Je gebildeter, desto unerfahrener in Sachen Liebe?

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12 Antworten

  • Nein, das hat absolut gar nichts mit "weniger erfolgreich in Sachen Liebe" zu tun.
  • Stattdessen liegt es einfach daran, dass intelligentere Menschen mehr anderweitige Interesse haben, mehr Priorität auf Schule setzen und eben auch intelligent genug sind, nicht einfach mit irgendwem sexuelle Handlungen auszuüben. 
  • Erfolg hätten die intelligenteren Menschen auch in Sex und Liebe definitiv, wenn sie ihre Kräfte ausgerechnet darauf ausrichten würden. Das ist aber so jung ja noch gar nicht sinnvoll und sie sind einfach nur klug genug, das auch zu spüren oder zu wissen.
  • Aber du hast Recht, je gebildeter, desto später statistisch die ersten Sexualkontakte und desto weniger ungewollte Schwangerschaften treten ein.
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Wie sich das heutzutage verhält, vermag ich nicht einzuschätzen, aber zu meiner Schulzeit konnte ich nicht wirklich nennenswerte Unterschiede erkennen.

In meiner damaligen Klasse (Gymnasium) hatte 1/3 der Mädels im Alter von 16 entweder einen festen Freund oder bereits sexuelle Erfahrungen. Bei den Jungen waren es ca. 50%.

Soweit mir bekannt war, sah es bei den Gleichaltrigen in den anderen Schulformen nicht sonderlich anders aus (Kleinstadt - da kannte man so ziemlich jeden seines Jahrgangs - unabhängig davon auf welche Schule er ging).

Ich würde sogar in Frage stellen, das Gymnasiasten grundlegend intelligenter sind. Eine Menge meiner früheren Grundschulfreunde entschieden sich z.B. bewusst für die Realschule, obwohl deren schulische Leistungen nicht schlechter waren, als die derer, die anschließend aufs Gymnasium gewechselt sind.

Mitunter war die Entscheidung auch gar nicht so unklug in der damaligen Zeit, da er Schulwechsel bei mir direkt in die Wendezeit fiel und es einfach nur ein Heidenchaos in Sachen Lehrpläne und auch Lehrpersonal war (ich hatte in einem Jahr 7 verschiedene Mathelehrer z.b.), die selbst nicht so richtig wussten, wie sie die Sache angehen sollten.

Während die Realschüler im Schnitt ziemlich solide Leistungen erzielten, kämpften in meiner Gymniasastenklasse mehr als eine Hand voll mit der Versetzung.

Ich für meinen Teil habe in meinem Leben eine ganze Menge Gymnasiasten kennengelernt, die nicht besonders helle waren und entweder am Abi scheiterten oder mit einem wirklich schlechten Abi abschlossen. 

Aber wie gesagt, das ist eine Ewigkeit her. Heute sieht das mit Sicherheit nochmal anders aus an den Schulen, zumal es heute auch noch eine Reihe mehr Ablenkung gibt (Handy und Co.).

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Kommentar von WaterWids
26.07.2016, 21:31

Vielen Dank für deine Antwort :D Aber ich muss leider sagen, dass sich doch etwas geändert hat. z.b ist der Unterricht Anspruchsvoller geworden (ich beziehe mich auf die Meinung meiner Eltern) und es wird mehr gemacht, als früher. Deswegen bleibt nicht mehr so viel Zeit für anderes. Und ich finde, wenn man schon mal auf einem Gymi ist, sollte man die Zeit auch nutzen und sich anstrengen, auch wenn das "streberhaft" rüberkommt :D Aber anscheinend liegt das nur an meinem Jahrgang. Ich habe mal rumgefragt und in den anderen Klassen (über und unter mir) ist es so, wie du es beschrieben hast.. Das verwundert mich gerade ziemlich :/

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Quatsch.  Ich behaupte sogar mal ganz frech, dass intelligenter Menschen bessere Lover sind und dumme Männer eher der "Ram,Bam, Thank you Madam" huldigen.

Ist ein Vorurteil, an das ich aber glaube. Und frühe Erfahrung hat nichts damit  zu tun, ob jemand ein/e gute/r Lover ist.

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Kommentar von WaterWids
26.07.2016, 20:22

himm...also ein ganz anderer Ansatz :D Könnte auch sein :)

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Ich denke je größer die kognitive Komponente im Denken,Fühlen und Handeln an Einfluss nimmt, was bei Gebildeten meist zutrifft, sind die Hemmungen eine Partnerschaft einzugehen einfach höher, da man nicht mit der Überstürzung in ein Liebesgeschehen hineinwirft, wo es dann letztlich nur auf körperliche reduziert wird.

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Kommentar von WaterWids
26.07.2016, 18:53

Aha, noch ein "Gebildeter" ;D Danke für deine Antwort :)

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Sehr gute Frage. Ich denke es ist so, wenn man nur noch "Jungs" im Kopf hat keine Zeit mehr für Schule und Hausaufgaben ist. Ich kenne es auch. Gerade die Mädchen die zeitig einen Freund haben schaffen es meist nicht bis zur Uni...natürlich gibt es Ausnahmen! 

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ich finde das thema interessant (bin 13) bin von leuten in meiner schule umgeben die es für selbstverständlich halten in meinen alter eine "beziehung" zu haben wobei ich es eher "kinder beziehung" nenne. das gehört zu den sachen die ich wirklich gar nicht verstehe

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Kommentar von WaterWids
04.08.2016, 14:51

Ich finde es toll, dass du dich nicht der Gruppe anschließt und jetzt dringend eine Beziehung suchst nur um "cool" zu sein. Das hält oft nicht lange, weil es eben eine, wie du schon sagtest "Kindergarten-Beziehung" ist. Und ich bin da genauso wie du, ich verstehe das auch nicht, wie man mit 12 schon in einer Beziehung sein kann...als ich 12 wahr, hab ich Lego gespielt und mich einen Dreck um das andere Geschlecht gekümmert...da war das sogar "IHHHH" :D Aber gut, was soll man sagen? Du wirst wahrscheinlich auch früher oder später eine Beziehung haben und spätestens dann verstehen.

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ich denke nicht,dass das was mit der "Bildung" zu tun hat...
Gymnasiasten sind im Allgemeinen vllt etwas strebsamer und haben einfach andere Prioritäten,aber ich würde das nicht verallgemeinern...
Es gibt sicher auch Haupt- oder Realschüler die ähnliche Ansichten in Sachen Liebe oder Beziehung haben wie Gymnasiasten...
Ich zB habe auch studiert, somit also auch ein Abitur,dennoch habe ich auch mit 15/16 schon erste "Erfahrungen" gemacht was Liebe und/oder Sexualität angeht.Das hat meinem Engagement die Schule betreffend keinen Abbruch getan...

Ich glaube einfach,dass sich gebildetere Menschen vllt einfach mehr Gedanken über etwaige Konsequenzen machen und sich dadurch evtl mehr Zeit lassen.
Eine passende Filmempfehlung wäre  "Idiocracy"...grandioser Film😂😂😂

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Kommentar von WaterWids
26.07.2016, 19:22

Danke für deine ausführliche Antwort :) Aber, wie hast du das alles unter einen Hut bekommen? Ich mein, ich hab jetzt schon (nach den Ferien 11. Klasse) Probleme meine Hobbies und Schule unter einen Hut zu kriegen. Und war das eine Beziehung mit einem Typen aus der Klasse oder jemand von außerhalb? 

Ach ja, sorry falls ich zu viel Frage ٩◔̯◔۶und danke für die Filmempfehlung. Den werde ich mir mal gönnen ;)

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Kommentar von linda1429
26.07.2016, 20:35

nein,ich kannte ihn über Freunde.
Ich hatte zu der Zeit auch ein Pferd um das ich mich gekümmert habe...Man kriegt das schon hin wenn man will.Und so richtig ernst ist eine Beziehung mit 15/16 ja nun auch nicht...das ging schon alles:)

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Kommentar von WaterWids
26.07.2016, 21:33

Hattest du G8 oder G9? Denn ich habe G9 und.. Na ja.. Eigentlich habe ich im Vergleich ziemlich viel Freizeit, die ich zum lernen auch brauche...Vielleicht sollte ich sie anderweitig benutzen :D

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Hallo WaterWids, 

also Sex haben in diesem Alter und einen Freund haben mit 12 würde ich noch nicht mit Liebe gleichstellen. 

Ich nehme mal an, dass du Gymnasiast bist und über Realschüler redest. Es gibt bei Gymnasiasten andere Interessen, wie man seine Freizeit gestalten kann, als bei Real- oder Hauptschülern... ob da jedoch eine Beziehung oder Geschlechtsverkehr haben dazu gehören, kann ich nicht sagen. 

Ich könnte nur so vom Klischee her sagen, dass eventuell manchen Kinden/Jugendlichen/Erwachsenen von ihren Eltern gesagt bekommen "Lass das mal noch lieber mit dem anderen Geschlecht und streng dich dafür mehr in der Schule an".. aber das entspricht sicherlich auch nur 5% der Gymnasiasten. 

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Kommentar von WaterWids
26.07.2016, 18:50

Jap,hast du richtig erraten :D Und daran hab ich noch gar nicht gedacht, aber eigentlich hast du schon recht, da man als Gymnasiast einen komplett anderen Freizeit-Gestaltungsplan hat, als Realschüler...das fängt ja teils schon bei den Hausaufgaben an und der länge des Unterrichts.

Danke für deine Antwort :) 

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Wenn du mit "erfahren" die Anzahl an Partner meinst, dann sehe ich das genauso, dass Gebildete im Schnitt weniger erfahren sind.

An einer anderen Stelle sprichst du jedoch von erfolgreich. Hier ist es meiner Meinung nach Definitionssache, ob derjenige erfolgreicher ist, der immer wieder seinen Partner wechselt wie seine Kleidung oder jemand, der mit seinem Partner über längere Zeit (glücklich) zusammen ist.

Ich kenne halt sehr viele gebildete / sich bildende Menschen, die recht lange glücklich mit einem Partner zusammen sind. Irgendwie scheint es mir, als würden sie sorgfältiger bei der Partnerwahl sein und bessere Konfliktlösungsstrategien in Petto haben.

Bezüglich Familienplanung erachte ich deshalb (im Schnitt) die Gebildeten für erfolgreicher.

Pauschalisieren möchte ich nicht, sondern nur meinen Eindruck wiedergeben.

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Kommentar von WaterWids
26.07.2016, 18:59

Danke für deine ausführliche Antwort! Das ist mir ziemlich einleuchtend, dass man, durch den "gebildeteren Status" eben alles zweimal überdenkt und dadurch anders vorgeht. Aber wenn das stimmt, dann sind ja gebildetere erfolgreicher, da sie mit einem Partner glücklich sind und nicht den Partner wie die Unterwäsche wechseln um eventuell den richtigen zu finden und dadurch auch viele verletzen. 

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Nein, an der emotionalen Reife vllt...

Die Liebe kann jede Schicht blind machen.

Und je nach Erziehung ist man für (gesellschaftlichen) Gruppenzwang empfänglicher oder auch nicht.

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Kommentar von WaterWids
26.07.2016, 18:51

Danke für deine Antwort. Und es könnte wirklich daran liegen, dass Gymnasiasten eine andere Erziehung haben, als z.B. Realschüler. 

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Da ich durch meinen Freundeskreis Einblicke in eigentlich alle Schultypen (von Hauptschule bis Gymnasium ist alles dabei) habe, kann ich deine Aussage bestätigen.

Je "höher" die Schule (zB Gymnasium) desto weniger Erfahrung mit Sex, Beziehung etc.

Die anderen zB auf der Hauptschule hatten teilweise schon mit 12 einen Partner/eine Partnerin. 

Ich habe mir das bist jetzt immer mit der fehlenden Zeit begründet. Ich bin selbst Gymnasiast gewesen und hatte zurückblickend nie wirklich Zeit für einen festen Freund um ehrlich zu sein. Schule war bei mir immer Nummer 1 und meine Priorität über allem. Ein Freund hätte weder in der 6., noch in der 12. Klasse "gepasst". 

Die Real- und Hauptschüler, die ich kenne, haben jedoch nach der Schule (verglichen mit mir) mehr Freizeit gehabt und deswegen eigentlich auch Zeit für einen Freund. 

Aber wie schon gesagt, war das bei MIR so und heißt nicht, dass es immer so ist.

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Kommentar von WaterWids
26.07.2016, 19:03

Ist einleuchtend. Durch das Gymnasium hat man eben andere Prioritäten und deswegen ist "Partnerschnüffeln" eben erst zweitrangig. Und bei mir ist das ja auch schon so, dass ich kaum Zeit für Hobbies habe, weil eben die Schule so viel Platz einnimmt. Wo soll man da noch Zeit für einen Partner/Partnerin haben?! :D

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Du vergisst die, die es schon oft versucht haben, mit jemandem zusammenzukommen, aber immer nur einseitig verliebt waren. Ist es bei euch so, oder hattet ihr alle einfach bisher kein Interesse?

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Kommentar von WaterWids
26.07.2016, 18:46

Also ich kann natürlich nur aus meiner Sicht berichtigen, aber ja, du hast recht, die hab ich vergessen :D Davon gibt/gab es auch eine Hand voll (meistens Jungs), die Mädchen aus dem Jahrgang gemocht haben (von liebe kann nicht die Rede sein, da sie ja nur einseitig war) aber die Mädchen lieber beim unterricht blieben. Und es gibt ein paar ganz Mutige, die immer von irgendwelchen Typen aus dem Netz schwärmen, weil die "so heiß aussehen". Aber ich glaube, dass sie dies nur tun um Aufmerksamkeit zu bekommen und um "erwachsender" zu wirken. 

Der Rest hat kein Interesse, leider. Manchmal fühle ich mich in meiner Klasse wie Falschgeld, weil ich halt schon "Interesse" hätte ;D

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Kommentar von Soemmerda1976
26.07.2016, 19:20

Also ich habe 4 mädchen nach Treffen gefragt und die Antwort war immer nein. Ob das schon jemandem passiert ist, weiß ich nicht.

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