Frage von HueLii, 180

Würde mir das Jobcenter helfen?

Hallo,

Ich bin 22 Jahre alt, arbeite als Verkäuferin. Wohne bei Eltern mit meiner Schwester (16). Haben eine kleine 3 Zimmer Wohnung und muss schon seit klein auf mit meiner Schwester ein zimmer teilen. Bis 19 mit noch eine Schwester. Habe keine Privatsphäre und das Zimmer ist sehr klein. Ich habe eine Wohnung gefunden die ich schon bezahlen kann aber ich habe dann kein Geld mehr für essen usw. Würde mir das Amt helfen?

Expertenantwort
von isomatte, Community-Experte für Jobcenter, 41

Das sind doch bestimmt 500 € Netto,was hast du denn da Brutto ?

Für Wohngeld werden deine 500 € Netto nicht ausreichen um das Mindesteinkommen von 80 % deines Bedarfes nach dem SGB - ll ( ALG - 2 / Hartz lV ) zu erreichen.

Denn der würde dann bei min. 404 € Regelsatz für deinen Lebensunterhalt liegen + deine 340 € KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete),dass würden dann min. 744 € Bedarf ergeben und 80 % sind dann ca. 600 € pro Monat.

Dazu müsstest du die Wohnung aber schon angemietet haben und da wohnen.

Es bliebe dann nur noch das Jobcenter übrig,da könntest du ohne weiteres bei deinen Eltern ausziehen wenn du deinen oben genannten Bedarf mit deinem Einkommen selber decken könntest und dann könntest du noch eine Aufstockung beantragen.

Du kannst deinen Bedarf aber mit den 500 € nicht decken,deshalb müsstest du dem Jobcenter ( da du unter 25 bist ) nachweisen das du nicht mehr bei deinen Eltern wohnen kannst,es muss also ein wichtiger Grund vorhanden sein.

Das du mit deiner Schwester in einem Zimmer wohnen müsst würde ich als wichtigen Grund ansehen,also einfach mal beim Jobcenter einen Antrag auf ALG - 2 stellen und dazu gleich formlos die Kostenübernahme für eigenen angemessenen Wohnraum beantragen bzw.den allgemein den Auszug bei deinen Eltern.

Dazu solltest du zu deinem Antrag dann in einem formlosen Schreiben deine Situation darstellen,so wie du es hier auch gemacht hast und dann wartest du erst mal auf Rückantwort.

Sollte eine Ablehnung kommen legst du fristgerecht einen schriftlichen Widerspruch ein und machst mal einen Termin beim Jugendamt oder gehst da auf gut Glück mal vorbei.

Da legst du dann dein Problem dar,sie sollten dann normalerweise mal einen Hausbesuch machen um sich davon zu überzeugen und dann solltest du ggf.eine schriftliche Bestätigung fürs Jobcenter bekommen,dass es dir nicht mehr zugemutet werden kann weiterhin unter diesen Umständen zu leben.

Kommentar von HueLii ,

629€ brutto.

Okey das werde ich machen hoffentlich klappt es vielen dank! 

Kommentar von isomatte ,

Wenn du die Zusicherung vom Jobcenter bekommen würdest,dann stünden dir die genannten min. 744 € an Bedarf zu,also 404 € Regelsatz + 340 € für deine Warmmiete !

Dann stünde dir auf deine 629 € Brutto zunächst dein Grundfreibetrag auf Erwerbseinkommen von 100 € nach § 11 b SGB - ll zu.

Von 100 € - 1000 € Brutto 20 % und von 1000 € - 1200 € Brutto noch mal 10 % Freibetrag.

Diese Freibeträge würden dann addiert,theoretisch von deinem Netto abgezogen,ergibt das anrechenbare Einkommen und das würde dann von deinem Bedarf abgezogen,der Rest stünde dir dann als Aufstockung zu.

Das würden bei 629 € Brutto dann erst die 100 € Grundfreibetrag sein und von den 529 € ( 100 € - 1000 € Brutto ) Überschuss noch mal 20 %,also 105,80 € dazu.

Dein gesamter Freibetrag läge dann bei 205,80 €,abzüglich von deinen 500 € Netto würden das 294,20 € anrechenbares Einkommen ergeben.

Dir stünde dann eine Aufstockung von 449,80 € pro Monat zu,weil ja dein Bedarf bei min. 744 € liegen würde.

Aber dann wird dich das Jobcenter nicht in Ruhe lassen,sie werden dich dann zumindest auffordern dir noch einen Nebenjob zu suchen,wenn es mit einem höheren Einkommen bei deinem jetzigen AG - nichts wird,denn du bist dann verpflichtet deine Bedürftigkeit so gut es geht zu verringern oder am besten ganz zu beenden.

Kommentar von HueLii ,

Das ist die einzige Antwort die mir viel weiter bringt :)

Kommentar von HueLii ,

Also was sollte ich an ihrer Stelle machen? Lieber sein lassen?

Kommentar von isomatte ,

So vorgehen wie ich es dir geschrieben habe,Antrag stellen und bei Ablehnung Widerspruch und ggf.Hilfe vom Jugendamt in Anspruch nehmen !

Auf keinen Fall auf das hören was dir hier vorgeschlagen wurde,denn dann sitzt du da hast eine Wohnung und kannst dir nichts mehr zu essen kaufen.

Die U 25 Regelung trifft nicht nur auf die zu die bei ihren bedürftigen Eltern leben,also Hartz lV - beziehen,sondern auch auf die die U 25 sind und ihren Unterhaltsbedarf nach dem SGB - ll nicht aus eigenem Einkommen decken können.

Denn denen ist ja von Anfang an klar das sie ohne finanzielle Unterstützung vom Jobcenter nicht weit kommen.

Wenn du jetzt schon deine eigene Wohnung gehabt hättest und deinen Lebensunterhalt vorher selber bestreiten konntest und jetzt durch Kündigung nicht mehr kannst,dann ist das eine völlig andere Sache und da würdest du auch ohne weiteres auf Antrag Unterstützung bekommen.

Antwort
von Kuro48, 64

Wenn du Vollzeit arbeitest solltest du normal auch mit dem Mindestlohn von 8,50 Euro einen gewissen Betragen besitzen, wobei ich vermute das dein Stundenlohn höher liegt. Davon ab, wie groß soll denn die besagte Wohnung sein und wie viel soll sie kosten? Offenbar kannst du dir die Wohnung ja doch nicht leisten, damit ist nun die Frage verdienst du wirklich so wenig oder ist die Lage/Größe oder der Preis der Wohnung zu hoch.

Wenn es eine 80 qm Wohnung mit Innenstadtlage im Auge hast ist es verständlich, dass dein Geld dort komplett weg ist.

Wenn das eine ein Zimmerwohnung am Stadtrand mit 30-40 qm stellt sich die Frage ob das Ding überteuert ist oder dein Lohn zu niedrig. Normal sollte eine Verkäuferin nicht reich werden aber mit einer Vollzeitarbeit durchaus selbstständig leben können.

Im nächsten Schritt ist dann natürlich auch die Frage was du für Essen meinst zu brauchen. Als Singel kann man gut und gern bei Essen und Trinken auch mit 100 Euro gut hinkommen im Notfall sogar mit weniger. Dafür sollte man natürlich nicht die großen Marken kaufen oder das Feinste vom Feinen. Wenn du allein für Essen und Trinken hingegen schon 300 - 400 Euro verbuchst ist es klar wenn es eng wird bis unmöglich.

Ansonsten gibt es z.B. Dinge wie das Wohngeld, aber da wird man auch genau prüfen ob der Bedarf da ist, zu verschenken hat der Staat nichts. Das du ansonsten "Sozialhilfe" in irgendeiner Form bekommst als eine Art Aufstocker würde ich gerade noch ausschließen, allerdings sind deine Angaben sehr mager.

Edit:

Sehe gerade du arbeitest nur Teilzeit (500 Euro bekommt man sicher nicht bei Vollzeit) hier wäre das Zauberwort Multijobben oder Vollzeitstelle suchen. Natürlich ist es kaum machbar allein zu leben, wenn du keine 35-40 Stunden Woche hast sondern nur 10-20 Stunden. Das ist ja gerade im Grunde nur ein Minijob.

Kommentar von HueLii ,

Ich verdiene 8,50 pro Stunde im Monat 500€. Die Wohnung ist 38qm. 280€ kalt + 60€ Nebenkosten. Habe dann quasi 160€ übrig aber muss Haftpflichtversicherung, Verträge usw zahlen 

Kommentar von Kuro48 ,

Wie gesagt, dann musst du mehr arbeiten ob nun in einem Zweitjob oder in einer Vollzeitstelle woanders. Auch das Amt würde dich vermutlich dazu bringen wollen dir eine Vollzeitstelle zu suchen (wenn sie denn dir überhaupt etwas zahlen).

Du kannst dich durchaus beraten lassen ob dir etwas zusteht (einfach beim Amt anfragen) und mal wegen Wohngeld anfragen (Stadtverwaltung hat meist eine Wohngeldstelle).

Am Ende brauchst du aber eine Vollzeitstelle und keinen Minijob oder zumindest mehrere davon. Rente und Co. wird nur mit der Arbeit im Grunde winzig und auch das Amt zahlt nicht dafür, dass du nach 20 Stunden die Woche Feierabend hast, die werden sehr wahrscheinlich dich in die Vermittlung schicken um dich auf Vollzeitstellen zu bewerben.

So toll du diesen Job findest, das ist eine Überbrückung auf der Basis und nichts was du jetzt Jahre durchziehen kannst.

Antwort
von DonutQueen04, 64

Das kann ich mir nicht vorstellen ,dass du da Geld vom Amt bekommst,da du ja die Möglichkeit hast,zu hause zu wohnen und ich glaube dass die das nicht einsehen dir dann Geld zu geben.

Kommentar von HueLii ,

Okey schade. Danke!

Antwort
von Apfel2016, 90

Nein würde es nicht...Du bekommst erst ab 25. Hilfe für eine eigenen Wohnung. Arbeitest du Vollzeit? Dann müsste deine Gehalt für eine kleine Wohnung schon reichen....

Kommentar von HueLii ,

Ich arbeite Teilzeit.

Kommentar von martinzuhause ,

das gilt schon lange nicht mehr. wer volljährig ist darf wohnen wo er möchte. hat er eine wohnung und zu wenig einkommen steht ihm unterstützung durch den staat zu.

Kommentar von Apfel2016 ,

vor zwei Jahren wollte das Jobcenter noch dass ich nach meiner Ausbildung wieder zu meinen Eltern ziehe...also so lange kann das nicht her sein....Sie hat aber noch keine Wohnung und müsste Hilfe bekommen um überhaupt erst auszuziehen und da sieht es wieder anders aus

Antwort
von Joergi666, 85

nur wenn du Vollzeit arbeitest und unter die Bedarfsgrenze fällst würde dir das Jobcenter helfen (bei einer abgeschlossenen Ausbildung). Aufgrund der 8,50 Euro Mindestlohn aber unwahrscheinlich, ich vermute, dass du nur Teilzeit arbeitest?

Kommentar von HueLii ,

Also ich habe ne abgeschlossene Ausbildung und im Vertrag steht Teilzeit. Aber ich arbeite meistens auch mehr wie vollzeit. 

Antwort
von ShinyShadow, 86

Hmmm... Kannst dir mal ausrechnen, ob du Anspruch auf Wohngeld hast.

Aber: Darf ich mal fragen, wie teuer die Wohnung ist? Selbst mit Mindestlohn hat man doch nach Abzug der Miete noch Geld für Essen?

Kommentar von HueLii ,

Die Wohnung kostet mit Nebenkosten 340€ und verdiene 500€. Muss noch Rechnungen zahlen wie Haftpflichtversicherung usw.

Kommentar von ShinyShadow ,

Naja.... Da wirst dir wohl nen neuen Job suchen müssen, bei dem du Vollzeit arbeitest...

Mich wollten sie mit 23 (und auch NACH abgeschlossener Ausbildung) auch mal wieder zu meinen Eltern zurück schicken, als ich wegen einer Aufstockung angefragt hab.... Die meinten, unter 25 hab ich da eigentlich keine Chance...

Kommentar von martinzuhause ,

"Die meinten, unter 25 hab ich da eigentlich keine Chance... "

das meinen sie gern. stimmt aber schon alnge nicht mehr. lehnen sie mit dieser begründung einen antrag ab sehen das gerichte ganz anders

Kommentar von ShinyShadow ,

Ich hab zum Glück dann doch direkt wieder nen guten Job gefunden - und bin deshalb der Sache nicht weiter nachgegangen. Aber in dem Moment fühlt man sich schon bisschen verloren. Ich wurde von Schalter zu Schalter, von Büro zu Büro,... geschickt im Amt... Und keiner fühlte sich irgendwie verantwortlich.

Irgendwann bin ich auf dem Stuhl sitzen geblieben und sagte, ich will jetzt eine Antwort. Die Frau meinte, sie schaut, "was sie machen kann".

Ihre Vorschläge waren dann: "Auto verkaufen" (was ja die Jobsuche unheimlich einfach macht auf dem Dorf.... Hahaha... Und ist auch sehr sinnvoll, es zu verkaufen und dann wenige Wochen später ein neues zu kaufen, wenn man nen guten Job findet...:)  und "Zu den Eltern zurück ziehen" (yeah, nachdem man zuhause ausgezogen ist und eine eingerichtete Wohnung hat, macht das voll Sinn!)

Dass kein Ergebnis rauskam, brauch ich vermutlich nicht zu erwähnen... Ich beendete das Gespräch mit den Worten: "Ich schau mir die gesetzliche Lage an und dann machen wir einen neuen Termin, so hat das keinen Sinn!" Aber am nächsten Tag hatte ich den neuen Job ;)

Kommentar von HueLii ,

Problem ist ich liebe es dort zu arbeiten. Hatte schon lange nicht mehr so Spaß auf der Arbeit. Dann muss ich leider bei Eltern wohnen... trotzdem danke für die Antwort!

Antwort
von SchleichSchmitt, 71

Es geht um Grundsicherung. Da gibt es bestimmte Einkommensgrenzen, die vom Amt festgelegt sind. Liegt dein Gehalt so niedrig, dass du die Grundsicherung nicht erreichst, dann bekommst du eine Aufstockung vom Amt. 

Du solltest also mit dem Arbeitsamt sprechen und dort einen Antrag stellen. Die berechnen dann, ob du noch zusätzlich Geld bekommen musst, damit du alle alltäglichen Dinge wie Strom, Miete, Versicherung, Nahrungsmittel etc. bezahlen kannst.

Ich finde es jedoch kurios, dass du trotz deines Jobs nicht in der Lage bist Miete und Essen zu zahlen. Arbeitest du vielleicht nur teilzeit?

Alternativ könntest du auch Wohngeld beantragen. Wenn du wirklich wenig verdienst, bekommst du so einen Zuschuss zu deiner Miete.

Kommentar von HueLii ,

Ja ich arbeite Teilzeit. Verdient 500€ wenn ich mehr arbeite was meistens ist dann mehr als 500€.

Kommentar von SchleichSchmitt ,

Ist es nicht vielleicht möglich deinen Arbeitsvertrag zu ändern, damit du mehr Stunden bekommst? Ich würde es lieber erstmal so versuchen oder mich nach einer anderen Firma umschauen. Es ist doch ein viel besseres Gefühl seinen Lebensunterhalt selbst verdienen zu können. Das Amt würde sowieso von dir verlangen, dass du schnellstmöglich einen ausreichend bezahlten Job findest. Es macht auch nicht unbedingt Spaß ständig Anträge zu stellen und seine kompletten Finanzen fremden Leuten offen zu legen.

Ich würde dir stark rate dein Einkommen irgendwie zu maximieren und im Anschluss eine Wohnung zu suchen.

Kommentar von HueLii ,

Ja ich rede einfach mal mit Chef und arbeite halt mehr. Muss halt sein wenn ich eine eigene Wohnung haben will. 

Kommentar von ShinyShadow ,

Ja ich rede einfach mal mit Chef und arbeite halt mehr.

Ach, die Möglichkeit besteht?! Aus welchem Grund arbeitest du denn bisher nur so wenig?!

Sorry aber... Keine Lust auf voll arbeiten wollen und sich dann über das Thema "Was steht mit zu" informieren, geht gar nicht....

Kommentar von HueLii ,

Weil mein Chef Teilzeitkräfte will. 

Expertenantwort
von johnnymcmuff, Community-Experte für Wohnung, 59

Da wirst Du wohl wenig Chancen haben:

Nur bei schwerwiegenden Gründen.

http://www.gegen-hartz.de/hartz-iv-wohnung/

Du kannst aber z.B. einen Abzweigungsantrag für das Kindergeld stellen und vielleicht auch Wohngeld beantragen, aber das kommt auf den Einzelfall an.

 

Antwort
von nooppower15, 70

Du könntest/solltest dich mal Informieren ob du eventuell anspruch auf Wohngeld hast/hättest wenn du die/eine eigene Wohnung beziehst.

Antwort
von Wohlfuehlerin, 112

dann musst du dir was suchen, was du bezahlen kannst. viele verkäuferinnen müssen mit wenig geld auskommen..

Kommentar von HueLii ,

Leicht gesagt als getan... schwierig einen neuen Job zu suchen. Und ich liebe mein Job bin froh das ich dort arbeite. Naja dann muss ich halt bei Eltern wohnen.

Kommentar von Wohlfuehlerin ,

du musst dir keinen neuen job suchen, wenngleich man mit 22 ruhig auch mal vollzeit arbeiten könnte und sollte, sondern nur eine wohnung, die du dir leisten kannst

Kommentar von Kuro48 ,

Dann solltest du dort mal über eine Vollzeitarbeit reden. Du willst ja schlussendlich auch mal Rente bekommen oder nicht?

Ansonsten wäre ja auch ein zweiter Teilzeitjob möglich. 450 Euro bzw. Teilzeitkräfte sind im Einzelhandel keine Seltenheit, da gibt es schwierigere Berufsfelder.

Kommentar von HueLii ,

Ja ich rede mal mit meinem Chef für ne eigene Wohnung würde ich auch mehr arbeiten. Hauptsache mal endlich Privatsphäre 

Kommentar von Kuro48 ,

Mehr arbeiten ist normal. Davon ab das dein Chef verdammt wenig zahlt (Mindestlohn wird normal im Einzelhandel zumindest etwas übertroffen, oftmals sogar deutlich) musst du für ein eigenständiges Leben schon eine 36-40 Stunden Woche haben, bei dem Verdienst eher 40. Da es eine 6 Tage Woche ist, sofern ich mich nicht ganz täusche, könntest du maximal sogar 48 Stunden arbeiten. Dann mit 1300-1600 Euro im Monat liefe es auch vernünftig.

Kommentar von HueLii ,

Ja da haben sie recht. Ich habe am Dienstag Wohnungsbesichtigung und wenn ich es bekomme rede ich mit meinem Chef. Wenn ich die Wohnung nicht bekomme dann weiß ich wenigstens Bescheid. 

Kommentar von Kuro48 ,

Du solltest mal vorher fragen. Du benötigst eine Vollzeitstelle egal wo du wohnst oder kommt dann in 50 Jahren die Frage "Hallo, ich kriege nur 300 Euro Rente, kriege ich Hilfe vom Amt?"

Davon ab bringt es auch dem Vermieter nichts wenn er Zeit in dich verschwendet und du dann doch absagst weil der Chef vielleicht doch nicht mehr Stunden daraus machen will. Dann darf der wieder den anderen Interessenten nachrennen oder wartet noch länger das seine Wohnung vermietet ist.

Du versaust dir deine Rente und machst anderen Scherereien auf der Basis, dass du offensichtlich gar kein Interesse hast vollzeit zu arbeiten, sondern nur so viel wie gerade eben nötig.

Antwort
von martinzuhause, 48

wenn du eine eigenen wohnung hast steht dir auch unterstützung zu. egal was das amt da erzählt.

teile ihnen mit das du eine eigenen wohnung hast und beantrage dann unterstützung. ablehenen müssen sie dann schon schriftlich. das werden sie nicht machen

Kommentar von HueLii ,

Wirklich? Okey ich frag mal nach 

Kommentar von isomatte ,

Zahlst du ihr dann das was sie vom Jobcenter sehr wahrscheinlich nicht bekommen wird ?

Es ist etwas anderes wenn man sich Wohnung und seinen Lebensunterhalt leisten konnte und dann seine Arbeit verliert,hier kann man das aber gerade nicht.

Der Fragestellerin ist ja jetzt schon klar das sie das ohne finanzielle Hilfe nicht schaffen wird,also hat sie sich vorher ans Jobcenter zu wenden und die Kostenübernahme bzw. überhaupt den Auszug unter 25 zu beantragen und die Antwort abzuwarten.

Dann kann man immer noch in Widerspruch gehen.

Denn ohne Zusicherung zur Kostenübernahme wird sie sehr wahrscheinlich nicht viel bekommen,denn dann wird ihr nur der gekürzte Regelsatz von 324 € ( 18 - 24 Jahre ) ohne die Wohnkosten zuerkannt.

Wenn sie dann 500 € Netto und angenommen 750 € Brutto hätte,dann stünde ihr auf das Brutto ein Freibetrag von 230 € zu,abzüglich vom Nettoeinkommen würde das ein anrechenbares Einkommen von 270 € ergeben.

Ihr würde dann ggf.eine Aufstockung von 54 € zustehen und das so lange bis sie ihren Bedarf aus eigenem Einkommen decken könnte.

Das würden dann derzeit min. 404 € Regelsatz + ihre 340 € für die KDU - sein,also min. 744 € müsste sie an Nettoeinkommen haben,denn dann dürfte sie auch mit 18 ausziehen und dann kann sie ihre ganz normale Aufstockung unter Berücksichtigung der KDU - geltend machen.

Kommentar von martinzuhause ,

da sie volljährig ist kann sie wohnen wo sie will. ist sie bedürftig da sie zu wenig einkommen hat besteht der anspruch auf staatliche unterstützung.

Kommentar von isomatte ,

Also gilt die Regelung U 25 dann nicht mehr ?

Natürlich kann man ab 18 Ausziehen,aber man muss es sich eben erst mal ohne finanzielle Unterstützung leisten können und das kann sie nicht.

Also muss sie vorher einen Antrag stellen und sich das genehmigen lassen,sonst kommt es so wie ich es geschrieben habe und wenn du hier 10 mal etwas anderes schreibst.

Kommentar von HueLii ,

629 brutto. 

@martinzuhause ; das heißt? 

Kommentar von martinzuhause ,

das sie vom staat unterstützt werden wird.

Kommentar von isomatte ,

Von was träumst du denn Nachts ?

Hast du schon mal was davon gehört das man seine Kontoauszüge von 3 Monaten vor der Antragstellung vorzulegen hat ?

Was denkst du denn wird passieren wenn das Jobcenter sieht das sie nie mehr als diese 500 € Netto verdient hat und sich jetzt auf einmal eine Wohnung nimmt,obwohl sie weiß das sie finanzielle Unterstützung beantragen muss ?

GENAU !

Das was ich schon geschrieben habe.

Kommentar von martinzuhause ,

"Das was ich schon geschrieben habe.=

dann kann das jc ihren antrag mit einem bescheid ablehnen. sie geht dann damit zum gericht, holt siche einen  beratungsschein und bringt alles zu einem anwalt.

der reicht alles weitere ein und das gericht erklärt dem jc die sache dann mal. schon kann sie wohnen wo sie möchte und das amt zahlt.

ich habe das gerade mit meinem 18-jährigen sohn durch. da meinten sie auch er verdient nur 350euro und hat weiter zu hause zu wohnen. das gericht hat ihnen dann erklärt das es nicht so ist

Kommentar von isomatte ,

Wenn du meinst !

Dann kann also jeder U 25 bei seinen Eltern ausziehen und bekommt dann mit Hilfe des Gerichts und einen Anwalt eine eigene Wohnung finanziert,wenn er seinen Bedarf nicht aus eigenem Einkommen decken kann ?

Das widerspricht sich doch,entweder gibt es die U 25 Regelung oder nicht und die kannst du dir im Internet mal suchen,sollte sie dir nicht bekannt sein.

Im übrigen musst du mir mal den Vermieter zeigen der einem 18 jährigen mit 350 € Einkommen eine Wohnung vermietet,ohne das die Eltern bürgen.

Kommentar von martinzuhause ,

warum sollen die eltern da nicht bürgen?

viele bestimmungen widersprechen sich. deswegen haben die gerichte da auch gut zu tun mit

Kommentar von HueLii ,

Okey ja ich versuche mal mein Glück beim jobcenter aber da die so unfreundlich sind denke ich nicht das es klappen wird.

Kommentar von martinzuhause ,

dann beantrage alles schriftlich. dann müssen sie einen bescheid schicken gegen den widerspruch eingelegt werden kann

Antwort
von HMilch1988, 39

Soweit ich weiß, bekommst du erst staatliche Hilfe wenn du über 25 Jahre alt bist. Wenn du selbst keine Wohnung findest...hmm dann ists Pech.

Mir fällt noch eine Möglichkeit ein, aber die ist nicht so schön.

Kommentar von HueLii ,

Hm schade.

Andere Möglichkeit? 

Kommentar von HMilch1988 ,

Wenn du dem Amt glaubhaft machen kannst, dass du es überhaupt nicht mehr zuhause aushältst, dann würdest du eine Wohnung gestellt bekommen, welche ebenfalls von denen gezahlt wird. Es bedarf schwerwiegende Gründe, z.B. Vater schlägt und Mutter ist Alkoholikerin etc. Aber würde dringend von abraten. Ich kenne 2 in meinen Umfeld die das taten (beide hatten haltlos übertrieben) und die bekamen ihre Wohnungen.

Aber das Vertrauen zu den Eltern ist noch bis heute erschüttert und beide haben es im Leben nicht weit gebracht. Über die Eltern wurde hinterm Rücken getuschelt, denn sowas macht schnell die Runde.

Aber so würde dir das Amt helfen.... PS. Mach das nicht ;)

Kommentar von HueLii ,

Dachte ich mir. Aber das würde ich nicht machen trotz das mein Vater genauso schlimm ist.

Antwort
von MrZurkon, 63

Wieviel verdienst du denn? 

Kommentar von HueLii ,

Wohnung würde mit Nebenkosten 340€ kosten. Und verdiene 500€. Muss halt noch andere Rechnungen zahlen.. ich glaube das wird leider nichts.

Kommentar von MrZurkon ,

500 Ist echt wenig. such dir einen Vollzeitjob oder rede mit deinem Arbeitgeber ,dass er evtl. deine Stunden hochsetzt ,dann verdienst du mehr und kannst dir eine Wohnung leisten.

Kommentar von glaubeesnicht ,

Wahrscheinlich arbeitest du Teilzeit! Suche dir einen Vollzeitjob!

Kommentar von MrZurkon ,

Oder du suchst dir eine Freund und ziehst bei ihm ein. 

Kommentar von HueLii ,

Ja ich arbeite Teilzeit und ich rede mal mit meinem Chef aber das müsste klar gehen aber Hilfe vom Amt wäre am besten aber kann man nichts machen.

Ich habe ein freund aber er wohnt auch bei seinen Eltern und ist Student. 

Antwort
von aribaole, 25

Versuchs mal mit Wohngeld!

Kommentar von HueLii ,

Wie meinen sie mit Wohngeld? 

Kommentar von aribaole ,

Beantragen.

Kommentar von HueLii ,

Und sie denken es würde klappen?

Kommentar von aribaole ,

Denke schon. Geh zum Amt für Wohnung und Städtebauförderung. Nimm den ausgefüllten Antrag, Mietvertrag > die letzten 3 Mietquittungen > Verdienstbescheinigung, und Perso mit.

Antwort
von glaubeesnicht, 52

Nein, das würde es nicht.

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