Frage von AlexBBuchmann, 80

Jude oder Moslem?

Wer ist heutzutage mehr in den Medien verhasst?

Der Jude oder der Moslem?

Zum Hintergrund meiner Frage:

Mein Eindruck ist, dass gerade hier in Deutschland eine sehr islamfeindliche Stimmung herrscht. Wenn ich beispielsweise die Nachrichten anschalte höre ich fast jede Woche etwas von einem islamistisch motivierten Terror. Die Menschen reagieren dann auch sehr ungehalten auf solche Ereignisse.

Ich höre nichts von einem jüdisch motivierten Terror. Übrigens auch nichts von einem buddhistisch motivierten Terror oder einem hinduistisch motiviertem Terror.

Im Netz finde ich alle möglichen herablassenden Bemerkungen über Muslime, die ich hier nicht weiter ausführen möchte. Zu den anderen Religionen kommt fast nichts.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Stellwerk, 51

Mag daran liegen, dass die judisch und buddhistischen motivierten Terroranschläge in Europa derzeit quasi bei Null liegen? Wenn Islamisten Anschläge verüben und darüber berichtet wird, kannst Du nicht erwarten, dass das bejubelt wird. Dass viele Menschen islamistisch mit islamisch gleich setzen, ist eine andere Sache.

Kommentar von AlexBBuchmann ,

Was mich auch wundert:

Warum kommt denn nichts von den Juden, Buddhisten oder Hunduisten?

Warum kommt immer nur was von Moslems?

Burka-Debatte hier, Islam-Verbot da ...

Andauernd ist diese eine Religion in den Medien.

Kommentar von Stellwerk ,

Stellst Du Dich so naiv , um zu trollen oder was?

Die Zahl der Muslime
wird je nach Quelle und Zeitpunkt der Erhebung auf knapp 2 bis 4,5 Mio.
geschätzt, was 2,4 bis 5,5 % der Gesamtbevölkerung entspricht.[1] Alle anderen Religionsgemeinschaften zusammen stellen knapp 1 % der Bevölkerung in Deutschland, davon 270.000 Buddhisten,[5] 200.000 Juden, 100.000 Hindus,[6] 80.000 Jesiden,[7] 5.000 bis 15.000 Sikhs[8] und 6.000 Bahai.[1][9]

https://de.wikipedia.org/wiki/Religionen_in_Deutschland

Dazu die geopolitischen Entwicklungen, bei denen die muslimisch geprägten Länder nunmal eine sehr aktive Rolle im Moment spielen.

Kommentar von wildcarts2 ,

Dass viele Menschen islamistisch mit islamisch gleich setzen, ist eine andere Sache.

Ist ja auch das selbe! Es gibt aber einen Unterschied zwischen Islamist und Moslem

Ein Islamist ist ein Anhäger des Islam. Der Islam zielt einzig und allein darauf ab, eine Welt zu schaffen, in der alle Menschen dem Islam angehören. Ein Islamist ist also jemand, der diese Weltherrschaftsbestrebungen ebenfalls unterstützt. Dabei ist irrelevant, mit welchen MItteln er dies erreichen will, also egal ob er radikal oder diplomatisch vorgehen will.

Ein Moslem dagegen ist lediglich jemand, der in irgendeiner Form den islamischen Glauben ausübt bzw. daran glaubt. Da der Islam in viele Gruppen gespalten ist (so wie beim Christentum die Konfessionen), gibt es auch verschiedene Glaubensideen (Sunniten, Schiiten, Aleviten...). Als Moslem kann man jeden bezeichnen, der behauptet, sich nach dem Koran zu richten.

Islamisten sind Moslems, aber ein Moslem ist noch lange kein Islamist.

Ein weiterer schöner Satz, den ich mal gelesen habe:

Der Muslim glaubt, dass Gott ihn beschützt,

der Islamist glaubt er muss
Gott beschützen.

Der Muslim liebt seine Religion,

der Islamist hasst dieReligionen der Anderen.

Kommentar von nacca ,

Sehr klar und deutlich beschreibt.

Kommentar von eddiepoole ,

In China gibt es jeden Tag mindestens einen größeren Aufstand in irgendeiner Region. Mal wegen Smog, mal wegen verschmutzter Gewässer oder wegen anderer Umweltprobleme, die nicht gelöst werden und zu Missernten, Krankheiten oder sonstwas führen. Wie oft hört man davon etwas?

Nie!

Antwort
von schnoerpfel, 36

In den Medien aktuell vermutlich der Ostdeutsche. ;-)

In der Bevölkerung ist es meinem Gefühl nach immer noch das Judentum, wobei es derzeit nicht im Mittelpunkt steht. Das wird auch von vielen Muslimen gehasst (vgl. auch die Übergriffe auf Juden in Paris durch Muslime, was dazu führte, dass die Juden inzwischen zur Wählerschaft der Front National zählen).

Das kam damals den Nazis gelegen, die zigtausende Muslime für die Waffen-SS rekrutieren ließen. Hitler bezeichnete diese Muslime als MuselGermanen, weil er ihren Kampfgeist bewunderte (über Islam und Faschismus ließen sich dicke Wälzer schreiben).

Man sollte auch berücksichtigen, dass das Judentum nicht sonderlich groß ist, verglichen zu den anderen beiden "Weltreligionen". Allein in Europa gibt es so viele Muslime wie es Juden weltweit gibt.


Antwort
von eddiepoole,

Hass findet man in den Medien sicher nicht. Die Berichterstattung ist zwar wenig ausgewogen, aber das liegt daran, dass Medien nicht nach wissenschaftlichen, sondern nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten arbeiten. War zum Beispiel die die Ehec-Hysterie angemessen? Nein!

Gezielte (selbst das muss nicht durch Hass motiviert sein) Desinformation durch manche Quellen kann man zwar nicht ausschließen, aber wenn man das allen Medienhäusern unterstellt, ist das maßlos überzogen.

Aber wir müssen natürlich trotzdem immer aufpassen. Glück Auf!

Expertenantwort
von ArnoldBentheim, Community-Experte für Politik, 22

Wer ist heutzutage mehr in den Medien verhasst?


Der Jude oder der Moslem?

Weder noch!

Warum sollte man einen Menschen "hassen", weil er Jude, Moslem, Christ ... ist? Die Wahl und Ausübung einer Religion ist Privatsache!

Wenn man wirklich einen Menschen hasst, dann wegen seines minderwertigen, brutalen und unmenschlichen Charakters und seinen Verbrechen, die er deswegen begeht! Zu diesen Menschen gehören z. B. Extremisten aller Art mit linker, rechter oder religiöser Gesinnung und Gewaltverbrecher aller Art und ihre Unterstützer.

Dass sich in den letzten Jahren besonders extremistische Muslime mit dem abscheulichsten Untaten hervorgetan haben, ist eine Tatsache und nicht die Schuld der Medien, die darüber selbstverständlich ebenso berichten wie über links- und rechtsextremistische Verbrechen. Das ist die Aufgabe der Medien!

MfG

Arnold

Antwort
von MrBurner107, 40

Du hast die Frage schon selbst beantwortet. P.s. Zum Thema Judenhass muss man wohl nichts sagen. Davon hatten wir in Deutschland genug.

Kommentar von AlexBBuchmann ,

Ich bin 1988 in Berlin geboren. Ich habe bis heute nicht verstanden, was an Juden verwerflich sein soll.

Vielleicht bin ich ja auch in der falschen Epoche geboren. Wäre ich vielleicht 80 Jahre früher geboren worden, könnte mir das mal jemand erklären.

Kommentar von wildcarts2 ,

Gerne. Religion ist allgemein schlecht und schadet dem Menschen. Dazu gehört auch das Christentum, Judentum, Islam...

Das Judentum ist eine Lüge. Das Antike Judentum hat mit seinen Schriften (Altes Testament) versucht, das Land der Israeliten zu bekommen. Dazu haben judäische Priester in Babylon das AT zu einem Gesamtwerk zusammengestellt, indem sie alte Legenden, Geschichten und Mythen ihrer eigenen Geschichte mit denen Babylons, Ägyptens und anderer verknüpft. Die Judäer waren ein unbedeutendes kleines Bergvolk am Rande Kanaans. Als Assyrien Israel 722 v.u.Z. vernichtete, wollten die Judäer dieses Land beanspruchen. Aber erst 200 Jahre später gelang diese List teilweise, als die Babylonier sie ziehen ließen. Als Rom aufstieg, war die erfundene Geschichte der Israeliten bereits im Umlauf, so dass die Römer dachten, Juden und Israeliten seien das selbe und ihnen gehöre das Land.

Unter römischer Herrschaft wurde das Judentum aber zerstört. Statt dessen ergriff die Sekte der Pharisäer die Führung und bildet heute mit ihren Eigeninterpretationen und Zusatzschriften das moderne Judentum.

Niemand leugnet, bzw. niemand darf leugnen, dass im 3.Reich falsche Anklagen gegen sie erhoben wurden und man diese Menschen extrem quälte und tötete.

Falsch ist aber, dass es sich bei Juden um ein Volk handelt. Kein Jude kann seine Ahnenfolge auf Judäer zurückführen. Tatsächlich sind sich viele Wissenschaftler darüber einig, dass das Volk Juda in Rom aufhörte zu existieren und alle heutigen Juden von bekehrten Juden in Osteuropa abstammen.

Juden sind gut darin, sich als Opfer darzustellen. Damit versuchen sie unantastbar zu werden. Sagt jemand etwas gegen sie, ist er direkt ein Nazi. Und dabei ist es egal, ob derjenige zu recht verurteilt oder nicht. Und daher haben sie auch so einen schlechten Ruf.

Hinzu kommt, dass viele Juden im heutigen Israel einen Gottesstaat gründen wollen, und alle "Verstreuten" Juden wieder "nach Hause" holen wollen. Sie beanspruchen dabei ein Land, dass ihnen nie rechtmäßig gehörte und vertreiben die dort lebenden Menschen, Sie sind nicht kompromissbereit für einen Israelisch-Palästinensischen Staat. Sie wollen keinen Frieden, sondern legitimieren mit der Bibel, das Land gehöre rechtmäßig ihnen und sie müssten dort ein Königtum errichten. Von dort aus soll dann ein Missionierungswerk starten, um die ganze Welt zum Judentum zu bekehren, damit Gott eine "gereinigte Erde" vorfinden würde, die er dann wieder leiten könnte. Das ist seit der Schaffung des AT der Plan der Juden.

Natürlich muss man differenzieren, da viele Juden das so nicht sehen oder erkennen, weil sie sich nur auf die Glaubensinhalte beschränken, statt auf den eigentlich Zweck der Religion.

Und das macht es so kompliziert, genauso wie bei Moslems, die Frieden wollen und den eigentlichen Zweck des Islam ausblenden und leugnen.

Antwort
von unpolished, 45

Da angeblich 70 % der Deutschen meinen, dass der Islam nicht zu Deutschland passt, wird der Moslem wohl aktuell mehr verhasst sein als der Jude. 

http://www.focus.de/politik/videos/repraesentative-umfrage-70-prozent-der-deutsc...

Ist aber nur das was ich gelesen habe. Ich selber möchte mich da mit meiner Meinung nicht festlegen und bin auch nicht daran interessiert drüber zu diskutieren. 

Antwort
von fellyp, 30

1) Weil es im Vergleich zu den Millionen Muslimen kaum Juden, Hinduisten und Buddhisten in Deutschland gibt.

2) Weil momentan in der westlichen Welt fast nur Verrückte im Namen des Islam Anschläge verüben. Es existiert kein vergleichbarer Terror im Namen anderer Religionen.

Kommentar von eddiepoole ,

Tatsächlich gibt es auch in China häufig Anschläge von tibetischen Religioten. Also gilt das mit dem vergleichbaren Terror nur für den Westen.

Antwort
von hutten52, 21

In den Medien wirst du weder Hass auf Juden noch auf Moslems finden.

Antwort
von wildcarts2, 17

Das liegt ganz einfach daran, dass der Islam nach dem Judentum die derzeit aggressivste Religion der Welt ist.

Gegen Juden darf man nichts sagen, weil man sonst direkt als "Antisemit" (ein falscher Begriff, der tatsächlich rassistisch ist, da es keine Semiten gibt) oder "Nazi" beschimpft wird. Außerdem wird es langsam zu langweilig, dass die Juden in Israel Völkermord betreiben und Land beaspruchen, was ihnen niemals gehörte (Israel wurde 722 v.u.Z. von Assyrien vernichtet. Die Judäer beanspruchten mit Hilfe der Bibel dieses Gebiet, indem sie suggerierten mit den Israeliten verwandt zu sein, was nicht stimmt.)

Terror bzw. Selbstmordkommandos und Himmelfahrtskommandos sind dagegen typisch für den Islam, seit seiner Entstehung. Mohammed schickte Männer auf derartige Missionen, um sich dann um die "armen Witwen" kümmern zu können... Außerdem befiehlt der Koran als einzige religiöse Schrift ganz offen das Zwangsbekehren oder Töten von Anders/Nichtgläubigen.

Allerdings ist der moderne Islam anders. 90% aller Moslems wollen eigentlich Frieden und behaupten daher, der Islam sei eine friedliche Religion. Würden sie diese Lüge nicht ständig verbreiten, sondern zugeben, dass der urtümliche Islam Gewalt- und Machtsüchtig war, und dass sie DENKEN, man müsse die ausklammern, da es nicht mehr in unsere Zeit passt, wäre das anders.

Aber mal ehrlich: Was würde ein Moslem tun, wenn der IS unser Land erobern würde? Würde er sich dem IS unterordnen, oder würde er gegen diese Barbaren vorgehen?

Leider zeigen die wenigsten Moslems wirklich, dass sie gegen den Terror bzw. diesen urtümlichen Islam sind. Manche reden zwar darüber, aber niemand handelt!

Daher dürfen sie sich nicht wundern alle in einen Topf geworfen zu werden. Da die meisten Menschen extrem schlecht über Religion informiert sind und nicht mal die eigene kennen, können sie nicht differenzieren und sehen daher in allen Moslems eine GEfahr. Das kann man ihnen nicht verdenken!

Kommentar von AlexBBuchmann ,

Danke für die ausführliche Antwort.

Ich bin selber Atheist und kann mit keiner Religion etwas anfangen. Ich habe mir mal die Bibel angeschaut und habe auf den ersten paar Seiten mehr Logiklöcher gefunden, als in jedem anderen Buch.

Wenn ich mir dann höre, dass "der Weg Gottes unergründlich sei" heißt das für mich, dass man selbst keine Ahnung hat was eigentlich passiert und sich damit zufrieden gibt (anstatt mit Logik und Wissenschaft zu argumentieren).

Religion ist aus meiner Sicht eine Form der Politik, um den Menschen einer Gesellschaft eine Struktur zu geben.

Im Koran stehen sehr viele Texte, die einen islamischen Imperialisums unterstützen. Demnach würde ich auch zustimmen, dass die Terroranschläge genau das zeigen was im Koran steht.

Kommentar von schnoerpfel ,

Nachdem ich nun seit Jahren mit Muslimen diskutiere, kann ich mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass es keine Mehrheit gibt, die moderat ist. Das ist so ziemlich Fifty-Fifty. Viele zeigen ihren Fundamentalismus nur nicht nach außen. Einige Studien gehen sogar davon aus, dass über 60% der westlichen Muslime einen fundamentalistischen Islam befürworten.

Kommentar von nacca ,

Ich kann nur für mich selbs und meine Familie sagen, dass wir 100% gegen IS sind, und dass Deutschland unsere Heimatland jetzt ist. Dass bedeutet, dass es uns wichtig ist, unsere Heimatland zu beschützen, falls es nötig ist. IS hat nichts mit meine Glauben zu tuen und ich bin enttäuscht, wie alt-modisch oder konservativ die Moslems in DE sind. Was wichtig für mich als Moslem ist: in Got zu glauben, andere Mänchen und Religionen  zu respektieren, mein Land und die Regeln zu respektieren, lieben und NIE hassen, verzeihen....Da wir viele Kirchen besuchen ( als Gotteshäuser und auch Sehenwürdigkeitens) finden viele Bekanten kommisch. FÜr mich ist es Gotteshaus und dort fühle ich mich wohl. Wie viele denken wie ich, weiss ich nicht aber ehrlich, interesiert mich auch nicht. Ich versuche mein Leben zu leben. Grußß an alle :)

P.s. Ich lebe in DE seit 2014, so ist mein Deutsch leider noch nicht so gut wie ich wünschte.

Kommentar von wildcarts2 ,

Ich kann nur für mich selbs und meine Familie sagen, dass wir 100% gegen IS sind, und dass Deutschland unsere Heimatland jetzt ist.

Leider gehörst du damit aber zu einer Minderheit. Zumindest sagt kaum jemand so etwas wirklich öffentlich und überzeugt. Schau dir die vielen Türken an die auf die Straße gingen und für Erdogan stimmten... Wo sind denn die Leute die sich gegen IS und Salafisten stellen? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Moslems feige sind - sorry, ich will nicht verallgemeinern oder beleidgen, sondern nenne nur meine persönlichen Erfahrungen, die ich natürlich auch erläutere:

Der Islam ist wesentlich strenger als das Christentum. Christen haben kein eigenes Buch sondern nur das Buch der Juden (Bibel) benutzen, um ihre eigenen Lehren irgendwie "göttlich" erscheinen zu lassen (die christl. Religion basiert auf römischen Lehren und nicht der Bibel). Im Christentum wurde von Anfang an interpretiert. Sie legen die Bibel aus, wie auch immer sie wollen, weil sie irgendwann begonnen haben, die biblischen Inhalte als Metaphern und Lehren zu sehen. Christen behandeln die Bibel zum größten Teil als Märchenbch (regen sich aber auf wenn andere das sagen), indem sie aus den Geschichten unterschiedliche Lehren ziehen. Das die Autoren (Juden) diese Geschichten nicht als Metaphern sahen, sondern damit ihr Volk beschreiben wollten, ignorieren sie.

Im Christentum gibt es nur wenige Regeln, die fest verankert sind. Es gibt feste Glaubenssätze und eine recht starre Moral, aber keine Regeln wie es sie im Koran/Islam gibt. Im Islam gibt es für alles eine Regel. Gibt es neue Dinge, von denen Der Koran nichts wissen konnte, interpretiert man und legt dann fest was richtig/falsch ist. Ohne Spielräume!

Die Angst vor Sünde ist im Islam noch wesentlich fester als im Christentum. Daher sind viele Moslems feige, wenn es darum geht Stellung zu beziehen. Der Koran spricht Klartext! Er hat eine Welt zum Ziel, in der alle Menschen dem Islam angehören. Bevor ein Moslem auf die Straße geht und gegen sein "Brüder" demonstriert, hält er sich lieber im Hintergrund. Er will sich alle Optionen offen halten, falls diese Art des Islam doch die richtige ist....

IS hat nichts mit meine Glauben zu tuen

Mit deinem persönlichen Glauben vielleicht nicht, aber der IS ist die Gruppe, die aktuell am nächsten am Koran/Islam ist.

Das es viele Moslems gibt, die den eigentlichen Islam nicht gut finden,sondern nur den inneren Teil (Frieden für Moslems) auf alle Menschen ausweiten wollen, ist toll. Ändert aber nichts daran, dass der Islam eigentlich Kriegs- und Gewaltfördernd ist.

Was wichtig für mich als Moslem ist: in Got zu glauben, andere Mänchen und Religionen  zu respektieren, mein Land und die Regeln zu respektieren, lieben und NIE hassen, verzeihen...

Das ist wieder eine schwierige Formulierung. "für mich als Moslem" suggeriert, dass diese Dinge für Moslems normal sind. Sind sie aber nicht. Für dich persönlich ok, aber aus Sicht des Islam/Koran kann man keine Nicht-Moslems respektieren. Man darf sie nicht einmal tolerieren (etwas dulden, was einem nicht gefällt), da die Pflicht eines Moslem beinhaltet, jeden anderen zu bekehren oder zu bekämpfen. Einzige Ausnahme: Juden und Personen die den Zielen des Islam gerade behiflich sind, sollten toleriert (geduldet, als vorrübergehendes notwendiges Übel). Respekt bedeutet, dass man einen Menschen für seine TATEN achtet. Als Moslem darf und kann man aber niemanden dafür achten, dass er Dinge tut die im Islam verboten sind...

Wie gesagt: Wenn DU das anders handhabst, dann finde ich das super! Nicht so super finde ich es aber, wenn du den Islam so darstellst, als wäre er mit deiner Meinung konform. Der Islam ist und bleibt die aggressivste Religion der Welt.

Ich würde mir wüschen, dass die ganzen Moslems, die gegen Krieg sind und tolerant sein wollen, eine Organisation mit einem Oberhaupt gründen würden (wie beim Papst) und sich auf eine einheitliche Version einigen würden, bei der sie offen sagen, dass sie der Vorstellung Mohammeds, wie er über den Islam dachte, zustimmen, aber nicht seiner Meinung gegenüber Nichtmoslems. DAS wäre mal ein Fortschritt. Ich weiß, dass viele schon so denken, nur verstehen sie immer noch nicht, was Mohammed war: Ein egositischer Kriegstreiber. Würden sie das anerkennen und sich von den negativen Aspekten trennen, würden sich Moslems viel mehr Toleranz und Respekt verdienen. Außerdem hätten es Extremisten viel schwerer zu rekrutieren...

P.s. Ich lebe in DE seit 2014, so ist mein Deutsch leider noch nicht so gut wie ich wünschte.

Keine Sorge. Dein Deutsch ist besser als bei manchem Deutschen der hier schreibt ;)

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