Frage von liz8882, 58

Jenseitsvorstellung - Ausarbeitung?

Ich muss eine Ausarbeitung zu jenseitsvorstellungen im Juden,Christen,Islam,Buddhismus machen mit meiner eigenen Meinung Und ich habe die 4 jenseitsglauben schon zusammengefasst, das Problem ist nur, ich muss halt auch meine Meinung schreiben und ich glaube weder an Gott,noch an ein Leben nach dem Tod und das füllt halt nicht meine 2 Seiten aus

Meine Lehrerin sagte mir ich soll auch noch nah Tod Erfahrungen mit reinbringen, ich weiß nur nicht wie ich meine Seiten ausfüllen soll

Also ich habe jetzt -glauben der jeweiligen Religionen, meine Meinung dazu Dann ein bisschen an was ich glaube und dann?
Ich würde mich echt über ein paar Gedanken Anstöße freuen ^-^ Danke im voraus (: Liebe grüße

Antwort
von Andrastor, 29

Wie wäre es damit dass die meisten Jenseitsvorstellungen dem Leben jeglichen Sinn nehmen oder vor allem die Paradiesvorstellung der Christen eher eine Hölle gleichkommt.

Du kannst auch von der These erzählen wie der Glaube an ein Jenseits entstanden sein könnte. Kurz gesagt durch einen depressiven Hinterbliebenen, der sich in Halluzinationen gehungert hat.

Oder erwähne dass die ältesten Funde von Bestattungsriten in etwa 200.000 Jahre alt sind, obwohl es den Menschen (beginnend mit dem Australopitecus) bereits seit 2.000.000 Jahren gibt.

Kommentar von liz8882 ,

Dankeschön!!  Zum Beispiel sowas wie, man beschäftigt sein Leben die ganze zeit damit ein besseres im Jenseits zu haben, zum Beispiel die Buddhisten sagen ja das Leben an sich sei eine Qual und man will ins Nirwana gelangen, und das man dadurch sein Leben hier und jetzt vollkommen verplempert für etwas was eigentlich auch nur Spekulationen sind 

Kommentar von Andrastor ,

Ganz genau das meinte ich damit!

Du weißt nicht wie gut das tut mal jemanden hier auf dem Forum zu treffen, der das versteht XD

Und vor allem sind das nicht nur Spekulationen, es sind ja Versprechen. Es wird etwas Versprochen, was niemand reklamieren oder widerlegen kann, weil (noch) niemand aus dem Tod je zurückgelehrt ist.

Apropos "noch". Man hat bereits hirntote Ratten wiedererwecken können, was bis vor kurzem als unmöglich galt (Hirntod als unumkehrbarer Tod), wenn man den ersten Menschen aus dem Hirntod wiedererweckt, bin ich persönlich schon sehr auf dessen Geschichten gespannt.

Kommentar von liz8882 ,

:DD freut mich , hallo 

das man jetzt schon Hirntode Ratten wieder erweckt hat o.O richtig krass ,wie weit wir schon sind.

Weißt du was, beim schreiben habe ich gerade überlegt wer ist denn je auf die Idee gekommen dieses Versprechen zu machen? Und zu der Zeit wo das ganze erstanden ist(also das ganze mit der Relligion, by the way ich bin überzeugt davon das man Gott erfunden hat um sich erklären zu können wie jetzt zum beispiel es blitzt und alles, hat zeug die man damals nicht erklären konnte :D )

also zu der zeit war ja das leben anstrengend und schwer und auch eine art "qual" je nach dem ,welchen stand man hatte und alles, ich denke du weißt was ich meine, ich kann mir gut vorstellen das man sich dann sowas erzählt hat um einfach eine art Motivation zu haben etwas gutes im leben zu machen, weil man dann später dafür von eh "Gott" belohnt wird. 

Kommentar von Andrastor ,

Das geht auf den Ursprung der Religionen, die Naturreligionen zurück. Die These, die ich oben erwähnt hatte, beschäftigt sich mit dem Thema.

Dabei geht es darum dass eben ein Mensch den Tod eines Familienmitglieds nicht so verarbeiten konnte, wie die anderen und so lange hungerte, bis er/sie Halluzinationen bekam, in welche er das verstorbene Familienmitglied in einem fruchtbaren Land voller leichter Beute und Früchten und Wasser sehen konnte.

Daraus entstand der Glaube dass es nach dem Tod besser sein könnte und um die Beute im Jenseits erlegen zu können, wurden Waffen als Grabbeigaben eingeführt.

Aus diesem "Es wird nach dem Tod besser"-Prinzip entstand dann in der Antike, als die ersten polytheistischen Religionen (Ägypten zum Beispiel) erfunden wurden das "Wenn du dich richtig verhältst, wird es nach dem Tod besser"-Prinzip, welches von den Juden als erste monotheistische Religion übernommen und zum "Tu was wir sagen, dann wird es nach dem Tod besser"-Prinzip verschärft wurde, welches wir heute kennen.

Kommentar von liz8882 ,

ah oke, Dankeschön :) 

man wenn das keine gute ausarbeitung wird :D danke nochmals!

Kommentar von Andrastor ,

gern geschehen, gib Bescheid wenn ich dir noch helfen kann und lass mich wissen, wie sie angekommen ist :)

Kommentar von liz8882 ,

Ja mache ich, ich werde es wohl erst nächste Woche freitag zurück bekommen, aber dennoch, ich sag dir bescheid 

Kommentar von Andrastor ,

cool, danke!

Antwort
von bienchenACP, 39

Vielleicht ein wenn,... dann....

Also: Wenn ich an einen Gott glauben würde, dann fände ich die-und-die Vorstellung ganz schön,...  Die Vorstellung würde mich total beunruhigen,.... usw.

Antwort
von Viktor1, 12
das Problem ist nur, ich muss halt auch meine Meinung 
schreiben und ich glaube weder an Gott,noch an ein
Leben nach dem Tod

Das ist doch schon was, bringe deine "Meinung" doch einfach ein.
Begründe dies eventuell (fällt dir doch nicht schwer - oder?) dies "füllt" mehr als 2 Seiten und ist mehr wert, als wenn du etwas zusammen schusterst , wozu du nicht stehen kannst.

Antwort
von skyberlin, 28

Frage doch auch kritisch, ob Jenseitsvorstellungen, aus Sicht der Psychologie, Fluchten aus der Wirklichkeit/Realität bedeuten könnten.

Glauben, Beten, Hoffen / Glauben, Beten, Hoffen usw.

Weil die Wirklichkeit manchmal kaum auszuhalten ist, und quasi eine Einladung in die Märchenwelten der Religionen und Philosophien.

Schau auch mal unter Agnostiker: googeln.

Kommentar von liz8882 ,

Vielen vielen Dank!! An sowas hatte ich garnicht gedacht :D

Antwort
von Miezimaus, 18

Elisabeth Kübler-Rodd und Moody haben Bücher über Nahtoderfahrungen herausgegeben.

Kommentar von skyberlin ,

sie hieß Eliasbeth Kübler- Ross...

Wiki: https://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_K%C3%BCbler-Ross

Kommentar von Miezimaus ,

Stimmt. Da bin ich beim schreiben auf das d gerutscht, was ja gleich neben dem s auf der Tastatur ist. Ich hätte mir den Text noch einmal durchlesen sollen.

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