Frage von tlum00, 70

Johannes Paul der 2. Wie war die Haltung zu anderen Glaubensrichtungen?

Hi Community, ich habe diese Woche meine mündliche Deutsch Abschlussprüfung. Ich muss dazu eine lange Präsentation über Papst Johannes Paul den 2. halten. Ich habe die aufgabe bekommen, auch über seine Meinung bzw Haltung zu anderen Glaubensrichtungen zu erzählen.

Ich habe schon etwas gefunden wie z.B das er ein jüdisches & islamisches Gotteshaus betreten hat. Mehr allerdings nicht.

Weis von euch jemand noch ein bischen mehr über ihn und seine haltung zu anderen Glaubensrichtungen? Falls ja dann keine Angst, einfach hier drunter! Falls ihr eine Quelle dazu habt wäre ich euch sehr dankbar, da ich diese mit angeben muss.

Timo :)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von mehlschwalbe02, 51

Ich bin ein "Papstkenner" und habe viele Bücher, darunter auch viele von Johannes Paul II. Wenn du magst und ein bisschen zeit einbauen könntest, könnte ich die helfen :)

Kommentar von tlum00 ,

Hi, ich bin über jede hilfe dankbar. Wie hast du dir das denn vorgstellt?

Kommentar von mehlschwalbe02 ,

Hmm, keine ahnung. Hast du instagram oder kik oder sowas wo man einfacher schreiben kann?

Kommentar von tlum00 ,

Ja, ich habe Kik.

Kommentar von mehlschwalbe02 ,

"Im Unterschied zu vielen seiner Vorgänger gab sich Johannes Paul II. offen gegenüber anderen Religionen. So besuchte er als erster Papst eine protestantische Kirche (1983), eine Synagoge (1986) und eine Moschee (2001). Seit 1986 findet jedes Jahr ein Weltgebetstreffen statt, auf dem die verschiedenen Religionen gemeinsam beten. 2000 besuchte der Papst die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vaschem in Israel und bat um Vergebung für die Sünden, die Christen im Lauf der Kirchengeschichte begangen haben - ohne allerdings das Schweigen des damaligen Papstes Pius XII. über den Holocaust zu verurteilen.
Doch diese äußerliche Toleranz, die in erster Linie dem Verlangen entspringen dürfte, die Religion als Anker für die krisenerschütterte bürgerliche Ordnung zu stärken, steht die Intoleranz der von Johannes Paul II. vertretenen Lehre entgegen. So erließ der Papst noch vor zwei Jahren ein Verbot, das Abendmahl gemeinsam mit anderen Konfessionen einzunehmen, und die vom Papst unterstützte Erklärung "Dominus Jesus" spricht der reformatorischen Kirche das Kirchsein ab und disqualifiziert die anderen Religionen als schwer defizitär."
Quelle: www.wsws.org (den vollen link suche ich nochmal)

Kommentar von tlum00 ,

Ganz vielen Dank! =)

Kommentar von mehlschwalbe02 ,

Ok, sag mir deinen namen, ich adde dich :)

Kommentar von tlum00 ,

tlum00

Antwort
von HansH41, 48

Viel hat man zu diesem Thema nicht gehört. Er war wohl keineswegs so aufgeschlossen zu anderen Konfessionen wie der jetzige Papst.

Kommentar von Giustolisi ,

Pabst Franziskus ist wirklich sehr aufgeschlossen. Er hat mal gesagt :"Wer nicht zu Gott betet, betet zum Teufel." . Sehr aufgeschlossen, oder?

Kommentar von HansH41 ,

....aufgeschlossen gegenüber anderen Konfessionen, habe ich geschrieben.

Kommentar von Giustolisi ,

Wie in meiner Antwort zu diesem Thema bereits geschrieben, müssen für ihn alle anderen Religionen falsch sein.

Er hat auch gesagt: "

Wenn man Jesus Christus nicht bekennt, bekennt man die Weltlichkeit des Teufels, die Weltlichkeit des Bösen." 

Damit dürften so ziemlich alle anderen Religionen außer den christlichen gemeint sein.

Antwort
von Giustolisi, 29

Ganz einfach, alle anderen Glaubensrichtungen sind falsch. Wäre er anderer Meinung gewesen, hätte er den Laden gleich zu machen können, denn ohne den Anspruch zu erheben, die richtige Religion zu sein, beraubt isch eine Glaubensgemeinschaft ihrer Grundlage. 

Überleg mal das Oberhaupt einer Kirche würde sagen :"ihr könnt auch anderen Religionen beitrete, die sind alle gut." .

Sobald dieses Oberhaupt zugibt, dass die Anderen im Recht sind, gibt er zu, selbst zu irren. Das ist eine Zwickmühle, daher kommt auch die Intoleranz im Christentum.

Kommentar von mehlschwalbe02 ,

Ich finde es ganz toll wie du da so negativ ran gehst. Ich mag zwar jünger sein als du, vllt sogat viel jünger. Aber glaub mir, ich kenne mich besser mit der kath Kirche und den Päpsten aus als du, weil ich mich damit beschäftigt habe. Aus deiner Antwort schließe ich, dass du dies nicht getan hast. Also, deine Antwort ist (fast) kompletter Schwachsinn. Gut, manche Päpste, früher aber auch Benedikt XVI haben das in einer anderen Art gesagt, aber ganz sicher nicht Franziskus und Johannes Paul II.
Liebe Grüße, Lena.

Kommentar von Giustolisi ,

Du liest es vielleicht nicht gerne, aber ich schreibe nichts, was ich nicht auch mit großer Sicherheit weiß.

Johannes Paul II hat es wohl nicht gesagt, aber er muss diese Haltung gehabt haben, sonst würde er ja an dem Ast sägen auf dem er sitzt. Würde er denken, dass auch andere Religionen richtig sind, deren Glaubensinhalte den katholischen Lehren widersprechen, würde er ja auch denken, dass die katholischen Lehren falsch sind.

Eigentlich ist es ganz logisch. Wenn ich was behaupte und sage dass es richtig ist, kann ich nicht jemandem Recht geben, der zum gleichen Sachverhalt was Anderes sagt, denn sonst würde ich gleichzeitig zugeben, dass ich falsch liege.

Somit muss ein gläubiger Katholik und erst recht der Papst alle anderen Religionen für falsch halten, sonst wäre die eigene ja falsch.

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