Job kündigen wegen ungünstigen Arbeitzzeiten?

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8 Antworten

Dazu kann ich dir nur sagen, dass deine Eltern wissen, wovon sie sprechen.

Mein Sohn fährt auch jeden Morgen mit dem Zug um 6.10 Uhr in die 60 km entfernte Stadt, in der er studiert. Auch er muss um 8 Uhr anfangen. Ich verstehe allerdings nicht, warum du um 4.30 Uhr aufstehst? Brauchst du morgens so lange, um dich zu richten? Mein Sohn steht auf, geht ins Bad und geht. Frühstück isst er unterwegs im Zug. Er braucht vom Aufstehen bis zum gehen keine 20 Minuten. Vielleicht musst du mal an deiner Zeiteinteilung feilen. 

Freunde kann man am Arbeitsort finden, wenn man nur will. Es gibt ja vielleicht nette Kollegen, mit denen man eine Freundschaft beginnt. Mein Sohn hat im Studium schon einige Freunde gefunden. Er ist übrigens auch (fast) 20.

Das mit den Zuckungen sind vermutlich Zeichen, dass dein Körper übermüdet ist. Obwohl du eigentlich, wenn deine Angaben stimmen, mindestens 7 Stunden Schlaf hättest, das reicht in deinem Alter.

Du solltest aber zusehen, dass du nicht nur für deinen Job lebst, und dir an deinem Heimatort irgendwas suchen, was dich zeitweise ablenkt. Abends noch ´ne Stunde Sport im Verein, eine Runde Joggen oder Walken, mit Freunden einmal die Woche was  unternehmen (kann ja am Wochenende sein)... . 

Dann kannst du die Zugfahrt für nette Sachen nutzen, wie z.B. ein gutes Buch lesen, mit netten Leuten über WhattsApp schreiben, ein Hörspiel anhören.... . 

Vermutlich macht dir der lange Weg so zu schaffen, weil du es noch nicht gewöhnt bist. Jetzt ist Winter, da ist die Fahrt nochmal langweiliger. Sicher wirst du bald ein finanzielles Polster haben, dass du dir in der Nähe deiner Arbeit eine Wohnung oder ein Zimmer suchen kannst. Und so lange beißt du einfach in den sauren Apfel. Eine gute Arbeitsstelle ist Gold wert. Die solltest du nur dann kündigen, wenn du etwas gleichwertiges in der Nähe bekommen kannst. Einfach so kündigen, wäre verrückt. 

Mein Nachbar fährt übrigens mehrere Tage die Woche 200 km zur Arbeit. Auch das muss gehen. Dafür verdient er gut, und er kann nicht umziehen, er hat hier ein eigenes Haus. Also nimmt er das in Kauf.

Ich wünsch dir ein gutes Durchhaltevermögen!

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Du stehst in der Tat früh auf. Ich bin über 8 Jahre immer um kurz vor 6 aufgestanden, um um 7.00 Uhr den Zug zu bekommen und nach Frankfurt zu fahren. Ich sollte um 8.00 Uhr da sein. Aufgrund der Zugverbindung war ich immer kurz nach 8.00 Uhr da und es wurde geduldet. Abends bin ich immer um 17.45 Uhr gegangen um den Zug um 18.15 Uhr zu bekommen. Ich war dann gegen 19.10 Uhr zu Hause. Das habe ich gemacht, weil ich dort einen sehr guten Job hatte und sehr gut verdient habe. Freizeit hatte ich sogut wie keine. Da mein Arbeitsplatz doch irgendwann wegrationalisiert wurde hatte die Fahrerei ein Ende. Ich würde noch eine weile durchhalten, damit Du Berufspraxis nachweisen kannst. Du kannst ja in der Zwischenzeit etwas Geld ansparen um dann irgendwann in die Nähe ziehen. Was bleibt Dir denn anderes übrig? Nimm für Unterwegs ein Laptop mit und ziehe Dir Filme rein. So habe ich das auch gemacht. 

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Entweder ist der Bahnhof sehr weit von Eurer Wohnung weg oder Du trödelst morgens sehr. Wozu musst Du etwa 1 Stunde vorher aufstehen?

Beispielsweise fängt meine Tochter morgens um 4 Uhr an zu arbeiten, die Fahrzeit beträgt 30 Minuten, also steht sie 40 Minuten vorher auf. Genauso ist es bei mir auch. Aufstehen kurz vor Abfahrt.

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Wie viel bezahlen die dir bitte, dass du dir nicht einmal ein Zimmer leisten kannst?? Ansonsten geh in eine WG!

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Hallo!

Meine Eltern meinen ich soll durchhalten, da es auch Leute gibt die eine noch größere Strecke zurücklegen als ich.

Manchmal kann es ja nicht schaden, wenn man auch mit 20, noch mal auf die Eltern hört. Denn sie haben vollkommen Recht.

Ist alles besser als arbeitslos. Aber das weißt du sicherlich, wenn du schon in jungen Jahren, schon 2 Jahre arbeitslos warst.

Natürlich ist so ein Tagesablauf eine Belastung, und anstrengend. Aber du bist noch sehr jung. Wann wenn nicht jetzt, willst du eine solche Belastung aushalten?

Einer Nichte von mir, ging es während ihrer Ausbildung ähnlich. Ihr hat man nur gesagt: "Willkommen im richtigen Leben"!

Es gibt nicht so viel was du tun kannst: 

  1. Weiterhin Bewerbungen schreiben, und dir einen Arbeitsplatz suchen, der näher ist.
  2. Ein Auto würde vermutlich einiges erleichtern.
  3. Eine Wohnung/Zimmer in der Nähe suchen. Also schön sparen.

Aber ich kenne deine persönliche Situation nicht näher, und das ist dir bestimmt alles schon selber eingefallen.

Deine Gesundheit kenne ich auch nicht. Aber mit 20 ist es relativ unwahrscheinlich einen Herzinfarkt zu bekommen. Vor allem ist die Belastung die du beschreibst, gar nicht so ungewöhnlich. Und so manche alleinerziehende Mutter, würde wohl gerne mit dir tauschen.

Ich verstehe, dass es nicht einfach für dich ist. Aber so ist das Leben. Sieh es als Phase, die auch vorübergeht, und sich auch irgendwann verbessert.

Und hör auf deine Eltern.....

Gute Nacht! ;-)

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Du hast doch am 24. November geschrieben dass Du Deinen Job gekündigt hast. Wo liegt jetzt das Problem?

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Mit solchen zeitlichen Opfern bist Du nicht alleine, aber das ist nichtsdestotrotz heftig und keine langfristige Lösung. Ich würde an Deiner Stelle auf jeden Fall ein Zimmer vor Ort suchen, selbst kleine Wohnungen kann man schon für 400-450 € bekommen - das kommt aber auf die Gegend an. Ein Zimmer wäre da erst mal billiger.

Das Geld für die Fahrerei könntest Du da mit reininvestieren. Statt einer Monatskarte wären es halt Einzelfahrten am Wochenende nach Hause. Freunde Dich mit dem Gedanken an und lese zumindest entsprechende Kleinanzeigen in der Zeitung und im Netz.

Daß Du kein Auto hast ist bei 100 km einfache Strecke nicht weiter tragisch. Diese Kosten würden Dich ruinieren und wären weitaus teurer wie eine Wohnmöglichkeit vor Ort.

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Du bist wirklich nicht der erste und letzte, der 2 Std. einfachen Weg zu Arbeit hat.

Die Frage ist, lohnt sich der Aufwand auf Dauer? Wenn die Arbeit gut ist, die Kollegen und der Lohn stimmen, wirst du wohl in die Nähe ziehen.

Ist es nur wichtig, Berufserfahrung zu sammeln, beiße die Zähne zusammen.

Ein junger Bursche, der für die Arbeit früh schlafen geht? Du hast meinen Respekt.

So altbacken es klingt, gestalte dir die lange Zeit mit Lesen, Musik, Hörbuch, Zeitung, Sudoku, Kreuzworträtsel  usw, quatsche mit anderen Reisenden.

Auf Dauer ist es nicht gesund, solange zur Arbeit zu fahren, aber eine Zeit lang hältst du das bestimmt aus. Oder?

 

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