Job kündigen, wie ist es mit der Krankenkasse?

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4 Antworten

Im ersten Monat der Sperrzeit hast du nachwirkenden Versicherungsschutz. Ab dem zweiten Monat übernimmt das Amt die Beiträge.

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Warst du vorher versicherungspflichtig Beschäftigt? oder war dein Einkommen zu hoch?

Wenn du Versicherungspflichtig warst musst du dir um die Beiträge keine Gedanken machen. Die Versicherung läuft ab einem Monat nach Beginn der Sperrfrist über die Agentur für Arbeit.

In dem ersten Monat der Sperrist hast du einen nachgehenden Leistungsanspruch, da deine versicherungspflichtige Beschäftigung geendet hat. (solange du in dieser Zeit nicht Arbeitest z.B. einen Minijob ausübst)

Du musst also keine Beiträge zahlen, erst zahl dein Arbeitgeber, dann niemand (und du hast trotzdem Leistungsanspruch), und dann die Agentur für Arbeit.

Wenn du als Beschäftigter freiwillig versichert warst musst du in dem ersten Monat der Sperrfrist selbst einen Beitrag zahlen. Wenn du kein EInkommen in der Zeit hast sind das ca. 170 Euro und danach tritt wieder Versicherungspflicht wegen ALG ein und du musst nichts mehr selbst zahlen.

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für den ersten Monat der Sperrzeit werden keine Beiträge zur Krankenversicherung gezahlt, sondern erst ab dem zweiten Monat der Sperrzeit. für den ersten Monat greift idR der sogenannte nachgehende Leistungsanspruch. d.h. es müssen keine Beiträge gezahlt werden, man ist beitragsfrei nachversichert.

ab dem zweiten Monat werden dann auch Beiträge zur Krankenversicherung, wenn noch noch kein ALG1 ausgezahlt wird.

Gesetzesgrundlage: § 5 Abs. 1 Nr. 2 SGB V

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Anstatt zu kündigen, könntest du auch einen Aufhebungsvertrag in Erwägung ziehen. Dann kriegst du keine Sanktionen, und sowas macht sich besser im Lebenslauf etc.

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Kommentar von 2211jasmin
10.05.2016, 18:54

Auch bei einem aufhebungsvertrag kommt es zur sperre so wurde es mir beim Arbeitsamt gestern mitgeteilt! 😞

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