Puh, hab einen netten Kerl kennengelernt und nun hat er mir erzählt, dass er Jäger ist (offensichtlich aber nicht hauptberuflich). Bin ein bißchen geschockt, denn ich bin eher Tierfreund und hab auch viele Freunde, die Mitglieder im WWF oder Peta sind. Ich finde das irgendwie ganz furchtbar, stelle mir vor, dass "Freizeit-Jäger" aus purer Lust am Töten jagen? Oder ist das anders?? Mag ihn direkt aber auch nicht fragen.. wer kennt Jäger und weiß, was das wirklich bedeutet?

wenn über Tierpopulationen nicht geschossen werden,verringert sich der Anteil verschiedener Arten des Waldes ! Jäger treten zur Arterhaltung bei !

Da gibt es widersprüchliche Meinungen.
Jäger argumentieren,
dass das "Jagen von Tieren" (sie sprechen nie von Töten, Erschießen, Ermorden oder Umbringen als ob die Bejagung keinen Tod nach sich ziehen würde) nicht ihre Hauptaufgabe ist. Sie würden mehr Tierarten schützen als töten und dadurch den Artenschutz und Wildpflege betreiben. Ja, im Winter füttern sie Rehe, Wildschweine und andere Tiere, aber nur, um sie zur nächsten Jagdsession erlegen zu können.
Wie Jäger die Natur schützen, indem sie Hochsitze aufbauen, Zufahrtstraßen anlegen, Zäune ziehen und dergleichen, ist fraglich. Wenn sie SportlerInnen, WanderInnen usw. vom Wald fernhalten, dient das nicht dem Naturschutz sondern der Revierabsicherung. Wäre blöd, einen Jogger zu erschießen.
Die Natur schützen können auch andere Menschen, die nicht nebenbei Tiere töten.
Info: geocities
Fragst Du einen Tierschützer, bekommst Du zur Antwort:
Von den Grausamkeiten, die tagtäglich von den selbstgerechten Waidmännern bei der Jagdausübung begangen werden, machen sich die meisten Menschen keine Vorstellung. Denn beim Jagen bleiben die Jäger unter sich. Und sie sorgen dafür, dass das Grauenvolle nicht an die Öffentlichkeit dringt. Aber es wird nicht nur verschwiegen, sondern es wird auch von der Jägerschaft gelogen und betrogen. So werden bei der Propaganda für die Jagd immer wieder dieselben unwahren Behauptungen aufgestellt und auf diese Weise der ökologisch un-informierte Bürger für dumm verkauft. Allein die Phrase, Jagd sei zur "Regulierung der Wildtiere" notwendig, ist logisch nicht zu begründen. Das genaue Gegenteil ist der Fall: Zahlreiche wissenschaftliche Studien von namhaften Wildbiologen und Soziologen sowie statistische Erhebungen beweisen nämlich, dass durch die Manipulation der Wildbestände die Fähigkeit der Natur zur Selbstregulation außer Kraft gesetzt wird - und zwar ganz bewusst. Die Jäger treiben z.B. durch ihre naturwidrigen Winterfütterungen die Tierbestände künstlich hoch, damit sie anschließend "fette Beute" machen können. Die so genannte Hege dient also nur dem Selbstzweck! Es ist erstaunlich, mit welchen abenteuerlichen Behauptungen Jäger immer wieder versuchen, ihr angeschlagenes Image aufzupolieren. Die Grünröcke reden davon, dass sie jährlich 40 Millionen Euro für "biotopverbessernde Maßnahmen" ausgeben. Tatsächlich aber fließen diese - für niemanden nachprüfbaren - Gelder vor allem in die Errichtung und Instandhaltung ihrer Hochstände. Außerdem wird bei der fadenscheinigen Argumentation unterschlagen, dass die Jagd neben der Befriedigung egoistischer Bedürfnisse auch eine sichere Einnahmequelle darstellt. Die Jäger verkaufen nämlich ihr "Wildbret" an Gaststätte und Metzgereien. Selbst ein Fuchsfell bringt immerhin 30 Euro.
Es war schon immer so: Wer Tiere quält oder tötet, scheut sich auch nicht, Lügen darüber zu verbreiten.
Quelle: http://www.abschaffung-der-jagd.de/informationen/reden/50900096300e0c707.html
Bild/er:
Es ist immer wieder interessant, zu sehen, was sogenannte Tierschützer sich irgendetwas aus den Fingern saugen, um gegen die Jagd "argumentieren" zu können! Da wird auf wissenschaftliche Studien verwiesen, die aber NIE jemand zu Gesicht bekommen hat, da wird von Selbstregulation der Natur geredet, obwohl eigentlich jeder weiß, dass die meisten ausgestorbenen Tiere nicht aufgrund von Jagd oder Ausrottung von unserem Erdball verschwunden sind, sondern weil ihnen Lebensraum und Nahrung genommen wurden. Nur als Beispiel: Die Waldameise ist stark bedroht, und das ganz sicherlich nicht, weil grausame Jäger eine nach der anderen abgeschossen haben! Die sichere Einnahmequelle ist auch so ein Thema: Nicht mal die Hälfte der aufzuwendenden Kosten sind realistisch durch Wildbretverkauf wieder reinzuholen! Und wo ein Fuchsfell 30 € bringt, würde ich auch gerne wissen!
Wie gesagt, der ganze obige Text beruht nur auf irgendwelchen Behauptungen, jeglichen Beweis bleiben die Verfasser schuldig. Aber der Hammer sind die Bilder darunter: Rechts sieht man ein üel zugerichtetes Reh, vermutlich von einem hund gerissen, und danach durch einen Schuss von seinen Qualen erlöst. Ich versichere JEDEM hier, das KEIN normal geschossenens Reh SO aussieht! Aber das Bild ist schön spektakulär, und zum hetzen ja auch ganz offensichtlich gut zu gebrauchen!! Und ganz nebenbei, wenn Euch nachts ein Reh vor das Auto läuft, und danach nicht ganz tot ist und mit zersplitterten Knochen im Graben liegt, wem ruf Ihr dann? die Tierschützer? Die stehen dann nachts auf und erlösen das tier von seinen Qualen und bestätigen Eurer Versicherung, dass Ihr einen Wildschaden hattet? Ich bezweifle ganz stark, dass zumindest die Hetzer unter ihnen überhaupt aufstehen würden!
Zum Schluss möchte ich hier noch klarstellen: WIRKLICHE Tierschützer sind mir SEHR sympathisch, und ich finde es gut, dass es solche Menschen gibt. Das sind nur sicher nicht die, die solche Texte veröffentlichen!
MagnoliaNe am 9. Mai 2009 19:13 Ich habe mich weder für noch gegen die Jagd geoutet, ich habe lediglich beide Seiten "zu Wort" kommen lassen!
Unterstelle mir bitte nichts in dieser Richtung!
Allerdings bin ich sehr tierlieb :o))

ein verantwortungsvoller Jäger ist für das ÖKO System sehr sehr wichtig (Hege, Überbestand, krankes Wild ect.), Jäger ist übrigens neben dem Sammler der älteste Beruf der Menschheit.
Martina1960 am 6. Mai 2009 15:57 Genau so ist es. Auch mein Mann ist ein verantwortungsvoller Jäger, sein Vater wiederum war sogar Jagdleiter. Und von wegen wie es weiter unten steht Spaß am töten und stolz mit nach Hause bringen, so ist es nicht. Denn es kostet alles Geld und das nicht wenig.
Es gibt Jäger die Spaß dran haben Katzenbabys abzuknallen. Aber es gibt auch Jäger die einer Überpopulation entgegenwirken. Sie ersetzen quasi die Wölfe und Bären, die es hier ja Gott sei Dank nicht mehr gibt. Aber es macht denen trotzdem Spaß die Tiere zu töten und die Beute stolz ihrer Frau zu zeigen. Aber das geben die nicht zu. ;-)

Jäger sorgen dafür, dass es keine Überpopulation gibt, die vllt. aich andere Tiere neben dem Menschen gefährden. Zudem sind auch einige Förster bzw. andersrum.
guten tag
natürlich gibt es auch unter den jägern schwarze schafe. das negative wird immer berichtet. wenn freizeit-jäger dummes anstellen. das zerstört den ganzen ruf der branche.
aber der grossteil der jäger erledigt seine aufgaben korrekt, im rahmen der bestimmungen und ist dadurch wichtig und nützlich.
http://www.3sat.de/mediathek/mediathek.php?obj=9665
ziemliche interessantes video, so für laien wie mich.
tschüss burki
Jäger sind völlig harmlos und wichtig für die Wälder... Und frischer Fasan schmeckt wunderbar... :)
Also meine Schwiegermutter hat auch einen Jagdschein aber ist schon länger nicht mehr aktiv. Ich habe ihre Unterlagen von damals angeguckt, das ist kein Zuckerschlecken die müssen viel über die Natur lernen und auch über das Verhalten der Tiere usw. Sie hat erzählt, dass man nicht einfach wahllos irgendwelche Tiere abschießen darf und auch nur bestimmte Tiere zu einer bestimmen Zeit (damit man keine trächtigen Tiere oder Tiere die gerade erst Junge bekommen haben erschießt). Prinzipiell ist es ein "Sport" (so blöd wie es klingt), aber man darf einen ausgebildeten Jäger nicht mit einem Wilderer aus der Serengeti vergleichen der Tiere tötet um daraus Profit zu schlagen. So wie sie sagte haben die damals, das was sie gejagt haben auch gegessen. Das ist meiner Meinung nach in Ordnung weil sonst dürften wir ja gar kein Fleisch verzehren. Das Tier wurde wenigstens dann nicht gequält.

Hallo Lizzy.
Lass dir bitte nicht von irgendwelchen "Tierschützern" ihre Märchen in Bezug auf Jäger aufbinden. Am besten machst du dir selbst ein Bild. Begleite ihn doch einfach mal auf der Jagd, bau mal einen Hochsitz mit ihm, mähe eine Wildwiese usw. Dann wirst du ganz schnell merken, dass Jagd wesentlich mehr ist als das töten von Tieren. Vor allem wirst du merken, wieviel Arbeit und Enthusiasmuss hinter der Jagd stehen. Jagd ist viel, viel mehr als ein Hobby. Jagd ist eine Lebensphilosophie!

jäger sind doch harmlos, denk mal daran wo das ganze fleisch, dass wir essen herkommt
Pumukl am 6. Mai 2009 15:41 Jagen die auch das edle Hausschwein?
nein seit ur zeiten wierd gejagt um zu überleben
Ich glaub aber nicht, dass der jagt um zu überleben?!
das ist die "landläufige Meinung", so argumentieren die Jäger.
Tierschützer sind da aber anderer Ansicht (siehe meine Antwort)
ich bin kein Jäger,aber was passiert denn,wenn Wildschweine nicht geschossen werden und diese anhand ihrer Übermacht den Rest der Tierpopulation des Waldes verdrängen ?????