Frage von Rolzfolz, 68

Jedes mal wenn ich mit meinem Hund Gassi gehe und er macht will er immer direkt zurück.. wenn ich weiter gehe setzt/liegt er sich hin was kann man tun?

Ich ziehe ihn dann nur noch ich kann doch nicht mit einem hund 20 Meter kann und dann wieder zurück?! Er ist 3 Monate alt...

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 32

Vermutlich ist das so, weil das bisher so war - raus - entleeren - wieder ins Haus.

Jetzt willst du was anderes, nämlich noch ein paar Meter gehen, also mußt du ihm das beibringen wie das geht.

Ein zweiter Hund ist da sehr hilfreich. Ich bin im Garten mit dem Hund an der Leine auf und ab gegangen. Wenn du keinen Garten hast, dann geh zu einem freien Feldweg (wo nicht viel los ist) und übe da das Leinentraining.

Es gibt Bücher dazu und Hundeschulen und andere Hundehalter - such dir was aus.

Antwort
von xttenere, 41

ein Welpe muss lernen, an der Leine zu laufen...er kann das nicht einfach mal so. Je mehr Du ziehst, desto sturer wird er.

Wenn er nicht mehr will, und sich hinsetzt....lock ihn zu Dir und belohne ihn. wiederhole dies so lange, bis er weiss, was Du von ihm willst....wird einige Tage dauern.

Ich hab mit meinen Welpen immer mit einer Schleppleine gearbeitet...nie mit einer Führleine....Je grösser der Abstand zu mir wurde, desto schneller kam er zu mir...er wollte ja den Anschluss nicht verlieren.

Die Schleppleine wurde dann immer mehr verkürzt gehalten, bis sie der Länge einer Führleine entsprach....erst dann wurde die Führleine benützt.

Antwort
von BorderCollieSky, 13

Gib ihm Zeit, er ist schließlich noch ein Welpe und auch noch nicht so lange bei dir.
Das ist bei den meisten Welpen so, sie wollen nicht von ihrem vertrautem Zuhause weg und finden Gassi gehen grundsätzlich einfach blöd. Aufjedenfall ist es wichtig das du nicht einfach wieder umdrehst, denn der kleine muss schließlich erst lernen, dass Gassi gehen auch ganz schön sein kann.
Zieh auf keinen Fall an der Leine, dein Hund wird sonst noch weniger gern spazieren gehen wollen. Auch das Locken mit Futter finde ich gar nicht gut, da der Hund das spazieren gehen dann automatisch mit Leckerlis verbindet und es sein kann, dass er dann nur noch für Leckerlis spazieren geht. Und ihr sollt ja beide Spaß am Spaziergang haben.
Nimm die Leine ganz locker und geh los. Wenn er schon gleich nachdem er sein Geschäft verrichtet hat nicht mehr weiter möchte, trag ihn die ersten 50-100 Meter. Sobald dein Hund sich hinsetzt/hinlegt, bleib am besten einfach stehen und tu nichts. Wenn der kleine merkt, dass nichts passiert wird es ihm irgendwann zu blöd und er wird ganz von alleine weitergehen. Wenn das nicht hilft, leg die Leine auf den Boden (dafür eignet sich eine leichte Nylonleine ganz gut, da die keinen Krach macht wenn der Hund läuft und er sie kaum bemerkt) und geh kommentarlos weiter. Sobald du weiter von ihm weg bist, wird er dir ganz automatisch folgen. Danach kannst du die Leine wieder in die Hand nehmen. Belohne ihn für jeden Schritt, den er vorwärts geht, und ignoriere jeden Schritt in die andere Richtung. Wenn er neben dir läuft, lobe ihn kräftig mit Worten. Was du auch tun kannst ist zu einer Wiese in deiner Nähe gehen (am besten du/ihr fährst/fährt mit dem Auto, sonst kann das mal schnell zu viel für einen Welpen werden) und dort vielleicht etwas mit ihm spielen und ihn viel schnüffeln und erkunden lassen, so merkt er das Gassi gehen auch Spaß machen kann.
Übe das ganze übrigens auch mit meinem kleinen Sky und wir machen jeden Tag Fortschritte! :)
Viel Spaß und Geduld mit dem kleinen, das wird schon! :)

Antwort
von Muggelchen71, 15

Ziehe den Kleinen nicht einfach hinter dir her.

Gehe ein kleines Stück vorraus, halte die Leine auf Spannung, aber nicht ziehen. Aber lasse kein Zurück zu. Dann locke ihn vorne, die Entspannung auf der Leine und das Leckerlie und Zuwendung ist die Bekohnung.

Ist einfach Übungssache. Welpen sind noch sehr verspielt und lassen sich schnell locken. Wichtig ist, das Du NIE nachgibst. Du bestimmst, wenn es zurück geht.

Ist diese Bockade erst mal überwunden klappt das ganz schnell.

Viel Spaß mit dem Zwerg und der Erziehung ;-)

Antwort
von Goodnight, 31

Der Welpe hat sein Zuhause verloren und zeigt jetzt deutlich, dass er Angst hat wieder sein Zuhause zu verlieren. Also will er nach Hause.

Wenn er schon ein paar Tage bei euch ist, trag ihn vom Haus weg oder fahr mit ihm mit dem Auto wohin. Trage ihn auch vom Auto weg und stelle ihn dann auf den Boden. Zeige ihm die Welt. Bus, Zug Schiff, Einkaufscenter, Bahnhof, Restaurant etc. Natürlich auch andere Tiere und Kinder, Bächlein und Seen. Schlicht alles was ein Hund bewältigen können muss.

Antwort
von angelsdaughter, 29

Versuche ihn vielleicht zu locken mit Leckerlis, bei meinen würde das sofort helfen, kann da aber auch schlecht einschätzen wie dein Hund darauf reagiert. Und sobald er dann mitgeht, musst du das wirklich regelmäßig machen, dass du nach dem er sein Geschäft verrichtet hat, noch eine Weile mit ihm umher spazierst. Gerade so junge Hunde merken sich Regelmäßigkeit und gewöhnen sich daran. Oder hilft es vielleicht ihn einfach hochzuheben um ihm zu signalisieren, dass es weiter geht? Weiß ja auch nicht wie groß dein Hund schon ist :D

Antwort
von DonkeyDerby, 39

Er hat das offensichtlich gelernt. Nicht ziehen, damit verleidest Du dem Hund den Spaziergang nur noch mehr. Vielleicht kannst Du dem jungen Hund den Spaziergang schmackhafter machen, indem Du zusammen mit anderen Welpenbesitzern Hunderunden machst.

Antwort
von Prettylilthing, 6

Also ich weiß nicht ob dass bei mir Glückssache war oder nicht aber meiner ist die ersten 2 Tage auch nicht an der Leine gelaufen deshalb bin ich dann um das Haus ohne Leine gelaufen ( er mit Geschirr) und in den meisten Fällen folgt dir dein Welpe. Am dritten Tag hab ich dann die Leine mal dran gemacht und hab es aber nicht hichgespielt etc. seit dem läuft er problemlos an der Leine.

Wie gesagt, ich weiss nicht ob das Glückssache war oder nicht.

Ich wünsch dir trotzdem viel Erfolg! :)

Antwort
von Fiddi, 4

Versuche ihn doch spielerisch zu locken oder gehe auf eine Grosse Wiese mit ihm, wo Du mit ihm spielen kannst und er sich richtig austoben kann. Vielleicht findet er dann mit der Zeit auch Freude gassi zu gehen.

Eine Freundin meiner Mutter hatte einen Spitz gehabt, bei dem war es noch viel schlimmer. Er hatte sein ganzes Leben lang sich geweigert draussen seine Notdurft zu verrichten, besonders das Kacken. Wenn er musste dann zog er immer wie ein irrer nach Hause oder so lange gewartet bis er zuhause war und hat dann in eine Ecke des Flurs von seiner Besitzerin gekackt.

Es machte jedes mal den anschein als hätte er sich geschämt draussen zu kacken. Der Hund ist schon lange gestorben, ist 13 Jahre alt geworden. Doch die Besitzerin von ihm hatte ihm das nie austreiben können, das er auch mal draussen kacken würde.

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