Frage von PurpleRacoon, 459

Ja oder nein zur Organspende?

Ich sitze bei dieser Entscheidung zwischen zwei Stühlen...

Einerseits mag ich den Gedanken, jemandem nach meinem Tode noch zu helfen...

Andererseits schreckt mich der Gedanke an eine eventuelle Fehldiagnose eines Hirntodes ab...

Was meint ihr dazu?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Darkmalvet, Community-Experte für Biologie, Gesundheit, Medizin, 145

Hallo PurpleRacoon

Diese Entscheidung musst du selber treffen, es gibt wie du bereits sagstest Argumente für beide Entscheidungen.

Mal so am Rande: Eine Organspende findet niemals nach dem Tode statt, denn nach dem Tode sind auch die Organe tot.

Eine Organspende findet während des Sterbens, welches durch Beatmung angehalten ist statt, Organspender sind keine Toten, sondern biologisch Lebende im Sterben, für die bei komplettem Hirntod allerdings keine Hoffnung mehr besteht.

Entscheindend ist hier die Diagnose, da gibt es meiner Meinung nach einige Ungereimtheiten.

So heißt es zwar, das Gehirn muss mit all seinen Teilen abgestorben sein, aber dennoch erlaubt der Gesetzgeber Testwege, die den reinen Ausfall des Hirnstamms unter Fortbestehen des Großhirns (das ist aber ein Recht seltener Fall, normal läuft es eher andersrum --> Wachkoma), fälschlicherweise als Hirntod anzeigen.

Deshalb kann ich nur dazu raten, dass du per Verfügung festlegst, ein Angiogramm zu wollen, dieses ist die sicherste der verfügbaren Testmethoden, zudem solltest du es zur Bedingung machen, dass nochmal genau überprüft wird, ob im Blut noch Narkotika vorhanden sind, die die Nervenaktivität senken und am besten, dass die Ärzte diese Nachweiß schriftlich deinen Angehörigen vorlegen müssen.

Damit hast du einen Großteil der möglichen Wege für Fehldiagnosen schonmal ausgeschlossen, wenn du noch sicherer gehen willst, dann bitte deine Angehörigen im Ernstfall die Spende so lange wie möglich hinauszuzögern und mache zur Bedingung für eine Organspende, dass direkt vor der Entnahme die Tests noch einmal wiederholt werden müssen.

Den Rest musst du dir selber überlegen, es ist ganz und gar deine Entscheidung, wie du dazu stehen willst, bedenke aber, dass wenn du dich garnicht entscheidest, deine Angehörigen befragt werden würden.

Übrigens:

Die meisten Geschichten von "Hirntoten" die wieder aufgewacht und halbwegs gesund geworden sind, sind entweder schon sehr lange her oder stammen aus dem Ausland, aus Ländern die sehr rückständige Konzepte vertreten, da sind wir in Deutschland, Östereich und der Schweiz schon weiter.

Nehmen wir mal Großbritanien, wo bereits Organe bereits entnommen werden, wenn nur das Stammhirn ausgefallen ist, aber das Großhirn, welches das Bewusstsein beinhaltet noch intakt ist (wie gesagt, seltener Fall), oder manche Staaten der USA, wo schon die bloße Abschätzung der Ärzte "Patient kann das nicht überleben" als Grund ausreicht um die Angehörigen nach Organspende zu befragen und dann nur Stunden später nach kurzen Tests auch zu spenden (insbesondere bei Schussverletzungen wird gerne so vorgegangen).

Mag sein, dass die Ärzte in über 95 Prozent der Fälle auch richtig liegen, aber durch so ein grausames System werden eben auch Menschen geopfert, die noch eine Chance haben und ja, durch solche Lückenhaften Systeme passiert es, dass einzelne "Hirntote" überleben, wenn sich die Angehörigen noch ein wenig Zeit erbitten und die "Hirntoten" dann manchmal auch wieder aufwachen.

Meiner Meinung nach sollte solche Organspende-Machenschaften wie in GB oder manchen Staaten der USA aufhören, einmal weil Menschen dadurch geopfert werden und nicht zuletzr weil genau daher die Horrorstories stammen, die hier in Deutschland für viel unnötige Angst sorgen, obwohl das bessere Deutsche Diagnosesystem vor solchen Fällen größtenteils sicher ist.

LG

Darkmalvet

Antwort
von FelixFoxx, 133

Die Fehldiagnose des Hirntodes hat eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit, da der Hirntod nach festem Muster von zwei Ärzten unabhängig voneinander festgestellt werden muss, die zudem mit der Transplantation gar nichts zu tun haben. Zudem sind viele Quellen, die dies als Gegenargument zur Organspende nennen, nicht seriös.


Antwort
von Susanne464, 218

Das sollte jeder selbst entscheiden. Ich denke wenn man normal alt stirbt, hat man so viele Medikamente bereits genommen, das die meisten Organe sowieso nicht mehr zu gebrauchen sind.

Sollte man allerdings einen Unfall haben mit schweren Folgen, dann wäre es schon schön, wenn jemand deswegen weiter leben könnte durch ein Organ. Das sollte man nicht von eben auf jetzt festlegen, überlege es dir genau.

Kommentar von Darkmalvet ,

Ich denke wenn man normal alt stirbt, hat man so viele Medikamente bereits genommen, das die meisten Organe sowieso nicht mehr zu gebrauchen sind.

Nein, wenn man normal stirbt, dann sterben die Organe schon nach kurzer Zeit mit und sind deshalb nicht zu gebrauchen.

Der Grund warum man nach

einen Unfall haben mit schweren Folgen

als Organspender/in in betracht kommen kann, ist weil man gar nicht tot ist, sondern biologisch noch am Leben ist, daher auch die Organe noch leben.

Fakt ist nämlich:

Hirntote sind Sterbende, keine Toten, und meiner Meinung nach sollte die Politik endlich ehrlich mit den Bürgern umgehen und diese Fakten nicht länger versuchen zu verschweigen und wie bisher von "Spende nach dem Tod" oder sogar von "Leichen" zu sprechen

Wenn detailliert wissen willst, wieso Hirntote Lebende sind, dann ließ mal mein Antwort auf diese Frage (die Hilfreichste), da begründe ich das wissenschaftlich korrekt:

https://www.gutefrage.net/frage/warum-werden-kinder-zu-organspendern

Antwort
von JohnnyAppleseed, 155

Ich habe einen Ausweis. Außerdem wird in diesem Fall immer der Rat mehrerer Ärzte hinzugezogen. Das ist Pflicht um Fehldiagnosen zu verhindern.

Kommentar von cyracus ,

Erschreckend viele "Hirntod"-Diagnosen, die nach den Vorgaben durchgeführt werden, sind falsch:

30% Falsche Hirntod-Diagnosen

https://www.youtube.com/watch?v=uspv020zyeY

Und die Berichte der Angehörigen, die nach der Auswaidung ihre Lieben nochmal gesehen haben, sprechen ebenfalls Bände. - Siehe zum Beispiel hier:

Organspende - die verschwiegene Seite - Angehörige berichten - 
http://www.initiative-kao.de/kao-organspende-die-verschwiegene-seite-2011.pdf

Der Arzt Prof. Dr. Rocco Maruotti, der seinen Sohn zur Organspende
freigab, traut Transplantationsärzten nicht mehr - er sagt: Es ist Mord:
Tabu Hirntod und Organspende
https://www.youtube.com/watch?v=YpSDBg84xf4

Antwort
von Shinjischneider, 108

Ich habe für mich entschieden, dass ich keinen Organspendeausweis mit mir trage.
Ich habe zuviel negative Erfahrungen mit Krankenhäusern gemacht und gebe zu, dass ich mich einer gewissen Angst nicht erwehren kann, dass man mich auf dem OP-Tisch sterben lassen würde um mit meinen Organen 2-3 andere Menschenleben zu retten/verlängern. Respektive, dass mein Partner dazu gedrängt würde die lebenserhaltenden Massnahmen abzuschalten um andere Leben zu retten.

Diese Sorge ist vermutlich unbegründet, aber ein Misstrauen ist da und ich würde mein Leben nicht auf Spiel setzen.

Dies gesagt, habe ich meinem Partner bereits mitgeteilt, dass im Todesfall meine Organe (falls noch möglich) gespendet werden sollen.
Ich will nur keinen Ausweis auf mir tragen, der das bestätigt.

Kommentar von cyracus ,

Die Ermächtigung Deines Partners ist im Grunde gleichzusetzen mit einem positiven "O-ausweis".

Die Angehörigen werden im Falle eines Falles befragt von einem Transplantationsbeauftragten, der die Aufgabe hat, die "Spendenbereitschaft" zu erhöhen. Dabei wird ausgenutzt, dass sich die Angehörigen in einem Schockzustand befinden. Es wird behauptet, der Patient sei verstorben, es werden Fragen gestellt wie "Ihre Partnerin war doch sicher hilfsbereit und hat gern anderen geholfen" ...

Unter der Antwort von @JohnnyAppleseed habe ich einen Link zu Aussagen von Angehörigen reingegeben, die ihre Lieben zur "O-spende" freigaben und diese danach sahen.

Auch habe ich den Link zur Aussage eines Arztes reingegeben, der seinen Sohn freigab, ihn danach nochmal sah, entsetzt ist und sagt: "Es ist Mord."

Sieh Dir auch den Bericht dieser Mutter an, auch sie und ihr Mann wurden überrumpelt. Die Tochter hatte einen Unfall. Die Ärzte sagten, sie sei tot. Nach dem Ausschlachten sahen sie ihre Tochter nochmal und sahen: Sie hatte schweres durchgemacht: 

Was am Ende bleibt - Gewissenskonflikt nach Organspende
https://www.youtube.com/watch?v=JAK0IxUxbHY&feature=related

In meiner Antwort hier findest Du einen Link zu meiner Antwort an Lollool. Auch dort findest Du Aussagen von Angehörigen und auch von Personal, die miterlebten, wie lebensfähige Patienten als "hirntod" erklärt werden sollten.

Meine Beiträge hier findest Du ja leicht mit der Tastenkombination strg+f (wie: finden) und meinem Namen.

Bitte pass gut auf Dich auf.

Antwort
von berkersheim, 96

Das Thema ist sehr angstbesetzt und darum kann man auch niemandem raten. Jemand, der weniger ängstlich gepoolt ist, lässt sich von manchen hochgepuschten Bedenken nicht abhalten, selbst wenn er der Meinung ist, dass überall mal Fehler passieren. Ängstliche und den Misstrauensstreuern offene Menschen hören mitunter das Gras wachsen. Ich selbst hatte in den letzten Jahren mehrfach das "Vergnügen", Bekannte in der Geriatrie bzw. in Altenheimen zu besuchen. Viele gehen da erst gar nicht hin, um das Elend nicht konfrontieren zu müssen. Darum kommt zu dem Elend noch die Einsamkeit. Angesichts der Bilder dort stellt sich die Frage, selbst wenn man den Hirntod oder eine schwere Verletzung überleben sollte, würde man als notdürftig versorgtes Stück elendes Fleisch dort landen - und das beileibe nicht kostenfrei. Möchte man das? Ich nicht!

Kommentar von cyracus ,

Jemand, der weniger ängstlich gepoolt ist, lässt sich von manchen hochgepuschten Bedenken nicht abhalten ...

Bitte nicht verwechseln: Es handelt sich bei der sogenannten "Organspende" nicht um Mutproben oder gefährlichen Leistungssport, bei dem man einfach seine Angst überwinden muss.

Ängstliche und den Misstrauensstreuern offene Menschen hören mitunter das Gras wachsen.

Du hast vergessen die Informierten zu erwähnen, die aus guten Gründen andere warnen.

selbst wenn man den Hirntod oder eine schwere Verletzung überleben
sollte, würde man als notdürftig versorgtes Stück elendes Fleisch dort
landen

Davor kann man sich per Patientenverfügung schützen, dazu ist keine Ausschlachtung nötig.

Viel wichtiger ist doch, dass der sogenannte "Hirntod" erfunden wurde, um Transplantationsmediziner und Helferpersonal vor dem Knast wegen Mordes und Beihilfe zum Mord zu bewahren und dass den Transplantationsmedizinern durchaus bekannt ist, dass sie zum Zwecke der EXplantation Lebende ausschlachten, weil lebendige Organe gebraucht werden. - Lies dazu hier insbesondere den Abschnitt

"justified killing" = gerechtfertigtes Töten

http://www.initiative-kao.de/r-fuchs-10-12-11-organtransplantation-und-geschaeft...

Und zum sogenannten "Hirntod" und den Diagnoseverfahren empfehle ich Dir das Interview mit Professor Coimbra (auf YouTube, google so) mit dem Titel

Der tödliche Apnoetest

(Nimm das 18-Minuten-Video).

.

Es ist schon wichtig, Fragende zu diesem Thema wahrheitsgemäß zu informieren, was dies für die sogenannten "Spender" bedeutet. Denn um den geht es ja in erster Linie, erst in zweiter Linie geht es um die Empfänger.

Antwort
von dadita, 96

Fehldiagnosen sind ausgesprochen selten, das Risiko gibt es eben bei jeder medizinischen Maßnahme. 

Ich halte das Risiko für vertretbar, ich finde es weitaus schlimmer meine Organe mit ins Grab zu nehmen und damit bestimmt Menschen die Chance auf eine rettende OP zu verwehren. Zudem könnte ich es nicht vor mir selbst verantworten im Notfall ein Organ zu benötigen ohne selbst Spender zu sein...das wäre wirklich der Gipfel des Egoismus. 

Kommentar von Mucker ,

1. Fehldiagnosen sind nicht ausgesprochen selten. Das stimmt so nicht !

Im Gegenteil: Erschreckend viele "Hirntod"-Diagnosen,die nach den Vorgaben durchgeführt werden, sind falsch:

30% Falsche Hirntod-Diagnosen

www.youtube.com/watch?v=uspv020zyeY

2.Es hat auch nichts mit mangelnden Verantwortungsgefühl zu tun und ist auch nicht der Gipfel des Egoismus - wenn man für ein friedliches und würdevolles Sterben plädiert !

Antwort
von voayager, 77

Eine Fehldiagnose eines Hirntodes ist extrem selten, dazu ist die medizinische Technologie viel zu weit fortgeschritten, um sich da zu irren. Also da mach dir mal keine falschen Sorgen.

Kommentar von Darkmalvet ,

Ja, nur muss diese Technologie aber auch eingesetzt werden.

Es es in Deutschland leider immer noch erlaubt, allein auf Reflexe zu testen, was bei selektivem Stammhirnausfall fälschlicherweise den Hirntod anzeigen würde.

Selbst der EEG Test Fehleranfällig, da er zum einen durch nicht abgebaute Notfallmedikamente und Narkotika verfälsch sein kann, außerdem kann der EEG Test nicht zwischen reinem Funktionsausfall und zellulärem Absterben der Neuronen unterscheiden, da er nur auf deren Funktion testet

Wer so sicher wie möglich gehen will, der muss das Angiogramm (Blutflussüberprüfung) explizit vorher verlangen, damit die Ärzte keine andere Wahl mehr haben, als es einzusetzt.

Kommentar von voayager ,

Nun, es gibt ja außer EEG, noch die Angiographie, die Kernspintomographie, PET, den Doppler usw. Wer auch dann noch Mißtrauen hegt, dem ist nicht mehr zu helfen.

Kommentar von Darkmalvet ,

Es geht ja gerade darum, dass es diese zwar verfügbar sind, aber es nicht Pflicht ist auch alle einzusetzen.

Es ist sogar erlaubt nur Anhand von Reflexen zu testen, ohne auch nur ein einziges von diesen apperativen Verfahren einzusetzen.

Insofern ist Mißtrauen insoweit gerechtfertigt, als dass man nicht weiß, was bei einem angewendet wird und was nicht

Kommentar von voayager ,

Das ist allerdings Aufgabe des Gesetzgebers, dsbzgl. klare Vorschriften zu erlassen.

Kommentar von Darkmalvet ,

Deswegen rate ich ja auch jedem, für sich selbst die sichersten Tests per Verfügung zu reservieren, solange bis der Gesetzgeber diese Vorschriften korrigiert hat.

Kommentar von voayager ,

da kann ich dir nur beipflichten

Kommentar von cyracus ,

Eine Fehldiagnose eines Hirntodes ist extrem selten,

Tabuthema Hirntod -- Zweifel an der Qualität der Diagnostik

https://www.youtube.com/watch?v=dkcDtfLjqnQ

Antwort
von Wuestenamazone, 138

Ich habe einen Ausweis. Fehldiagnosen sind sehr selten

Antwort
von Philinikus, 99

Ich habe einfach angekreuzt, dass eine andere, mir nahestehende Person das entscheiden darf. Du kannst dazu noch hinschreiben, welche Organe nicht entfernt werden sollen bzw. welche entfernt werden dürfen.
Ob das dann alles auch wirklich so abläuft, ist die andere Frage.

Ich mache es jedenfalls, da ich lieber jemanden helfe als mich im Ernstfall ewig an Maschinen erhalten zu lassen (das weiß die entscheidende Person auch).

Kommentar von cyracus ,

Aus Angst, "ewig" an Maschinen zu hängen, sich zu dieser zweifelhaften Methode zu entschließen, scheint Dir alternativlos zu sein. Es gibt aber eine Alternative, die heißt: Patientenverfügung.

Die Verwertung eines menschlichen Körpers ist sehr lukrativ, und hierbei handelt es sich um ein großes Geschäft. Der Medizin-Journalist Richard Fuchs hat recherchiert, dass damit 250.000 Euro gemacht werden kann.

Hier

Organspende - die verschwiegene Seite - Angehörige berichten
http://www.initiative-kao.de/kao-organspende-die-verschwiegene-seite-2011.pdf

berichten Angehörige, dass ihre Lieben weit mehr als erlaubt entnommen wurden.

Wenn Du mehr wissen möchtest, lies meine Antwort hier.

Antwort
von Split11, 53

nach deinem Tod ? Du glaubat also du stirbst und dann werden deine Organe entnommen ? . Leider nein. Organe werden bei "Hirntoten" entnommen. Das heißt allerdings nicht das du wirklich Tod bist. inzwischen sind 1 Bewegungen beim Mann 14 Bewegungen bei der Frau mit demStatus der Leiche vereinbar! Organe können nur beim lebenden Menschen entnommen werden da sie andernfalls schnell kaputt gehen. Zudem gibt es mittlerweile schon mehr als 37 Todesdefinitionen. An sich eins chöner Gedanke die Organspende aber oftmals sidn Ärzte nur hinter den Organen her und wollen den Hirntoten nicht wirklich helfen.

Antwort
von fernandoHuart, 92

Nein.

Erstens sind meine Organen nicht viel länger zu gebrauchen und zweitens graut es mir ein Donald Trump damit zu helfen während Kinder irgendwo auf der Welt sterben.

Ich würde sagen:

Es gehört ein andere Ausweis mit die möglichkeit zu bestimmen wer sollte Hilfe bekommen. Sei es nur ein bestimmte Kategorie von Menschen.

Ich würde so nicht an Organenhandel teilnehmen. Tut mir leid für die die ich nicht mag, irgendwo anders suchen.

Oder wenn Geld in Betracht kommt, dann wie ein Rente, vor dem Tod. Sein Körper der Wissenschaft anbieten zum Beispiel. Aufgrund seltene Krankheit. Gibt es schon. Warum nicht bei Organsspende?


Antwort
von Lalevonlanzelot, 138

Ich würde zum Organspenden tendieren, so eine Fehldiagnose ist wirklich selten und unwahrscheinlich. In allen Fällen jedoch rettest du jemanden mit einer Organspende das Leben.

Kommentar von cyracus ,

so eine Fehldiagnose ist wirklich selten und unwahrscheinlich

Google mit

hirntod diagnosen falsch

lies die Infos und gib diese Worte auch in die Suchleiste auf YouTube (google so) ein.

NICHT-Organspende und Weiterbehandlung kann vielfach Leben retten, nämlich das eigene. Dazu empfehle ich das Video auf YouTube mit dem Interview mit Professor Coimbra mit dem Titel

Der tödliche Apnoetest

(nimm das 18-min.-Video).

Auf meinem Profil findest Du Quellen mit Berichten zu Falsch-Hirntod-Diagnosen.

Antwort
von exxonvaldez, 136

Musst du selber wissen.

Ich hab mich dagegen entschieden. Aber nicht aus Angst vor Fehldiagnosen, sondern weil mich das Konzept des Hirntods nichts überzeugt.

Antwort
von YoungRiderNSR, 10

Ich bin voll und ganz dafür seine Organe nach dem Tod weiter zu geben um Leben zu retten aber das werde ich hier jetzt nicht erläutern da vieles schon gesagt wurde.

Eines möchte ich jedochnoch anmerken:

Seid ich einen Organspendeausweis habe habe ich ein gutes Argument gegen alle die sich über meinen ach so halsbrecherischen Motorradfahrstile eschofieren. "Ich möchte doch nur Spaß haben während ich Leben rette".

Antwort
von Xboytheundead, 84

Ich mag Organspende ebenfalls nicht, ich möchte nicht sterben indem man mir das Herz rausschneidet und von dem System bin ich ganz un garnicht überzeugt.

Nein, ich würde nicht spenden und "lebend" spenden (obwohl ja alle Spender leben) würde ich auschließlich für meinen Zwillingsbruder, sollte er jemals eine neue Leber brauchen, würde ich ihm ohne auch nur eine Sekunde zu zögern die Hälfte von meiner spenden und ich würde auch nicht mal ansatzweise zulassen, dass man ihm Teil von sonstwem einbaut, allein schon damit er nicht zum Pharma Opfer wird und diese schrecklichen Medikamente schlucken muss.

Er steht zur Organspende genaso wie ich, wir sind meisten einer Meinung.

Bald kommt eine Vertreterin der DSO an meine Schule um uns das Thema näherzubringen, mal schauen was sie so erzählt, aber egal, wir sind ja aufgeklärt, besonderst durch die Nutzer Cyracus und Mucker (über die Schattenseiten der Spende), für die wissenschaftlichen Details hat vor allem der Nutzer Darkmalvet und der Nutzer Andrastor (trotz seiner Pro Spende Ansichten) gesorgt, danke nochmal an euch vier :-)

Kommentar von Mell666 ,

Ich hoffe inständig, das du nicht mal auf eine Organspende angewiesen bist! Und was wäre, wenn die Hinterbliebenen des vermeintlichen Spenders der Organentnahme nicht zustimmen würden? Nach dem Motto: der hat ja auch keinen Spenderausweis! Sorry, aber das wäre es dann für dich.

Kommentar von berkersheim ,

Irgendwann ist es das immer. Hier tun ja manche so, als ob ohne Organspende ewiges Leben garantiert wäre.

Kommentar von Xboytheundead ,

Sollte ich z.b. eine neue Leber brauchen, dann würde mein Bruder mich retten, so wie ich es bei ihm tun würde.

Dann wäre ich weder auf die Organspenden von Fremden angewiesen noch auf diese schrecklichen Medikamente

Kommentar von cyracus ,

@Mell666, es gibt tatsächlich Menschen, die selbst kein Fremdorgan in sich reinkriegen wollen - ich gehöre zu denen und alle in meinem Freundeskreis.

Hast Du Dir schon mal über den Begriff "Organspende" Gedanken gemacht? Es heißt ja nicht "Organforderung".

  "Wenn man die bereits erwähnten und gebetsmühlenartig
       wiederholten Argumente für eine Organspende ernstnehmen würde,
       könnte daraus leicht eine gesellschaftliche Norm oder gar eine
       Bringschuld werden, denn die Pro-Organspende-Werbung setzt
       ja darauf oder behauptet sogar, daß jedes nicht gespendete Organ
       das Leben eines Kranken bedrohe. Diese Argumentation ist jedoch
       völlig absurd, weil damit die Zusammenhänge gründlich verkehrt
       werden. Lebensbedrohend kann (vielleicht) eine Krankheit sein,
       niemals jedoch der spendeunwillige potentielle Organspender.
       Und bei einer Weiterführung dieser Gedanken kann damit jeder
       Mensch in eine äußerst fragwürdige moralische Verantwortung
       für die Gesellschaft gezwungen werden."
Quelle: Der Organwahn - Werner Hanne zu Gast bei Michael Vogt

Auf YouTube (google so) kannst Du Dir das ganze Interview ansehen. Gib dort einfach in die Suchleiste ein

Organwahn

Antwort
von Mucker, 77
Eindeutig NEIN !

Wer sich nicht nur einseitig informiert und die Fakten kennt – der kann eigentlich – klarer Verstand vorausgesetzt – zu keinem anderen
Urteil kommen.

Natürlich wird dir suggeriert, dass du selbst nach deinem Tod noch hilfreich sein kannst – und darauf fallen ja auch viele gutgläubige und naive Menschen rein.

Allerdings stimmt die Aussage „nach deinem Tod“ nicht – weil der Körper zum Zeitpunkt
der Ausschlachtung noch zum grossen Teil lebendig sein muss, um überhaupt funktions-fähige Organe zu erhalten. Die Formulierung
„nach dem Tod“ ist also eine bewusste Manipulation, um an Organe zu gelangen.

Was es wirklich bedeutet, Organe zu spenden: ein Blick auf die dunkle Seite

Wer sich

zur Organspende im Falle seines Todes bereit erklärt, entscheidet

sich dazu oftmals in dem Glauben, damit eine gute Tat zu tun, zumal

die vermeintlich für das eigene Leben keine Konsequenzen mehr hat.

Dies könnte sich als verheerender Irrtum herausstellen, denn die Entnahme des Spenderorgans muss im noch warmen Körper erfolgen. Ob der in allen Fällen wirklich schon tot ist, scheint überaus fraglich.

Auch für den Empfänger bleibt der Nutzen fraglich, denn ein fremdes Organ zu empfangen (und zu behalten) bedeutet lebenslange Abhängigkeit vom Medizinbetrieb.

In unserem Land wird vielerorts für Organspenden von Toten geworben. An diesen Aufrufen beteiligen sich neben den direkt involvierten Medizinern auch Kirchen, Politiker und Medien.

Dies liegt daran, dass es bei weitem mehr potentielle Empfänger für Organe gibt als Spender.

In der Öffentlichkeit wird die Bereitschaft, Organe zu spenden, daher als Akt der Nächstenliebe dargestellt. Dahinter liegt jedoch eine grausame Wahrheit.

nexus-magazin.de/artikel/lesen/was-es-wirklich-bedeutet-organe-zu-spenden-ei...

Kommentar von Mucker ,
Was von der Zuverlässigkeit der Hirntoddiagnostik zu halten ist, wird immer dann deutlich, wenn in einigen wenigen Fällen ein so diagnostizierter Patient wieder erwacht und in das normale Leben zurück findet, wie aktuell geschehen im Juli 2011 in Quebec Kanada.

Madeleine Gauron war als hirntot diagnostiziert und die Familie mit
der Bitte konfrontiert worden, einer Organentnahme zuzustimmen.

Die Angehörigen baten darauf hin um Bedenkzeit und weitere Tests, um sicher zu gehen,

ob die Diagnose zutreffend sei.

Zum Erstaunen ihrer Kinder wachte die Mutter am nächsten Tag wieder auf, saß im Bett und aß Joghurt.

http://www.initiative-kao.de/r-fuchs-10-12-11-organtransplantation-und-geschaeft...

 Du kannst dir sicher vorstellen, was passiert wäre, wenn die Angehörigen der "Bitte" der Ärzte nachgekommen wären. Ganz schön gruselig.

Alles Gute !

Kommentar von cyracus ,

@Mucker, hier nochmal der Link zum Artikel "Was es wirklich bedeutet ..."

http://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/was-es-wirklich-bedeutet-organe-zu-spe...

Kommentar von Mucker ,

ERSCHRECKEND - was in der Medizin z.T. so abgeht !

immer wieder gerne lese ich - auch wenn es mich erschreckt -  die Informationen von cyracus - weil sie über die ganze Dimension der "Organspende" aufklären - und sich deutlich abheben von der Bagatellisierung und Schönrederei der Mainstream-Info !

"Erschreckend viele "Hirntod"-Diagnosen, die nach den Vorgaben durchgeführt werden, sind falsch:

30% Falsche Hirntod-Diagnosen !!!


Und die Berichte der Angehörigen, die nach der Auswaidung ihre Lieben

nochmal gesehen haben, sprechen ebenfalls Bände. - Siehe zum Beispiel
hier:

Organspende - die verschwiegene Seite - Angehörige berichten -

Der Arzt Prof. Dr. Rocco Maruotti, der seinen Sohn zur Organspende freigab, traut Transplantationsärzten nicht mehr - er sagt: Es ist Mord:

Tabu Hirntod und Organspende"

Wen das kalt lässt und wer hier noch versucht, pseudowissen-schaftlich zu diskutieren, zu bagatellisieren, zu ignorieren und schön zu reden - den verstehe ich nun echt nicht.



Kommentar von Mucker ,

Merkwürdig - dass sich die Links zu den einzelnen Themen hier nicht reinkopieren lassen.

Schaut mal bei cyracus nach - da finden sich alle Links zu den Themen.

Kommentar von cyracus ,

Ja @Mucker, diesbezüglich gibt es seit einiger Zeit oftmals technische Probleme mit dem Editor, und Links kriegt man dann nur mit Tricks rein.

Zum Thema

30% Falsche Hirntod-Diagnosen !!!

mit diesen Worten googeln (dann hat man Artikel dazu) und auf YouTube (so googeln) diese Worte in die Suchleiste eingeben.

Auch das Interview mit dem Arzt Prof. Maruotti, der schmerzhaft bedauert, seinen Sohn zur sogenannten "O-spende" freigegeben zu haben, findet man auf YouTube. Dort den Titel eingeben:

Tabu Hirntod und Organspende

Und hier der Link zu

Organspende - die verschwiegene Seite - Angehörige berichten

http://www.initiative-kao.de/kao-organspende-die-verschwiegene-seite-2011.pdf

.

Für diejenigen, die sich Suche nach Namen oder Begriffe erleichtern wollen:

Die Suchfunktion aufrufen mit strg+f (wie: finden)

Kommentar von TheWolflord ,

"Dies könnte sich als verheerender Irrtum herausstellen, denn die Entnahme des Spenderorgans muss im noch warmen Körper erfolgen. Ob der in allen Fällen wirklich schon tot ist, scheint überaus fraglich."

Du hast offensichtlich die Prozedur einer Organtransplantation noch nicht ganz verstanden. Nein, die Entnahme muss nicht nur im noch warmen Körper erfolgen, der Körper des Patienten muss, MUSS dafür am Leben sein. Es ist nicht fraglich ob der klinische Tod eingetreten ist, denn sonst wären die Organe abgestorben und damit unbrauchbar. "Hirntod" ist in dem Falle das Stichwort. Der Körper muss künstlich am Leben erhalten werden während der Hirntod schon eingetreten ist und der Patient damit tot ist.

Kommentar von cyracus ,

Ach @TheWolflord, schau doch einfach unter Deine eigene Antwort hier, da findest Du hinreichend Infos zum sogenannten "Hirntod".

Und unterlasse doch bitte herablassende Formulierungen wie "Du hast offensichtlich die Prozedur einer Organtransplantation noch nicht ganz verstanden."

Sowas ist hier auf Gutefrage nicht erwünscht. - Dazu schau mal in die GF-Netiquette, dort findest Du zum Beispiel:

  • Der gute Ton ist uns auf gutefrage.net besonders wichtig. Ein höflicher und respektvoller Umgang ist daher bei allen Beiträgen Voraussetzung.

https://www.gutefrage.net/policy

Antwort
von TheWolflord, 59

Ganz allgemein ist das eine Frage der persönlichen Moral. Der fehldiagnostizierte Hirntod ist aber eines der seltensten Irrtümer in Krankenhäusern, da würde ich mir persönlich keine Sorge machen.

Kommentar von cyracus ,

Google mal mit

hirntod diagnosen falsch

und gib diese Wort auch auf YouTube in die Suchleiste ein.

Kommentar von TheWolflord ,

Das habe ich gemacht.

Dabei reichen statistische Angaben von Werten im niedrigen einstelligen Prozentbereich bis zu fast 50%. Letztere fand ich auf Webseiten speziell kontra Organspende, oft aus religiösem Hintergrund. Bei genauerem Betrachten erwiesen sich die dort angegebenen Quellen jedoch als unseriös bis hin zu schlichtweg falsch.

Mal abgesehen davon, dass der von dir genannt Suchbegriff präferiert Suchergebnisse kontra Organspende liefert, findest du im Internet je nach Quelle auch Statistiken die besagen, dass 99% aller Züge der DB pünktlich sind. Sprich Studien die nahezu Alles und wieder andere Studien die das Gegenteil belegen.

Vielleicht bist du auch Nächstes Mal in der Lage eine Antwort zu formulieren, die mehr als einen grammatikalisch inkorrekten Satz beinhaltet.

Kommentar von cyracus ,

Es geht hier nicht um Verspätung von Zügen der Deutschen Bundesbahn.

Mich wundert, dass Du entweder das von mir empfohlene Video nicht gefunden oder nicht verstanden hast - hier nochmal mit zielgenauem Link:

30% Falsche Hirntod-Diagnosen

https://www.youtube.com/watch?v=uspv020zyeY

Kommentar von TheWolflord ,

Dass es nicht um Verspätung der DB geht, hast du sehr richtig erkannt, es nennt sich Vergleich.

Das Video habe ich gefunden, gesehen und verstanden, lediglich beschränke ich mich bei der Informationssuche zu einem Thema nicht auf ein polarisierendes Video.

Kommentar von cyracus ,


... es nennt sich Vergleich

@TheWolflord, dieser Vergleich hinkt nicht nur, er humpelt gewaltig.

Polarisierend sind die Werbungen und einseitigen "Informationen" pro der sogenannten "Organspende", in denen behauptet wird, die Organe würden NACH dem Tod entnommen werden.

Ich dagegen stütze mich auf Fachleute wie zum Beispiel:



Kommentar von TheWolflord ,

Es ist herrgottnochmal ein Fakt, dass die Organentnahme NACH dem diagnostizierten Hirntod stattfindet. Das kann minimale Aktivität z.B. im Hypocampus beinhalten, aber de facto ist der Patient nicht mehr am Leben nur weil im Cerebellum oder Hypocampus minimale Aktivität besteht.

Kommentar von cyracus ,

@TheWolflord, wow - bist Du schnell in Aufnahme von Informationen. Bereits ca. 5 Minuten nach meinem Kommentar kommentierst Du erneut.

Der von Dir angerufene HerrGott hat ganz sicher nichts mit der sogenannten "Organspende" zu tun, in der Menschen ausgeschlachtet werden nach einem erfundenen sogenannten "Hirntod".

In meinem vorherigen Kommentar an Dich habe ich mehrere Fachleute benannt, die den sogenannten "Hirntod" als wahren Tod begründet ablehnen.

Weil Du nun Gott herbeirufst, interessieren Dich sicher Texte aus der Bibel zu diesem Thema. Lies dazu meine ausführliche Antwort an JuliaPusteblume auf ihre Frage:

was meint die bibel zur organspende.. prüfung?

https://www.gutefrage.net/frage/was-meint-die-bibel-zur-organspende-pruefung?fou...

Du darfst Dir gern ein bißchen mehr Zeit bei der Info-Aufnahme nehmen. Auf GF hetzt Dich ja niemand.

Kommentar von TheWolflord ,

Du verzeihst mir vielleicht meine Wortwahl, aber ich bin nicht gläubig. Es war lediglich eine Redewendung. Wenn du weiter auf meiner Wortwahl rumhacken willst, gerne, hab deinen Spaß.

Aber da diese Diskussion weder zu irgendetwas führt, noch auf einem Niveau verläuft, dass ich der wissenschaftlichen Komplexität des Themas angemessen halte, werde ich nicht weiter versuchen deine Verleumdung einer wissenschaftlich belegten Diagnose zu widerlegen.

Was die Bibel zur Organspende meint ist mir wie gesagt egal, vielleicht interessiert es dich ja. Deine Einstellung zu medizinischem Fortschritt scheint ja ähnlich alt zu sein.

Jedenfalls habe ich nicht die Lust mit einer Wand zu diskutieren.

Kommentar von cyracus ,

@TheWolflord, zu Deinem Kommentar beginnend mit

"Du verzeihst mir vielleicht meine Wortwahl ...":

Du siehst so, dass ich Deine Worte ernst nehme - Du hast "Gott" in die Diskussion gebracht (Redewendung hin oder her).

Was und wie genau soll etwas von meinen Beiträgen verleumderisch sein?

Bitte konkret - keine Nebelkerzen!

Wenn Dir die Argumente ausgehen, diskutierst Du nicht "mit einer Wand", sondern Dir gehen die Argumente aus.


Kommentar von TheWolflord ,

Des weiteren sind die Hälfte deiner Quellen zwar ansatzweise im medizinischen Bereich tätig aber nicht der Neurologen.

Wir hätten da einen Anwalt, einen Krankenpfleger/Psychologen, einen Journalisten und einen Kardiologen. Beim Rest steht das Fachgebiet nicht mal dabei, also ja das sind Fachleute aber zumindest die oben genannten nicht auf dem Gebiet der  Neurologie oder Neurochirurgie. Das ist so wie einen HNO-Arzt bei einem gebrochenen Mittelhandknochen zu konsultieren.

Kommentar von cyracus ,

@TheWolflord,

der von mir genannte Professor Coimbra IST Neurologe:

Wehe, wenn der Hirntote wieder aufwacht! Dann würden die Ärzte
verklagt
- Prof. Dr. Cicero Coimbra, Neurologe an der Universität von
Sao Paulo, berichtete auf der Internationalen Konferenz Zeichen des
Lebens - ist der Hirntod noch Leben?
am 19.2.2009 in Rom Erschreckendes:
"Er sagte: Die Behandlung von Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma sei meist
falsch, weil auf Explantation [also Organentnahme] gerichtet.  Unterkühlung
und die Gabe lebenswichtiger Hormone wären oft lebensrettend, werden aber
mit Rücksicht auf die Explantation unterlassen. Der immer angewandte
Apnoe-Test – Aussetzung der künstlichen Beatmung – führt in 50 % der Fälle
zu dem Tod, der erst mittels des Tests festgestellt werden soll.  Ein als ´hirntot` Erklärter darf nicht wieder aufwachen, weil die Ärzte sonst verklagt werden."
(http://www.initiative-kao.de/internationale-konferenz-zum-hirntod-19-02-2009-rom...)

(...)

Dr. phil. Dipl. phys. Sabine Müller vom Berliner Universitätsklinikum Charité schreibt dazu in ihrer Studie Revival der Hirntod-Debatte, erschienen im Fachblatt Ethik in der Medizin, dass das Konzept vom Hirntod "empirisch widerlegt" sei. Dr. Sabine Müller nimmt dabei Bezug auf ein 2008 veröffentlichtes White Paper des US-amerikanischen President's Council on Bioethics, vergleichbar dem Deutschen Ethik-Rat. Die US-amerikanische Behörde fasst dabei die wissenschaftlichen Untersuchungsergebnisse des Neurologen Alan Shewmon zusammen. Demnach vergingen bei 170 dokumentierten Fällen zwischen dem vermeintlichen "Hirntod" und dem tatsächlichen Tod eine Spanne von einer Woche bis zu 14 Jahren. Zehn hirntote Frauen brachten Kinder zur Welt. "Zudem haben Shewmon und andere
Wissenschaftler beobachtet, dass Hirntote ihre Körpertemperatur
regulieren, Infektionen und Verletzungen bekämpfen, auf Schmerzreize
reagieren, verdauen und ausscheiden. Hirntote Kinder können wachsen und
ihre Geschlechtsentwicklung fortsetzen
".

(...)

Mit am deutlichsten warnte der renommierte Neurologe Prof. Dr. Alan Shewmon aus Los Angeles vor der Organtransplantation: Ein "hirntoter" Mensch ist alles andere als tot. Es handle sich um "lebende bewusstlose Menschen".
"So sei der Körper von Hirntoten in der Lage, Temperatur, Blutfluss und Hormonhaushalt selbstständig zu regulieren ... zudem reagiere ihr Immunsystem mit Abwehrreaktionen auf Infektionen oder Verletzungen. Hirntote Kinder könnten sexuell reifen. Im Körper hirntoter Schwangerer könnten Föten heranwachsen. Laut Shewmon wirkt das Gehirn nicht
als Integrationszentrale für alle menschlichen Körperfunktionen.
Integrationskraft könne keinem einzelnen Körperteil zugeschrieben werden,
sondern entstehe im Zusammenspiel des gesamten Organismus" (idea.de, 22.3.2012)

Quelle: http://www.theologe.de/theologe17.htm

Kommentar von TheWolflord ,

Die Webseite www.theologe.de zitieren in einem wissenschaftlichen Thema ist abseits jeder Logik.

Kommentar von cyracus ,


Die Webseite zitieren in einem wissenschaftlichen Thema ist abseits jeder Logik.

@TheWolflord, bleib bitte sachlich!

Es ist sehr sinnvoll, im Meinungsaustausch außer einer Überschrift auch den Inhalt zu lesen.

DU warst es doch, der Meinungen von Neurologen wissen wollte.

Antwort
von nVega, 70

Das ist wie alle hier schreiben deine Entscheidung.

Du solltest nur wissen, dass man einem Toten keine Organge entnehmen kann. Wenn jemand tot ist, ist alles tot.
Gibts genug Infos oder Dokumentationen drüber.
Wenn du den Schmerz vor deinem Tod dann aushalten kannst, mach es.. viele Tiere werden heutzutage gleich behandelt :)

Kommentar von TheWolflord ,

Naja man kann schon von einem Toten Organe entnehmen. Man muss zwischen dem klinischen und dem Hirntod differenzieren. Wenn einem Organspender Organe entnommen werden, dann ist er tot. Hirntot. Trotzdem schlägt das Herz (künstlich) weiter und alle Vitalfunktionen sind aktiv.

Kommentar von nVega ,

Dazu muss man erst mal verstehen, was Hirntod bedeuted. Weißt du das?
http://www.initiative-kao.de/evans-was-ist-hirntod.html

Antwort
von FurryW0LF3, 133

Aufjedenfall rettest du wen das leben. In beiden fällen. Aber die chance mit der fehldiagnose ist wirklich sehr gering.

Kommentar von PurpleRacoon ,

Wie gering ist die Chance denn in etwa?

Kommentar von fernandoHuart ,

so gering wie ein korrupte Arzt. ;-) <---

Kommentar von FurryW0LF3 ,

Die aktuelle Fehlerstatistik der Deutschen Stiftung Organspende weist eine Fehlerquote von 0,67 Prozent bei Hirntod-Diagnosen bei Organspendern zwischen 2011 und 2013 aus.

Hab ich jetzt so durch google gefunden.

Kommentar von Shinjischneider ,

1 von 1000 ist aber ne recht hohe Quote wenn man sein Leben verwettet :)

Kommentar von FurryW0LF3 ,

ungefähr 30% der fehldiagnosen werden dazu aber noch später wieder aufgedeckt von mitarbeitern die sich darum kümmern und soviel ich weiß kann es auch von 2 ärzten überprüft werden was die chance halt nochmal verringert. 

Kommentar von cyracus ,

Die aktuelle Fehlerstatistik der Deutschen Stiftung Organspende weist eine Fehlerquote von 0,67 Prozent bei Hirntod-Diagnosen bei
Organspendern zwischen 2011 und 2013 aus.

Klar, die machen sich ihr Geschäft doch nicht selbst kaputt, also müssen sie sich eine Klein-Statistik zaubern. - Googelt man mit

hirntod diagnosen falsch

kriegt man andere Zahlen.

Außerdem ist den Transplantationsorganisationen bekannt, dass sie zum Zwecke der Transplantation Lebende ausschlachten. Das erfährst du von Professor Coimbra in dem Interview

Der tödliche Apnoetest

Ein von mir erstelltes Transkript findest Du in einem der Kommentare unter meiner Antwort auf die Frage von BossMoss

Wie kann man die Organspende deontologisch und utilitaristisch begründen?

https://www.gutefrage.net/frage/wie-kann-man-die-organspende-deontologisch-und-u...

Kommentar von TheWolflord ,

Wenn du schon mit gefälschten Statistiken anfängst, dann sind deine wahrscheinlich auch gefälscht um ein besseres Argument gegen die Organspende zu liefern. Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.

Kommentar von cyracus ,

@TheWolflord,

  • welche Statistiken sollen wie gefälscht sein?
  • Welche meiner Argumente sollen wie gefälscht sein?

In dem Glashaus sitzt wohl Du selbst und wirfst mit Nebelkerzen.

Antwort
von AntiBan, 117

In dsn seltesten faellen kann man noch feststellen dass es eine fehldiagnose war. Ausserdem gibts viele leute die aerzte auch bestechen wuerden damit sie ueberleben. Ich rate dir davon ab. Dein koerper gehoert dir und alle hatten die gleichen vorraussetzungen als sie geboren wurden.

Kommentar von TheWolflord ,

Nein es hatten nicht alle die gleichen Voraussetzungen als sie geboren wurden. Rasse/Hautfarbe, Geschlecht, Gendefizite um mal nur ein paar Unterschiede zu nennen.

Kommentar von AntiBan ,

ach willst du dass wenn du stirbst irgendjemand der mit seiner hautfarbe unzufrieden ist deine haut bekommt und deine einfach abgezogen wird? oder willst du dass irgendeine frau dein "ding" bekommt nur weil ihr langweilig ist? und von wegen gendefizit: wenn du in bio besser aufgepasst haettest wuesstest du dass alle die gleichen vorraussetzungen hatten (ok bevor sie geboren wurden) aber ob du gendefiziete hast weil zb ein chromosom fehlt oder mehrfach vorhanden ist haengt ganz allein vom zufall ab. und selbst wenn das der fall ist besteht immernoch eine 50:50 chance weil es auch noch eine andere zelle gibt die sich entwickeln kann

Antwort
von Thadeus, 110

Ne ich mag sowas nicht 😉Musst du wissen was du davon hälst 

Kommentar von Lalevonlanzelot ,

Magst du es auch nicht von anderen Organe zu bekommen 😉

Kommentar von Thadeus ,

Ich bin fitt wie ein Turnschuh daher brauche ich mir darüber keine Gedanken machen.Wer es machen will soll es tun.Ich mag es nicht 💪

Kommentar von Manaji ,

da ist man so fit wie ein Turnschuh und am nächsten Tag ist man in einen Verkehrsunfall verwickelt..

Kommentar von Thadeus ,

Dann dürfte man ja nirgends mehr hin.Jeder soll tun was er will.Ich bleib bei meiner Meinung.Es ist schade für Leute die nicht durch ihre Schuld an etwas erkranken und auf Organe anderer Leute angewiesen sind.Aber Leute die sich kaputt saufen oder rauchen,um die tut es mir nicht leid.

Antwort
von MarvinS2803s, 97

Nein ich würd das nicht so gut finden wenn ich nach dem Tod noch auseinandergenommen werde. Rest in Peace ist für mich was anderes als das Organe fehlen.

Kommentar von Lalevonlanzelot ,

Was interessiert dich das? Du bist doch schon Tod dann? 

Kommentar von MarvinS2803s ,

Ja trotzdem find ich den gedanken nicht so geil :D Und hab ja auch shcon gehört da Leute im Sarg wieder gelebt haben, und dann ohne Organe aufzuwachen ist glaub ich nicht so geil :P

Kommentar von fernandoHuart ,

wenn sie dir ein oder mehrere lebensnotwendige Organ(E) abgenommen haben, erwächst Du bestimmt nicht wieder.

Kommentar von Darkmalvet ,

Also wenn die Organe entnommen sind, dann bist du garantiert richtig tot.

Ob du nun spenden willst oder nicht, ich rate dir auf jeden Fall, dass du schriftlich festhältst, auf ein Angiogramm zu bestehen, das ist der sicherster der verfügbaren Tests.

Auf die Art kannst du größtenteils ausschließen, den Hirntod diagnostiziert zu bekommen, obwohl noch Teile des Gehirns funktionieren.

Denn auch als nicht Organspender ist man nach der Hirntoddiagnose geliefert, weil einem dann die Beatmung abgeschaltet wird und man erstickt

Antwort
von cyracus, 22

Deine Sorge kann ich gut verstehen. Und sie wird untermauert durch das Interview mit Professor Coimbra mit dem Titel

Der tödliche Apnoetest:

Lies meine ausführliche Antwort an SaraWarHier auf ihre Frage:

War ich zu voreilig mit dem Orgenspendeausweis?
https://www.gutefrage.net/frage/war-ich-zu-voreilig-mit-dem-orgenspendeausweis?f...

Folge dort auch den weiterführenden Links zu meinen Antworten an
BossMoss und Lollool. - Der Link bezüglich Lollool führt nicht
zielgenau zu meiner Antwort (es wurde hier etwas an den Links
geändert). Wenn Du diesen anklickst, bist Du genau bei der Antwort
zu ihrer Frage:

Schnellerer Hirntod bei Organspendern?
https://www.gutefrage.net/frage/war-ich-zu-voreilig-mit-dem-orgenspendeausweis?f...

Die Frage von Lollool ist ja auch Deine Frage.

Das in meiner Antwort eingebrachte Video Organwahn findest Du nun hier

Der Organwahn Werner Hanne zu Gast bei Michael Vogt

Antwort
von energiefisch, 81

Ja, sollte jeder tun. 

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