Frage von Cutiegirl, 77

Jobben neben dem Medizinstudium?

Ich würde sehr gerne Medizin studieren, aber für meine Eltern ist es schwierig mich finanziell zu unterstützen. Ich würde besonders gern meine eigene Wohnung neben dem Studium haben (oder zumindest eine WG). Dafür müsste ich jedoch einen Minijob (450€) haben. Ist das denn neben dem Medizinstudium überhaupt möglich?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von LilApple88, 51

Jobben neben dem Medizinstudium ist gut möglich. Kurz vorm Examen und in stressigen Klausurphasen ist es klar etwas stressig, aber in der Regel bleibt genug Zeit. Ich würde dir dennoch raten, auch einmal Bafög zu beantragen. Mit dieser Förderung haben wir es in D wirklich gut, die Hälfte davon ist ein Geschenk vom Stadt und die Rückzahlungsbedingungen der anderen Hälfte unverzinst und mehr als human. Ich persönlich hätte es ohne Bafög nicht so gut stemmen können.

Kommentar von Cutiegirl ,

Ja, ich werde es vielleicht doch in Betracht ziehen...

Antwort
von Silo123, 59

Medinstudenten machten zu meiner Zeit sehr gerne Nachtwachen auf der Intensivstation. Ich weiß nicht, wie da heute und wie an welcher Uni die Möglichkeiten sind. Aber checke das Mal.

Die Bezahluing war zumindest zu meiner Zeit SEHR gut. 3-4 Nachtwachen im Monat reichten  damals zum Lebensunterhalt.

Kommentar von Cutiegirl ,

Ich werde mich auf jeden Fall mal bei unserer Uniklinik erkundigen. Klingt aber erstmal super. 

Antwort
von EHECK, 36

hallo Cutiegirl,

Nebenjobs sind zwar machbar, aber wenn Du weder BAfög noch was von Deinen Eltern bekommst, würde ich eher davon abraten, denn die Zeit geht Dir vom Studium (und den dabei erzielten Ergebnissen) natürlich ab. Um so deutlicher, je mehr Du arbeiten musst. Und augenscheinlich benötigst Du ja fast einen vollen Unterhalt......

Die besten Jobs bekommst Du später aber immer nur mit guten Ergebnissen......

Als Variante würde ich Dir vorschlagen, erstmal einen Pflegeberuf zu erlernen. Damit bekommst Du mit später mit Sicherheit nebenbei einen Job, der auch anständig bezahlt wird (und nicht: schlecht bezahlter MiniJob, bei dem Du häufig nur den Mindestlohn bekommst; berechne mal den Zeitaufwand, den Du brauchst um 450E pro Monate zusammen zu bekommen.....!) und Dich mit halbwegs erträglicher Zeitbelastung durchs Studium bringt. Außerdem lernst Du sehr viel, was du später im Studium brauchen kannst.

Oder arbeite einfach vorher ein Jahr; dann bist Du ausm Gröbsten raus und kannst dann eben nebenbei noch ein wenig jobben.

viel Erfolg und Grüße

EHECK

Antwort
von NichtRene, 77

In den ersten beiden Jahren ist das sehr schwierig, aber ansonsten machbar.

Antwort
von kokomi, 68

machen viele, musst aber sehr fleissig sein

Expertenantwort
von dadamat, Community-Experte für Medizin, 44

Viele Krankenhäuser und auch Pflegeheime nehmen Medizinstudenten als Aushilfe. Sitzwachen ist eine leichte Arbeit.

Antwort
von elnazz, 50

Wie wäre es mit Bafög?

Kommentar von Cutiegirl ,

Ja, daran habe ich auch schon gedacht, aber ich würde es nur ungern machen...

Kommentar von Silo123 ,

Warum ungerne, wenn Du Anspruch drauf hättest. Aber bemühe echt erstmal einen Bafögrechner, ob Du überhaupt einen Anspruch hättest. Wenn nicht, kannst Du Dir die Mühe sparen

Kommentar von elnazz ,

Du kannst es ja mit einem Nebenjob ausprobieren, ansonsten würde ich einfach zusätzlich Bafög beantragen. Dann jobbst du gelegentlich, hast genug Zeit zum Lernen und dich mit deinem Studium zu beschäftigen und kriegst zusätzlich Geld. Mit 400 im Monat durch Bafög würdest du zurecht kommen und musst nur die Hälfte von dem, was du bekommen hast, abbezahlen nach deinem Studium. Mit einem Minijob als Aushilfe wirst du nicht den ganzen Tag arbeiten müssen, sondern vielleicht 3 mal die Woche. Ich würde beides gleichzeitig machen..
Z.B: Miete vom Bafög bezahlen
Den Rest selbst erarbeiten

Kommentar von Cutiegirl ,

Ich werde mal gucken ob ich überhaupt Anspruch darauf habe, aber immerhin scheint es ja genug Möglichkeiten zu geben. 

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