Frage von ron27, 56

jobcenter miete festgesetzt?

jobcenter hat die miete festgesetzt da ich vor paar jahren ohne erlaubnis ausgezogen bin um eine arbeit anzunehmen da ich leider nach dem zeitvertrag nicht übernommen wurde bin ich wieder ins hartz4 gerutscht die miete ist noch festgesetzt wohne alleine und soll in 3 monaten durch einer neuen mieterhöhung 90 euro selber tragen was nicht machbar ist hat da wer erfahrung kann man da irgendwas machen

Expertenantwort
von isomatte, Community-Experte für Jobcenter, 24

Von wo bist du vor ein paar Jahren aus und hin gezogen und wie lange warst du aus dem ALG - 2 Bezug raus ?

Wenn du ohne vorherige Zusicherung zur Kostenübernahme für deine KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) innerhalb des Zuständigkeitsbereiches deines Jobcenters umziehst bekommst du nur deine bisher gezahlten KDU - übernommen.

Das ist wahrscheinlich das was du gemeint hast mit ,, Jobcenter setzt Miete fest ",denn hättest du die Zusicherung vorher eingeholt hättest du die neue KDU - bis zur max. Angemessenheit bekommen.

Sollte das so gewesen sein und du warst meines Wissens min. für 6 Monate voll aus dem Bezug raus,müsste die tatsächliche KDU - zumindest solange übernommen werden,dass die Kündigungsfrist der Wohnung eingehalten werden kann,in der Regel sogar für 6 Monate,wenn die KDU - nicht angemessen sein würde.

Hättest du also meines Wissens für min. 6 Monate keine Leistungen bezogen,dann dürfte das Jobcenter diese damalige alte KDU - als du ohne Zusicherung umgezogen bist nicht mehr zur Berechnung heran ziehen,es müsste dann die Angemessenheit ganz normal berücksichtigen.

Also mal ein Beispiel :

Du hast vor Jahren für deine alte KDU - nur 300 € gezahlt und bist dann ohne Zusicherung vom Jobcenter in deine neue Wohnung gezogen die dann 350 € gekostet hat,dann hätte dir das Jobcenter nur deine alte KDU - von 300 € weiter gezahlt.

Würdest du aber jetzt meines Wissens min. 6 Monate kein ALG - 2 beziehen,dürfte das Jobcenter diese Begrenzung auf die alte KDU - nicht mehr anwenden,sondern müsste sich an die normale Angemessenheit halten.

Wenn deine KDU - also dann trotz der 90 € Mieterhöhung ( 350 € + 90 € = 450€ ) noch angemessen sein würde,müsste das auch vom Jobcenter anerkannt und gezahlt werden.

Ist sie nicht angemessen müsstest du entweder die Wohnung kündigen,dann müsste das Jobcenter die Kosten noch so lange übernehmen das du die Kündigungsfrist einhalten könntest,oder wenn du in der Wohnung bleiben möchtest müsstest du selber zuzahlen bzw.anderweitig die KDU - senken.

Möchtest du nicht ausziehen müssten die KDU - dann auch so lange übernommen werden das du theoretisch hättest die Kündigungsfrist einhalten können,also für min.weitere 3 Monate.

Kommentar von ron27 ,

hi danke ja genauso ist es gewesen war aber 12 monate aus dem bezug raus und danach 6 monate arbeitslosengeld und dann ins hartz 4 und da sagte man mir da es immer noch die gleiche wohnung ist bleibt die miete festgesetzt

Kommentar von isomatte ,

Wenn du noch die Möglichkeit hast einen Widerspruch einzulegen dann solltest du das machen,wenn nicht stellst du einen Überprüfungsantrag nach § 44 SGB - X und gibst den Bescheid an in der dein Bedarf festgelegt wurde !

Musterschreiben für den Überprüfungsantrag findest du im Internet und sollte das nichts bringen kannst du noch vor dem zuständigen Sozialgericht klagen.

Würde diese Aussage tatsächlich zutreffen und rechtlich korrekt sein,dann dürfte ja ein junger Mensch der unter 25 ohne vorherige Zusicherung umzieht dann ab 25 ja gar keine KDU - bekommen,genau so wie es vor dem 25 Lebensjahr der Fall ist,wenn man die Zusicherung vom Jobcenter nicht hat.

Angenommen man würde mit 24 in eine WG - ziehen,ohne dass das Jobcenter die Zusicherung zur Kostenübernahme gegeben hat,dann würde diesem jungen Menschen nur sein bisher gezahlter prozentualer Regelsatz zustehen,den er bei seinen bedürftigen Eltern auch bekommen hat.

Würde er also das Kindergeld von 190 € von seinen Eltern bekommen und hätte keine weiteren Einkommen,dann würde ihm das Jobcenter ( ab 18 ) theoretisch 30 € Versicherungspauschale abziehen,er hätte dann nur noch 160 € anrechenbares Einkommen.

Der derzeitige Regelsatz ab 18 unter 25 liegt aber bei 324 €,also stünde ihm dann die Differenz von 160 € - 324 € als Aufstockung zu.

Wenn er dann 25 ist kann das Jobcenter auch nicht mehr sagen du bist ohne Zustimmung umgezogen,du bekommst weiterhin nur deinen gekürzten Regelsatz und keinen Anteil für die KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) gezahlt,obwohl dir ab 25 der volle Regelsatz + die angemessene KDU - zusteht.

Antwort
von anitari, 34

Das JC setzt nicht die Miete fest, lediglich die Höhe der Kosten der Unterkunft (KdU) die es übernimmt.

Du wirst dich wohl nach einer Wohnung umsehen müssen deren Miete und Betriebskosten den örtlichen Richtlinien entsprechen oder damit leben einen Teil der KdU aus eigener Tasche zahlen zu müssen.




Antwort
von rockylady, 33

da haste leider die A-Karte. 6 Monate zahlt das Amt die Miete, dann nur noch den Regelsatz. Alles darüber ist dir überlassen. Dir bleibt nur, dich erneut um Arbeit zu bemühen oder noch mal umzuziehen.

Antwort
von HalloRossi, 24

Wie wäre es mit arbeiten? Schon mal darüber nachgedacht? Dann kannst du wohnen, wie du willst. Ansonsten musst du ausziehen.

Kommentar von fiwaldi ,

Warum die härteste Lösung, wenn es bequemer geht?

Antwort
von ron27, 15

hi danke für die schnellen antworten hab leider einen tumor im rückenmark bin da momentan leider in dauerbehandlung sonst wäre arbeit bei mir an erster stelle hätte ich vielleicht dabei schreiben sollen

Kommentar von HalloRossi ,

Dann solltest du Erwerbsminderungsrente beantragen. Das ist zwar meist finanziell auch nichts der Hit, aber man kann frei gestalten, wieviel man für Miete und wieviel für Lebensunterhalt nimmt

Antwort
von fiwaldi, 24

Wo ist das Problem?

Wenn Du nicht über 55 bist hast Du schnell wieder Arbeit und kannst Miete selbst zahlen

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