Frage von Madison17, 76

Jesus"-Frage zwischenIslam und Christentum Grundlage für Konflikte oder friedliches Zusammenleben ?

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Antwort
von marslan, 3

Ob die jeweiligen Unterschiede zu Konflikten führen können, ist abhängig von den Personen.

Wenn ein dummer Moslem und ein dummer Christ darüberdiskutieren, kann dies durchaus zu einem Konflikt führen.

Diskutieren aber ein schlauer Moslem und ein schlauer Christ, so dürfte hier kein Problem entstehen.

Denn zu einer modernen Gesellschaft gehört Toleranz!

 

Ich als Moslem sage : Du denkst Prophet Jesus ist nicht nur Prophet, sondern auch Gott und der Heilige Geist ? Tu das ! Solange du mir oder anderen „Andersdenkenden“, keinen Schaden zufügst, gibt es bei der Sache absolut kein Problem !

Antwort
von josef050153, 14
Konflikte

Langsam komme ich mir hier wie eine Gebetsmühle vor. DEN Islam gibt es nicht, sondern etwa 8 verschiedene Rechtsschulen, die sich teilweise diametral widersprechen.

Die Jesus-Frage ist aber eher ein Nebenschauplatz in diesem Konflikt, der Hauptgrund ist die gewaltsame Diskriminierung Andersgläubiger durch Muslime.

Antwort
von anniegirl80, 54
Konflikte

Die Ansicht, wer Jesus ist, spaltet die beiden Religionen. Das zeigen ja schon die ganzen Diskussionen hier bei GF. Wobei ich das Wort "Konflikte" wiederum etwas übertrieben finde.

Antwort
von aicas771, 13
Konflikte

Im Christentum ist Jesus als "Sohn Gottes" eine Erscheinungsform bzw. ein Bestandteil Gottes. Außerdem hat Jesus selbst gesagt, dass nach ihm viele falsche Propheten und "Christusse" kommen würden, und uns davor gewarnt, denen zu folgen.

http://www.bibleserver.com/text/LUT/Matth%C3%A4us24%2C24

Aus christlicher Sicht ist Mohammed nur einer dieser falschen Propheten.

Muslime sehen das "natürlich" völlig anders. --> Konflikt.

Antwort
von fricktorel, 24

Da besteht kein Problem, solange man Jesu Opfer für uns Menschen akzeptiert (Röm.6,23).

Antwort
von hutten52, 42

Grundlage für Konflikte ist nicht Jesus, sondern die Aussage des Korans, dass jeder, der Jesus für Christus hält, ein Ungläubiger ist, der im Höllenfeuer enden wird.

Antwort
von Elias0604, 36

Jesus im Christentum war ein ein gott war sohn gottes war gott selber ja unlogisch aber Christen glauben das
Im Islam ist Jesus ein Gesandter und ein Mensch wie alle anderen mit Propheten wunder zb. Kranke heilen

Antwort
von halloschnuggi, 47

Islam: Jesus ist im Islam ein Prophet und wurde von den Christen weil er Muslim war gekreuzigt...

Christentum: Er ist gottessohn, er ist gott?

Kommentar von Walum ,

Da es damals keinen Islam gab, war Jesus garantiert kein Muslim.

Da es damals keine Christen gab, ist er ganz sicher nicht von Christen gekreuzigt worden ...!

Kommentar von Bodesurry ,

Völlig richtig Walum. 

Tragisch nur, dass Jesus, der als Jude geboren, gelebt und gestorben ist, dafür "herhalten" musste, dass Hunderttausende von Juden umgebracht wurden, weil sie von Christen als Jesus-Mörder bezeichnet wurden. (Eine Kreuzigung konnten damals nur die Römer als Besatzungsmacht durchführen.)

Jesus Christus ist für uns Christen Gottes Sohn und nicht "nur" ein Prophet.

Kommentar von halloschnuggi ,

Aha.

Kommentar von RK3420 ,

Er wurde nicht gekreuzigt. Das leugnet der Islam. Warum sollte Allah seinen Propheten so sterben lassen? Aus christlicher Sicht : Warum sollte Gott seinen "Sohn" töten lassen? Und wenn man den Grund dann hat. Warum auf dieser Art und Weise?

Kommentar von Agentpony ,

Was meinst Du mit Art und weise, die Kreuzigung? Das war über Jahrhunderte eine häufig genutzte Hinrichtungsmethode Römer, vor-  und nach Jesus.

So betrachtet, ist das Symbol des Christentums ein römischer Galgen...

Kommentar von aicas771 ,

Warum sollte Gott seinen "Sohn" töten lassen?

Weil das Teil des Plans war (Römer 3,21-26):

Jetzt aber ist die Gerechtigkeit Gottes, nämlich seine rettende Treue, offenbar geworden: Er hat einen Weg zum Leben eröffnet, der nicht über das Gesetz führt und doch in Übereinstimmung steht mit dem, was das Gesetz und die Propheten bezeugen. Dieser Weg besteht im Glauben, das heißt im Vertrauen auf das, was Gott durch Jesus Christus getan hat. Alle erfahren Gottes rettende Treue, die in diesem Glauben stehen. Es gibt hier keinen Unterschied: Alle sind schuldig geworden und haben die Herrlichkeit verloren, in der Gott den Menschen ursprünglich geschaffen hatte. Ganz unverdient, aus reiner Gnade, lässt Gott sie vor seinem Urteil als gerecht bestehen – aufgrund der Erlösung, die durch Jesus Christus geschehen ist. Ihn hat Gott als Sühnezeichen aufgerichtet vor aller Welt. Sein Blut, das am Kreuz vergossen wurde, hat die Schuld getilgt – und das wird wirksam für alle, die es im Glauben annehmen. Damit hat Gott seine Gerechtigkeit unter Beweis gestellt, nachdem er früher die Verfehlungen der Menschen ungestraft hingehen ließ, in der Zeit seiner Geduld. Ja, jetzt in unserer Zeit erweist Gott seine Gerechtigkeit als Treue zu sich selbst und zu seinen Menschen: Er verschafft seinem Rechtsanspruch Geltung und schafft selber die von den Menschen schuldig gebliebene Gerechtigkeit, und das für alle, die einzig und allein auf das vertrauen, was er durch Jesus getan hat.

http://www.bibleserver.com/text/GNB/Roemer3

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