Ich leide seit Jahren an einer Sozialphobie mit zusätzlicher Depression. Ich fehle sehr oft in der Schule, auch unentschuldigt. Ich beginne derzeit eine Therapie (Psychologe sowie Psychiater). Die unentschuldigten Fehlstunden ziehen einige Kurse bis in den defizitären Bereich runter. Zudem kann ich durch meine Sozialphobie im mündlichen Bereich nicht mitarbeiten und somit ist die mündl. Note meist 5 o. 6. Die entschuldigten Fehlstunden haben in einem oder sogar mehreren Kursen die 50%-Marke überschritten, was bedeutet, dass der Kurs als nicht bewertbar, null Punkte bzw 6 gilt. Da ich durch meine psychischen Probleme bereits 2x wiederholt habe, steht das Wiederholen der 12. Jgst. nicht mehr zur Wahl. Ich stünde Schulabschuluss-technisch auf dem gleichen Stand wie vor drei Jahren - bloss dass ich schon drei Jahre älter bin als alle anderen, die dann von der Schule abgehen.
Meine Fragen: Ist es möglich 1) die unentschuldigten FS durch ein Attest / komplette Diagnose vom Psychologen/Psychiater nachträglich entschuldigen zu lassen? 2) trotz der 50%-Marke irgendwie in den Kursen keine nicht bewertbare Note zu erhalten, durch zB vorlage eines solchen Attestes oder durch eine nachträglich Erbrachte Leistung, eine Prüfung oder sonst was?

das ist möglich, sprich mit deinen ärzten und der schulleitung