Frage von merlinfragen, 50

Jemand bekommt eine Anzeige wegen Urkundenfälschung. Wird in allen Punkten frei gesprochen, unter anderem auch weil der Ankläger nun von seinem?

Zeugnisverweigerungsrecht gebrauch macht. Nun im Zivilprozess( da er das Geld aus dem Vertrag haben möchte) wieder behauptet das die Urkunde gefälscht wurde. Macht er sich damit nicht strafbar? Welchen Sinn macht hier eine Verleumdungsklage. Strafrechtlich wurde der Beschuldigte ja frei gesprochen.

Antwort
von merlinfragen, 11

Es ist so gemeint a hat b wegen Urkundenfälschung eines Kaufvertrages und Unterschriftenfälschung der dazugehörigen Quittung angezeigt. Nun ist b in allen Punkten strafrechtlich frei gesprochen worden. a hat im prozeß keine Aussage gemacht. Nun im Zivilprozess behauptet a die Urkunde ist doch nicht gefälscht nur die Quittung wäre gefälscht.Dadurch erkennt er den Vertag aber nicht die entgegengebrachte Leistung an und möchte nunmehr die Leistung noch einmal bezahlt bekommen.

Antwort
von frodobeutlin100, 15

Du solltest die Sache mal vollständig schildern ...

welche Urkunde soll von wem gefälscht worden sein? Was steht in der urkunde?

Was will der Kläger im Zivilprozeß? Schadensersatz? wegen der gefälschten unrkunde?

grundsätzlich ist es so (hatte ich gestern schon erklärt) das Strafprozeß und Zivilprozeß völiig unabhängig voneinander sind - das heißt das Gericht ist im Zivilprozeß nicht an die Entscheidung im Strafprozeß gebunden ...

eine "Verleumdungsklage" - wäre im Übrigen auch wieder eine strafrechtliche Sache ...

was Du vermutlich meinst wäre eine Unterlassungsklage

Antwort
von Sciffo, 30

keine ahnung, wer du bist. wenn aber involviert, frage deinen rechtsbeistand.

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