Jemand schließt Abo auf meinen Namen ab, Inkasso kommt an mich. Wie muss der Vertragsabschluss belegt werden?

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5 Antworten

Cool bleiben. inkassunternehmen überprüfen nicht ob eine Forderung rechtmäßig ist oder nicht und müsste expl den vertragsabschluss nachweisen. Das Gesprächsprotokolls eines call agenten reicht nicht. Ein Anwalt brauchst nicht. 

Schon mit dem inkassoladen nachweisbar kommuniziert? 

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Ein Inkassounternehmen kann nicht nur Forderungen stellen, sondern muß Dir auch eine Forderung - auf Verlangen hin - diese nachweisen.

Denn irgendein Unternehmen hat ja auch den Inkassodienst beauftragt.

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Falls nicht geschehen, einmalig dem Inkasso widersprechen. Folgenden Musterbrief finde ich gut: https://www.verbraucherzentrale.de/mediabig/116301A.pdf

Cool bleiben und alles was nicht vom Gericht kommt ignorieren

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Kommentar von mepeisen
10.09.2016, 21:41

Dem ist nichts hinzuzufügen. Und bitte die absurden Falschinfos von Nathan ignorieren.

Wer unsicher ist, geht mit Gehaltsnachweis zum örtlichen Amtsgericht, lässt sich dort einen beratungsschein geben und bespricht das dann mit einem Anwalt. meist kann der Anwalt auch auf Beratungsschein einen Brief verschicken, um das Inkasso deutlich in die Schranken zu weisen.

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Bevor ein Inkassobüro beauftragt wird, werden Mahnungen an den Schuldner verschickt. Hast du die nicht erhalten?? Du hättest eigentlich schon länger von dieser Forderung wissen müssen.

Bestehe darauf, dass man dir den Vertragsabschluß nachweist. Eine reine Behauptung reicht nicht aus. Ein Begrüßungsschreiben ist kein Vertrag! Aber wieso ist es dir nicht schon damals aufgefallen, dass etwas nicht stimmt?

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Kommentar von blinkblankblunk
10.09.2016, 11:26

Ich wohne dort seit mehreren Jahren nicht mehr, außerdem kann die PÜerson im Haushalt, die das Abo abschloss auch ebenso meine Post abgefangen haben. Nur durch Zufall als ich dort zu Besuch war kam mir heute der Brief in die Finger.

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Wer etwas will, muss es spätestens vor Gericht auch beweisen können das es ihm zusteht.

Nicht du musst nachweisen, das dieser Abschluss nicht von dir getätigt wurde, sondern das Inkasso bzw. derjenige der die Forderung geltend macht, muss nachweisen, das du den Vertrag abgeschlossen und die Ware oder Dienstleitung auch erhalten hast.

Ich würde die Forderung als strittig und unbegründet vollumfänglich zurückweisen und ggf. Strafanzeige erstatten.

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Kommentar von mepeisen
10.09.2016, 21:45

Eine Strafanzeige bringt gar nichts. Erst, wenn man irgendwie Details hat, kann man auch an eine Strafanzeige denken.

Erst wenn es wirklich klar ist, dass es jemand aus der WG sein muss bzw. ein Familienmitglied. Oder wenn klar ist, dass die Forderung frei erfunden ist.

Gern genommen sind auch "absichtliche Personenverwechslungen". Sprich: Die Gläubiger finden den Schuldner nicht mehr und schreiben wildfremde Leute gleichen Namens an, hoffen, dass die sich falsch wehren oder zufällig der Richtige dabei ist.

Erlaubt ist das natürlich alles nicht. Und Straftaten sind das ggf. ebenfalls.

Was ich nur sagen will: Wenn man Anzeige erstattet, dann sollte man auch irgendeinen Funken von beweisen haben und wissen in was für eine Richtung das geht. Sonst wird das ganz schnell eingestellt.

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