Frage von funny0301, 78

Wie könnte man Jakobus Kapitel 5 interpretieren?

Hallo :) 

Wie würdet ihr Jakobus 5 interpretieren? Ich denke gerade darüber nach, komme aber nicht wirklich zu einem guten Ergebnis. 

Danke! 

LG

Antwort
von eleteroj, 78

hallo funny, das Problem beim Jakobusbrief ist nicht die (richtige oder falsche) Interpretation, sondern es geht um zwei prinzipiell verschiedene Auffassungen von Jeschu ha Maschiach, vom Christentum. Paulus, der Jeschu nicht kannte und auch seine Lehren nicht kennen wollte, stiftete das Christentum und die Kirche, er rechtfertigte das römische Imperium und den römischen Sklavenhalterstaat. Jaakov ha Zaddik, der Bruder des Herrn, war auf Seiten der Armen, der Elenden, er verflucht die Profitgeier. Das ist der Geist des Jakobusbriefs - deshalb hat Martin Luther ihn auch als eine Strohepistel bezeichnet - weil Jaakov der Gerechte, Ha Zaddik, Partei ergriffen hatte für die Armen, für die Unterdrückten, Versklavten seiner Zeit. Und Luther war eben n Fürstenfreund, und so sagt es Thomas Müntzer, der lieber den Jakobusbrief gelesen hat.

Kommentar von funny0301 ,

Danke :)

Kommentar von helmutwk ,

Paulus, der Jeschu nicht kannte und auch seine Lehren nicht kennen wollte

Wie kommst du auf diese Idee? Scha'ul hat Jeschu` (nicht Jeschu - diese Form ist eine Beschimpfung, die in jüdischen Verfluchungen vorkommt), gesehn, als er von Ihm vor Damaskus berufen wurde.

Und es ist schon manipulierend, wenn du einmal die jüdische Form (ja`qub, im neuen Ivrit: jaakov) und das andere mal die lateinische Form (Paulus, bzw. ursprünglich Paullus) nennst.

Jaakov ha Zaddik, der Bruder des Herrn

Hier hast du vergessen zu erwähnen, dass Ja`qub nicht an Jeschu` und seine Botschaft glaubte, sondern wie Scha'ul erst nach dessen Auferstehung zum Jünger berufen wurde.

war auf Seiten der Armen, der Elenden, er verflucht die Profitgeier.

Und Scha'ul stimmt ihm zu, indem er Habsucht als Götzendienst brandmarkt. Aber Tatsachen scheinen dich kaum zu interessieren ...

Kommentar von eleteroj ,

"Wie kommst du auf diese Idee?" Na einfach mal die Paulusbriefe und die Apostelgeschichte lesen. Daraus lernen wir, dass Paulus nur den gekreuzigten und auferstandenen KYRIOS kennen wollte, nach eigenem Bekunden, und dass er von den Gemeindeältesten in Jerusalem deswegen gerügt wurde, er lehre einen anderen Jesus als den, den sie gekannt haben.

"Und es ist schon manipulierend"  Paulus ist die Selbstbezeichnung des Apostels, und es ist also sinnvoll, ihn als römischen Bürger (civis Romanus sum) auch unter diesem Namen zu zitieren.

Historische Tatsache ist, dass Jakob der Gerechte, der Bruder des Herrn, nach dessen Hinrichtung, eine der führenden Autoritäten der Jerusualemer Gemeinde war. Vielleicht war er sogar, wie Prof.Eisenmann vermutet, deren Führer. Er vertrat eine sehr verschiedene Theologie zu der des Paulus, nicht nur wegen trivialer Thora-Vorschriften (Beschneidung, Spiesevorschriften), sondern vor allem zum Verhältnis von Glauben und Verhalten (griechisch: ta erga). Paulus verabsolutiert den Glauben, Jakob lehrt ein dialektisches Wechselverhältnis zwischen Glauben und Verhalten, also den Früchten, die der Glauben bringt. Die katholische Theologie steht der des Jakob näher, die Theologie von Luther und Calvin beharrt auf Paulus.

Dass in Lateinumschrift nicht alle hebräisch/aramäischen Laute korrekt wiedergegeben erscheinen, ist eine Binsenweisheit. Jeschu wurde allerdings in keiner Schrift als Fluch verwendet, auch nicht in "Toledoth Jeschu", einer antichristlichen Schrift, die Anleihen bei gnostsischen Evangelien nimmt.

"Aber Tatsachen scheinen dich kaum zu interessieren ..." ist also einfach nur inhaltsleere Polemik und lohnt nicht einer Erwiderung.


Kommentar von Waldfrosch4 ,
  • Aus römischer katholischer Sicht ,ist es tatsächlich so ,dass sowohl der Jakobus Brief , wie auch die Sichtweise des Paulus ihre Berechtigung haben .Und sich keineswegs widersprechen. Wer die Bibel aufmerksam liest kann die Chronologie dieser  Ereignisse sehen :
  •  Die Liebe muss im Werk sichtbar werden. Das ist klar ,so sagte es der Apostel Jakobus .Was natürlich dann nicht heissen soll , dass der Mensch sich durch Werk erlösen könnte...oder müsste .Da das Werk der Erlösung ja längst geschehen ist durch das  Opfer am Kreuz auf Golgotha ,durch Jesus Christus .
  • Und ich meine gerade Paulus ist ein gutes Beispiel ,(wie jeder der sich gewandelt hat ,dass es am Ende dann nicht nur beim Glauben bleiben soll.) Auch hier wird sichtbar dass Gott keine unmündigen Willenslose  Sklaven will sondern einen "freien "Mitarbeiter ."
  • Es ist klar ersichtlich, dass es in den Anfängen der Kirche, (und hier spreche ich von Katholischen Kirchenbegriff,der immer eine grosse geistige Dimension hat  ) ,und welche  wie ich meine doch schon von Christus gegründet worden ist .
  • Sicher waren in der frühen Kirchen viele Faktoren absolut unklar ,vor allem was die "Heidenmission" anging und die grosse Frage was mit den über 620  jüdischen Gesetzen dann in der Angelegenheit nun zu passieren habe.
  • so weit ich weiss wurden diese brennenden Fragen  beim Apostelkonzil zu Jerusalem endgültig geklärt und dort war Paulus und Jakobus anwesend .
  • Auch Petrus hatte hier seine Schwierigkeiten  (vgl. Apg 10). Dieser musste Er musste erst begreifen, dass die Kirche Christi nicht an ein Volk oder an ein Land gebunden sein darf. Der Herr heilte in einer Vision seine Kurzsichtigkeit, damit er als Haupt der Kirche sowohl für die Juden als auch für die Heiden Lehrer und Vater werden konnte. 

: “Wahrhaftig, jetzt begreife ich, dass Gott nicht auf die Person sieht, sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist. Er hat das Wort den Israeliten gesandt, indem er den Frieden verkündete durch Jesus Christus; dieser ist der Herr aller” (Apg 10,34-36).

  • Während die Judenchristen dem Paulus nicht folgen mochten,und den Heidenchristen die Beschneidung und damit die ganze jüdische Religion mit ihren Gesetzen und Bräuchen auferlegen wollten .

 “Als ein heftiger Streit entstand, erhob sich Petrus und sagte zu ihnen: Brüder, wie ihr wisst, hat Gott schon längst hier bei euch die Entscheidung getroffen, dass die Heiden durch meinen Mund das Wort des Evangeliums hören und zum Glauben gelangen sollen. Und Gott, der die Herzen kennt, bestätigte dies, indem er ihnen ebenso wie uns den Heiligen Geist gab. Er machte keinerlei Unterschied zwischen uns und ihnen; denn er hat ihre Herzen durch den Glauben gereinigt. Warum stellt ihr also jetzt Gott auf die Probe und legt den Jüngern ein Joch auf den Nacken, das weder unsere Väter noch wir tragen konnten? Wir glauben im Gegenteil, durch die Gnade Jesu, des Herrn, gerettet zu werden, auf die gleiche Weise wie jene. Da schwieg die ganze Versammlung” (Apg 15,7-12).

  • Hier berichtet der Evangelist Lukas vom ersten Konzil der Kirchengeschichte. Petrus erweist sich als Oberhaupt der Kirche, indem er die grundlegende Entscheidung fällt, dass nämlich die Heiden genauso wie die Juden Zugang zur Kirche haben, und das bedeutet, dass die Kirche universal, katholisch, das heißt, alle Völker und Kulturen umfassend ist. Wenn man so will, haben wir hier das erste Dogma, die erste unfehlbare Lehrentscheidung der Kirche vor uns: Die Rettung und Rechtfertigung des Menschen kommt nicht durch die Beobachtung des Gesetzes, sondern durch die Gnade Jesu Christi. 
  • Aber  hier meint das Wort Gesetze ,aber sicherlich  etwas anderes als:  Werke . (Das werfen Protestanten leider gerne in einen Topf .
  • Als Petrus seine Lehre beendet hatte, bezeugten die beiden Apostel und Missionare Paulus und Barnabas die Wahrheit der Worte des Petrus dadurch, dass “sie erzählten, welch große Zeichen und Wunder Gott durch sie unter den Heiden getan hatte” (Apg 15,12).
  •  Schließlich ergriff Jakobus das Wort und begründete auf theologische Weise die Entscheidung des Petrus.Beim Apostelkonzil trat Petrus in der Kraft des Heiligen Geistes und in Einheit mit den anderen Aposteln als jener auf, den der Herr zum obersten Lehrer der Kirche gemacht hatte. 
  • und Sein von der Autorität Christi erfülltes Wort der Wahrheit erklingt durch die Jahrhunderte hindurch weiter im Lehramt des Papstes und des von ihm geleiteten Bischofskollegiums und gewährt der Kirche Einheit und Frieden.Denn ansonsten hätten wir sicherlich schon 10673 verschiedene katholische Lehren und Interpretationen .
Antwort
von Sturmwolke, 52

Warnung an die Reichen

Einige der ersten Christen waren materialistisch geworden oder bewunderten die Wohlhabenden, weshalb Jakobus harte Worte an bestimmte Reiche richtet (Jakobus 5:1-6).

Zur damaligen Zeit bestand der Reichtum vieler Menschen hauptsächlich aus Dingen wie Gewändern, Getreide und Wein (Joel 2:19; Matthäus 11:8). Manches davon kann verfaulen oder „von Motten zerfressen“ werden, doch Jakobus betont die Wertlosigkeit des Reichtums, nicht dessen Vergänglichkeit.

Gold und Silber rosten zwar nicht, doch wenn wir es horten würden, wäre es so wertlos wie etwas Verrostetes. Der „Rost“ spielt darauf an, daß von materiellem Reichtum kein sinnvoller Gebrauch gemacht wurde. Denken wir daran, daß diejenigen, die auf ihren materiellen Besitz vertrauen, „etwas wie Feuer . . . in den letzten Tagen aufgehäuft [haben]“, wenn Gottes Zorn über sie kommt.

Da wir in der „Zeit des Endes“ leben, sind diese Worte für uns von besonderer Bedeutung (Daniel 12:4; Römer 2:5).

Die Reichen betrügen oft ihre Erntearbeiter, deren zurückgehaltener Lohn nach Vergeltung „schreit“. (Vergleiche 1. Mose 4:9, 10.) 

Sie ‘verurteilen und ermorden den Gerechten’. Jakobus fragt: „Widersteht er euch nicht?“ Diese Stelle könnte allerdings auch wie folgt übersetzt werden: „. . . den Gerechten; er widersteht euch nicht.“ Auf jeden Fall sollten wir nicht für die Reichen eingenommen sein.

Die religiösen Interessen müssen in unserem Leben stets an erster Stelle stehen (Matthäus 6:25-33).

Der Glaube hilft uns, Geduld zu üben

Nachdem sich Jakobus über reiche Unterdrücker aus der Welt geäußert hat, ermuntert er als nächstes unterdrückte Christen, Geduld zu üben (Jakobus 5:7, 8).

Gläubige, die Schwierigkeiten geduldig ertragen, werden für ihre Treue belohnt, und zwar während der Gegenwart Christi, wenn an ihren Unterdrückern das Strafgericht vollstreckt wird (Matthäus 24:37-41).

Die ersten Christen mußten einem Landwirt gleichen, der geduldig auf den Frühregen im Herbst wartet, bis er pflanzen kann, und auf den Spätregen im Frühjahr, der bewirkt, daß Frucht hervorgebracht wird (Joel 2:23).

Auch wir müssen Geduld üben und unser Herz befestigen, vor allem weil die „Gegenwart des Herrn“, Jesus Christus, bereits begonnen hat.

Warum sollten wir geduldig sein? (Jakobus 5:9-12). Geduld hilft uns, nicht zu stöhnen oder zu seufzen, wenn wir von Glaubensbrüdern gereizt werden. Sollten wir nämlich in boshafter Weise „Seufzer gegeneinander aus[stoßen]“, wird uns der Richter, Jesus Christus, verurteilen (Johannes 5:22). Seine „Gegenwart“ hat bereits begonnen, und er „steht vor den Türen“; daher wollen wir den Frieden fördern, indem wir mit unseren Brüdern, die vielen Glaubensprüfungen gegenüberstehen, geduldig sind.

Unser eigener Glaube wird gestärkt, wenn wir im Sinn behalten, daß Gott Hiob belohnte, weil dieser geduldig in seinen Prüfungen ausharrte (Hiob 42:10-17). Wenn wir Glauben und Geduld üben, werden wir erkennen, daß „Jehova voll inniger Zuneigung und barmherzig ist“ (Micha 7:18, 19).17 

Sollten wir dagegen keine Geduld haben, könnte es sein, daß wir unter Druck unsere Zunge mißbrauchen. Wir könnten zum Beispiel vorschnell einen Eid leisten. „Schwört nicht mehr“, sagt Jakobus und warnt damit davor, leichtfertig einen Eid abzulegen.

Es macht auch einen heuchlerischen Eindruck, wenn man seine Äußerungen durch ständiges Schwören zu bestätigen sucht. Wir sollten somit einfach die Wahrheit reden, und unser Ja sollte ja und unser Nein sollte nein bedeuten (Matthäus 5:33-37).

Jakobus will damit natürlich nicht sagen, daß es verkehrt ist, vor Gericht zu schwören, daß man die Wahrheit sagt.

Der Glaube und unsere Gebete

Angesichts dessen, daß wir uns sowohl beim Reden beherrschen als auch Geduld üben und einen festen Glauben an Gott bewahren sollen, muß das Gebet eine vorrangige Rolle in unserem Leben spielen (Jakobus 5:13-20).

Vor allem unter Prüfungen sollten wir ‘im Gebet verharren’. Sind wir freudig, können wir ‘Psalmen singen’, wie es Jesus und seine Apostel taten, als er die Feier zum Gedenken an seinen Tod einführte (Markus 14:26, Fußnote).

Wir mögen manchmal so voller Dankbarkeit Gott gegenüber sein, daß wir sogar im Herzen Loblieder singen (1. Korinther 14:15; Epheser 5:19).


Quelle: Der Wachtturm, 15.11.1997 (Auszug, bearbeitet)

Antwort
von viktorus, 41

"Jak.5" spricht anfangs die "Endzeit" an (Jak.5,7-9).

Danach die gegenwärtige Situation (Verse 10-16).

Vers 17bis 18 schildert ein erfolgreiches Gebet vom Propheten Elia.

Danach von erfogreicher Reue.

Antwort
von JTKirk2000, 57

Ich habe mir gerade das von Dir erwähnte Kapitel durchgelesen (nachzulesen unter folgendem Link: http://de.bibleserver.com/text/EU/Jakobus5 ) und ich sehe daran nichts, was man interpretieren müsste, um zu verstehen, was gemeint ist, denn die enthaltenen Aussagen sind ohne Interpretation bereits klar genug.

Es sei denn natürlich, es ist eine Hausaufgabe, die entsprechende Schriftstelle zu interpretieren. In dem Fall würde ich auf die Kernaussagen eingehen, die ebenfalls deutlich dargestellt werden.

Kommentar von funny0301 ,

Es ist keine Hausaufgabe, ich habe einfach darüber nachgedacht und wollte wissen was andere Menschen denken. Aber danke für die "hilfreiche" Antwort...

Kommentar von JTKirk2000 ,

Ich weiß nicht, warum Du das Wort hilfreich in Anführungsstrichen gesetzt hast, aber dieses Kapitel (und vieles andere insbesondere im Neuen Testament) ist auch ohne Interpretation ganz einfach und verständlich ganz einfach, weil es so klar geschrieben ist. Insbesondere kann ich es dann nicht verstehen, weshalb Du das erwähnte Wort in Anführungsstrichen gesetzt hast, wenn es sich nicht um eine Hausaufgabe gehandelt haben sollte. 

Antwort
von helmutwk, 48

Wo ist das Problem?

Jakobus warnt davor, sich auf Reichtum zu verlassen, und droht den Reichen (=Ausbeutern) das göttliche Strafgericht an, er ermahnt zur Geduld, warnt davor, zu schwören, und beschreibt Krankensalbung (durch die Ältesten) und Beichte (die sich Christen gegenseitig abnehmen sollten).

Soweit kurz und knapp (und damit u.U. teilweise missverständlich) - aber wo ist da ein Auslegungsproblem, das dich ins Grübeln bringt?

Antwort
von Eselspur, 37

es geht hauptsächlich um eine wichtige Warnung, um Mahnung um Ausdauer, um die Macht des Gebetes und um die Verantwortung für den gefährdeten Bruder. 

Welche Verse beschäftigen dich besonders?

http://www.bibelwissenschaft.de/bibelkunde/neues-testament/katholische-briefe/ja...

Antwort
von RobertWeemeyer, 51

Kannst du deine Frage vielleicht etwas genauer formulieren? Über welche Stelle genau machst du dir Gedanken? Das Kapitel enthält ja doch mehrere Themen: die Warnung an die hartherzigen Reichen, die Mahnung zur Ausdauer, die Warnung vor dem Schwören, die Macht des vertrauensvollen Gebets, die Verantwortung für den gefährdeten Bruder.

Kommentar von funny0301 ,

Im generellen das Kapitel, wie das alles zusammenhängt, etc. :)

Kommentar von helmutwk ,

wie das alles zusammenhängt

Semiten haben andere Methoden, Texte zusammenzustellen als wir Europäer. eine Technik ist die "Stichwort-Verbindung".

V.1-6 und V.7-11 sind durch den "Tag des Herrn" verbunden (der "Schlachttag" in V.5 und das Kommen des Herrn in V.8). Die restlichen Themen haben alle was mit Geduld zu tun. In V.15.16.20 geht es um Sünde.

Ist wohl keine perfekte Erklärung, aber bestimmt ein Teil der richtigen Antwort, ;)

Kommentar von funny0301 ,

Danke :)

Antwort
von tinimini, 35

Das Gericht über die Reichen

Wohlan nun, ihr Reichen, weinet und heulet über euer Elend, das über euch kommen wird!

 

(Lukas 6.24-25) 

Euer Reichtum ist verfault, eure Kleider sind mottenfräßig geworden.

 

(Matthäus 6.19) 

Euer Gold und Silber ist verrostet, und sein Rost wird euch zum Zeugnis sein und wird euer Fleisch fressen wie ein Feuer. Ihr habt euch Schätze gesammelt in den letzten Tagen.

 

Siehe, der Arbeiter Lohn, die euer Land eingeerntet haben, der von euch abgebrochen ist, der schreit, und das Rufen der Ernter ist gekommen vor die Ohren des HERRN Zebaoth.

 

(5. Mose 24.14-15) 

Ihr habt wohlgelebt auf Erden und eure Wollust gehabt und eure Herzen geweidet am Schlachttag.

(Jeremia 12.3)  (Jeremia 25.34)  (Lukas 16.19)  (Lukas 16.25) 

Ihr habt verurteilt den Gerechten und getötet, und er hat euch nicht widerstanden.

(Jakobus 2.6) Das passt in die heutige Zeit, daran sieht man das die Bibel auch noch heute Aktuell ist. Es gibt heute genau so viel Korruption und Betrug um den gerechten Lohn wie früher, 

Mahnung zur Geduld

So seid nun geduldig, liebe Brüder, bis auf die Zukunft des HERRN. Siehe, ein Ackermann wartet auf die köstliche Frucht der Erde und ist geduldig darüber, bis er empfange den Frühregen und den Spätregen.

 

(Lukas 21.19)  (Hebräer 10.36) 

Seid ihr auch geduldig und stärket eure Herzen; denn die Zukunft des HERRN ist nahe.

 

  

 

Seufzet nicht widereinander, liebe Brüder, auf daß ihr nicht verdammt werdet. Siehe, der Richter ist vor der Tür.

 

10 

Nehmet, meine lieben Brüder, zum Exempel des Leidens und der Geduld die Propheten, die geredet haben in dem Namen des HERRN.

 

(Matthäus 5.12) 11 

Siehe, wir preisen selig, die erduldet haben. Die Geduld Hiobs habt ihr gehört, und das Ende des HERRN habt ihr gesehen; denn der HERR ist barmherzig und ein Erbarmer.

 

(Hiob 1.21)  (Hiob 42.10-16) 

  

 

12 

Vor allen Dingen aber, meine Brüder, schwöret nicht, weder bei dem Himmel noch bei der Erde noch mit einem andern Eid. Es sei aber euer Wort: Ja, das Ja ist; und: Nein, das Nein ist, auf daß ihr nicht unter das Gericht fallet.

 

(Matthäus 5.34-37) Dort wird Gesagt das Geld nicht das wichtigste im Leben ist und wir sollen nicht verzagen. Man erkennt an dem Text, das er später geschrieben wurde , als Jesus schon lange Tot war, denn Jesus kannte die Hölle nicht, und wenn Jesus eine Hölle erwähnte, dann war das ein Übersetzungsfehler und es wurde der Müllplatz vor Jerusalem gemeint, der als Versinnbildlichung für allen Unrat stand, den die Menschen dort hinwarfen und der Platz war immer irgendwo am brennen um die Mengen des Mülls aus der Stadt zu verarbeiten.Der Text steht schon unter dem Glaubenseinfluss der Griechen und Römer.
Antwort
von kdd1945, 34

Hallo funny0301,

Jakobus 5 könnte man etwa so verstehen:

Warnung an die Reichen 1 Und nun zu euch Reichen: Weint und klagt wegen all des Unheils, das über euch hereinbrechen wird! 2 ´Der Tag kommt, an dem` euer Reichtum verrottet sein wird; Motten werden eure Kleider zerfressen haben, 3 und euer Gold und Silber wird von Rost überzogen sein.1 Und dieser Rost wird als Beweis gegen euch dienen2 und wird euch zugrunde richten, als wäre er ein Feuer, das euer Fleisch verzehrt3. Denn ihr habt Reichtümer angehäuft, und das, obwohl wir am Ende der Zeit leben! 4 Schlimmer noch: Den Arbeitern, die eure Felder bestellten, habt ihr den Lohn vorenthalten – ein Unrecht, das zum Himmel schreit!4 Die Hilferufe derer, die eure Ernte einbrachten, sind dem Herrn, dem allmächtigen Gott,5 zu Ohren gekommen. 5 Ihr habt hier auf der Erde ein Leben im Luxus geführt und habt euch dem Vergnügen hingegeben; ihr habt euch alles gegönnt, was euer Herz begehrt, und habt euch damit höchstpersönlich für den bevorstehenden Schlachttag gemästet, den Tag des Gerichts6. 6 Ihr habt Unschuldige verurteilt und getötet – Menschen, die sich nicht gegen euch zur Wehr setzen konnten.7

Das Hauptinteresse Jesu und seiner Apostel bestand nicht in der sozialen Befreiung. Es ging ihnen nicht darum, die bestehende Gesellschaftsordnung zu reformieren. Ihre Botschaft war das Königreich Gottes, das zu gegebener Zeit alle Probleme lösen würde.

Reichen wäre es schwer, in das Reich Gottes einzugehen, wegen ihrer Gier nach immer mehr. Verurteilt werden sie wegen ihres Machtmissbrauchs gegenüber ihren Arbeitern, denen sie den Lohn vorenthalten.

Grüße, kdd

Kommentar von kdd1945 ,

Bibelzitat aus Neue Genfer Übersetzung

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