1964 ,

...und genau da ist auch die Grenze zwischen Sport und effektiver Selbstverteidigung, genau, wie Kampfkunst und Kampfsport zwei verschiedene Dinge sind.

Die Kunst des Kampfes um Leben und Tod ist etwas anderes, als die Kunst, in einem sportlichen Wettkampf zu gewinnen.

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