Jetpilot bei der Bundeswehr bzw Luftwaffe?

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9 Antworten

Das erste und wichtigste ist der Gesundheitscheck, besteht du den, dann ist das bereits die halbe Miete. Dann kommen die Sprachkenntnisse in der englischen Sprache.

Beim fliegenden Personal der Luftwaffe gibt es neben dem Piloten im Jet, den WSO (Waffensystemoffizier). Hier ist dann bald eine Entscheidung fällig welche Richtung du einschlagen willst. Der Pilot und der WSO sind BO40 Offiziere, mit dem 40. Lj. ist dann Schluss im Kampfeinsatz. Dabei bleiben kann man dann nur, wenn man eine Planstelle im Bodendienst ergattern kann. Major ist der maximale Dienstgrad im fliegerischen Dienst. Hast du die BO40 Grenze mit einer Planstelle überschritten, dann sind natürlich die notwendigen Flugstunden zum Scheinerhalt in Übungseinsätzen machbar.

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  1. Der Bedarf ist auf jeden Fall gegeben
  2. Nein, du musst nicht studieren um Hubschrauberpilot zu werden. Es gibt sogar Unteroffiziersdienstgrade, die Hubschrauber fliegen. Du musst also dafür nicht einmal Abitur haben
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Reine Zeitverschwendung ist eher Deine Frage. 

Die Zeit hättest Du nutzen können, um bei der BW zu recherchieren. Dort findest Du nämlich alle Antworten zu Deinem Fragen.

Die User in einem Laienforum können Dir kaum eine Auskunft zum Bedarf geben. Diese Frage beantwortet Dir Dein Karriereberater. 

Als Pilot (egal ob im zivilen oder militärischen Bereich) musst Du schon etwas mehr Engagement mitbringen, als Du zum Herausfinden der Antworten auf Deine Fragen mitgebracht hast. 

Die Ausbildung ist ein harter steiniger Weg, bei dem man nichts geschenkt bekommt. Ich spreche aus Erfahrung!

Sollte die BW eine Eignung feststellen, wird dort auch entschieden, für was Du geeignet bist. Du kannst Dir nicht aussuchen,  ob Du Hubschrauber oder Transall fliegen möchtest.

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Kommentar von hagekorn
01.09.2016, 14:12

Denken Sie nicht ich hätte vorhernicht recherchiert? Trotzdem ist es niemals schädlich (wobei hier 50% der Antworten dumm sind) noch andere Meinungen einzuholen. Den Karriereberater frage bzw "besuche" ich in einem halben Jahr. Danke dennoch für Ihre Antwort 👍

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Also, wer - wenn auch zu Recht - bestimmte Arten von Kommentaren abwürgen möchte, sollte hier erst gar nicht fragen. Von einem jugendlichen Himmelsstürmer und zukünftigen Manager der dritten Dimension erwarte ich als Steuerzahler - und damit Finanzier - der Ausbildung, dass sich der Bewerber bei der richtigen Stelle eigenständig informieren kann. 

Die Antworten zeigen aber wieder einmal die Qualität der "Beratung". Dabei ist die Sache doch ganz einfach: 

Du lädst Dir die PDF-Broschüre "Offizier im fliegerischen Dienst" von der Luftwaffenseite herunter. Da findest Du alle Informationen bezüglich Schulbildung, Auswahl, für Truppenoffiziere (mit oder ohne Studium) bzw. Offizier des militärfachlichen Dienstes (ohne Studium) und zur weiteren Laufbahn. Und eine Hotline zum Karriereberater gibt es ja auch - und Tage der offenen Tür oder die ILA. 

Was verstehst Du übrigens unter "Jetpilot bei der Bundeswehr"? Ein Jet ist ein strahlgetriebenes Flugzeug wie ein A380 oder eine B777 oder eben Eurofighter, Tornado oder die Airbusflotte der Flugbereitschaft. 

Im Amtsdeutsch heißt der Fighterpilot übrigens "Flugzeugführer für strahlgetriebene Kampfflugzeuge". Es gibt also auch "Flugzeugführer für strahlgetriebene Transportflugzeuge". 

So etwas solltest Du aber schon unterscheiden bzw. richtig einordnen können. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass Du, wie alle "harten Jungs" hier bei GF, deren Wange noch feucht vom Mutterkuss ist, Fighterpilot werden möchtest; das sind die Jungs mit den schnellen Flugzeugen, schnellen Autos und schnellen Frauen. 

OK, es gibt mindestens eine Kampfjetpilotin, die in Rostock-Laage sogar Fluglehrerin auf dem EF ist. 

Also, ein paar Fakten: Im Rahmen des Projekts "Luftwaffe 2020" und der damit verbundenen Neuausrichtung wird die Zahl der fliegenden Verbände weiter reduziert (s. Flugrevue 03/2013). 

Weniger Flugzeuge brauchen auch weniger Piloten, zumal die doppelsitzige Phantom durch den einsitzigen EF ersetzt wurde und nur noch wenige Tornados als Doppelsitzer übrigbleiben, die dann auch durch die Mehrkampffähigkeit des EF (Tranche 3) sicher bald ersetzt werden wird (s. Flieger Revue 08/2014). 

Bleibt die Auswahl: Auch zählen nur die unbestechlichen Zahlen. 

"... hatte die Bw 2012 rund 2.000 Bewerber, davon blieben 86 übrig, davon wurden 24 Kampfjetpiloten." Katz: "Je mehr Bewerber, desto besser, denn dann können wir uns die Besten auswählen.“ 

(Quelle: Interview mit Brigadegeneral Günter Katz, Leiter des Stabes "Ausbildung des fliegenden Personals“ im Kommando Einsatzverbände der Luftwaffe, in „Karriereguide 2014 - Luftfahrtberufe“, Seiten 51-53)

Damit waren also, wenn mein Taschenrechner richtig gerechnet hat, nur 4,3% aller Bewerber überhaupt für die Militärfliegerei (Kampfjet, Transport, Hubschrauber) geeignet. Und nur 24 von 2.000 durften ins Cockpit eines Fighters, also gerade mal 1,2 %. 

Bundeswehr, Lufthansa, DLR, aber auch interpersonal (macht die Ausbildung für AB) und Firmen, die nichts mit Luftfahrt zu tun haben, stellen fest, dass die Bewerber in den letzten 15 Jahren immer dümmer geworden sind und sich bei gleichbleibenden Anforderungen die Zahl der Durchfaller praktisch verdoppelt hat. 

Also streng Dich an, in dem Du z. B. eigenständig recherchierst und die Vorgaben mit Deinen Fähigkeiten abgleichst. Dazu braucht Du weder GF noch irgendeine andere Internetplattform. 

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Kommentar von hagekorn
30.08.2016, 18:03

Du widersprichst dir. Erstens ist deine Antwort patzig und dumm, was darauf schließen lässt, dass du nie für so einen Beruf in Frage gekommen wärst, wegen evtl Schäden die du hier offen zeigst. Zudem zahlen wir euch Armleuchtern irgendwann mal Rente. Schon mal dran gedacht? Aber anscheinend kannst du nicht lesen sonst hättest du meinen ersten Satz ja verstanden. Zudem wenn jeder so denkt wie du (was in DE halt so ist) und mit dieser Prozentrechnung anfängt wie viele es von Hundert schaffen (oder 1000), dann gäbe es keine Menschen in Spitzenpositionen mehr. Zudem kann halt nicht jeder so erfahren sein wie du und so erfolgreich. ... Letzter Absatz von dir. Kein Mensch (früher ging es ja auch) braucht für Fragen GF.net. Aber da du diese Frage beantwortest benutzt du offensichtlich GF.net trotz aller Unnötigkeit du reife tolle Vorbildsperson

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Kommentar von hagekorn
31.08.2016, 10:16

@Mrpat Danke für die Antwort 😎

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Woher soll ein GF-User den Bedarf der Bundeswehr an Piloten kennen? Diese Frage solltest Du lieber an das BMVg richten, denn dort kann man Dir eine kompetente Auskunft erteilen, oder bist Du etwa der Ansicht, dass sich hier bei GF hochrangige Stabsoffiziere der Luftwaffe tummeln und Dir bereitwillig über die Personalbedarfsplanung der Bundeswehr berichten? 

Wenn Du schon von "Jetpilot" schreibst, dann solltest Du auch dazuschreiben, ob Du damit Kampfflugzeuge wie den Eurofighter oder den Tornado meinst oder den Airbus der Luftwafffe.     

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Kommentar von hagekorn
30.08.2016, 12:00

Ich meinte Kampfflugzeuge wie den Eurofighter

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Praktisch alle Offiziere der Bundeswehr studieren an einer Bundeswehr-Uni in Hamburg oder München. Das für dich geeignete Studium ist "Luft- und Raumfahrttechnik". Es wird später auch im Zivilleben hoch angesiedelt.

Sieh dich doch an der UniBw München um. Nur in München wird Luft- und Raumfahrttechnik angeboten. 

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Kommentar von HansH41
30.08.2016, 11:09

PS Ich ging davon aus, dass du Offizier werden willst.

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Kommentar von hagekorn
30.08.2016, 11:58

nein:) direkt pilot

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Erste allgemeine Infos zum Beispiel hier:

http://www.airliners.de/pilotenausbildung-bundeswehr/29287

Nein, eine akademische Ausbildung, d.h. ein Studium ist für die Laufbahn als Flugzeugführer (ob Hubschrauber, Prop oder Jet) nicht erforderlich.

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Kommentar von hagekorn
30.08.2016, 12:00

Nach bestandenem Offizierslehrgang erfolgt noch ein drei bis vier Jahre dauerndes Studium. Erst anschließend findet die fliegerische Ausbildung statt. Steht auf der Seite?

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Eine Offizierslaufbahn beinhaltet ein Studium.

Um Jetpilot zu werden musst du nicht einfach körperlich fit sein,sondern einer der wenigen besten. Und geistig sind beste Leistungen in Naturwissenschaften gefragt.

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Wie seht ihr den Bedarf an fähigen Piloten bei der Bundeswehr

das musste röschen von der leyen bzw. den neuen BMVG fragen.. wir ermitteln den bedarf nicht und kennen ihn auch nicht..

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