Jesus als Erlöser?

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15 Antworten

Ich denke mal, Christus hat die Christenheit von der Erbsünde erlöst.

Die 10 Gebote Gottes hat Jesus aber nicht außer Kraft gesetzt.

Wenn man also jetzt meint, man könne unter Berufung auf Jesus Erlöserrolle mal so richtig schön Gas geben, der könnte unter Umständen einem fatalen Denkfehler unterliegen.

Was Jesus in seinen Lehren manifistiert hat, jeder Mensch kann mal einen Fehltritt machen. Erinnern wir uns dazu einfach mal an die Sache mit, "wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein." Jesus hat durch sein Handeln bekundet, ja man kann sündigen, aber diese Sünde kann auch vergeben werden, insbesondere auch dann, wenn die Sünde bereut wird. Damit hat Jesus der Sünde die Schwere genommen. Eine Sünde im Leben ist somit nicht zwingend ein Gewicht was einem auf immer und ewig anlastet.

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Wie du gelesen hast, wird in einigen Antworten auf die Erbsünde verwiesen.

Dazu ist zu sagen, dass von einer Erbsünde absolut nichts in der Bibel steht. Laut katholischen Dokumenten wurde die Erbsünde von Augustinus erfunden. Das resultierte aus zwei Gegebenheiten:

1. Hat Augustinus einen Übersetzungsfehler gemacht, der ihn zu einem falschen Schluss verführte;
2. Ging Augustinus von der Prädestinationslehre aus, dass also schon im Mutterleib das gesamte Leben des Ungeborenen durch Gott festgelegt ist, also auch, ob er fromm oder ein Sünder wird. 

Da frage ich mich, warum man der Erbsündenlehre festhält, obwohl sie nur auf falschen Voraussetzungen beruht und letztlich nur eine Gehirnblähung von Augustinus war.

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Kommentar von helmutwk
12.11.2015, 13:09

Dazu ist zu sagen, dass von einer Erbsünde absolut nichts in der Bibel steht.

Vielleicht solltest du zur Kenntnis nehmen, dass Leute, wenn sie "Erbsünde" sagen, nicht alle das gleiche meinen.

Im evangelischen Raum wird unter Erbsünde das verstanden, was Paulus in Rö 5 erläutert.

Bevor du die Erbsündelehre ablehnst, solltest du besser genau erklären, was sie beinhaltet, sonst könnte es zu Missverständnissen kommen.

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Jesus hat die Sünden der Menschen aller Zeiten auf sich genommen und damit auch den Fluch Gottes - die für die Sünde verwirkte Strafe des Todes (5. Mose 11, 26; Gal. 3, 13). Dazu ist Jesus von Gott dem Vater in die Welt gesandt worden, „dass er gebe sein Leben zur Erlösung für viele“ (Mt. 20, 28).

Glaubst du es, so hast du es, Vergebung all deiner Sünden und ewiges Leben.

Wie Johannes schreibt (Joh. 3, 16): „So hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“

Damit sollte sich Deine Frage ein wenig klären.

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Nein, wir haben keinen Freifahrtschein, um weiterhin einfach nur machen zu können, was wir wollen! Wozu hätte Jesus sonst gepredigt und uns genaue Richtlinien für unser Leben gegeben? Wir erhalten aber Vergebung, wenn wir uns bemühen, Seine Lehren und Gebote zu befolgen, und unsere Vergehen aufrichtig bereuen!

Gott hat Seinen Sohn für die gesamte Menschheit geschickt und damit jedem die Auferstehung und das ewige Leben ermöglicht!

1 Korinther 15: 22  Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden.

Die Menschen, die vor Jesus starben oder nicht nach den bereits bekannten Geboten Gottes gelebt hatten, haben eine weitere Möglichkeit der Vergebung der Sünden und eines Neuanfangs bekommen, wie wir dem Neuen Testament entnehmen können:

1 Petrus 3,19  So ist er auch zu den Geistern gegangen, die im Gefängnis waren, und hat ihnen gepredigt. 20 Diese waren einst ungehorsam, als Gott in den Tagen Noachs geduldig wartete, während die Arche gebaut wurde; in ihr wurden nur wenige, nämlich acht Menschen, durch das Wasser gerettet. 21 Dem entspricht die Taufe, die jetzt euch rettet. Sie dient nicht dazu, den Körper von Schmutz zu reinigen, sondern sie ist eine Bitte an Gott um ein reines Gewissen aufgrund der Auferstehung Jesu Christi, 22 der in den Himmel gegangen ist; dort ist er zur Rechten Gottes und Engel, Gewalten und Mächte sind ihm unterworfen.

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JA, Jesus hat alle unsere Sünden auf sich genommen - allerdings nur für die, die ernsthaft an ihn glauben (Römerbrief, Kapitel 3, Verse 21-31). Die haben theoretisch einen "Freifahrtschein". Den nutzen sie aber nicht, weil sie wegen ihres Glaubens an Jesus versuchen, seine Gebote einzuhalten, nämlich die Liebe zu Gott und zu ihren Mitmenschen (Matthäusevangelium, Kapitel 22, Verse 37-40).

Lies doch mal den Römerbrief, das wird viele deiner Fragen beantworten, da formuliert Paulus die Grundzüge des christlichen Glaubens:

http://www.bibleserver.com/text/GNB/Roemer1

Menschen, die - warum auch immer - nie von Jesus gehört haben, werden anhand ihrer Taten beurteilt, d.h. ob sie liebevoll gehandelt haben, oder nicht. Niemand weiß, ob sie nicht auch persönlichen Kontakt zu Gott haben, der ihr Gewissen schärft und ihnen seine Maßstäbe (Liebe zu Gott und den Mitmenschen) vermittelt.

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Kommentar von helmutwk
12.11.2015, 13:48

Die haben theoretisch einen "Freifahrtschein".

Nein, das stimmt so nicht.

Rö 8,8 An denen, die Gefangene ihrer selbstsüchtigen Natur sind, kann Gott unmöglich Gefallen finden.

9 Ihr aber seid nicht mehr von eurer eigenen Natur bestimmt, sondern vom Geist, so gewiss der Geist Gottes in euch Wohnung genommen hat. Wer diesen Geist – den Geist von Christus – nicht hat, gehört auch nicht zu ihm.

Wer da meint, einen Freifahrtschein zu haben, sich gegen den Geist Gottes wendet und den "Fahrtschein" nutzt, der gefällt Gott nicht und läuft Gefahr, dass Gott sagt: du gehörst nicht zu Jesus, also kannst du dessen Vergebung nicht in Anspruch nehmen. Vgl. auch Hbr 10,26ff.

Inwieweit das oben Gesagte rein theoretisch ist (so wie dein "Freifahrtschein" ja auch nur Theorie war) oder praktisch eintreten kann, darüber gibt es unterschiedliche Ansichten. Ich denke, die Warnungen vor einem Abfall vom Glauben stehen nicht ohne Grund in der Bibel - um ihn zu verhindern. Und eine Diskussion darüber, wer genau noch verloren gehen kann und wer nicht, finde ich nicht hilfreich. Besser ist es, auf das zu hören, was Gott sagt:

Hbr 3,15 »Seid heute, wenn ihr seine Stimme hört, nicht so verstockt wie damals eure Vorfahren, die sich gegen Gott aufgelehnt haben«

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Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Gott "will, dass alle Menschen errettet werden: "zur Erkenntnis der Wahrheit kommen" (1. Timotheus 2,3a-4). Als Weg zur Errettung hat Gott die Erkenntnis der eigenen Sündigkeit und die Annahme des stellvertretenden Opfers von Jesus Christus am Kreuz gewählt. Viele Religonen versuchen durch eigene Werke den Himmel (oder andere Vorstellungen) zu erreichen. Aber wie könnten wir einem allmächtigen Gott mit unseren Werken gefallen und ihn damit beeindrucken? Wie könnten wir uns durch unsere vermeintlich tollen Werke das Himmelreich erwerben? Die Bibel zeichnet einen anderen Weg. Für mich ergeben diese Aussagen sehr viel Sinn und eben auch die Vorstellung, dass wir es aus unserer eigenen Kraft und unserer vermeintlich guten Werke nicht bis in den Himmel schaffen können, da wir in Worten, Taten und Gedanken Fehler begehen und sündigen (tagtäglich, wenn wir ehrlich sind). Doch Gott hat uns in aller Freiheit und in seiner Gnade die Möglichkeit zur Vergebung unserer Sünden gegeben und öffnet uns damit die Tür zu ihm in seine Herrlichkeit. Trotz unserer Fehler und Sünden können wir reingewaschen, sauber und heilig vor einem völlig reinen, heiligen und gerechten Gott stehen.

In Johannes 3,16 steht: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat."

Die Errettung durch Glauben und Vergebung der Sünden bedeutet aber kein Freifahrtschein zum Sündigen. Jesus hat die Sündenvergebung mit Aufrufen zur Buße (Änderung der Gesinnung) verknüpft und den Menschen gesagt, dass sie von diesen Sünden lassen sollen. Jakobus (der Halbbruder von Jesus) schreibt in seinem Brief, dass der Glaube ohne Werke tot ist (Jakobus 2,20.26). In vielen Bibelstellen wird dazu aufgerufen, ein reineres, gerechteres und heiligeres Leben zu führen.

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Hallo MarcusAurelius1,

ganz sicher ist die Erlösungsvorkehrung durch Jesus Christus kein "Freifahrtschein" für jedermann! Das Lösegeld in Form des Opfertodes Jesu steht zwar grundsätzlich jedem zur Verfügung, dennoch ist es auch an gewisse Bedingungen geknüpft.

Einen wichtigen Hinweis gibt ein Bibeltext, der in diesem Zusammenhang sehr oft zitiert wird. Er stammt aus dem Johannesevangelium und lautet: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe" (Johannes 3:16).

Hast Du die Einschränkung in diesem Text bemerkt? Es heißt hier, "jeder, der Glauben an ihn ausübt". Die wichtigste Voraussetzung, um Nutzen aus dem Lösegeld zu ziehen ist also der Glaube. Nun heißt es in dem zitierten Text aber nicht, dass wir nur "glauben", sondern dass wir "Glauben ausüben" müssen.

Einfach nur zu glauben, ist etwas Passives, was im Grunde keinerlei Anstrengungen oder Änderungen im Leben erfordert. "Glauben auszuüben" bringt jedoch zum Ausdruck, dass mit dem Glauben auch gewisse Handlungen verbunden sein müssen. Dazu zählen all die Erfordernisse, die an einen Christen gestellt sind. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: " Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme seinen Marterpfahl auf und folge mir beständig" (Matthäus 16:24).

Jesus gebrauchte hier einen Marterpfahl bildhaft für all die Härten, die mit dem Leben eines Christen verbunden sein können (z.B. Spott und Verfolgung). Auch sprach Jesus hier davon, dass ein echter Christ ihm "beständig folgen" müsse. Was heißt das? Jesus nachzufolgen bedeutet, sein Beispiel genau nachzuahmen und ein Leben zu führen, dass die gleichen Ziele und Prioritäten hat, wie das des Christus.

Damit das gelingt, muss man sich eingehend mit seinem Beispiel befassen und den festen Entschluss fassen, ein Leben hinter sich zu lassen, dass hauptsächlich auf materialistische Wünsche und Ziele ausgerichtet ist.

Wie Du also siehst, sind die Anforderungen, die an einen Christen gestellt werden, doch recht anspruchsvoll - allerdings auch nicht unerfüllbar. Das alles ist weit entfernt von einem "Freifahrtschein für alle", nicht wahr?

Nun fragst Du ja auch nach denen, die vor Jesus gelebt haben. Können sie ebenfalls Nutzen aus dem Lösegeld ziehen? Ja, das können sie, aber wie? Sie brauchen nicht aus einer Hölle geholt werden, da es die nach der Bibel gar nicht gibt. In manchen älteren Bibeln steht zwar noch öfter mal das Wort "Hölle", doch zeigt die Bibel insgesamt, dass damit nicht ein feuriger Ort gemeint ist, in dem Sünder für immer gequält werden, sondern einfach das Grab gemeint ist. Nach der Bibel befinden sich die Toten in einem Zustand der Nichtexistenz, einem Todesschlaf, aus dem es am Tag der Auferstehung ein Erwachen gibt.

Gott hat einen Zeitpunkt festgelegt, an dem er all die vielen Verstorbenen, die in den Gräbern ruhen, zu neuem Leben erwecken wird (für die meisten wird es eine Auferstehung zu einem neuen irdischen Leben sein). Auch diese erhalten dann keinen "Freifahrtschein", denn auch sie müssen sich dann erst bewähren. Sie müssen, ebenso wie alle anderen, Glauben an Jesu Loskaufsopfer ausüben und den Geboten Gottes gehorchen. Erst dann wird ihnen ewiges Leben zukommen.

Fortsetzung

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Kommentar von Philipp59
14.11.2015, 18:57

Fortsetzung

Eine weitere Frage von Dir lautet: "Wo steckt überhaupt der Sinn, dass Jesus alle Sünden auf sich nahm?" Hier geht es um die wichtigste Lehre der Bibel überhaupt: Die Lehre vom Lösegeld. Was hat denn der Tod Jesu mit der Sündenvergebung zu tun?

Um die Zusammenhänge richtig verstehen zu können, ist es notwendig, zuerst einmal an den Anfang der Menschheitsgeschichte zurückzukehren. Nachdem Gott den Menschen erschaffen hatte, bestand zwischen Ihnen und Gott völlige Harmonie. Dann geschah etwas, was eine tiefe Kluft entstehen ließ: Die ersten Menschen, Adam und Eva, lehnten sich gegen Gott auf, indem sie willentlich ein Gebot Gottes übertraten und somit war die Sünde in die Welt gekommen.

Das hatte weitreichende Auswirkungen auf sie selbst und auf alle ihre Nachkommen. Ihre Sünde gegen Gott bewirkte, dass ihre ursprüngliche Vollkommenheit an Körper und Geist verlorenging und damit auch ihre Aussicht auf ein endloses Leben. Die Bibel sagt darüber folgendes: "Darum, so wie durch e i n e n Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich so der Tod zu allen Menschen verbreitet hat, weil sie alle gesündigt hatten" (Römer 5:12).

Dadurch, dass die ersten Menschen zu Sündern geworden waren, gaben sie zwangsläufig diese Sünde auch an alle ihre Nachkommen und damit letztendlich auch an uns, weiter. Die Sünde ist es also, die bis heute eine Trennung zwischen Gott und den Menschen herbeiführt. Da Gott jedoch barmherzig ist, wollte er nicht, dass all die Nachkommen Adams und Evas, die ja ohne ihr Hinzutun die Sünde geerbt hatten, für immer verloren sind.

Unmittelbar nachdem Adam und Eva gesündigt hatten, ersann er einen Weg, um die Menschheit von Sünde und Tod zu befreien. Hierbei mag die Frage auftauchen, ob es nicht viel einfacher gewesen wäre, allen in Sünde geborenen Nachkommen Adams und Evas einfach zu vergeben und so die entstandene "Kluft" zu schließen.

Das konnte Gott jedoch nicht, ohne gegen seine eigenen Rechtsgrundsätze zu verstoßen. Einer dieser Grundsätze lautet, dass Sünde zum Tod führt. Hätte Gott diesen Grundsatz einfach ignoriert und sich darüber hinweggesetzt, dann hätte man ihn selbst des Unrechts bezichtigen können. Deswegen musste er einen anderen Weg gehen.

Die Lösung lag in der Beschaffung eines Lösegeldes, das die Menschen von Sünde und Tod freikaufen könnte. Hier kommt ein anderer Rechtsgrundsatz Gottes zum Tragen, der da lautet: "Seele wird für Seele sein" (5. Mose 19:21). In der Anwendung auf die Menschheit heißt das folgendes: Der erste Mensch, Adam, hatte sein vollkommenes Leben eingebüßt, das für sich und seinen Nachkommen endloses Leben bedeutet hätte. Durch die Sünde büßte Adam jedoch dieses vollkommene Leben ein. Es gab nur einen einzigen Weg: Ein vollkommenes menschliches Leben musste gegeben werden, um einen Ausgleich zu dem von Adam verwirkten Leben zu schaffen oder anders ausgedrückt: ein Lösegeld musste gezahlt werden.

Da jedoch sämtliche Nachkommen des ersten Menschen nur ein unvollkommenes Leben besaßen, das keinen entsprechenden Gegenwert zu dem vollkommenen Leben Adams besaß, war auch niemand seiner Nachkommen in der Lage, dieses Lösegeld zu beschaffen. Die Menschheit wäre somit, was ewiges Leben betrifft, für immer verloren gewesen.

Doch hier kommt die große Liebe und Barmherzigkeit Gottes gegenüber den Menschen zum Tragen. Gott baute sozusagen eine "Brücke" zwischen sich und der Menschheit, indem er seien eigenen Sohn sandte, der bereit war, sein vollkommenes Leben zu opfern.

Dieses Opfer schaffte den entscheidenden Ausgleich und befreite so die Menschheit von Sünde und Tod. Die Bibel sagt darüber: "Denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes, und als freie Gabe werden sie durch seine unverdiente Güte gerechtgesprochen aufgrund der Befreiung durch das von Christus Jesus [bezahlte] Lösegeld" (Römer 3:23,24).

Dieses Lösegeld, das also die Kluft zwischen Gott und den Menschen schließt, bildet somit die Grundlage für die Vergebung von Sünden. Voraussetzung für die Sündenvergebung ist jedoch, wie bereits weiter oben gezeigt, der Glaube an diese Lösegeldvorkehrung sowie eine reuevolle Einstellung des Sünders.

LG Philipp

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Hallo

Das ist ein Irrtum, der immer wieder falsch verstanden wird. Jesus hat nur die Sünden seiner Jünger, der Menschen zur damaligen Zeit auf sich genommen. 

Erlösung bedeutet, dass Jesus den Menschen den Weg zu Gott gezeigt hat, gelehrt hat. Wie der Mensch Gottesbewusstsein erreicht!!!

Es gibt kein Freifahrschein - für Deine grossen wie kleinen Sünden musst Du die Konsequenzen ziehen und dafür gerade stehen.

Sibylle

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Da ist ein schönes Videos zu der Frage http://show2.me/zWkcZPzNpZxZPxZNKann es sein, dass das Leben aus vielen Scherben besteht, aus Momenten, in denen etwas kaputt gegangen ist? Dein Leben läuft nicht so, wie du es dir vorgestellt hast? Jesus ist gekommen, um für dich zu sterben, damit du leben kannst. Er will dein Leben wiederherstellen, dir Liebe schenken und mit dir zusammenleben.

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durch dieses freikaufen von jesus sind wir von der Erbsünde befreit jedoch nicht sündfrei... Hintergrund -> Adam vollkommener Mench sündigt und kann nur das sündhafte weitergeben... zur gerechtigkeit (Waagschale gleiches Maß) muss ein vollkommener sündfreier mensch einen ersatz geben... (Bibel sagt den lohn den die sünde zahlt ist der tod) jesus ist ohne sünde gestorben und somit wurde diese grundschuld beglichen... aufgrund des loskaufsopfers ist es nun möglich ohne opfergaben unsere sünden zu bereuen und vergebung zu erlangen... die vor jesus gestgorben sind sind einfach nur tod (prediger 9:5, 10 Denn die lebenden sind sich bewusst dass sie sterben werden, was aber die toten betrifft sie sind sich nicht des geringsten bewusst. 10 alles was deine hand zu tun findet, dass tu mit all deiner kraft, denn es gibt weder wirken noch planen, noch erkenntnis, noch weißheit in dem Scheol (hebr. Grab), dem Ort, wohin du gehst) -> somit keine hölle, einfach nur nicht existend

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wenn du im gebet um Vergebung bittest bekommst du die auch die menschen vor Jesus die an Gott geglaubt haben kommen natürlich auch in den Himmel aber du hast keinen freischei

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 Endlich einer der mitdenkt. Es ist die Bequemheit der Menschen, die ein solches denken zulässt. Jeder muss an seiner Erlösung selber arbeiten.

Wir können die wahre Bedeutung der Lehren Christi nicht verstehen, es sei denn, wir sehen sie mit den Augen eines erfahrenen Menschen, der in der Wissenschaft des Para Vidya (Wissen vom Jenseits) gut bewander ist.

 Jesus kam, um die unwissenden Menschen SEINER Zeit zur Wahrheit und zu höherem Leben zu erwecken; aber sie wollten ihm nicht glauben. Er hatte Mitleid mit ihnen und nahm die Last der Sünden von vielen, DIE MIT IHM IN BERÜHRUNG KAMEN, durch das Gesetz der Sympathie auf seinen eigenen physischen Körper.  Jesus war der Heiland SEINER Zeit. Diejenigen, die der Lehre, die durch ihn bekanntgegeben wurde, PRAKTISCH folgten, wurden erlöst.

Die Lehren von Christus sind weiterhin ausgezeichnete moralische Vorschriften und zeigen zweifellos den Weg zu innerer Verwirklichung. Sie allein aber reichen nicht aus, um den Sucher auf den Weg der Verwirklichung zu stellen, denn ihnen fehlt der lebendige Impuls und die ausstrahlende Verbindung mit dem Lehrer, der zu seiner Zeit die Aufgabe, die ihm übertragen wurde erfüllte, der aber nicht heute die Menschen führen und die Wahrheit für sie Wirklichkeit werden lassen kann indem er ihnen die Wahrheit von Angesicht zu Angesicht zeigt.~Sant Kirpal Singh

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Kommentar von Enzylexikon
11.11.2015, 11:43

Bei allem gebührenden Respekt:

Hast du eigentlich auch eine eigene Meinung mit eigener Wortwahl, oder kannst du nur sklavisch deinen Sikh-Meister zitieren?

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Kommentar von Trashtom
11.11.2015, 13:25

Wir können die wahre Bedeutung der Lehren Christi nicht verstehen, es sei denn, wir sehen sie mit den Augen eines erfahrenen Menschen, der in der Wissenschaft des Para Vidya (Wissen vom Jenseits) gut bewander ist.

Na Gott sei dank erleuchtest du jeden Beitrag mit deiner unendlichen Weisheit. 

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Kommentar von helmutwk
12.11.2015, 13:51

Wir können die wahre Bedeutung der Lehren Christi nicht verstehen, es sei denn, wir sehen sie mit den Augen eines erfahrenen Menschen, der in der Wissenschaft des Para Vidya (Wissen vom Jenseits) gut bewander ist.

Dieses tiefe Wissen (Gnosis), in der Bibel auch "Tiefen des Satans" genannt, führen aber eher dazu, dass jemand nicht mehr versteht, was Jesus gelehrt hat.

denn ihnen fehlt der lebendige Impuls und die ausstrahlende Verbindung mit dem Lehrer

Ja, der , der Jesus nicht gemäß Jh 1,12 in sein Leben aufgenommen hat, dem fehlt diese Verbindung. Also beispielsweise dem Kirpal S.

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Eine Theorie, die erklärt, wie es dazu kam, ist Folgende:

Es zeichnete sich eine Verfolgung der Anhängerschaft Jesu ab, und Jesus hat sich dann bewusst ausliefern lassen, um seine Anhänger_innen in Sicherheit zu bringen. Er hat sich sozusagen "für alle" geopfert. Und daraus ist dann nach und nach - durch den Einfluss von Paulus und Anderen - die Theologie geworden, Jesus habe sich stellvertretend für alle Menschen oder alle Gläubigen dahingegeben.

Ich finde diese Theologie wie Du sehr widersprüchlich (einiges hast Du ja in Deiner Frage schon angedeutet) - und darüber hinaus sehr blutig: Man betet damit ja einen Gott an, dem ein Menschenopfer dargebracht wurde, auch wenn das üblicherweise nicht so genannt wird.

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Kommentar von helmutwk
12.11.2015, 13:12

Ich finde diese Theologie wie Du sehr widersprüchlich

Wo genau liegt der Widerspruch?

Gegen die von dir erwähnte Theorie spricht,l dass diese Stellvertretung schon im Alten Testament beschrieben wurde. Beispiel:

Jes 53,4 In Wahrheit aber hat er die Krankheiten auf sich genommen, die für uns bestimmt waren, und die Schmerzen erlitten, die wir verdient hatten. Wir meinten, Gott habe ihn gestraft und geschlagen;

5 doch wegen unserer Schuld wurde er gequält und wegen unseres Ungehorsams geschlagen. Die Strafe für unsere Schuld traf ihn und wir sind gerettet. Er wurde verwundet und wir sind heil geworden.
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Hier hat wahrscheinlich jede christliche Religion ein etwas anderes Verständnis. Verallgemeinernd kann man es vielleicht so ausdrücken:

Die Sünde kam ja ganz am Anfang (Adam, Eva, Schlange ,...). Seit diesem Zeitpunkt sündigen Menschen. Es gab aber keine Möglichkeit, diese Sünden zu vergeben.

Durch Jesu Tod sind nun nicht alle Sünden verschwunden, sondern es wurde die Möglichkeit geschaffen, sie zu vergeben. Indem Jesus nach einem Leben ohne Sünde starb und sich so als "Sündopfer" für alle Menschen gab, können nun begangene Sünden vergeben werden.

Die Sünde ist damit nicht verschwunden, es besteht vielmehr "nur" die Möglichkeit, sie vergeben zu bekommen, wozu die von Dir angesprochene ehrliche Reue und eigenes Vergeben notwendig ist ("[...] und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir unseren Schuldigern vergeben[...]")

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Kommentar von helmutwk
12.11.2015, 13:36

jede christliche Religion

Per Definition gibt es nur eine christliche Religion. Innerhalb dieser Religion gibt es verschiedene Konfessionen, diese Konfessionen beinhalten eine oder mehr Denominationen, die sich konkret in Kirchen realisieren.

Die Sünde ist damit nicht verschwunden, es besteht vielmehr "nur" die Möglichkeit, sie vergeben zu bekommen

Nein, da gibt es noch mehr. Zwar schreibt Paulus am Ende von Rö 7:

Rö 7,25 Nun diene also ich, ein und derselbe Mensch, mit meinem bewussten Streben dem Gesetz Gottes, aber mit meinen Gliedern dem Gesetz der Sünde.

... aber in der Fortsetzung in Rö 8 wird gesagt, dass das "Gesetz der Sünde" mit Hilfe des Geistes Gottes überwunden werden kann.

Allerdings gehen nur wenige Kirchen so weit, dass sie lehren, ein Christ könnte so völlig sündlos leben. Viele Denominationen (z.B. Lutheraner) lehnen diesen Gedanken ausdrücklich ab.

Die Extreme ("du kannst ruhig sündigen, es wird ja vergeben" einerseits und "du kannst sündlos leben, wenn du richtig glaubst o.ä." andererseits) müssen vermieden werden und werden auch von den meisten Kirchen vermieden. Wo da genau die "goldene Mitte" ist, darin gehen die Meinungen auseinander.

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Mit Logik kommst Du wohl bei keiner Religion weiter. Wenn Du da auch nur irgendwas hinterfragst, wird das Wirrwarr nur immer noch größer. Und zum Schluss stehst Du da wie ein begossener Pudel und fragst Dich nur mehr: "hää? Wiiie bitte? Das darf doch nicht wahr sein?"

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Kommentar von helmutwk
12.11.2015, 13:06

Mit Logik kommst Du wohl bei keiner Religion weiter.

So weit zu deinen Vorurteilen.

Vermutlich kommen die daher, dass du deine unbewiesenen Denkvoraussetzungen für wahr hältst und alles, was ihnen widerspricht, für unlogisch.

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