Frage von DerVollhorst95, 189

Jagdschein machen nach Psychotherapie?

Hallo Leute, ich war 1 Monat in stationärer Behandlung und habe eine psychotherapie gemacht ( und NEIN, es geht keine Gefahr von mir aus!) kann man dann den Jagdschein überhaupt noch machen? Oder sehen die in die Krankenakten ein? MfG, derVollhorst95

Antwort
von ES1956, 142

Bezüglich WBK sehe ich das nicht aussichtslos.
Du machst im Antrag wahrheitsgemäß die Angabe: War in Behandlung.
Da der Sachbearbeiter das nicht beurteilen kann wird er ein Gutachten oder ähnliches einholen,
Die damit beauftragte Person wird entweder nach deiner Krankenakte oder durch persönlicher Begutachtung deine Zuverlässigkeit feststellen/verneinen.
Das wird Zeit und Geld kosten, ist aber auch mMn angemessen.

Antwort
von Bitterkraut, 154

Niemand sieht deine Krankenakte ein, das wär gar nicht erlaubt. Und sicher kannst du deinen Jagsschein machen.

Kommentar von XT3ZO ,

Falsch, wenn man zum Jagdschein, seine WBK beantragt wird sehr wohl bei der Krankenkasse die Krankenakte angefordert. Sollte da nur invetwa etwas über Psychische Probleme drinne stehen, kann die Behörde einen Besuch beim Amtsarzt vordern.

Antwort
von grubenschmalz, 134

Jagdschein kannst du schon machen, aber du wirst vermutlich keine WBK bekommen

Antwort
von wiki01, 189

Niemand sieht deine Krankenakte ein. Du darfst nur keine Eintragungen im Führungszeugnis haben, die deine Zuverlässigkeit als Waffenbesitzer in Frage stellen, wie z.B. Eigentums- und einschlägige Delikte. 

Antwort
von ZuumZuum, 160

Du solltest dich fragen ob Du das wirklich willst und es für dich sinnvoll ist. Den Jagdschein wirst Du machen können, aber wo ich evtl. Probleme auftauchen sehe ist die Erteilung einer Waffenbesitzkarte, die Du für deine Jadgwaffen benötigst. Eine Vorraussetzung für die Erteilung ist nämlich die persönliche Eignung zum Umgang mit Schußwaffen und Munition. Richtig ist, das dies niemand nachprüft, es sei denn man macht wahrheitsgemäß Angaben über seine vorherige Erkrankung. Solte im Nachhinein irgendetwas für einen Entzug der erteilten Erlaubnis sprechen wird es teuer.

Kommentar von DerVollhorst95 ,

wie teuer?

Kommentar von ZuumZuum ,

Das läßt sich nciht genau beziffern, der Verlust der Jagdwaffen wäre wohl der größte Posten, weil diese innerhalb kürzester Zeit (in der Regel 6 Wochen)  veräußert oder unbrauchbar gemacht werden müßten. Für den Einen sind da 400 Euro schon viel für den Anderen ist ein Verlust von 10.000 Euro Portogeld.

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