Wir stehen vor einer schwierigen Entscheidung. Natürlich weiß ich, dass wir das letztlich selbst entscheiden müssen, aber Eure Meinung würde mich interessieren. Mein Lebensgefährte hat überhaupt keinen Spaß mehr in seinem Job, nun will ihn der Chef entgegen aller Abmachungen auch noch zwingen, alle 2 Wochen Nachtschicht zu machen, wo bei seiner Einstellung keine Rede von war. Nun hat mein Freund nächste Woche ein Vorstellungsgespräch bei einer anderen Firma. Wir wissen jetzt schon, dass er dort deutlich weniger verdienen würde als jetzt, aber eben nie Nachtschicht usw. machen müsste. Nun überlegen wir gerade, was wohl sinnvoller ist - weiter einen Job zu machen, mit dem man innerlich eigentlich schon abgeschlossen hat und wo man nur noch widerwillig hingeht oder einen Job zu machen, der einem zwar Spaß macht, wo es dann aber wahrscheinlich jeden Monat finanziell eng werden würde. Wir müssen ein Haus abbezahlen, aber ich gehe auch Vollzeit arbeiten, er ist also nicht der Alleinverdiener. Was meint Ihr, wofür würdet Ihr Euch entscheiden und warum?

bevor er auch seelisch kaputt geht

Mein Mann hat es gemacht, geht seit dem wieder gern arbeiten. Das ist unbezahlbar, wenn der Mann keine gesundheitlichen Probleme mehr hat und fröhlich zur Arbeit geht.

Wenn eine Arbeit Spaß macht macht man sie gut. Daher gibt es dann auch die Möglichkeit da mehr zu verdienen.
und man kann sich trotzdem noch weiter bewerben, wenn man merkt man kommt mit dem Geld nicht aus. Aber ich würde auf keinen Fall länger als nötig im alten Job bleiben.

ich habe es so gemacht,weniger verdienen,aber ein gutes Klima und eine Arbeit die Spass macht..allerdings sind meine verhältnisse nicht mit denen deiner Familie zu vergleichen,deshalb überlegt es euch gut..alles gute für euch ...,:-)
Man hat oft mal so ein Tief,es kommen bestimmt auch wieder bessere Zeiten.Nehmt erst einmal das Geld noch mit und versucht etwas beiseite zu legen.Falls einmal schlechte Zeiten kommen könnt ihr darauf zurück greifen
Ich bin seit 3 Jahren in Rente. Habe mein ganzes Leben lang gearbeitet, zum Teil recht schwer. Es war nicht immer leicht und spassig. Meine Deviese war immer, meine Arbeit ist mein Hobby. So bin ich immer recht gut durchgekommen. Natürlich war es früher ander als Heute mit der Arbeit. Aber trotzdem, sollte man doch die Arbeit, die das meiste am Tag ausmacht, als Hobby nehmen. Auch wenn es nicht das grosse Geld ist. Viel Glück.
fairsite am 8. Februar 2009 07:24 so denke ich auch! DH




immer auch ans Geld denken - das ist außerordentlich in diesem Zusammenhang wichtig...


Wenn es mal gar nicht mehr geht, kann man sich immer noch umorentieren!
Wenn er jetzt einen sicheren Job hat, sollte er ihn weiter machen. Es kann genau so gut sein, dass ihm die Nachtschicht doch gefällt.
Wenn ihr plötzlich deutlich weniger Geld habt, könnte das eure Beziehung längerfristig gefährden, wenn ihr jeden Cent 3x umdrehen müsst, bevor ihr ihn ausgebt.

Ein Job, in dem man sich absolut nicht mehr wohl fühlt, bringt gar nichts. Wechseln sollte man dann auf jeden Fall. Die Frage ist, ob weiter versuchen und auf ein besseres Angebot hoffen, oder den neuen Job mit den finanziellen Einschränkungen annehmen. Wenn es finanziell noch tragbar ist, würde ich zunächst einmal den neuen Job annehmen und mich dann in aller Ruhe nach einem besseren Angebot umsehen.
Was neues suchen!!!
Aber zwei Fragen noch!
In welcher Branche arbeitet dein Mann denn?
Und was steht im Vertarg zu den Arbeitszeiten?
Er arbeitet als Koch in einer 24 Stunden geöffneten Kantine. Im Arbeitsvertrag sind die Zeiten nicht geklärt, als er dort anfing, hieß es, man suche generell jemanden für die Tagschicht und habe jemanden, der fest die Nachtschcht macht. Das stimmte aber nicht.
Steht da evtl. etwas von 3-Schichtbetrieb oder Rotationssystem im Vertrag?
Das wären nämlich weiche Formulierungen, die vor den Arbeitsgerichten oft ausreichen um die veränderte Arbeitszeit, an den Tarifvertrag angelehnt, zu begründen.
Nein da steht zu Arbeitszeiten gar nichts außer halt, dass es eine 40-Stunden-Woche ist. Mehr ist dazu nicht ausgeführt.
Ich fürchte das es dann keine Möglichkeit geben wird sich zu wehren!
Ein Arbeitsrichter würde im Fall einer Verhandlung wohl dem AG mit "Brancheüblichkeit" Recht geben.
Überlegt es euch also genau!
Ich würd erst da bleiben (Nachtarbeit = Nachtzuschläge = mehr Geld) und mir aus gesicherter Position etwas anderes Suchen.
Wobei es als Koch doch sicher nicht leicht wird reine Tagschicht-Arbeitsplätze zu finden, oder?
Ich bin keiner (nur Hobby), und weiß es deshalb nicht besser!
Och doch, das geht schon, in Altenheimen, Krankenhäusern, Kantinen usw. Was uns bei seinem bisherigen Job nur so aufregt ist, dass es VIER Köche gibt, aber nur zwei gezwungen werden sollen, Nachtschicht zu machen. Und Nachtschicht geht echt gar nicht, sogar in der Nacht zu Samstag musss er bis 5 Uhr arbeiten, das heißt der Samstag ist auch immer im A.... und wir sehen uns nur noch sonntags. Da haben wir beide keinen Bock drauf.
In Anbetracht der Zeit, die man im Job verbringt, sollte der Job auch irgendwie Spaß machen.
Wenn Du nur widerwillig hingehst, hast Du irgendwann gesundheitliche Probleme.
Und die Raten für das Haus könnt Ihr ggf. auch heruntersetzen lassen.

wenn man mit Freude zur Arbeit gehen kann, dann ist es das sicher wert.

Es gibt wohl wenige die Spaß an ihrer Arbeit haben,ich mach es auch nur des Geldes wegen.Also weitermachen,und nebenbei suchen.
Hallo ich habe zur Zeit auch das gleiche Problem. und das schon seit fast einem Jahr. Damals wollte ich auch auf die Schnelle einen neuen Job aber man sollte wirklich abwarten, denn irgendwann steht ein neuer besserer Job aus und bei mir ist das jetzt auch eingetroffen. Das letzte Jahr war ein schwieriges Jahr mit meinem Chef der wie mit Kommentare "Ihr seid doch alle nichts wert" und "ich schmeiß euch alle rauß" kam Aber letztendlich ist es jetzt so gekommen, daß er nun alleine seinen Betrieb weiterführt. Geschieht im gerade recht. Deshalb meine Meinung eine gewisse Zeit aushalten - es findet sich schon was besseres >Gruß< Marco

Aber nur wenn er eigenermassen sicher ist.
LG Sikas

Wenn man bereit ist, den Gürtel enger zu schnallen, sollte man schon sehr von der neuen Arbeit überzeugt sein.

und darauf achten, dass die Lohnzahlung regelmäßig erfolgt, denn es ist wichtiger regelmäßig wenig zu haben, als zu arbeiten für eine Firma, die nicht bezahlt.
Das Dumme ist, dass rechtlich verlangt wird, auch für solche Firmen weiterzuarbeiten, selbst wenn kein Lohn für die Arbeit bezahlt wird, sonst muß ein Kampf mit den Ämtern für Arbeitlosengeld geführt werden.