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Jemand Erfahrung mit Schlafwandlern?

gefragt von fabienne1997fabienne1997 am 27.02.2008 um 20:52 Uhr

meine Tochter redet in letzter Zeit im SChlaf und Wandelt auch...Ist ja immer witzig mit anzusehen aber langsam mache ich mir doch Sorgen. Sie ist beim letztes Mal aufgestanden, losge"rannt" und gegen die Wand gelaufen. Hatte darauf ne ganz schöne Platzwunde an der Lippe. Gibt es vielleicht ein homöopathisches Mittel das sie ruhiger schläft oder einen anderen Tipp.


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neurodoc
beantwortet von neurodoc am 27. Februar 2008 20:56
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Sichere Hoffnung: mit dem Alter verliert sich das. Wichtig wäre eine Art Babyphon, damit man sie immer rechtzeitig findet, bevor noch was passiert.

Kommentar von C04e6391707a8eefb59d157e28f0079esmallfabienne1997 am 27. Februar 2008 20:59

danke...meine Tochter ist schon 11! Unsere WOhnung ist nicht so groß,Problem ist nur, wenn ich schlafe höre ich nichts...meinem tiefen SChlaf sei Dank oder auch nicht! Meißtens redet oder wandelt sie ca. zwischen 1-3 Stunden nachdem sie eingeschlafen ist....das bekommen wir noch mit da wir dann noch wach sind.

Kommentar von Fb044b587ba8fcf786b4d7d5f239f3afsmallPestopappa am 27. Februar 2008 21:03

Vielleicht Glöckchen an die Tür und Abends auf "AKTIV" gestellt... ( ? )

Kommentar von 5a31655a018d627bf5afb818c551f4b1smallneurodoc am 27. Februar 2008 21:07

Glöckchen ist einfach und effektiv. So umgeht man es im Krankenhaus, daß ein Patient nicht angebunden wird (der es nötig hätte!) !

Kommentar von Fb044b587ba8fcf786b4d7d5f239f3afsmallPestopappa am 27. Februar 2008 21:11

Wäre ja auch wieder der rechtliche Aspekt der Freiheitsberaubung... ( Wobei... man könnte ja vorher einwilligen ) ( Ääh... ich denke nochmal über diese Antwort nach... Ihr sollt ja auch mal was zum Lachen haben ) ;oo)))

Kommentar von C04e6391707a8eefb59d157e28f0079esmallfabienne1997 am 27. Februar 2008 21:09

bei meinem Schlaf müsste es schon ne Glocke sein :-/ und dann wacht sie ja auf...sollte sie ja nicht...


koira1975
beantwortet von koira1975 am 27. Februar 2008 20:57
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Etwa 10 bis 30 Prozent aller Kinder (am häufigsten spricht man von 15 Prozent der 5- bis 12 Jährigen) sollen mindestens einmal in ihrem Leben von einer Schlafwandel-Episode betroffen sein. Tritt das Phänomen mehrfach auf, reduziert sich die Häufigkeit auf ein bis sechs Prozent in diesem Alter.

Meist beginnt es zwischen dem 4. und 6. Lebensjahr und verliert sich in etwa 70 bis 80 Prozent der Fälle bis zur Pubertät. Das heißt aber auch: In jungen Jahren kann sich das Schlafwandeln über mehrere Jahre hinziehen, unabhängig davon, ob es unregelmäßig oder dauernd auftritt.

Das Wichtigste ist erst mal die richtige Reaktion der Umgebung. Wie bereits erwähnt, darf man den Schlafwandler nicht durch brüskes Anrufen oder gar Aufwecken, vor allem in ungewohnter oder riskanter Umgebung unnötig in Gefahr bringen. Man muss ihn behutsam steuern und wieder ins Bett zurückgeleiten, was im Einzelfall nicht ganz problemlos zu sein pflegt. Doch in der Mehrzahl der Fälle gelingt es irgendwie immer.

Aber auch im harmlosen Falle können Sicherungsaspekte nicht schaden:

  • Manchmal hilft es im Schlafzimmer oder auf dem Flur ein (kleines) Licht anzulassen.

  • Auch kann es sich als notwendig erweisen, bestimmte Fenster und Balkon- und Außentüren zu verschließen, Hindernisse zu entschärfen (einschließlich sich leicht aufrollende Teppiche oder Brücken), zerbrechliche Gegenstände aus dem Weg zu räumen u.a.

Bei gehäuftem Schlafwandeln kann es sinnvoll sein, einen Kinder- und Jugendpsychiater zu konsultieren. Dieser wird dann sowohl die notwendigen neurologischen (z.B. EEG) als auch psychotherapeutische Maßnahmen in die Wege leiten. Grundsätzlich sinnvoll ist es, Stress, seelische Überforderungsreaktionen und ständige Übermüdung zu vermeiden und deshalb rechtzeitig Entspannungsverfahren zu lernen (Autogenes Training, Yoga, Progressive Muskelrelaxation). Darüber hinaus die üblichen Maßnahmen zur Schlafhygiene, z.B. die Einhaltung eines regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus und das Ausschalten aller Faktoren, die eine Zunahme des Tiefschlafs bewirken (wo sich ja bekanntlich das Schlafwandeln abspielt).

http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/schlafwandel.html


Pestopappa
beantwortet von Pestopappa am 27. Februar 2008 20:56
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Ja, jedoch nur soviel, dass er "heruntergefallen" vor mir - und das bewusstlos - als therapiebedürftiger Patient lag. ( So als Trost - er hats gut überstanden ) Ich war ja da ... ( lol )


eltenjohn
beantwortet von eltenjohn am 27. Februar 2008 20:58
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Du solltes deine Tochter nicht währendessen aufwecken.und nicht panisch reagieren....beruhigende Worte wirken Wunder


RBMannheim
beantwortet von RBMannheim am 27. Februar 2008 20:59
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Eine Zeit lang ist unsere Tochter in der Nacht aufgestanden, vor unsere Schlafzimmertüre gegangen und da stand sie dann! Wenn man da mal raus mußte - Leute ich habe die Herzinfarkte gar nicht mehr gezählt! War total unheimlich! Das ging ca. 1/2 Jahr und dann war es ebenso plötzlich vorbei, wie es angefangen hatte! Und unsere Tochter hat nie irgendetwas davon mitbekommen!


klaudia95
beantwortet von klaudia95 am 27. Februar 2008 21:03
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Nein, leider nicht


anonym
beantwortet von Zeno10 am 12. März 2008 09:44
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Hallo fabienne, ich bin zu Kinderzeiten selbst gewandelt und gesprochen hab ich wohl wie ein Buch, meine Eltern erzählen mir heute noch mit einem lachenden und einem weinenden Auge davon. Hat aber von selbst aufgehört. Fand auch einen sehr guten Artikel dazu über Hintergründe usw: http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/hintergrund/240573.html Gruß, Zeno


anonym
beantwortet von tom22 am 13. März 2008 12:33
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Ich kann dir einige beruhigende Kräuter empfehlen, am besten als Tee trinken. Ich weiß allerdings nicht, ob das gegen Schlafwandeln hilft! Schlaffördernd sind Lavendel, Johanniskraut, Baldrian (kombiniert mit Hopfen verstärkt die Wirkung) und die Passionsblume. Den Tee ruhig zehn Minuten ziehen lassen und dann Gute Nacht!


Vickygirli
beantwortet von Vickygirli am 21. Juni 2008 20:20
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Ich bin auch einmal schlafgewandelt, da ist aber zum Glück ncihts passiert. Ich denke, dass das nur eine Phase ist, die Vorrüber geht.


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