Jemand hat mal gesagt, ich weiss,dass ich nichts weiss?

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11 Antworten

Glauben und meinen kannst du ja sowieso immer, was du willst ;)

Aber ich denke, der Spruch, der auf Sokrates zurückgehen soll, besagt eher, dass man demütig und kritisch gegenüber seinen eigenen Fähigkeiten und Kenntnissen sein soll.  Und davon ausgehen soll, dass man immer noch viel lernen kann und muss - und eben nicht auf alles eine Antwort haben kann.

(Anmerkung: Die selbstkritische Unterton des letzten Nebensatzes war nicht beabsichtigt, ich finde ihn aber in diesem Rahmen hier jetzt doch ganz nett...)

https://de.wikipedia.org/wiki/Ich\_wei%C3%9F,\_dass\_ich\_nichts\_wei%C3%9F

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Glauben kannst du immer woran du willst.
Sokrates war Philosoph und ich schätze er wollte damit feststellen, dass es IMMER Dinge gibt die man noch nicht weiß. Dass man offen sein soll für Neues und nicht alles gleich als schlecht abwerten was man hört und einem nicht zusagt.
Leben ist keine Mathematik. Eins und eins sind nicht immer zwei. Und alles was du über eine Sache denkst kann auch falsch sein. Vielleicht ziehst du den Kontext falsch oder ähnliches. Gerade was das Leben untereinander betrifft neigen Menschen dazu zu interpretieren was Andere sagen. Man sollte nie vergessen dass ALLES was jemand sagt mit dessen Leben und nicht unbedingt mit deinem zu tun hat. Insofern ist Interpretation Ansichtssache und sehr subjektiv.

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Glauben und Wissen haben ja nichts miteinander zu tun. An was man glaubt, das kann man sich nicht aussuchen. Es kann zu einer Veränderung des Glaubens in Nicht-mehr-oder-anders-glauben kommen (oder umgekehrt), aber das passiert, der Blickwinkel hat sich dann, durch bestimmte Erfahrungen, geändert. Man kann das, genau wie den Geschmack, nicht erzwingen. Insofern hast Du keine Wahl, Du glaubst oder Du glaubst nicht - an was auch immer.

Zu wissen, dass man nichts weiß - das ist der Punkt, wo man sieht, dass man selbst nicht die Führung hat, dass das Leben führt und entscheidet und ich nur meinen Senf dazu gebe. Ich weiß "alles" und doch nichts, da ich nicht weiß, was das Leben spielen will, mit mir, mit Dir - ich kann nur raten. Ich denke, ich handle = ich bewege mich, ich wähle - doch mit welchem Ergebnis, das weiß ich nicht. 

Liebe Grüße

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Der bekannte griechische Philosoph versucht damit auszudrücken, dass man einfach zu wenig weiß. Genauer gesagt: Nichts. Und er setzt dieses Nichts mit Allem gleich. Also bedeutet dieses Nichtwissen ebenso auch Alles zu wissen. All das, was uns selber bekannt ist. Und das ist nicht viel - so gut wie Nichts... :)

Glauben ist wieder 'ne ganz andere Baustelle. Es ist nur ein "Behelfswissen", um es mal so auszudrücken. Wer glaubt, besitzt zumindest etwas um sich beruhigen zu können. Glaubt er mit mehreren, dann fühlt er sich mit seinen Gleichgesinnten und deren Nichtwissen immerhin nicht allein.

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Albert Einstein, das war sein Spruch. Der ist natürlich sehr speziell und stimmt auch. Denn im Leben lernt man immer wieder was dazu. Man geht ein Leben lang in die "Schule"

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Kommentar von AlinaBennington
28.12.2015, 07:23

Einstein hat wenn dann nur Zitiert. Der Spruch geht ursprünglich auf Sokrates zurück.

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Das sagte Sokrates. Nur ist das vollkommener Blödsinn, weil ein absoluter Widerspruch. Wenn ich nämlich behaupte, "ich weiß, dass ich nichts weiß" ....dann weiß ich nämlich schon etwas und kann deswegen nicht mehr behaupten, dass ich nichts weiß. Glauben kannst du nur an fast allem, was du willst. Denn kein Mensch kann glauben, dass er an nichts glaubt. 

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Glauben ist nicht dasselbe wie wissen. Lern fleißig und lies viel!

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Sokrates, ich weiß, daß ich nichts weiß

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Nicht nur theoretisch kannst du in D glauben, an was du willst. Das garantiert dir das Grundgesetz.

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Nicht nur theoretisch, du kannst auch praktisch Glauben, was du willst. Denn Glauben heißt nichts Wissen und wir glauben alles, was wir nicht wissen.

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Nicht nur theoretisch, auch praktisch.

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