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Judenverfolgung

gefragt von TomSelleckTomSelleck am 27.05.2009 um 15:24 Uhr

Juden wurden in der Vergangenheit auf vielfache Weise verfolgt und diskriminiert. Das bekannteste und dramatischste Beispiel findet sich natuerlich im dritten Reich, aber schon vorher gab es Phasen, in denen Juden auf weniger drastische Weise an der Ausuebung ihrer Berufe gehindert wurden. Ja, selbst in der Bibel wird eine Judenverfolgung beschrieben.

Ich habe leider in Geschichte nicht gut aufgepasst und weiss nicht, welche Gruende jeweils fuer die Judenverfolgungen vorgebracht wurden. Ich kann mich erinnern, dass ihnen Berufsverbote erteilt wurden mit der vagen Begruendung, dass sie anderen die Arbeit wegnehmen wuerden. Welche anderen Gruende wurden noch von den Unterdrueckern angefuehrt? Und inwieweit waren die angeblichen auch die tatsaechlichen Gruende?

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anonym
beantwortet von voodoo93 am 27. Mai 2009 15:30
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Im Mittelalter hat man sie beschuldigt die Brunnen vergiftet zu haben.(Pest Zeiten) was natürlich völliger Schwachsinn ist,weil die Pest über die Schiffe, auf denen Ratten oder erkrankte Seeleute waren,übertragen wurde.

so hats uns unsre geschichtslehrerin erzählt.

Kommentar von E76f182732f8bad601c14a30362baf05smallPiesepampel am 27. Mai 2009 15:39

Recht hat sie, die Kollegin. Hinzu kam, dass man die Juden für den Tod Christi verantwortlich machte und sie somit aus der (christlichen) Gemeinde ausstieß,was auch im MA zu furchtbaren Verfolgungen führte. Die jüdischen Gemeinden konnten sich gelegentlich durch Zahlung der sog. Judensteuer an den Landesherren davor schützen. Im Grunde eine reine Mafia-Methode, vergleichbar der sog. Schutzgelderpressung. Dass die jüdischen Gemeinden Geld hatten, beruhte darauf, dass Christen Bankgeschäfte verboten waren, da es in der Bibel eine Passus gibt, der lautet "Du sollst keinen Wucher nhemen!", waraus man wiederum den verkehrten Schluss zog, dass Christen eben überhaupt keine Finanzgeschäfte machen durften. Diese waren dann eben den Juden überlassen, die man allerdings dann in der geschilderten Art und Weise schröpfte. Gruß Piesepampel

Kommentar von jethro am 27. Mai 2009 15:42

irgendetwas kann da nicht stimmen. Das Verbot von Wucherei steht bei Mose. - Also dem "Leitfaden" für die Juden.

Im Zusammenhang mit Christen gibt es das nicht.


Baiana
beantwortet von Baiana am 27. Mai 2009 15:27
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:-)

Gut formuliert, sollte so eigentlich stehen bleiben dürfen. :-)

http://de.wikipedia.org/wiki/Judenfeindlichkeit

Kommentar von Simple_avatar1smallTomSelleck am 27. Mai 2009 15:27

Naja, nicht, wenn ich antworten kommentiere ;-)


anonym
beantwortet von jethro am 27. Mai 2009 15:33
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Um Juden zu verfolgen gab es schon immer die verrücktesten Gründe. Dabei sind Juden ein friedliches Volk, erfolgreicher als andere (Blühende Wüsten, erfolgreiche Unternehmer) und trotz absoluter Unterlegenheit ist Israel unbesiegbar.

Die Juden sind ein priviligiertes Volk, dass einen besonderen Schutz Gottes genießt. - Das ist insbesondere der Arabischen Welt ein Dorn im Auge.

Ich mag die Juden und ich mag Israel. Möge Gott sie immer schützen

Kommentar von 2df4a5fa696eee08e8f7e0c44d72351bsmallUhrliebhaber am 27. Mai 2009 16:08

Wenn man nur feste dran glaubt privilegiert zu sein, dann wird das schnell zur fixen Idee. Nun soll jeder glauben, was er will. Aber die handfesten Probleme im Nahen Osten sind vielfältiger, als dass die Araber eifersüchtig wären auf angebliche Bevorzugung der Juden durch einen Gott... Im Übrigen gibt es berechtigte und nachvollziehbare Argumente der gegenseitigen Abneigung der dortigen Bevölkerung. Man lese z.B. die Scharon-Biografie.


Liebe737
beantwortet von Liebe737 am 3. Juni 2009 00:10
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die frage wurde doch sooo oft im geschichtsunterricht durchgenommen nicht aufgepasst? ich muss dir hier ganz ehrlich mal sagen das ich manche antworten von dir ziehmlich respektlos fand. möchtest du so behandelt werden?


Unchrist
beantwortet von Unchrist am 27. Mai 2009 15:50
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Manche Christen warfen den Juden vor, dass sie Jesus nicht als Gottessohn anerkannt sondern gekreuzigt haben.


anonym
beantwortet von rumpi am 27. Mai 2009 15:29
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Juden haben aufgrund ihrer Heimatlosigkeit stets ein Leben geführt, dass sie zu Akribie und Sparsamkeit erzogen hat. Diese Tugenden, die sich selbst auferlegt haben hat dazu geführt, dass sie, wenn sie mal etwas zur Ruhe kamen, relativ zügig gute, rentable Geschäfte aufgebaut haben. Meist HAndel oder Bankwesen. Um in einer Krise z.B. einen Grund zur Übernahme der MAcht zu finden, muss man ein Feindbild aufbauen, demm die meisten folgen. Die meisten sind in solchen Zeiten auch arm. Was liegt da näher als den Neid mit richtigen Parolen versehen auszunutzen und "den Juden" die Schuld an allem zu geben. Einfach zusammengefasst.


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