Frage von GastExZJ 15.06.2011

Jesus und die Übeltäter am Kreuz, das Brechen der Beine

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  • Hilfreichste Antwort von Callavera 15.06.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das Brechen der Beine war bei kreuzungen üblich und hiesß crurifragium. Die Beine wurden dabei mit Eisenstangen zerschlagen und nicht glatt gebrochen. Die Beine schwollen dann stark and was das Gewicht das an den Armen zieht erhöhte. Das, gemeinsam mit Dehydration und Wundbrand sorgte für einen schnelleren Tod.

  • Antwort von Missing93 15.06.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Soweit ich weiß, starben die Gekreuzigten am Erstickungstod. Evlt. konnte man sich halbwegs mit den Beinen abstützen, sodass man noch halbwegs Luft bekam und das Brechen der Beine würde dieses Abstützen verhindern, allerdings sind die Gekreuzigten ja ohnehin schon ausgepowert.

  • Antwort von Hausmeister 15.06.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das Kreuzigen bewirkt das Volllaufen der Lungen mit Flüssigkeit, es tritt also der Erstickungstod ein. Das Brechen der Beine hatte folgenden Sinn: Die Verurteilten hatten am unteren Teil des Kreuzes einen Block auf dem sie Füsse abstellen und sich somit ein wenig aufrichten konnten. Das zögerte den Tod hinaus. Mit gebrochenen Beinen war dieses Aufstützen aber nicht mehr möglich- die Verurteilten starben schneller.

  • Antwort von DarkSepia 16.06.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Mir ist nun irgendwie nicht verständlich bzw. klar, welche medizinischen Folgen solch eine Tourtour nach sich ziehen würden.

    Die Opfer können sich nicht mehr auf ihre Beine stützen und der Körper sackt zusammen. Wahrscheinlich sterben sie dadurch schneller durch ersticken.

    tritt deshalb nicht so schnell der Tod ein, warum überhaupt der Tod eintritt, wenn keine lebenswichtigen Organe zerstört sind und der Blutkreislauf noch funktioniert, wäre mir nur durch Verdursten und Austrocknung zu erklären.

    Plausible Erklärungen sind Kreislaufkollaps und Ersticken.

    Gäbe es einen Unterschied, wenn jemand an einem Pfahl mit den Armen nach oben ausgestreckt angenagelt wird oder wie in den Kirchen üblich am Kreuz?

    Die Arme werden anders belastet. Ich vermute, eine Kreuzigung ist schmerzhafter.

  • Antwort von mineralixx 15.06.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Mit "Bein" sind hier nicht (nur) die Extremitäten gemeint, sondern "Bein" bezieht sich allgemein auf Knochen, z.B. auch das Rückgrat. Der Begriff (aus Luthers Zeiten) steckt ja auch heute noch z.B. in Nasenbein, Jochbein, Schlüsselbein. Beim "Rädern" wurden auch die "Gebeine" gebrochen, und das war eine Todesstrafe - meist wurden Brustbein und Wirbelsäule gebrochen.

  • Antwort von cuckoo 15.06.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Bei seitlich angenagelten Fersen wurde manchmal ein Sedile genanntes Querholz auf halber Höhe ergänzt, auf dem der Gekreuzigte sein Gesäß zeitweise abstützen konnte. Dies entlastete auch die am Querbalken befestigten Arme des Gekreuzigten, um ihm das Atmen zu erleichtern. Oft wurden auch die Beine des Verurteilten auf einen kleinen Querbalken (Suppedaneum) gestellt, damit er nicht sofort durch sein Eigengewicht nach unten gezogen und ohnmächtig wurde bzw. bei angenagelten Gliedmaßen zu viel Blut verlor. Wo dies üblich war, galt es als Begünstigung, dem Gekreuzigten nach einiger Zeit die Füße bzw. Unterschenkel zu brechen, um ihm das Abstützen zu verwehren und so seinen Todeskampf abzukürzen. Dazu bestachen Angehörige mitunter die Henker.

    Das sagt Wikipedia zu dieser Frage.

  • Antwort von Reling 16.06.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wikipedia funktioniert auch bei Mondfinsternis: http://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzigung

  • Antwort von newcomer 15.06.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    nun der Brustkorb besteht auch aus Beine sprich Wirbel und wenn dir von aussen jemand die Wirbel bricht sieht das für die inneren Organe nicht gut aus!

  • Antwort von GottLiebtSie 04.07.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hallo,

    das Brechen der Beine hat tatsächlich zum Zweck, dass der Gekreuzigte schneller stirbt, und im konkreten Fall der Kreuzigung Christi sollte dies deshalb geschehen, damit die gekreuzigten noch vor Sabbatanfang vom Kreuz abgenommen werden konnten, damit sie - wie bereits von anderen geschildert - nicht über den Sabbat am Kreuz hingen. Durch das Brechen der BNeine wird dem Gekreuzigten die letzte Möglichkeit genommen, sich abzustützen. Das Abstützen dient dazu, dass die Last des Körpers denselben nicht erdrückt. Sobald dem Gekreuzigten dann die Beine gebrochen werden, zieht das Gewicht den Rumpf freilich nach unten. Wenn dann die Arme schwach werden - sie bilden den einzigen übriggebliebenen Halt - werden der Brustkorb und damit die beidn Lungenflügel zusammengedrückt, und der Mensch erstickt. Was jedoch an Jesu Kreuzigung nicht unbedeutend war und ist, ist die Tatsache, dass die Beine Jesu nicht gebrochen wurden. Warum nicht? Weil Er sich freiwillig in den Tod gegeben hat. Er hat genau das getan, was viele Psychologen und Therapeuten ihren Klienten empfehlen: Er hat losgelassen! Er hat Losgelassen, damit wir leben können. Er hat losgelassen und Sein Leben dahingegeben. Er hat Sein Leben dahingegeben für uns, damit wir leben können! Damit wir eines Tages mit Ihm zusammen auf der Neuen Erde leben können, damit Er uns auf diese Neue Erde holen kann, wenn Er - bakl! - wiederkommt!

    Liebe Grüße

    Moritz

  • Antwort von stonitsch 16.06.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hi GastExZJ,Da gibt es einige Versionen-die im neuen Testament und andere nach modernen Schriftstellern.Das Brechen der Beine ist wahrscheinlich eine Zusatzstrafe gewesen,für die Jesus nicht in frage kam,da seine Straftat im Sinne des römischen Rechtes eigentlich keine war.Das Brechen der Beine bedeutete neben den starken Schmerzen,die durch ein "aus dem Takt Treten des sympatischen Nervensystems" einen Reflextod bedeuten kann.In den Beinknochen ist im Hohlraum sogen.Fettmark enthalten.Bei einem solchem schweren Trauma tritt Fett aus dem Knochenmark in den venösen Blutkreislauf über,sodass es zui einer Fettembolie der Pulmonalarterie kommen kann.Diese ist tödlich,wenn es grössere Aeste dieser Arterie verstopft-eine innere Erstickung.Soviel ich weiss,wurde das Beinebrechen deshalb gemacht,um den sicheren Tot der Übeltäter zu garantieren,bei Jesus wandte man den Herzstich an.Eine hochinteressante Frage!Bitte um Kommentar,es kann ja sein,dass ich schiefliege.Die Quellen zu diesem Theme sind mir nicht so geläufig.Semper discere.LG Sto

  • Antwort von aaaaaaah 16.06.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Das waren nur keine übeltäter, sondern wiederstandskämpfer gegen rom.nur staatsfeinde und entflohende sklaven wurden gekreuzigt

  • Antwort von ReaLee 15.06.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    ich könnte mir vorstellen dass das brechen der beine tatsächlich das sterben beschleunigen kann-

    nicht durch die verletzung an sich

    aber ich weiss dass menschen die schlimme schmerzen ertragen müssen sehr schnell ihren lebenswillen verlieren.

    wenn man sich nun vorstellt dass eine kreuzigung ansich schon nach relativ kurzer zeit schlimme schmerzen verursacht - man sich aber duch die beine noch abstüzenund somit einen teil der schmeren vermeiden / verringern kann

    so sollte es wirklich unerträglich werden wenn die schmerzen durch die brüche und die daraus resultierenden schmerzen in den oberen extremitäten- die ja jetzt nicht mehr entlastet werden können dazu kommen.

  • Antwort von paula2005 15.06.2011

    Das ist Teufelszeug...

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