Frage von Mightyquestion, 63

Joberer sanktion, Sachbearbeiterin verklagen schmerzensgeld?

Guten tag, Ich möchte meine ehemalige Sachbearbeiterin verklagen weil sie unrechtens eine Sanktion ausgesprochen hat indem sie mich 100 Prozent für 3 monate sanktionierte, ich konnte die miete nicht zahlen und war 1 1/2 jahre obdachlos bis ich es wieder geschafft habe eine Wohnung anzumieten, ich hatte kurz vor der sanktion eine schwere Op und war kaum fähig zu sprechen und hatte noch 2 ops vor mir die sich jetzt dadurch um 2 jahre verschoben haben und mein gesundheitlicher Zustand wesentlich verschlechtert hat. Dabei bin ich grade mal 22 habe ein Abitur und will arbeiten oder studieren, nur muss ich auch gesund werden das ich das tun kann. Ich fühle mich mehr als verraten in solch einer Zeit wo ich indiskutabel Hilfe benötigte, so im Stich gelassen worden zu sein. Mein ganzer Werdegang wurde dadurch massiv durcheinander gebracht. Jetzt möchte ich meine ehemalige Sachbearbeiterin verklagen und schmerzensgeld für die Qualen die ich erleiden musste einfordern. Wie sieht die voraussichtliche Prognose aus ? Das sie rechtswidrig gehandelt hat ist klar, da das Bundesverfassungsgericht 2010 entschieden hat das jegwehige Sanktionen gegen hartz 4 gegen unserer Grundgesetz verstößt. Wird sie ihren Job verlieren werde ich schmerzensgeld erhalten ? Was wird voraussichtlich entschieden ?

Antwort
von dudehamburg, 23

Stimme meinen Vorredner zu.

Um Widerspruch einzureichen muss man nicht reden können. Der Widerspruch hätte sogar einen Aufschub der Maßnahme zur Folge. Hinzukommt, dass du Anspruch auf Zahlung der Miete und Verpflegungsgutscheine hast/hattest.

Sich aber zurück zulehnen und zu warten, dass das Amt auf einen zu kommt, ist ziemlich "ungünstig".

Es ist sowieso fraglich ob deine Klage überhaupt zugelassen wird.

Kommentar von Mightyquestion ,

Ich hatte andere Probleme zu dem Zeitpunkt als mich darum zu kümmern, ich musste mir essen beschaffen mich um einen schlafplatz kümmern, meine Kleidung irgendwo waschen, zudem hatte ich gar keine Ahnung was man in solch einem Moment tun soll und musste erstmal alles recherchieren, das Amt gibt einen  keine Information.
Internet hatte ich zudem Zeitpunkt auch nicht und einen Rechtsbeistand konnte ich auch nicht  beantragen weil ich nicht im Leistungsbezug war. Jetzt bin ich Leistungsbezug und habe Informationen und kann erst jetzt reagieren

Kommentar von dudehamburg ,

Unter jedem gültigen Verwaltungsakt steht eine Rechtsbehelfsbelehrung kurz: Die Rechte. Und zwar, dass innerhalb eines Monats Widerspruch eingelegt werden kann. Wenn dieses nicht drunter stand (oder beigefügt), ist es kein gültiger Verwaltungsakt. Das geht sogar ganz ohne Recherche, Rechtsbeistand, Internet, PC oder Stimme. Einfach ein Stück Papier und ein Stift. Wer nicht lesen und schreiben kann, kann sich zur Niederschrift ins Amt begeben.

Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

Antwort
von Stadtreinigung, 31

Geht so nicht,hättest im Widerspruch gehen können,dann Klagen,oder ein Antragauf Überprüfung stellen,da du das und noch einiges andere nicht geamcht hast,hast du alles verspielt,ausser eventuell Sozialamt,für die Zukunft

Antwort
von Pandileinchen, 36

Warum hast du dich nicht früher gewehrt? Zuerst würde ich eine Dienstaufsichtsbeschwerde an die Standortleitung vom Jobcenter schreiben. Und dann einen Anwalt beauftragen. 

Antwort
von Strolchi2014, 35

Nimm dir einen  Anwalt. Hier wird dir niemand sagen können, was passiert.

Antwort
von TreudoofeTomate, 38

Nein. Warum sollte sie auch. Du wurdest ganz sicher nicht zu Unrecht sanktioniert.

Kommentar von Mightyquestion ,

Woher willst du das wissen ?
Du warst nicht dabei !
Ich würde zu Unrecht sanktioniert außerdem sind Sanktionen grundsätzlich rechtswidrig !

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten