Frage von minimi2016, 40

Jack russle Hündin die Angst nehmen?

Hallo,
Meine Freundin hat eine Jack russel Hündin Ca 5 Jahre alt.
Super lieber Hund, schmust spielt etc.

Sobald sie draußen ist hat sie Angst ohne ende, Vorallem was sich nur ansatzweise nähert oder zu schnelle Bewegung macht.
Andere Hunde werden angekläfft & wenns klingelt dreht sie regelrecht am Rad.

Wie kann man das ändern ...?

Antwort
von Tahqar, 13

um hier was sagen zu können müßte man den Hund sehen.

Das Kläffen an der Leine kann verschiedene Urschen haben und in den seltens Fällen ist es wirklich Angst.

ein guten Hundetrainer suchen der sich den Hund in den entsprechenden Situationen an sieht und der mit positiver Verstärkung arbeitet. Oder einen Hundeverein suchen was auch gleich die weiterführende Auslastung des Hundes mit abdeckt

Antwort
von Jule59, 12

Der Hund spiegelt, was der Hundeführer ihm vorlebt. Erste Hilfe bringt meist schon, sich mal selbst zu beobachten: Wie verhält man sich, wenn man in den Situationen, in denen der Hund sich problemlos zeigt, wie in denen, in denen der Hund am Rad dreht? 

In aller Regel ist man zuhause entspannt und locker - und der Hund ist es ebenfalls. Draußen hingegen ist man genau das Gegenteil: Man erwartet angespannt jede Situation, in der der Hund wieder ausflippen könnte. Beinahe automatisch nimmt man die Leine fester/ kürzer, beginnt auf den Hund einzureden, fuchtelt mit Leckerchen oder Spielzeug vor seiner Nase herum und schämt sich vor anderen Leuten für den missratenen Vierbeiner :).

Hinzu kommt, dass in den meisten Fällen der Hund nicht wirklich ausgelastet ist. Ein Jack-Russel ist ein Arbeitshund, der weit mehr braucht, als 3x am Tag ausgiebig spazieren zu gehen. Das wäre das Erste, was man (selbst-)kritisch betrachten sollte.

Erste Schritte:

  • Tägliches Auslastungstraining für den Hund in Form von Nasenarbeit (Dummytraining/ Fährtenarbeit/ Suchspiele…) und Bewegung (Agility/ Freilauf mit begleitender Beschäftigung…). Nur ein müder (auch geistig müder!) Hund ist ein zufriedener und damit ein braver Hund.
  • Begleitend ein Leinentraining unter positiver Verstärkung. Dieses wird dauerhaft nur Erfolg haben, wenn Punkt 1 erfüllt ist.
Antwort
von Virgilia, 10

Am einfachsten wäre es, wenn ihr das Geld in einen (gewaltfrei arbeitenden!) Hundetrainer investiert. Der kann euch und den Hund draußen beobachten und euch direkt Tipps geben. Oft versteift man sich selbst unbewusst, wenn einem z.B. ein Fahrradfahrer entgegen kommt, und das überträgt sich dann auf den Hund. 

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten