Frage von Pacaveli7, 95

Je religiöser desto weniger gebildet?

Habe gerade gelesen, dass Atheisten oder unreligiöse Menschen schlauer seien, als religiöse Menschen. Stimmt das wirklich?

Antwort
von Dxmklvw, 29

"Schlauer" möchte ich nicht sagen, stattdessen "ehrlicher zu sich selbst", aber sicher auch nur in Teilbereichen. Religionen (egal welche) haben es an sich, in sich selbst widersprüchlich zu sein (in der Lehre finden sich auch Aussagen, die sich gegenseitig ausschließen, und die erweiterte Lehre setzt sich teilweise aus Interpretationen zusammen, die oftmals darauf hinauslaufen, daß man dies und jenes ganz anders sehen soll als es geschrieben ist). Überzeugte Anhänger solcher Religionen nehmen solche Widersprüche entweder häufig gar nicht mehr wahr oder sie ignorieren sie, ohne selbst aktiv bereit zu sein, nötige Korrekturen vorzunehmen.

Das alles ist aber keine Sache der Bildung oder der Intelligenz, sondern eine rein psychische Angelegenheit, bei der Urängste und Gruppendynamik Teile der Selbstkritik blockieren.

Unter dem Strich - wenn man gleichzeitig andere Lebensbereiche unter die Lupe nimmt - sind die Unterschiede aber eher unbedeutend. Wer nicht an einen Gott glaubt oder wer seine ganz persönliohe Glaubensstruktur aufbaut, die in keine der existierenden Religionsgemeinschaften paßt, ist zumeist nicht besser dran, die Probleme zeigen sich lediglich an anderer Stelle.

Interessant sind in solchen Zusammenhängen z. B. politische Überzeugungen. Jemand, der es gelernt hat, sich religiös nicht in die eigene Tasche zu lügen, kann mich keineswegs beeindrucken, wenn er gleichzeitig beharrlich irgend einer bestimmten politischen Richtung anhängt, die auf ihre Weise voller innerer Widersprüche ist.

Antwort
von Giustolisi, 44

Atheisten sind im Schnitt gebildeter und intelligenter, das ist statistisch erweisen. Das ist aber kein Grund, sich über- oder unterlegen zu fühlen, denn der Unterschied ist im Mittel nicht besonders groß, an den Enden der Skala aber schon. Unter den intelligentesten Menschen gibt es nur verschwindend wenig Religiöse, während es in den untersten Einkommensschichten kaum Atheisten gibt.
Das sind nur nackte Zahlen, aber die werfen ein paar interessante Fragen auf.
Sind weniger intelligente Menschen anfälliger für Religionen, oder machen Religionen weniger intelligent? Also ist Religiosität die Ursache für geringere Intelligenz oder deren Auswirkung?
Auf dem Gebiet sollte definitiv noch geforscht werden.

Ich persönlich denke, dass Beides der Fall ist. So denke ich, dass intensive Indoktrinierung das logische Denken dauerhaft beeinträchtigt, denn immerhin ist das Ziel der Indoktrinierung, dass widersprüchliche Behauptungen als Tatsachen akzeptiert und sogar höher als wissenschaftliche Erkenntnisse gewertet werden, was vollkommen unlogisch ist. 
Ich nehme an, dass solche antrainierten Denkfehler bleibende Schäden
hinterlassen, aber das ist nur eine Hypothese.

Dass weniger intelligente Menschen die Widersprüche nicht so gut wahrnehmen und eher bereit sind, etwas ohne Belege zu glauben, ist nur logisch. Sie fallen eher auf die Märchen hinein.

Dass gebildete Menschen die Märchen eher durchschauen, ist auch nur logisch. Wer zum Beispiel die Evolutionstheorie verstanden hat und sich etwas mit der Erdgeschichte auskennt, fällt nicht mehr so leicht auf den Schöpfungsquatsch herein. Bildung hilft also, Religiosität zu verhindern.

Kommentar von Lazybear ,

ich persönlich war dieser indoktrinierung für fast 3,5 jahre ausgesetzt, am ende habe ich es überwinden können, deine sehr treffende formulierung kann ich in dem fall bestätigen, allerdings habe ich keine folgeschäden erlitten, mir ist persönlich aufgefallen, dass die menschen so sind wie sie auch von anfang an waren, nur gibt es eben welche die ohnehin nicht in der lage sind logisch zu denken und welche, die dort reingeraten und irgendwann den Irrtum erkennen! die relgion behindert das logische denken nur indem sie den menschen dazu bringt zweifel zu unterdrücken und das tun sie freiwillig und von sich aus!

Kommentar von Giustolisi ,

Dass du keine Schäden zurück behalten hast, liegt wohl daran, dass die Indoktrinierung bei dir nicht korrekt durchgeführt wurde, oder nicht gewirkt hat. 3,5 Jahre sind da auch kein Zeitraum, wenn man bedenkt, wie lange Kinder dieser Gehirnwäsche ausgesetzt sind. 
Meinen Glückwunsch jedenfalls, dass du das überwinden konntest und nun wahrscheinlich ein freieres Leben führst.

Antwort
von Dhalwim, 14

Bei Rolf Dobelli's "die Kunst des klugen Handeln's", beschrieb Dobelli einen Abschnitt (ungenau definiert), wo Stand "Glauben sie nicht jeden Mist der ihnen spontan einfällt".

Dort ging es um einen sogenannten "CRT (Cognitive Reflection Test)-Wert", dieser hat (wer möchte, dem kann Ich eine Quellenangabe schicken), darüber ausgesagt, ob Menschen intuitiver Antworten oder eher deduktiver.

Weiters beschrieb er, dass ein Harvard-Psychologe namens Amitai Shenhav kam auf die Idee, zu prüfen ob der CRT-Wert irgendetwas über den glauben aussagen könnte. Und das tat er auch, Menschen mit einem hohen CRT-Wert waren eher Atheisten, hingegen welche mit niedrigem CRT-Wert an "unsterbliche Seelen", und "Gott", glaubten.

Wenn ein Mensch eher intuitiv ist, desto unvernünftiger ist er und des klaren denken's weniger mächtig.

Je deduktiver, desto vernünftiger und klarer denkt er.

Es kann sein, dass Ich nicht 100% richtig liege oder was falsch beschrieb. Es ist eher so, dass der unreligiöse Mensch neugieriger ist, da er mehr hinterfragt, wohingegen der religiöse mehr Intuition einsetzt und einfach das glaubt, obwohl er nicht genau weiß, ob etwas stimmt oder nicht.

Dass jedoch zu pauschalieren wäre nicht weise, denn es gibt auch vo ll idi oten Atheisten und sehr intelligente Menschen die an Gott glauben.

Von daher,

LG Dhalwim

Kommentar von gromio ,

Nun eigentlich sollte man double - oder triple CRT durchführen.

Warum? Nun, wie kann ein Kluger Denker nach EINEM CRT sicher sein, dass er sogleich das zutreffende Ergebnis hat.

cheerio

Kommentar von Dhalwim ,

N...ok in diesem Fall ein mehrfachtest. Garnicht mal so schlechter Ansatz. DH!

Antwort
von JTKirk2000, 34

Je religiöser desto weniger gebildet? [...] Stimmt das wirklich?

Wie mindestens die meisten Verallgemeinerungen ist auch diese Aussage Schwachsinn. 

Ich habe zwar bisher weder einen Master- noch Bachelorabschluss, aber zumindest habe ich mein Abitur mit 2,4 abgeschlossen und bin in der Kirche der ich angehöre durchaus aktiv, habe aber neben der Kirchenlehre noch meinen persönlichen Glauben, der zu der Lehre der Kirche der ich angehöre (wobei ich dieser Kirche deshalb angehöre, weil diese mehr als jede andere mir bekannte Kirche meinem persönlichen Glauben und Verständnis der Klarheit der Bibel entspricht). 

Ich weiß nicht, wie viele gebildete und dennoch aktive Gläubige es gibt, aber Religion und Bildung schließen sich keineswegs einander aus. Um es mit Worten Albert Einsteins auszudrücken: "Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind."

Religiöse Menschen können manchmal in ihrem Glauben verblendet sein, aber das gilt von der Möglichkeit ebenso gut für nichtreligiöse Menschen, mit dem einzigen Unterschied, dass nichtreligiöse Menschen ihre Verblendung nicht auf einen Gott beziehen, es sei denn es geht um dessen Nichtexistenz. Vielmehr geht es bei beiden darum, dass eine Verblendung dazu führen kann, dass man beispielsweise Leid bei anderen verursacht und dies mit eigener Sichtweise (auch vor sich selbst) zu rechtfertigen versucht.

Antwort
von gromio, 48

Nun, zunächst sollte man bedenken, dass nicht jede Statistik auch die Wahrheit wiedergibt - ich meine damit nicht, dass der Verantwortliche die Statistik gefälscht hat, obwohl auch das denkbar ist und oft vorgekommen ist.

Im Hinblick auf die Statistik ist wichtig, festzustellen, wie die Daten erhoben und dann ausgewertet wurden.

Eine mögliche Erklärung für das Statistische Ergebnis IST:

Die Mehrzahl der wissenschaftlich ausgebildeten Personen sind Atheisten oder Agnostiker. Ein Grund dafür ist SICHER die tendenziell atheistische Ausrichtung naturwissenschaftlicher Studiengänge. Dies wird auch geprägt durch die für die Ausbildung verantwortlichen Professoren und Studenten, die mehrheitlich Atheisten und Agnostiker sind. Diese Feststellungen entsprechen meinen Beobachtungen.

Daraus kann man dann schließen: Die Mehrzahl der (Natur-) wissenschaftlich Gebildeten sind Atheisten oder Agnostiker.

Aber kann man das auch so interpretieren, das religiöse Menschen weniger gebildet sind? Nun ja, faktisch kann das so sein, wenn tatsächlich IM VERHÄLTNIS weniger Gläubige Naturwissenschaften studieren als Atheisten/Agnostiker.

Allerdings sagt dies EIGENTLICH

a) weder etwas über die Intelligenz Gläubiger

b) noch etwas über die Intelligenz der Atheisten/Agnostiker

c) und man kann das nicht so interpretieren, dass Glauben und/oder Religion einer naturwissenschaftlichen Bildung entgegen steht.

Ich persönlich kenne viele Gläubige, die naturwissenschaftliche Studien erfolgreich abgeschlossen haben und in diesen Fachrichtungen beruflich tätig sind. Ihre Studien haben diese eher in ihrem Glauben an einen Schöpfer-Gott bestärkt.

D.H., Naturwissenschaftliche Bildung steht dem Glauben an GOTT NICHT entgegen, selbst die ET oder die Urknalltheorie oder Multiversentheorien nicht.

Ich nehme an, dass Du mit Deiner Frage eigentlich einen qualitativen Unterschied zwischen Gläubigen und Atheisten/Agnostikern beschreiben willst, also in dem Sinne, dass der Glaube an GOTT oder Religiosität und Bildung, z.B. naturwissenschaftlich, nicht zusammengehen.

Wenn Du letztgenanntes gemeint hast, dann bist Du auf dem Holzweg.

cheerio

Kommentar von Giustolisi ,

 Ein Grund dafür ist SICHER die tendenziell atheistische Ausrichtung naturwissenschaftlicher Studiengänge.Es gibt einfach keine religiös ausgerichteten naturwissenschaftlichen Studiengänge, denn das wäre ein Widerspruch in sich.

Kommentar von gromio ,

So ein Schwachsinn! Naturwissenschaft schließt GLAUBEN aus? 

Wer ist denn SO DREIDIMENSIONAL!?

Unglaublich.....

Kommentar von Giustolisi ,

Wenn Glaube teil der Naturwissenschaft wäre, wären wir bei den gleichen beliebigen Aussagen der Religionen. Wissen gewinnt man so nicht.

Kommentar von gromio ,

Derartige Standpunkte vertritt auch Richard Dawkins, wenn er in seinem Buch "Der Gotteswahn" gleich im 1. Kapitel, 1, Seite 29,  aus einem Schreiben zitiert: "Wie jeder weiß, gründet sich Religion nicht auf Wissen, sondern auf Glauben".

Wenn Glauben und Wissen nicht zusammengehen, nun dann dreht sich die Sonne um die Erde.....

Ohne Wissen kann man nicht Glauben im Sinne der BIBEl, es ist wichtig, den Begriff GLAUBEN richtig zu definieren. Ich empfehle hierzu Hebräer 11:1-3.

Jeder vernünftige Mensch benutzt den Begriff Glauben GENAU in dem Sinne von Hebräer 11:1-3.

Wer das noch nicht begriffen hat, nun dem empfehle ich respektvoll, aber bestimmt, sich mit dem Begriff GLAUBEN erstmal auseinanderzusetzen.

Vielleicht ergeben sich dann neue Perspektiven.....

cheerio

Antwort
von Klaus02, 53

Als ich gläubige wurde habe ich mit erstaunen festgestellt das es unter denn Ministranten nur Realschüler und Abiturienten gab. Zwei von ihnen haben damals den Wechsel von der Hauptschule zur Realschule geschaft. Folglich sind die guten Schulleistungen weniger auf die Intelligenz der Ministranten zurückzuführen als viel mehr auf das bildungsfreundliche Umfeld. (Was als Problem betrachtet wurde, da damit die "Verbindung" zu denn ärmeren Menschen geschwächt ist).

Da entsprechende Untersuchungen stark durch die Bildung der Probanden beeinflusst werden sind sie wenig aussagekraftig, ähnlich wie das bei Migranten ist. Außerdem lassen sie sich leicht manipulieren. Sind deine gläubigen Türken (niedrige Bildung) oder Araber (höhere Bildung) die Auswahl des Stadtteils in dem du untersucht bringt das gewünschte Ergebnis, je nach dem wer gewinnen soll

LGKlaus

Antwort
von Micromanson, 22

Hallo Pacaveli7.

Selbst wenn Statistiken das zeigen (Habe mich noch nicht damit befasst), erinnert mich das schon stark an sämtliche Sarrazin-Hypothesen, beispielsweise Westdeutsche seien durchschnittlich schlauer als Ostdeutsche.

Ich werfe Menschen ungern in Kategorien und Schubladen, da Statistiken meiner Meinung nach oft unsinnig sind. Obwohl ich zum Beispiel Eier hasse, esse ich 200 Stück pro Jahr laut der aktuellen Statistik. Ist also nichtssagend.

Bin selbst Atheist, und viele Denker waren ebenfalls Atheisten, aber ich würde nicht sagen, dass religiöse Leute im klassischen Sinne "dümmer" sind.

Was sie meiner Meinung nach trotzdem sind, ist zum einen abhängiger (im Sinne von sich bevormunden lassen; nicht so sehr ein Freigeist) und dann instabiler (Alles nur meine Ansicht). Instabil deshalb, weil sie ein Wesen brauchen, auf das sie vertrauen können, sobald eine schlechte Zeit ansteht.

Wenn ein Verwandter stirbt ist es für mich sicherlich schlimmer wenn ich denke, dass nach dem Tod nichts mehr kommt und diese Person einfach weg ist, aber ich weiß lieber, anstatt zu glauben. Und wenn die Wissenschaft eben noch nicht so weit ist das zu wissen, dann glaube ich lieber gar nichts.

Denn der Unterschied zwischen mir und einem Gläubigen ist, dass ich nichts behaupte und als Wahrheit verkaufe, was ich nicht beweisen kann. Wenn sich Gott heute zeigt bin ich wohl der Letzte, der ihn leugnen würde.

Ich halte deine Frage für kritisch, kann man so nicht sagen finde ich. Man kann wohl die ein oder andere Eigenschaft zuordnen, hat aber nichts mit dem IQ zutun.

LG

Antwort
von anniegirl80, 49

Wenn das so ist, dann liegt es möglicherweise daran dass die weniger gebildeten Menschen sich bewusst sind, dass sie im Leben nicht alleine klar kommen und dass es ihnen mit Gott besser geht.

Wer gebildet ist, lebt meist in mehr Wohlstand und dem geht es ja schon gut genug. Somit denkt er / sie habe keinen Gott, keine Erlösung oder ewiges Leben nötig.

Aber in meiner Kirchengemeinde gibt es auch "gebildete" Menschen - Ärzte, Lehrer, Architekten etc.

Antwort
von omikron, 18

Ich habe auch schon vieles gelesen. Die Frage wäre, welche Argumente stecken hinter solchen Aussagen? Irgendwas schreiben kann jeder.

Spontan bin ich von dieser Aussage nicht überzeugt. Tendenziell und mit Blick auf die Menschen in meiner Umgebung scheint mir eher das Gegenteil der Fall zu sein.

Antwort
von MoseGoldstein, 24

Meine Eltern sind sehr religiös beide Abiturienten mit besseren Schnitt als 1,5 Dr. Arbeit mit 1,0 und beide Ärzte. Das ist keine Ausnahme. Ich kenn aus meiner Gemeinde mehrere die Chefs von Großen Firmen sind wie zum Beispiel Kärcher (Hersteller von z.B. Reinigungsmaschienen). Das kenn ich auch nicht nur in meiner Gemeinde sondern auch in anderen. Guten Tag noch.

Antwort
von Reanne, 80

Wieder so eine Verallgemeinerung, es stimmt absolut nicht. Ich kenne sehr vielle mit abgeschlossenem Hochschulstudium, die trotzdem regelmäßig die Kirche besuchen.

Antwort
von Viktor1, 51

Nun - es ist eher umgekehrt.
Menschen die sich auch mit Dingen beschäftigen welche nicht nur auf "Lustgewinn" gerichtet sind, ein transzendentes Sein nicht ausschließen und sich verantwortlich auch für den Mitmenschen fühlen - also echt religiöse Menschen - haben i.R. einen weiteren Horizont welcher auch die Nutzung der Intelligenz begünstigt.
"Gebildet" ist in Bezug auf "schlauer" nicht fest zu machen.
Natürlich sind Menschen, welche nur blind etwas glauben, ob religiös oder "abergläubig" (da gibt es fast mehr als rel. gläubig) weniger willig über ihre festgelegte  Lebenseinstellung hinaus zu reflektieren.
Ansonsten soll ja die schulische Leistung in "religiösen" Bundesländern etwas größer sein. Ob dies nach neueren Untersuchungen noch zutrifft oder etwas mit Religion zu tun hat weiß ich nicht.
Dann gibt es ja noch die eigene Lebenserfahrung.
Da ist meine Erfahrung, daß religiöse Menschen intelligentere Gespräche führen als solche, die  sich in der Richtung für nichts interessieren.
Andere mögen da gegenteilige Erfahrung haben.

Habe gerade gelesen,

Ja - der eine liest dies, der andere das.

Abschließend ist  zu sagen, daß man an Religiosität oder nicht wohl kaum "schlauer" oder intelligenter fest machen kann. Es kommt immer darauf an, wie offen jemand ist, sich und sein angelerntes Wissen zu hinterfragen.

Antwort
von Andrastor, 56

Statistiken belegen dass die Intelligenz mit sinkender Religiosität steigt. Hat auch einen simplen Grund:

Während Religiosität die natürliche Neugier des Menschen erstickt, wird diese durch ein unreligiöses Umfeld eher gefördert und wer seine Neugier befriedigt, steigert seine Intelligenz.



Antwort
von Akka2323, 22

Wieviele muslimische Nobelpreisträger kennst Du? Vor einigen Jahrhunderten waren Muslime die größten Wissenschaftler. Davon ist leider nichts geblieben.

Antwort
von ich313313, 59

Es hängt nicht von der Intelligenz oder der Bildung ab, ob ein Mensch gläubig ist oder nicht.

Die Theorie könnte daher kommen, dass Atheisten der naturwissenschaftlichen Theorie der Entstehung der Erde und des Menschen glauben bzw. diese ihre Weltanschauung darstellt.

Die meisten religiösen Menschen wissen auch von dieser Theorie, sind deshalb nicht weniger gebildet. Sie erkennen sie nur nicht als richtig an, sie entspricht nicht ihrer Weltanschauung.

Naturwissenschaft wird eben immer mit Wissen assoziiert. Deshalb die These: Atheisten = schlauer.

Antwort
von 65matrix58, 38

absolut nicht. Es gibt zig Wissenschaftler die Religiös sind. natürlich muss die Religion sinn ergeben. Religiöse Wissenschaftler sind Bsp Isaac Newtown, Caner Taslaman, .. , ..

naja viele der "Atheistischen Wissenschaftlern" sind der Ansicht, dass weil es keinen"Gott gibt" es auch keine Religion geben sollte..

und die Frage sollte deswegen eher lauten, ob es Gott existiert. Wobei ich mit einem klaren JA antworten könnte..

Antwort
von flunra39, 15

Du solltest erst definieren, was du unter GEBILDET verstehst und dann auch das Wort SCHLAU erklären - für beides gibt es sehr verschiedene Auffassungen.

Antwort
von Franzmann0815, 68

Nunja.... Hätte es nie Religionen wie den Christentum gegeben, dann wären wir vermutlich auf einem höher entwickeltem stand. Die Kreuzritter & Co haben damals viel zuviel Forschung vernichtet.

Kommentar von MoseGoldstein ,

Das hat aber nichts mit Religion zu tun das war einfach früher nur dumm weil die Leute die Bibel nichtmal lesen konnten

Kommentar von Franzmann0815 ,

naja aber die religion hat sie dazu gebracht wissen und forschung zu vernichten. früher waren viele religiöse sehr dumm, weil sie blind den gläubigen führern gefolgt sind, ohne auch nur 1 wort der bibel gelesen zuhaben.

heutzutage sind die religiösen natürlich nicht mehr dumm. ich schätze dass die gläubigen und ungläubigen von der intelligenz auf dem gleichen stand sind.

Antwort
von saidJ, 10

Hallo

Du kannst nicht pauschal sagen das jeder Atheist gebildeter ist als jeder der an Gott glaubt .

Kommentar von Mark1616 ,

Die Statistiken sprechen für sich. In Ländern mit freiem Zugang zu Informationen können sich Religionen nicht halten. Ihre Mitgliederzahlen befinden sich dort in einem permanenten Rückgang. Selbst in den authoritären islamischen Ländern, wie z.B. dem Iran, kann man diesen Trend beobachten. Die dortige Jugend ist nicht viel religiöser als die entsprechende Generation im Westen. Der immer einfacher verfügbare Zugang zum Internet ermöglicht es nun mal Dinge, die von irgendwelchen alten Männern behauptet werden, nachzuprüfen.

Das Internet wird zum Tod aller Religionen führen, weswegen z.B. Saudi Arabien auf deutsche Technik setzt (da bin ich nicht stolz drauf) um den Internetzugang ihrer Bevölkerung massiv einzuschränken.

Antwort
von suesstweet, 30

"Je gebildeter man ist, desto bescheidener wird man."

Antwort
von Nordseefan, 51

Das ist Blödsinn.

Wie schlau einer ist, hat nichts mit dem Glauben zu tun.

Klar es mag sie geben, die sturen, verbockten bei denen man meint in macher Beziehung sind die im Mittelalter stehen geblieben.

Aber dann kannst du auch sagen, alle Hartz4 empfäger sind dumm. Stimmt genau so wenig

Antwort
von Akka2323, 60

Ja, die Religion dämpft die Denkfähigkeit. Man beschäftigt sich zuviel damit und hat keine Zeit für wirklich wichtige Dinge. Die meisten Wissenschaftler sind nicht religiös.

Antwort
von JustNature, 31

Es ist definitiv so. Wo blüht z.B. der Katholizismus: In Afrika und Südamerika, wo die Bildung ganz down ist.

Wo ist der Katholizismus am Ende - in westlichen Industriestaaten mit großem Anteil Hochschulabsolventen.

Gilt natürlich auch für andere Religionen, z.B. Islam. Da, wo man am radikalsten ist, ist die Bildung ganz unten.

Religion ist Lückenbüßer für Bildung.

Antwort
von fricktorel, 1

In gewissem Sinn stimmt es (Mt.5,3).

Aber auf längere Zeit betrachtet, ist der besser dran, welcher unserem ewigen Gott (Jes.45,22) "glaubt" (Ps.53,1-2; Joh.18,36; 1.Joh.5,4).

Antwort
von Ryuuk, 28

Statistisch gesehen sinkt die Tendenz zu Religiösität mit steigendem Bildungsgrad und Intelligenz.

Die Mehrheit aller Wissenschaftler beispielsweise gaben bei Umfragen an nicht religiös zu sein.

Antwort
von Johannes49, 66

Ja das stimmt, gibt zahlreiche Studien dazu, wer intelligenter ist hinterfragt eher kritisch was ihm von Geburt an  eingetrichtert ist und investiert auch mehr Zeit in die Nachforschung.

Antwort
von Fragensammler, 66

Das kann man so allgemein garantiert nicht sagen :D

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