Frage von relentless98, 181

Jobcenter verlangt Therapie bevor ich in eine Ausbildung bzw. Arbeit vermittelt werden kann. Was soll das bringen?

Laut Krankenkasse und Jobcenter bin ich Arbeitsunfähig wegen psychischen Problemen. Mir wurde gesagt, dass ich erst eine Langzeittherapie brauche bevor ich weiter komme. Ich soll jetzt in eine Stationäre Therapie weil angeblich was anderes nicht mehr ausreiche aber ich weiß nicht was das bringen soll.

Selbstständig werde ich nichts bekommen unter anderem wegen schlechten Noten und weil ein Umzug nicht Finanziert wird. Ich habe erfahren, dass eine Ausbildung vom Amt nicht mehr unterstützt wird weil ich es angeblich sowieso nicht schaffen werde. Stattdessen bekomme ich kein Geld mehr mit der Begründung dass ich in eine Stationäre Therapie soll aber die Ärzte bei denen ich schon war sagen immer wieder dass ich nicht in die Klinik aufgenommen werden kann weil kein bedarf besteht.

was kann ich noch machen um nicht unnötig in eine Therapie zu müssen wo ich nicht mal weis ob sie von der Kasse gezahlt wird?

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Antwort
von Indivia, 126

Wer vom JC hat das gesagt? Denn eine SB hat genau so wenig ,wie Kaufleute Ahnung von Krankheiten, Diegrhören in die Hände eines Arztes. ich würde mich an deiner Stelle an einen Psychiater ( facharzt, nicht Psycholge= Therapie) wenden  und ihm deine Probleme schildern, er wird das am besten beurteilen können.

Antwort
von Schokolinda, 62

gegen den bescheid legst du erstmal widerspruch ein (schriftlich).

geh zum amtsgericht und hole dir einen beratungsschein, wenn du dir selber keinen anwalt leisten kannst.

Antwort
von annisimoni, 98

Du kannst schlicht und einfach auf Leistungen des Jobcenters VERZICHTEN und arbeiten gehen. So einfach ist das.

Antwort
von Allexandra0809, 124

Das heißt also, das Jobcenter ist der Meinung, dass Du krank bist. Du selbst findest aber, dass Du gesund bist. Warum gehst Du dann nicht einfach arbeiten? Damit wären alle Probleme gelöst.

Kommentar von auaauamehr ,

ganz einfach weil hier bei der suche nach einem ausbildungsplatz hilfe benötigt wird. auch eine ausb. oder arbeit anzunehmen ist wohl ohne hilfe nur in unmittelbarer umgebung möglich.

sehe überhaupt nicht, das eines der probleme gelöst wäre wenn...ach was schreib ich du kapierst es wohl eh nicht

Antwort
von Tursikussi, 43

Du scheinst keine Ahnung zu haben, wie man sich wehrt.

Als erstes sprichst du mit deinen Ärzten und bittest sie, dir schriftlich zu attestieren, dass du nicht in eine psychiatrische Klinik gehörst. Das ist schon mal ganz wichtig! Mit diesem Attest wendest du dich am besten gleich an das Sozialgericht und verklagst das Jobcenter auf Fortzahlung der Grundsicherung (und zwar ohne Zwangswegsperrung nach deren nicht so unbedingt maßgeblichem Dafürhalten). Wenn das Sozialgericht deinen Antrag annimmt und weiterleitet, dann ist schon mal alles auf dem richtigen Weg. Wenn es dort stocken sollte, dann rate ich dir den Gang zur ÖRA (öffentliche Rechtsauskunft), die es aber nur in Bremen, Berlin und Hamburg gibt. Überall sonst müsstest du dich an das für dich zuständige Amtsgericht wenden für eine kostenlose Rechtsberatung.

Ich empfehle dir auch, deinen Fall gut formuliert und schön säuberlich ausgedruckt zu Papier zu bringen - das macht auf jeden, der das bearbeiten soll, einen guten Eindruck. Das wird dann fotokopiert und verteilt, etc. So, wie du das alles hier formulierst, traue ich dir das zu. Viel Glück und verliere keine Zeit, das anzupacken!

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