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"Ja, ich will!" - "Mit Gottes Hilfe?" - "Nein, danke!"

gefragt von annakondaannakonda am 08.10.2009 um 15:41 Uhr

...irgendwann einmal möchte ich heiraten...

.

Das wusste ich schon als kleines Mädchen und damals habe ich mir oft das Kleid und die ganze Zeremonie vorgestellt. Damals bin ich auch jeden Sonntag mit meinen Eltern in die Kirche gegangen….und glaubte an Gott.

Seit ich jedoch seit einiger Zeit immer mehr über Gott und die Welt nachdenke, habe ich bemerkt, dass ich gar nicht an Gott glaube. 100%ig habe ich meine Einstellung noch nicht gefunden, aber ich fühle mich wohl bei dem Gedanken eine Atheistin zu sein (auch falls ich deswegen enterbt werde.;-) ). Mir macht es Spaß, immer mehr über die Natur und das Geschenk des Lebens nachzudenken und mich daran zu erfreuen.

Dies steht jedoch im Widerspruch zu meinen Kindheitsträumen, die auch heute noch aktuell sind. Eine tolle Hochzeit mit weißem Kleid und schöner Musik will ich trotzdem. In der Kirche zu heiraten ohne dahinterzustehen fände ich jedoch heuchlerisch.

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Gibt es zusätzlich zu der standesamtlichen, die Möglichkeit eine atheistische Trauung durchzuführen? Also eine Hochzeit, in der es sich nicht um Gott dreht, sondern um das Leben und die Natur, die Liebe und den Verstand? Gibt es Menschen, die so etwas machen? Und wie läuft das ab?

Für mich hört sich dieser Gedanke einfach göttlich an!=)

.

PS: Diese Frage habe ich schon mal gestellt, aber sie wurde "aus Versehen" gelöscht...


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Solipsist
beantwortet von Solipsist am 9. Oktober 2009 09:44
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Grüß Dich.

Was mir in der Frage recht anschaulich erscheint, ist das Atheisten niemals eine Befähigung zur spirituellen Tiefe zugetraut wird.

.

Atheisten werden tendentiell als rein materialistisch denkende Wesen betrachtet, die keinen Begriff vom Zauber der Welt, von der unvergleichlichen Schönheit der Natur und von dem wahren inneren Wesen der Liebe haben.

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Dem wiederspreche ich.

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Es ist eine Welt die so unendlich viel zu bieten hat wenn man weiß wohin man den Blick richten soll. Eine Welt, die unendlich viele Geheimnisse birgt die es noch zu entdecken gilt, die uns immer wieder vor Augen führt wie klein und unwissend wir doch sind. Und gerade für jemanden der nur eine solch kurze Zeitspanne zur Verfügung hat und sich dessen auch noch bewusst ist, ist das Leben ein um so wertvolleres Gut, das er im Wissen um das Wesen seiner eigenen Existenz in sich trägt, so er es zu gereifen vermag.

.

Wie nun diese Existenz beschaffen ist, mag jeder für sich selbst herausfinden. Jeder ist der, dem er nicht entfliehen kann.

Und wenn man auch seine Erklärung für sich findet, man seinen Platz einimmt und hält... Was sonst bleibt uns, als Spuren der Liebe hinterlassen zu können.

.

Wenn ich jetzt jenes eine kurze Leben, das einzige welches ich habe, tatsächlich auch noch "teilen" möchte. Teilen mit jemandem, von dem ich glaube das er mir Erfüllung sein wird, man sich gegenseitig die Existenz mit immerwährender Liebe anreichern wird, so lässt sich das durchaus in all seiner Tiefe zu Ausdruck bringen und auch feiern.

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Und dafür würde ich persönlich dorthin gehen wo wir herkommen: Raus in die Natur. Vielleicht an einen Platz von gemeinsamer Bedeutung, oder einer Landschaft von geradezu grotesker Schönheit. Umgeben von den Menschen die einem wichtig und teuer sind. Und dann getraut zu werden, von einem Freund der sich seiner Aufgabe bewusst ist, ein gegenseitiges Versprechen der Liebe und der Treue für Euch formulieren zu können.

.

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Als ich meine Seele fragte, was die Ewigkeit mit den Wünschen macht, die wir sammelten, da erwiderte sie: Ich bin die Ewigkeit!

Khalil Gibran

Kommentar von Bdb3a6750814a93d786fad70ce90f67dsmallplayswithwolves am 9. Oktober 2009 19:34

Eines der besten Statements (wenn nicht sogar das Beste), welches ich je hier auf GF gelesen habe. Wenn jetzt nicht reihenweise Gläubige ihren Göttern abschwören, dann weiß ich auch nicht mehr.

Ich schließe mich dem übrigens 100%ig an, nur hätte ich es NIE dermaßen eloquent ausdrücken können. Spitze Soli!!!

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 10. Oktober 2009 15:25

Seufz ...
.
Tolle Antwort!
;-))


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AriGold
beantwortet von AriGold am 8. Oktober 2009 18:03
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Liebe Annakonda,

da ich heute gute Laune habe, werde ich nicht versuchen dir den Irrsinn einer Hochzeit auszureden und dir einen diesbezüglichen Roman ersparen. ;-)

.

Der unspektakulärste Teil ist der, den du im Standesamt zu absolvieren hast. Darum soll es hier nur um die folgende Zeremonie gehen. Es steht also die Frage im Raum, wie man eine Hochzeit auch ohne kirchliches Tam-Tam zelebrieren kann.

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Auch wenn ich Religion ablehne, mag ich einige Stilelemente. Alte Kirchen und Kathedralen sind schon rein architektonisch imposante Bauwerke. Da diese aus Gründen der Heuchelei wegfallen, gilt es einen Ersatz zu finden. Mein Vorschlag wäre eine Burg oder ein Schloss. Es gibt gerade im südlicheren Teil Deutschlands unzählige dieser Bauwerke, die sich für solche Veranstaltungen mieten lassen. Nach Kirchen definitiv die besten Locations für ein solches Event. Was Hochzeitsbräuche angeht, kann man etwas bei den Kelten wildern gehen. Als paar durchschreitet ihr ein aus Birkenästen geflochtenes Tor und ganz wichtig ist auch der Brauch des gemeinsamen Knotenbindenns. Dafür könnt ihr ein schönes Zierband um euere Hände legen und sie mit einem Knoten verbinden. Klar hatten auch die Kelten ihre Religion, die sich, auch wenn wenig darüber bekannt ist, aller Wahrscheinlichkeit nach am Glauben des alten Rom orientiert hat, aber da dieses so garnichts mit den kirchlichen Bräuchen der Neuzeit zu tun hat, fänd ich dieses in Ordnung. Tauben sind ebenfalls erwünscht. Nicht nur in John Woo Filmen, Ringe sowieso. Soviel zum Kitsch. Ja, Frauen mögen Kitsch. Sei euch gegönnt. ;-)

.

Kernstück einer jeder Trauung ist das Eheversprechen. In diesem Zusammenhang als eine persönliche Erklärung gegenüber seines Ehepartners nach den Grundsätzen des Humanismus. Frei von Religion und Gott.

Der Dramatik halber könntet ihr das in einem Streichkonzert gifeln lassen. Cooler wäre aber eine Band im Stil der Fun Lovin Criminals. ;-)


Bild/er:

Bild


Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 8. Oktober 2009 18:48

Mensch Ari, vielen Dank!=)

Das ist doch mal eine brauchbare Antwort. Auch wenn ich ein bischen weniger Kitsch und etwas mehr Rock`n´Roll bevorzugen würde. Vielleicht. Aber das überleg ich mir, wenns soweit ist. Jedenfalls brauch ich live-Musik, das steht fest. Auf einer Burg wäre das natürlich sehr cool.=)

Kommentar von D057225bb322723e6957f37eedffc528smallAriGold am 8. Oktober 2009 19:12

Hab dich auch rockiger eingeschätzt. ;-)

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 8. Oktober 2009 19:57

Na, dann ist ja gut.

Ich dachte schon, du hättest so ein Prinzessinnen-Bid von mir.;)

Kommentar von Bdb3a6750814a93d786fad70ce90f67dsmallplayswithwolves am 8. Oktober 2009 20:47

Meine Antwort wäre erschreckend ähnlich ausgefallen. Hochzeit war nämlich gerade Thema bei meiner Lieblingsband "Blackmore's Night". Deren Konzerte finden fast ausschließlich auf Burgen und Schlössern statt, und selbstverständlich haben Ritchie Blackmore und Candice Night auch so geheiratet.

- Mit Renaissance Rock als Untermalung -

http://www.youtube.com/watch?v=w2aR7Y6N24o

Kommentar von 56b89ca123a9ca6ea91d1d32816c7e23smallCoeurDePirate am 14. Oktober 2009 20:29

Knotenbinden??? WTF?!

:D

Viel Spaß lieber Ari...;)

Dann wäre ich doch eher für gemeinsames puzzeln oder lustige Gesichter aus Nimm2-Lachgummi legen.

Kommentar von D057225bb322723e6957f37eedffc528smallAriGold am 14. Oktober 2009 20:31

Romantikkillerin! ;-)

Kommentar von 56b89ca123a9ca6ea91d1d32816c7e23smallCoeurDePirate am 14. Oktober 2009 20:53

Weil Knoten so romantisch ist. Genau wie gemeinsames Stricken. Ohja! Lass und das machen!

Gemeinsam einen Schal stricken. Jeder eine Hälfte. Am Ende stricken wir sie gemeinsam zusammen!

Konfetti schmeiß` :D

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 16. Oktober 2009 11:17

Oh man...das mit dem Schal muss ich mir merken..;)


valentin301
beantwortet von valentin301 am 8. Oktober 2009 16:09
8x
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Ach annakonda, ich finde das ist einfach eine grandiose Idee. Schließlich gibt es ja auch atheistische Beerdigungen, und warum sollte man den schönsten Tag in seinem Leben nicht so verbringen, wie es seiner Lebenseinstellung entspricht. Ich habe zwar noch nie was von so einer Hochzeit gehört, aber ich denke, da kann man bei der Ausgestaltung seiner Kreativität freien Raum lassen. Und ich bin sicher, da fallen gerade Dir ganz tolle Sachen ein.

Weswegen ich Dir antworte: Ich finde, gerade weil es das noch nicht so oft gibt, solltest Du Dir Deine Ideen irgendwie patentieren lassen, so als Atheistische-Annakonda-Wedding-Planner-Agentur (AAWPA), ein sehr eingängiger Name finde ich. Ich glaube, damit ließe sich richtig viel Geld verdienen. Wäre es o.k., wenn ich dann mit 5% beteiligt bin als Ideengeber?

Übrigens, so als Folgeveranstaltung wäre dann glaube ich eine atheistische Taufe angebracht….

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 8. Oktober 2009 16:15

Aber verliert eine Taufe nicht den Sinn, wenn sie atheistisch ist...?;)

.

Zu der Agentur...die Idee mag ich immer noch sehr gern. Nur weiß ich nicht, ob sich das mit meinen beruflichen Plänen vereinen lässt.;)

Aber immerhin hab ich ja schon ein Logo...

http://www.bilder-space.de/show.php?file=08.10wlXcYhL7DcnJ81k.jpg

=D

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 8. Oktober 2009 16:37

Also das mit dem logo sieht schon mal gut aus. Das mit der Taufe, naja, das Kind braucht ja einen Namen, und den bekommt es eben feierlich im Rahmen der Taufe zugesprochen, wie das genau gehen soll, da fällt Dir ja bestimmt noch was ein, nach der Hochzeit hast Du ja dann mindestens ein dreiviertel Jahr Zeit zum Überlegen. Und was Deine beruflichen Pläne angeht, bist Du bestimmt flexibel.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 8. Oktober 2009 17:04

Also Valentin. Wer sagt denn, dass ich erst heirate und dann ein Kind bekomme? Vielleicht will ich ja auch gerne, dass meine Kinder auf meiner Hochzeit singen.;) Aber auch nur, wenn sie nicht meine Stimme haben.=D

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 8. Oktober 2009 17:06

Ach, ich hätte wissen müssen, dass bei Dir alles anders ist..... aber dann hast Du ja bis zur Hochzeit noch ganz schön Zeit... meintest Du echt singen oder mehr so krähen und schreien....?

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 8. Oktober 2009 17:13

Also wirklich.

Du denkst meine zukünftigen Kinder werden krähen???

Gemeinheit.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 8. Oktober 2009 18:04

Also menno, wie würdest Du denn das beschreiben, wenn so ein Säuglimg schlecht gelaunt ist und sich akustisch bemerkbar macht......na gut, wenn man will, kann man ALLES mißverstehen. :-))

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 8. Oktober 2009 19:00

Ok, das sei dir verziehen.

Du kannst ja auch nicht wissen, dass die Kinder kann schon so alt sind, dass sie wirklich ein bisschen singen können.

Vielleicht.=)


playswithwolves
beantwortet von playswithwolves am 8. Oktober 2009 21:35
6x
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Meine Antwort wäre erschreckend ähnlich ausgefallen, wie die von Ari. Hochzeit war nämlich gerade Thema bei meiner Lieblingsband "Blackmore's Night". Deren Konzerte finden fast ausschließlich auf Burgen und Schlössern statt, und selbstverständlich haben Ritchie Blackmore und Candice Night auch so geheiratet.

  • Mit Renaissance Rock als Untermalung -
VIDEO


Kommentar von D057225bb322723e6957f37eedffc528smallAriGold am 9. Oktober 2009 00:12

Bier rüberreich

Skål!

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 10. Oktober 2009 00:12

Wenn auf schwedisch geprostet wird, dann kann ich nicht widerstehen.=)

Skål!


CoeurDePirate
beantwortet von CoeurDePirate am 14. Oktober 2009 20:24
5x
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So, diesmal ein wenig kreativer. Da das mit Vegas ja für dich wegfällt, ein anderer Vorschlag ;)

Generell fängt es ja mit dem Standesamt an. Da kann man sich tatsächlich anziehen, wie man will. Zumindest, wenn man im Nachhinein nochmal "cooler" feiern will.

.

Für die Eigenkreation der folgenden Feier, schlage ich vor:

Je nach Location, musst du gucken was dir gefallen würde. Wald, Wiese, Strand, Burg, Garten, Park... Das kann man sich ja alles ziemlich kreativ gestalten. Bei einer Burgfeier, dürfte das einfach sein. Einfach irgendeine mieten. Allerdings weiß ich nicht, inwiefern da Übernachtungsmöglichkeiten zur Auswahl stehen würden...

.

Zur Naturlocation wird´s dann wohl schwieriger was zu finden. Ich würde da dann eher Wald/Wiese bevorzugen, was eben ein bisschen "märchenhaft" aussieht. Natürlich auch im Sommer heiraten, wenn alles schön blüht (ich bevorzuge Kirschbäume, die Blüten sind phänomenal cool).

.

Dann könnte man sich theoretisch eine Waldhütte für die Party nach der Zeremonie mieten (man sollte sich dann ein zweites Outfit mitnehmen, wenn man keinen Bock hat sein Brautkleid zu versauen). Diese Version finde ich am besten, da man so laut feiern kann, wie man will und vorallem wie lange, ohne dass jemand meckert.

.

Zur Zeremonie an sich:

Ein guter Freund (vielleicht der Trauzeuge) könnte den Part des üblichen Pfarrers übernehmen. Dieser würde aber eher im Hintergrund stehen, denn hauptsächlich würden du und dein Auserwählter die vorher verfassten Treueschwüre vorlesen. Dann sagt der Kumpel: "Hiermit erkläre ich euch zu Mann und Frau...blabla...Küssen". Fertig ;)

.

Dann kann losgefetzt werden. (Sollte Geld keine Rolle spielen, kannst du ja Dave Grohl @friends engagieren ;) ).


Der von mir bevorzugte Dress wäre (zusätzlich noch ein Bild mit supersexy Kirschblüten):


Bild/er:

Champagnerfarbenes Hochzeitskleid
Champagnerfar...
Lockerer Anzug (den hässlichen Typ bitte durch einen heißen tauschen)
Lockerer Anzu...
Super Sexy Kirschblüte
Super Sexy Ki...


Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 16. Oktober 2009 11:20

Jetzt hoffe ich wirklich, dass Geld keine Rolle spielt.=D

.

Und ich hätte gerne einen Typen ohne schiefen Kopp, bitte.;)

Die Kirschblüten hingegen sind wirklich supersexy, zur Not heirate ich die.


Ohmygod
beantwortet von Ohmygod am 12. Oktober 2009 11:02
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Aus Zeitmangel habe ich mir die anderen Antworten kaum durchgelesen, ich hole das später noch nach! Denn das ist eine sehr gute Frage, die sicher viele Menschen betrifft und mit der ja auch die Kirchen zu "kämpfen" haben. Ich habe oben bei Arigold auch gelesen, wie er die Architektur bewundert und ich füge hinzu, daß ich zum Beispiel Einhundertprozentiger Fan von Johann Sebastian Bach bin - eine Musik, die wie viele andere kulturelle Leistungen ohne Glauben (oder ohne Kirche?) so nicht möglich gewesen wäre. Es ist jetzt also die Frage gibt es einen kulturellen Ersatz dafür? Eine Kirche ohne Glauben als besserer Freizeitverein sozusagen. Meiner Ansicht nach muß dazu die dogmatische Denkweise der Kirchen aufgelöst werden und nicht alles darf man wörtlich nehmen. Zum Teil geschieht dies ja in den Kirchen, zum Teil entwickelt sich das andere Extrem als eine Art Abwehrreaktion. Große kulturelle Leistungen sind aber auch nur mit einer entsprechenden Konsequenz und festen Überzeugung des Einzelnen möglich ("Glaube kann Berge versetzen"). Ich denke, das darf man als Wahrheit nehmen (wenn man allerdings nicht versucht, einen Berg per Telekinese in Bewegung zu bringen). Demnach darf Kirche sicher nicht eine Anpassung zur "Spaßgesellschaft" machen, aber müßte den Glauben irgendwie auch "lockerer" nehmen, ohne den intelligenten Leuten eine Heuchelei abzuverlangen. Ob das möglich ist? Begründe doch nach Luther die "Annakondasche Reformation"...!? Man hat ja heutzutage ein paar Möglichkeiten, den Geist und Kultur außerhalb der Kirche zu formen. Allerdings ein richtiger Ersatz diese Gemeinschaft ist das irgendwie noch nicht.


WetWilly
beantwortet von WetWilly am 8. Oktober 2009 15:42
3x
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Du kannst die Eidesformel bei der Trauung völlig problemlos auch ohne kirchlichen Bezug sprechen. Einfach mit dem Standesbeamten absprechen. Und die Feier kannst Du dann so festlich gestalten, wie Du möchtest.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 8. Oktober 2009 15:45

Ja, aber ich suche sowas wie in der Kirche. Nur ohne Kirche und Gott.

Aber das Prinzip gefällt mir eigentlich schon.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 8. Oktober 2009 17:11

@ Hallo Annakonda!

  1. In dieser Form wirst Du das außerhalb der Kirche nicht finden.

  2. Du kannst wohl einen festlichen Rahmen in einem dementsprechenden Ambiente schaffen, aber es wird doch ein Unterschied bestehen bleiben.

  3. Warum? Weil Gott einfach dabei fehlt, bzw. die geistliche Atmosphäre. Mit dem wirst Du einfach leben müssen.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 8. Oktober 2009 17:43

Fändest du es also passender, wenn ein atheistischer Mensch in der Kirche heiratet und so tut als ob?

Glauben kann man nicht erzwingen. Jedenfalls nicht, wenn der Mensch einen klaren und halbwegs erwachsenen Verstand hat. Wenn ein Mensch sich gegen Gott entscheidet, dann sollte man das akzeptieren, genau wie anders herum.

Wahrscheinlich gibt es tatsächlich einen Unterschied zwischen den beiden Vaianten - aber es kann ja sein, dass mir die ohne die geistliche Atmosphäre besser gefällt.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 8. Oktober 2009 20:10

@ Hallo Annakonda!

  1. Natürlich könntest Du das machen, aber wäre das nicht ein Selbstbetrug? Ich finde diese Haltung nicht konsequent.

  2. Was Deine Aussage betrifft: "... der Mensch, der einen klaren und halbwegs erwachsenen Verstand hat....usw."

Dazu möchte ich Dir einiges zum Nachdenken sagen.

  1. Dieses Argument kommt von einer bestimmten Seite, die diese unsachliche Behauptung aufgestellt hat. "Ein vernünftig denkender Mensch könnte nicht an Gott glauben."

  2. Damit wird den Menschen etwas suggeriert, dass die Vernunft im Widerspruch zu Gott stehen würde.

Das ist eine Stigmatisierung von Menschen, um ihnen ihre Intelligenz abzusprechen.

Eine gleiche Denkweise hat es schon vor Jahrzehnten gegeben. Da wurde auch gesagt, dass eine bestimmte Menschenrasse schlecht und verwerflich wäre. Sie sind schlecht, weil...." Das weitere kennst Du ja!

In beiden Fällen ist diese Aussage völlig falsch und entbehrt jeder sachlichen Grundlage.

Niemand ist dumm und niemand fehlt es an Verstand und Intelligenz, wenn er an Gott glaubt.

Damit wollte ich Dich nur auf einen gefährlichen Gedankenfehler aufmerksam machen.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 8. Oktober 2009 20:33

Das habe ich nie behauptet. Du hast mich falsch verstanden, evangelista. Ich werde es dir erklären.

.

Zum ersten Punkt. Meine Frage war rhetorischer Natur. Wie ich bereits in meiner Frage geschrieben habe, fände ich diese Haltung ebenfalls nicht konsequent: "In der Kirche zu heiraten ohne dahinterzustehen fände ich jedoch heuchlerisch."

Diese Frage hab ich nur an dich gestellt, weil mich deine Meinung dazu interessiert.

.

Zum zweiten Punkt. Da hast du mich komplett falsch verstanden. Meine Aussage mit dem Verstand, die du dir herausgesucht hast, bezieht sich natürlich auf diesen Satz: "Glauben kann man nicht erzwingen."

Damit meine ich, dass man keinen Menschen zwingen kann, an Gott zu glauben. Ausnahmen gibt es jedoch immer. Kinder zum Beispiel folgen ihren Eltern. Ok, das ist vielleicht kein Zwingen, aber auch in den meisten Fällen keine eigenständige Entscheidung.

Ich würde niemals behaupten, dass Menschen, die gläubig sind, dumm sind. Damit würde ich die meisten meiner Verwandten und Freunde als dumm bezeichnen und das sind sie mit Sicherheit nicht.

.

Ich hoffe, du hast meine Aussagen nun richtig verstanden. Ich möchte nämlich nicht, dass du denkst, ich würde alle Gläubigen so über einen Kamm scheren.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 8. Oktober 2009 21:46

@ Hallo Annakonda!

  1. Meine Aussage war eigentlich allgemein gedacht und auf eine bestimmte Richtung (atheistische Naturalisten) bezogen, die heute in sehr radikaler Weise religiösen Menschen ihren Verstand und ihre Intelligenz absprechen. Diese Argumentation wird heute gegen gläubige Menschen verwendet.

Mit dieser heutigen Denkweise habe ich nicht Dich gemeint. Ich wollte deshalb nur darauf aufmerksam machen.

  1. Du hast völlig recht, dass man den Glauben an Gott nicht erzwingen kann. Das wäre grundfalsch und würde auch nichts bringen. Leider ist das früher geschehen.

  2. Es mag bestimmt verschieden Motive geben, warum Menschen an Gott glauben, aber das ist bestimmt nicht relevant für das eigene Leben. Wichtig ist dabei seinen eigenen Weg zu finden.

Für mich war es nicht die Angst, sondern die Liebe, die ich durch Christus erfahren haben.

"Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe."

  1. Das Bewusstsein angenommen und geliebt zu werden, ohne einer Vorbedingung, bewirkt einfach Liebe, Vertrauen und Dankbarkeit. Aber auch innere Stabilität und Sicherheit.

Das steht eigentlich in der Gottesbeziehung im Mittelpunkt, nicht die Angst oder aus einer bestimmten Berechnung heraus.

Kommentar von 8ffe1febee5a4fc62479c9ceb314b00csmallAchimS am 9. Oktober 2009 09:50

Warum gibt es Schafhirten? Um der Schafe willen? Warum gibt es dann keine Elchhirten, Faultierhirten usw? Hirten gibt es aus einem einzigen Grund: um die Schafe zu scheren und dann zu schlachten: Wolle, Schafmilch und Schaffleisch. Denk mal drüber nach.

http://maqi.de/photos/pix/kmh-laemmerkoepfe.jpg

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 9. Oktober 2009 10:50

Wenn du mich damit nicht meinst, weshalb nimmst du dann ein Zitat von mir und schreibst: "Damit wollte ich Dich nur auf einen gefährlichen Gedankenfehler aufmerksam machen."

Man sollte bei solchen Aussagen schon ein bisschen aufpassen und differenzieren.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 8. Oktober 2009 20:24

@ Hallo Annakonda!

  1. Zu Deinem dritten Punkt möchte ich sagen: Du hast damit recht, dass es sich um eine andere Atmosphäre handelt.

  2. Wenn Dir die andere Variante lieber ist, dann weist Du eigentlich schon, welche Entscheidung Du treffen wirst.

  3. Aber zuletzt möchte ich nochmals auf meine Gedanken über den Glauben eingehen.(Zum Nachdenken!)

Du hast doch erwähnt, dass Du früher in die Kirche gegangen bist. Ab einem gewissen Alter hast Du damit aufgehört.

Dieses Verhalten ist bei jungen Menschen ab einem gewissen Alter immer wieder festzustellen.

Aus der Erfahrung weiß man, dass die jungen Leute in ihren Glaubensverständnis nicht gewachsen sind. Sie sind bei einem kindlichen Glauben stehen geblieben. Dadurch kommt es dann zu einem inneren Konflikt, den viele dann damit lösen, sich vom Glauben zu distanzieren. Viele wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen. Dazu wäre eine konkrete Hilfe notwendig und eine erneute Auseinandersetzung mit dem Glauben.

Vielleicht hilft Dir dieser Gedanke, um Dich jetzt als erwachsen Frau erneut mit dem Glauben zu beschäftigen. Du wirst sehen, dass das nicht wertlos ist.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 8. Oktober 2009 20:41

Danke.

Ehrlich gesagt wundert es mich richtig, wie freundlich du schreibst. Danke dafür.=)

Es ist nicht so, dass ich einen kompletten Hass auf die Kirche hätte. Ab und zu gehe ich sogar noch in die Kirche.

Bis ich 18 oder 19 war, bin ich sogar noch relativ häufig hingegangen. Aber das meiste sind für mich leere Worte.

Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Menschen Trost daraus ziehen. Aber für mich ist es nunmal nicht mehr als ein Märchen.

Ohne Zweifel gibt der Glaube vielen Menschen halt.

Aber ich glaube, dass viele Menschen sich aus Angst vor dem Tod an den Glauben klammern. Wenn man sich aber mal mit dem Tod beschäftigt, dann ist er auf einmal gar nicht mehr so schlimm.

So war es jedenfalls bei mir.


anonym
beantwortet von DocBernd am 12. Oktober 2009 12:46
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Da hier fast die gesamte Biologengemeinde von GF ein gemeinsames, verbindendes Thema gefunden hat, möchte ich mich gleich auch noch dazu einklinken.

Ja, liebe Aanakonda, wie du siehst, ist es gar nicht so einfach, große, große, festliche Gefühle zu inszenieren, ohne dabei eine übergeordnete, transzendente Instanz zu bemühen. Die Kirche hat da den Vorteil, dass sie auf uralte Erfahrungen zurückgreifen kann, ihre Schäflein ins Leben hinein, hinauf und hinaus zu komplimentieren. Für all diese Gelegenheiten darf sie dazu noch den Segen des Allmächtigen exklusiv herbei zitieren und ihn so lange beschwören, bis er allgemein halluzinatorisch wirksam wird. Damit kannst du weder konkurrieren noch hoffen, es toppen zu können.

Aber was du vermagst, ist, auf deine innere Stimme zu hören und mit deinen Freunden, deiner Familie und deinem Partner offen darüber zu sprechen. Sie werden gewiss alles tun, um dir den Tag zu vergolden (als Biologin kannst du dich ja darauf verlassen: Emotionen sind für alle Wesen, die Spiegelneuronen besitzen, übertrag- und synchronisierbar). Setz deine Erwartungen aber etwas herab, vertrau auf deine Lebensklugheit und vermeide, so gut es geht, jeden organisatorischen Krampf. Denn welche Gefühle du an deinem Hochzeitstag wirklich haben wirst, kannst du kaum voraussehen. Ein überwältigender Gefühlsrausch trifft einen ohnehin nur unverhofft und immer nur für wenige Augenblicke. Such dir also mit deinem Partner einen Rahmen, der zu euch beiden gut passt und lasst die Dinge auf euch zukommen. Es wird schon klappen. Viel Glück!


anonym
beantwortet von hajo313 am 10. Oktober 2009 12:50
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Liebe Annakonda, könnte es sein, dass Du nicht eigentlich Atheistin bist, sondern eher Agnostikerin? Der kleine Unterschied besteht m.E.darin, dass der Atheist krampfhaft, ja programmatisch versucht, die Existenz Gottes zu leugnen, und dabei eben sehr ungenau wenn nicht schludrig vorgeht. Als Naturwissenschaftler ist mir völlig klar, dass Gott als "Schöpfer" ein Mythos ist, den beliebig viele Kulturen neben der christlich-orthodoxen Kultur ebenfalls erfunden hatten. Und die Naturwissenschaft muss darüber schweigen, kommt aber klar zur Aussage, dass die Schöpfung eben anders, sogar viel, viel wunderbarer abgelaufen ist, als sich noch so viele Kulturen in deren durchaus poetischen Märchen erträumt hatten! Existenz ist aber eben nicht ein simpler Begriff. In der Seele des Menschen existiert Gott eben doch, er ist in unserem Bewusstsein und auch im Unbewussten. Diese Art der Existenz ist wirksam, und doch nicht materiell. Der klassische Vergleich dazu ist doch das kleine Kind das nicht einschlafen kann, weil ein Krokodil unter dem Bett sei. Mutti und Vati zeigen mit der Taschenlampe, dass da natürlich kein Krokodil ist. Das Kind ist froh, das Licht geht aus – und hey presto - ist es wieder da! Existiert jetzt dieses Monster oder nicht? Klar nicht, man kann es ja nicht anfassen. Klar doch, denn es wirkt! Das Kind hat wirklich Angst, das Kind kann wirklich nicht einschlafen! Also bin ich lieber Agnostiker, heisst, einer der zuerst sehen, prüfen, erleben will, was auf welche Art denn existiert, so dass ich es glauben kann. Ich bin keiner, der einem Pfarrer seine Geschichten glaubt, nur weil sie ur-ur-alt sind, bin auch keiner, der das ungute Gefühl verdrängt, dass er seiner Freiheit und Würde beraubt werde, wenn er der Kirche blind gehorcht. Denk nur an die Rolle der Frauen in fast allen Kirchen der Welt: Welche Entwürdigung! Da wäre Revolution angesagt. Das sage ich als Mann. Rituale: Grosse Ereignisse gehören gefeiert. Die Feier gibt ihr erst das Gewicht, das ihm zusteht! Geburt, Ausbildung, Heirat, Karriere, Krankheit, Tod: Alle müssen mit Würde, bewusst erlebt und verarbeitet werden! Wieso denn nicht die Kirche mieten! Geht auch! Und selber die Feier gestalten! Als meinen erste Frau verstorben war, mietete ich eine hübsche kleine Kirche (200 Euro) und bestellte meinen besten Freund als Redner, ein anderer Freund spielte ad hoc eine schöne Jazz-Ballade, und auf der Orgel liess ich mir die Musik spielen, die meine Frau und mich angesprochen hatte – das war für mich und meine Freunde eine Feier nach Mass! Geheiratet habe ich auch wieder, und ganz gewiss nicht auf irgend welche Konventionen geschaut. Es war unser Fest, nicht das der Kirche... Ein Blogger fand es inkonsequent, als Atheist eine Kirche zu benützen. Warum denn so was? Die Kirche war und ist ja Weltmeister im Marketing und der Inszenierung, hat die tollste Musik komponieren lassen, die heissesten Shows gemacht. Bleibt aber völlig in der Vergangenheit stehen, hat die Gegenwartskultur verpennt. Oder gibt es was Kläglicheres, Peinlicheres, als wenn eine mickrige Band von gut meinenden Dilettanten einen schlappen Rock in der Kirche herunterklimpern? Gut gemeint ist bekanntlich das Gegenteil von gut gemacht...

Mein Rat: Pick Dir schamlos das heraus, was Dir an der kirchlichen Feier passt, lass den Schwätzer vorne weg, geniesst den Tag in vollen Zügen, untermalt mit genau Deiner Musik und Dekoration, wieso denn nicht ein weisses Brautkleid! Freiheit erst macht Deine Feier würdevoll!!!

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 11. Oktober 2009 13:17

:-))Der Hajo is wieder da....

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"dass der Atheist krampfhaft, ja programmatisch versucht, die Existenz Gottes zu leugnen, und dabei eben sehr ungenau wenn nicht schludrig vorgeht."

Sorry, der Satz allein reicht schon.

.

Also. Kurzfassung für Dich.

Erstens lassen sich nur Tatsachen leugnen, keine Hypothesen oder Behauptungen. Und die Existenz Gottes ist nur eine Hypothese und Behauptung. Wäre es eine anerkannte Tatsache, würden wir nicht solche Gespräche führen.

Und Zweitens geht man nicht "schludrig" vor, wenn man eine These oder Behauptung die ohne ausreichende Belege auf ihre Richtigkeit und Wahrheit daherkommt, schlicht aus genau dem Grund ablehnt. Das war´s. Das ist Atheismus. Nicht mehr. Nicht weniger.

Was Du nicht verstehen willst, ist das der Atheist ja noch nicht mal Gründe oder Überlegungen, gar Nachweise nötig hat, warum es keinen Gott geben soll, sondern er nichts weiter zu tun braucht, als sich die Gotteshypothese anzuhören, zu überlegen ob sie stichhaltig ist –und dann, wenn keine überzeugenden Aspekte darin enthalten sind, einfach sagen kann: "Nö. Das ist nicht überzeugend. Das nehme ich nicht an, sondern lehne es guten Gewissens ab. Siehe zum Beispiel Deinen wunderschön klingenden Satz: "In der Seele des Menschen existiert Gott eben doch, er ist in unserem Bewusstsein und auch im Unbewussten". Klingt super, klingt schön. Kommt nur ohne jedwede Erklärung daher warum dem so sei. Weshalb also sollten wir solches glauben?

Glaubst Du Zeug das einfach so Behauptet wird? Speziell wenn es tendentiell unrealistisch klingt? Unrealistisch im wahrsten Sinne des Wortes. Und dann auch noch keine plausible Erklärung mitgeliefert werden?

Nö, oder?

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Somit, lieber Hajo, ist die Ungenauigkeit und Schludrigkeit beim Christen und der Darlegung seiner Gotteshypothese zu suchen, nicht beim Atheisten der jene ablehnt.

Wir glauben Eurer These nicht, weil wir nicht wollen, sondern weil sie nicht überzeugend ist.

.

.

Solipsist


anonym
beantwortet von Klausito am 9. Oktober 2009 14:22
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Hallo Annakonda!

Nachdem wir festgestellt haben, dass wir ungefähr das gleiche studiert haben/studieren, sieht es nun so aus, dass auch Deine Hochzeit ähnlich ausfallen soll wie meine war. (Dir fehlt also nur noch der Verlag in den Du einsteigst;) .)

Wir standen vor dem selben Problem und fanden dann heraus, dass man in Aachen alternativ zum tristen Standesamt auch den Krönungssaal im alten Rathaus zur standesamtlichen Trauung mieten kann. Das ist deutlich feierlicher und man kann auch vorab eigene Wünsche zum Ablauf klären. Durch die Wahl des imposanten Rathauses (mit einem sehr schönen Vorplatz) und dem Krönungssaal, wurde es selbst für unsere buckelige Verwandtschaft eine (annähernd) ebenbürtige Alternative zur kirchlichen Trauung. Anschließend haben wir in einem kleinen Schloss (das sonst als kleines Hotel mit 3 Zimmern und Restaurant geführt wird) mit Livemusik gefeiert. Wir haben anschließend im Hotel übernachtet, so dass unser Zuhause ein Lager derer wurde, die sich kein Hotel leisten wollten oder konnten.

Wir hatten uns zuvor sehr viele Alternativen angeschaut. Was mich wunderte war, dass das Schloss kaum teurer war als andere Räume, die man zur Hochzeitsfeier mieten konnte. Der größte Posten sind dann sowieso die Getränke und die waren überall vergleichbar.

Vielleicht gibt es bei Euch im Norden ja auch ne alternative zum Standesamt?


anonym
beantwortet von inicio am 9. Oktober 2009 08:35
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wieso steht dies frage bei biologie?

wie gesagt beim standesamt kann/muss man nach der amtlichen version heiraten und kann duzu anzihen was man will. danach bleibt der phantasie keine grenzen gesetzt-du kannst dir anziehen was du willst und feiern wo du willst. freunde oder verwandte oder ihr selber koennt einen ablauf finden wie ihr wollt und euch ein eigenes eheverspreche geben oder die wuensche aeussern, die ihr mit diesem schritt verbindet...also im sinne :ci moechte immer offen zu die sein und alles schoene und schlechte mit dir teilen... ich wuensche dir eine tolle hochseit und viel spass!


anonym
beantwortet von philippjosefric am 8. Oktober 2009 22:05
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Liebe Annakonda, Du bist auf der Suche nach ... na ja, nach was denn eigentlich?

Erstmal hast Du Dich von Deiner Kindheit verabschiedet. Bist erwachsen geworden und willst eigene Wege gehen, andere, als Deine Eltern.

Diesen Schritt hast Du geschafft. Super. Du bist nun Atheistin. Brauchst diese angstmachende Abhängigkeit nicht mehr. Was ist denn das, was Dich nun doch an der Kirche anzieht? Kann es sein, dass da in dieser altmodischen negativ besetzten Kirche doch auch positive Elemente sind?

Das mit der Liebe? Mit der Liebe zum Nächsten? Was auch immer das nun bedeuten soll. Das mit dem Geliebtsein durch den Schöpfer? Die Idee, sich in Gottes Arme fallen lassen zu dürfen? Na ja, schön wäre das schon, aber ist das nicht alles eine Augenauswischerei? Ein Schönfärberei? Gott können wir nicht sehen. Deshalb fällt es uns schwer zu glauben, dass ER Realität ist. Wenn es ihn tatsächlich gibt, weshalb zeigt er sich dann nicht? Das sind wichtige Fragen. Dazu gibt es Antworten.

Weshalb, glaubst Du, hat eine Mutter Theresa in Kalkutta ihr Leben für die Armen aufgeopfert? Woher hat sie diese Kraft genommen?

Weshalb hat ein Maximilian Kolbe sein Leben im Konzentrationslager für einen Familienvater geopfert? Woher nimmt er die Kraft dazu? Solche Beispiele gibt es unzählige. Seit 2000 Jahren werden sie aufgeschrieben. Mit Folter und Mord wurden sie verfolgt.Aber trotz dieser Verfolgung berichten sie von einer großen Freude. Diese Menschen haben Gott nicht als Angstmacher erlebt, sondern im Gegenteil, als starke Kraft, fuer die es sich loht, wenn es sein muss, auch zu sterben.

Wir sind normalerweise keine Helden. Eigentlich wollen wir unser Leben genießen. Es soll so richtig Spaß machen. Ein wenig extravagant darf es auch sein. Sich aus der Masse abzuheben ist doch schön.

Was ist es, wonach Du Dich im tiefsten Deiner Seele sehnst?

Ob Hochzeit im Standesamt, oder im freien Flug als Fallschirmspringer, oder im Taucheranzug ist doch eigentlich nicht wirklich wesentlich. Wesentlich ist, dass, was in unseren Herzen passiert. Ich kann dir sagen: Ich habe eine ganz normale Hochzeit gehabt. Sie war wunderschön. Aber nicht, weil sie in einer kleinen Kapelle mit einigen Verwandten war, sondern, weil sie der Beginn eines ganz speziellen Abenteuers war. Es ist das Abenteuer des gemeinsamen Weges mit meiner Frau. Und der dauert nun schon bald 27 Jahre. Es ist das gemeinsame Abenteuer auf der Suche nach Gott. Wir haben Gott immer noch nicht gesehen. Aber wir spüren, daß von ihm eine sehr starke Hilfe ausgeht. Im täglichen Gebet kommen wir ihm immer ein wenig näher. Ich kann Dir sagen: Es ist super :-) Ich will Dich keinesfalls zu etwas überreden. Es ist nur so: Wenn man sich in das Wagnis des Glaubens fallen läßt, kann man erfahren, wie schön das Leben sein kann. Und das will man anderen mitteilen. Deshalb schreibe ich das Dir.

Ich wünsche Dir, dass Du im Atheismus auch solche Erfahrungen machen kannst. Ich wünsche Dir, daß Du in der Gottlosigkeit Deines Atheismus die Liebe spüren kannst.

Philipp

Kommentar von 68eb6c41e2eb03b6183a5b688050d5a3smallniaweger am 9. Oktober 2009 11:28

Wollen wir darüber diskutieren, ob sich Mutter Teresa für die Armen aufgeopfert hat oder vielleicht mehr für die Armut?

Kommentar von philippjosefric am 9. Oktober 2009 12:19

Soweit ich weiss, hat Mutter Theresa sich selbst fuer einzelne Menschen eingesetzt, ganz persoenlich. Und sie hat eine Organisation geschaffen, die dies tut. Ganz persoenliche Hilfe fuer arme Menschen. Ich bin allerdings nicht so im Detail informiert, kenne aber einen Priester, der sie in ihrer letzten Zeit begleitet hatte: Dr. Leo Maasburg

Im google zu finden mit den Suchkriterien "Leo maasburg mutter theresa"

Seit Jahren arbeitet Teresa bereits als Lehrerin in ihrem katholischen Orden in Indien, als im September 1946 auf einer Zugfahrt von Kalkutta nach Darjeeling, Jesus zu ihr spricht. Sie soll den Armen und Ausgestoßenen beistehen. Fortan liest sie in den ärmsten Slums Kalkuttas die Leprakranken, die Sterbenden, die Krüppel von den Straßen. "

Belege dazu im Internet zu finden: googeln mit "27.8.1910: Geburtstag von Mutter Teresa"

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 9. Oktober 2009 14:18

Weshalb, glaubst Du, hat eine Mutter Theresa in Kalkutta ihr Leben für die Armen aufgeopfert? Woher hat sie diese Kraft genommen?

Weshalb hat ein Maximilian Kolbe sein Leben im Konzentrationslager für einen Familienvater geopfert? Woher nimmt er die Kraft dazu? Solche Beispiele gibt es unzählige.

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Benenne bitte eine gute Tat, eine gute Handlung, die nur der Gläubige, nicht aber der säkulare Mensch im Leisten zu Stande ist.


minister
beantwortet von minister am 8. Oktober 2009 15:55
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Versuchen Sie es doch einmal mit diesen Herren:

http://www.diefeierwerker.de/


hajottka
beantwortet von hajottka am 8. Oktober 2009 15:45
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Du kannst doch auch im Standesamt feierlich und in festlicher Kleidung heiraten. Ich finde Deinen Standpunkt sehr gut und verachte all die Heuchler und Sonntagskirchgänger, die nicht dahinter stehen!

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 8. Oktober 2009 15:49

Aber ich möchte zusätzlich zum Standesamt irgendwas.

Ich finde Standesamt so langweilig irgendwie. Da muss noch was besseres her.

Kommentar von Cbbbcac8a8964b610e4634a700781d12smallhajottka am 8. Oktober 2009 15:53

Laß Dich doch auf einem Schiff trauen


Lexa1
beantwortet von Lexa1 am 8. Oktober 2009 15:45
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wenn du mit dem Standesbeamten ein Vorgespräch hast, kannst du deine Wünsche vorbringen. Aber bitte nicht mit Turnschuhen wie auf dem Bild.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 8. Oktober 2009 15:50

Was hast du gegen Turnschuhe?

Kommentar von 94bf39c6da573c9f18ee27942a5d6261smallLexa1 am 8. Oktober 2009 16:14

gegen Turnschuhe im allgemeinen nichts,finde die aber zum Brautkleid oder Anzug unpassend.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 8. Oktober 2009 16:16

Das ist halt sehr eigenwillig. Aber vielleicht bin ich eigenwillig.;)


anonym
beantwortet von Morti am 8. Oktober 2009 15:44
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Sowas kannst du doch mit Freunden veranstalten. Das kannst du vollkommen selbst gestalten. Ein Freund mit den gleichen Werten kann sich eine gehaltvolle Rede einfallen lassen. Muss doch nichts institutionelles sein oder. Zum Standesamt musst du so oder so.


Ulieule
beantwortet von Ulieule am 8. Oktober 2009 15:43
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Wir haben selbst bei der kirchlichen Trauung uns den Text aussuchen können. Ich mochte den Satz nicht: Bis das der Tod uns scheidet.


Nowka
beantwortet von Nowka am 13. November 2009 18:25
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du brauchst gar nicht an gott zu glauben. er hat dich trotzdem lieb.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 15. November 2009 14:33

Das ist ja schön.

Aber was hat es mit meiner Frage zu tun?


GeneralNemesis
beantwortet von GeneralNemesis am 6. November 2009 18:37
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Glauben und nicht glauben ist jeden selbst überlassen. Ich bin auch Atheist dennoch hab ich vor kirchlich zu heiraten weil es den üblichen Brauch obliegt. Denn Bräuche zieren unser Leben und die Geschichte, wenn wir dies vergessen , vergessen wir unsere Kultur. Du solltest das tun was du willst den dieses Leben lebst nur du. Wenn es dir gafalle in der Kirche mit langen weißen Kleid einzutreten dan tu das, Gott soll nicht der Grund sein. Denn bei der Zeromonie heiratest du nicht Gott oder den Glaube, sondern dein Geliebten und das hatt um Gottes willen mehr WERT als alles andere!!! MfG General Tao Nemesis


anonym
beantwortet von molly1104 am 28. Oktober 2009 22:03
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Wenn du dich bei deiner Hochzeit einfach nur am Leben ,der Liebe, der Natur , u.s.w. erfreuen möchtest,und Gott nicht mal erwähnt haben möchtest, sollest du vielleicht wissen daß das alles Gott geschaffen hat, du kannst ihn da nicht RAUSSTREICHEN!!!! ER hat dir dein Leben geschenkt!

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 30. Oktober 2009 10:36

Hey...danke für die Info!

Wusst ich ja noch gar nicht. Woher hast du deine Weisheit denn?


anonym
beantwortet von philippjosefric am 24. Oktober 2009 09:39
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Liebe Annakonda! Du hast mit deiner Frage eine sehr lange Diskussion ausgelöst. Vielleicht geht es Dir wirklich nur um die äußerlichen Dinge, um das Ambiente der Hochzeit. In diesem Stile gibt es reichlich Antworten.

Da Du nur zu diesen Antworten Stellung nimmst, denke ich, daß das wohl dein Hauptinteresse ist.

Dennoch: Deine Frage hat tiefere Fragen aufgeworfen, die Dich vielleicht doch neben den oberflächlichen interessieren, weshalb ich doch dazu Stellung nehmen möchte:

Es wurde Das Thema "Einschränkung durch die Kirche" und "Freiheit im Denken" angesprochen.

Atheisten - so habe ich nun in einer der Antworten gelernt - sprechen sich gegen Gott aus, wo hingegen Agnostiker sich nicht binden können und wollen an die Antworten über die Existenz zu Gott.

Gläubige Christen, die nicht viel nachdenken, sind froh, eine Entscheidung getroffen zu haben um sich an ein Gedankengebäude festhalten zu können. Menschen, die geschult sind im Denken und meinen, sich von den Fesseln des Glaubens befreien zu müssen, sind froh, wenn sie es geschafft haben, im Denken frei zu werden.

Das kann ich alles nachvollziehen.

Ich möchte allerdings die absolute Sicherheit, mit der "für oder gegen Gott" argumentiert wird, relativieren.

Ich denke, keiner von den Diskussionsteilnehmern hier in dieser Runde hat je Gott gesehen. Auch ich nicht, der ich regelmäßig in die Heilige Messe gehe. Auch ich, der ich vor dem Allerheiligsten (Das ist die konsekrierte Hostie) mit Ehrfurcht und Andacht knie, stelle mir die selben Fragen, die in dem Forum artikuliert werden. "Ist diese Religion nur eine Projektion von uns, nur ein Wunschdenken, der Ausdruck unserer Sehnsucht?" Als Naturwissenschaftlich denkender Arzt frage ich mich ebenso, was ich den tue, wenn ich vor dem Tabernakel stehe, ihn öffne, eine echt gemeinte ehrfürchtige Kniebeuge vor dem Allerheiligsten mache, den Kelch mit den konsekrierten Hostien herausnehme, um jedem Gläubigen, der nach vorne kommt, eine Hostie in den Mund zu legen, mit dem Gedanken: "Herr Jesus Christus, den ich jetzt in Händen habe, bitte komme diesem Menschen, der Dich soeben empfängt, ganz nahe. Berühre ihn!" Und wenn ich dann den Kelch wieder in den Tabernakel stelle, bin ich froh, alle meine offenen Fragen zu diesem Thema neben den Kelch in den Tabernakel legen zu können. Sie dürfen offen bleiben. Es gibt eine Liebesbeziehung zu diesem Unbekannten in dem weißen Brot, die ich nicht missen möchte. Auch wenn ich sie nicht verstehe.

Von so einer Liebesbeziehung zu Jesus Christus sprechen z.B. die Mönche in Heiligenkreuz, die mit der CD "Chant" innerhalb weniger Monate eine große Verkaufszahl erreichen (siehe unten angeführtes Zitat)

Von einer solchen Liebesbeziehung schreiben sogenannte Heilige bzw. deren Berichterstatter, die um dieser Liebe zu Christus willen ihr Leben hingegeben haben.

Ich gebe zu, dies ist kein Argument, worüber man diskutieren kann. Es ist eine Erfahrung, die aus meiner Sicht wert ist, mitgeteilt zu werden.

Ich denke, es ist gut, solche Erfahrungen auch einmal wertfrei im Raum stehen zu lassen.

Wenn es stimmt (Wissen tun wir es nicht!) dass es diesen liebenden Schöpfer gibt, der die Welt geschaffen hat, um dieses Liebesprinzip wirksam werden zu lassen, dann lohnt es, sich da hineinfallen zu lassen. Im Vertrauen, dass er einen tragen wird, denn dies wäre ja SEIN sehnlichster Wunsch. Dann wäre es auch nicht gefährlich, sich in diese Liebe hineinfallen zu lassen. (In Analogie zur Hingabe im Vertrauen an einen geliebten Menschen, wie es in tiefen menschlichen Beziehungen passiert.)

=====Zitat: "WIENER NEUSTADT - Der Chart-Erfolg der singenden Mönche von Stift Heiligenkreuz bei Wien hält an. Die Verkaufszahl der CD "Chant - Music forParadise" hat die Marke von 400.000 überschritten, wie Pater Karl Wallner am Dienstag auf Anfrage mitteilte. In mehreren Ländern habe sie inzwischen Platin- oder Goldene Schallplatten eingefahren. In Österreich selbst wurden mehr als 60.000 Exemplare verkauft. In den Album-Charts rangiert die CD mit liturgischen Gesängen auf Platz 2" =====Zitat ende ======


anonym
beantwortet von Imera am 19. Oktober 2009 15:12
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sprich mit dem Standesbeamten ab, wie du/ihr die Trauung haben möchtest, die sind nicht sooooo verknöchert


shiverich
beantwortet von shiverich am 19. Oktober 2009 04:42
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Hallo Annakonda! Mein Freund und ich heiraten nächsten Mai, und wir standen vor dem selben Problem wie du. Die Lösung: eine FREIE TRAUUNG durch einen Freien Theologen oder Humanisten. Die Trauung kann dann nach euren Vorstellungen gemacht werden und kann sehr feierlich sein, wie eine kirchliche Hochzeit. Das ganze ersetzt aber natürlich nicht die standesamtliche Hochzeit.


anonym
beantwortet von Hochzeit am 11. Oktober 2009 18:46
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Aufgrund einiger Erfahrungen in den Kirchen in Deutschland berichten Hochzeitsfotografen z.B. über eine spürbare Abneigung und kein verständnis der Pfarrer gegenüber der Fotografen während der Zeremonie. Die Argumentation ist sicher allen bewußt - man soll sich auf das "wesentliche" konzentrieren. Doch für einige gehören die Bilder der Zeremonie auch zu den wesentlichen Sachen. Wenn in der Kirche keine Bilder gemacht werden können und eine strikte Haltung des Pfarrers trotz der Verhandlungen eher zum allgemeinen Entsetzen führt, so wundert es keinen, dass solche Statements wie diser hier auftaucht http://ratgeber-russische-hochzeit.de/hochzeitsplannung/kirchliche-trauung-mit-b... Mein Tipp, sucht euch einen Pfarrer ihres Vertrauens aus, wenn schon die kirchliche Trauung unbedingt sein muss.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 16. Oktober 2009 11:22

Ähm....das beantwortet meine Frage eigentlich kein bisschen.=)

Eine kirchliche Trauung will ich ja gar nicht, sondern suche nach Alternativen.


anonym
beantwortet von hajo313 am 11. Oktober 2009 15:21
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Lieber Solipsist,

vorerst muss ich mich wohl selbst einer gewissen Schludrigkeit bezichtigen: Mein eigenes Verständnis mehrere Begriffe habe ich nicht genug klar gemacht. Erstens habe ich erst letztes Jahr Dawkins' „God Delusion“ mit grossem Spass gelesen, bin 99% einig, halte das Buch für sehr wichtig, dazu klug und witzig. Ein besseres Buch habe ich im letzten Jahr nicht gelesen. Ein Agnostiker ist einer, der z.B. die Behauptungen der Kirchen genau so beantwortet wie Du: „Nöh – DAS glaub' ich nicht“. Atheisten, die mir begegnet sind, sagen das auch, aber dazu „Gott existiert höchstwahrscheinlich nicht“. Auch einverstanden! Die Feinheit, die ich anspreche, und o.k., etwas mürrisch „schludrig“ genannt habe, ist so gemeint: Vom Christentum (um mal „lokal“ zu bleiben), wurde die Welt geprägt und beherrscht mit Behauptungen, sowohl für das Diesseits wie für das Jenseits. Abstruses Zeugs, ohne „Beweise“!

Wichtig ist, und da kommt der Begriff der Existenz ins Bild, ist, dass alle diese Bilder und abstrakten Personen (Gott inklusive), mit denen uns die Kirchen indoktrinieren wollen, höchst wirksam waren, eben ähnlich wie das Krokodil unter dem Bett. Kriege wurden geführt, Kathedralen gebaut, das Bildungssystem wurde schon vor dem Mittelalter gehijackt. Heute noch findet man das Kruzifix in vielen Schulzimmern! Und wenn solche „Kräfte“ also die Welt prägen, beherrschen und verändern, dann ist es m.E. nicht übertrieben, diesen „Kräften“ (auch wenn sie nur angelernte Instanzen in unserem Bewusstsein darstellen, eine Existenz zuzuschreiben! In der Seele sind sie ebenfalls kollektiv vorhanden, schliesslich werden von unzähligen Leuten auch christliche Bilder im Traum „erlebt“ und verarbeitet. (Das muss ich wohl nicht beweisen). „Schludrig“ war, und das ist in diesem Sinne eben auch R. Dawkins samt den meisten „Atheisten“, die Art, mit der sie für den guten, zutreffenden Satz, dass Gott wahrscheinlich nicht existiert, missionieren. Missionieren für die Aufklärung ist natürlich legitim. Als Naturwissenschaftler tu ich das durchaus. Aber ist es nicht etwas naiv, aufzuklären, ohne Rücksicht auf die psychologische Wirklichkeit der Aufzuklärenden? Ohne den Versuch zu verstehen, dass viele Leute seit ihrer Kindheit „WISSEN“, dass Gott existiert? Die NIEMALS selbst angefangen haben systematisch und rational zu denken?

Es ist genau dies der Punkt meines Angriffs auf gewisse Atheisten. Sie haben völlig recht in der Sache, wollen oder können jedoch nicht sehen, dass 500 Jahre Aufklärung nicht genügt haben, den Menschen rational denken zu lassen. Das zu verstehen und einzuschätzen schafft vielleicht in einigen Jahren die moderne (erst entstehende) Wissenschaft der Kognitiven Psychologie und Neurowissenschaft.

Nun verstehe bitte auch, dass wir sehr ähnliche Ansichten haben. Die Thesen der Kirche sind keineswegs die Meinigen; Du brauchst gewiss nicht auf den Mann zu spielen. Auch behaupte ich natürlich nichts in der Richtung, dass ich diesen Gott, der als psychische Instanz „existiert“, anbete. „Real“ ist dieser Gott eben einfach weil er in so vielen Köpfen und damit in unserer Gesellschaft wirkt, im Guten wie im Bösen. Wahrscheinlich hast Du ein Problem damit, dass Du als Solipsist fremden Bewusstseinsinhalten keine „Existenz“ zuschreiben willst. Kann ich akzeptieren, allerdings bin ich da pragmatischer: Existieren tut das was wirkt. Wie immer das auch funzen mag.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 11. Oktober 2009 21:26

Du brauchst gewiss nicht auf den Mann zu spielen.

Ich sehe gerade auch, Dich verwechselt zu haben.

http://www.gutefrage.net/nutzer/hajo63

Einem recht flach argumentierenden Abergläubigen mit welchem ich mal zu tun hatte. Die unterschiedliche Nummer im Namen sah ich natürlich nicht. Ich hielt Dich für ihn. Insofern ist mein Text allenfalls vom Inhalt her noch korrekt, der Ton war reserviert für ihn. Entschuldige bitte.

.

Nebenbei. Auf Deine Antwort wurde ich erst aufmerksam gemacht. Dies hier hätte mich somit gar nicht erst erreicht. Wenn Du willst das Du gelesen wirst, solltest Du den Button: "Antwort kommentieren" bemühen.

.

Aber eins noch....

Solipsist ist ein Name, ein Nick, mehr nicht. Der hat sicher seinen Grund, aber sicher keine Identifikation.

Ich finde es immer wieder faszinierend, von dessen Bedeutung her damit verknüpft zu werden.

Kommentar von hajo313 am 11. Oktober 2009 23:15

OK, Solipsist, fair enough.

Frage: Wieso wählst Du einen Nick mit einer wohldefinierten Bedeutung, wenn dieser Nick Dich nicht auch ein wenig identifizieren soll? Ich wählte meinen aus meinem Namen abgeleitet plus 313, der Autonummer von Donald Duck. So werde ich weder zugeordnet noch eingeteilt. Ich meine es war Groucho Marx der sagte: "Ich werde gewiss niemals einer Organisation angehören wollen, die MICH aufnehmen würde"...

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 12. Oktober 2009 12:33

Thanks.

Und ebenso sagte er: "Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, ich habe auch noch andere". Ein großer, genialer Mann war das.

.

Der Solipsismus ist für mich Hinweis auf eine eigene, wie auch speziell individuelle Form der Perspektive, die ich bisweilen einzunehmen im Stande bin. Relativ harmlos also.

Kommentar von hajo313 am 12. Oktober 2009 21:48

Cool, solche Prinzipien muss man haben. Die verqueren Querdenker helfen uns bei der Befreiung von all dem Mist, mit dem wir von der Geburt bis zum Tode indoktriniert und berieselt und umsäuselt werden. Deine Lesart des Solipsismus passt schon! Genau so konsumiere ich Kunst, immer mehr aber auch gesellschaftliche oder philosophische Fragen. Das einzige Problem ist m.E. dass man deswegen nicht in Zynismus oder in einer platten "anything goes" Attitüde verkommt. Damit bist nicht etwa Du gemeint, habe gesehen, dass Du gerade einer von denen bist, der sich immer wieder provozieren lässt, gewissen Betonköpfen - trotz aussichtsloser Lage, den Tarif zu erklären. Respekt!


Sternenfee
beantwortet von Sternenfee am 9. Oktober 2009 13:54
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Du schreibst: "aber ich fühle mich wohl bei dem Gedanken eine Atheistin zu sein" Das kann ich nicht verstehen, wie kann man sich dabei wohl fühlen, bei dem Gedanken, nur ein Zufallsprodukt zu sein?

"Mir macht es Spaß, immer mehr über die Natur und das Geschenk des Lebens nachzudenken und mich daran zu erfreuen."

Und was meinst Du, woher das Geschenk des Lebens und die Natur kommt - alles Zufall?

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 9. Oktober 2009 14:19

Was ändert das den am Wert des Lebens?

Kommentar von 646d62290fe67228a0b7c7ddafa57dabsmallSternenfee am 9. Oktober 2009 14:40

Hallo Solipsist :) Für mich macht es einen großen Unterschied, ob ich von Gott geschaffen und Er mir mein Leben geschenkt hat, oder ob ich eben nur ein Zufallsprodukt ohne Plan und Sinn bin. Ersteres macht mein Leben sehr viel lebenswerter. @Klausito Ich werfe niemanden was vor, wenn jemand an nichts glaubt, bleibt doch nur die Möglichkeit des Zufalls

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 9. Oktober 2009 14:53

Angebot und Nachfrage kennst Du doch oder?

Du wirst wissen warum ein Diamant mehr wert ist als ein Stein.

.

Welches Leben ist für den der es hat wertvoller?

Jenes das ewig ist, oder jenes das begrenzt ist?

.

Außerdem, wieso schreibst Du: Ich werfe niemanden was vor, wenn jemand an nichts glaubt

Ich glaube nicht an nichts. Ich glaube an eine Million Dinge. Nur nicht an einen Gott.

Kommentar von 646d62290fe67228a0b7c7ddafa57dabsmallSternenfee am 9. Oktober 2009 15:21

Ob der Diamant tatsächlich wertvoller ist, ist Ansichtssache. Für mich sind beide Leben wertvoll, das ewige und das begrenzte, das zum ewigen wird.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 9. Oktober 2009 15:46

Entschuldige, aber das ist nicht Ansichtssache.

Kommentar von 646d62290fe67228a0b7c7ddafa57dabsmallSternenfee am 9. Oktober 2009 17:45

Oh find ich schon, natürlich hat ein Diamant mehr materiellen Wert und ist seltener, aber ein Stein kann mir genauso wertvoll sein, vielleicht, weil er eine persönliche Bedeutung hat, verstehst Du, wie ich es meine?

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 9. Oktober 2009 18:13

"aber ein Stein kann mir genauso wertvoll sein"

Wenn Du so denken kannst, wo ist dann das Problem?

:-))

Kommentar von Klausito am 9. Oktober 2009 14:33

Nur weil es komplex ist, muss man nicht davon ausgehen, dass es Zufall ist. Das wirfst Du aber scheinbar dem Atheisten vor.


Snake9
beantwortet von Snake9 am 9. Oktober 2009 10:31
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In unserer Gegend gibt es das Schloßhotel Romrod das permanent irgendwelche Hochzeiten der unterschiedlichsten Art in seinen Mauern hat - dort finden auch Mittelaltermärkte u.s.w. statt um heute heiratet dort meine beste Freundin. Es ist nicht sehr groß aber hübsch und lohnt der Besichtigung - keltische Riten sind auf jeden Fall interessant da dort eher die Naturgötter relevant waren :o)


Sugisu
beantwortet von Sugisu am 9. Oktober 2009 08:51
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Schau mal hier. Vielleicht wäre das ein passender Ratgeber für dich! http://www.amazon.de/Die-Hohe-Zeit-Zeremonien-Lebensbund/dp/3935581793


coeleste
beantwortet von coeleste am 8. Oktober 2009 22:46
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natur,liebe,verstand - wo führen sie hin...? genieße sie aus vollen zügen,und du wirst mit der zeit erstaunliche erfahrungen machen... <<< Für mich hört sich dieser Gedanke einfach göttlich an!=) wenn ich mal das <<< in der es sich nicht um Gott dreht mal weglasse - tja was haben wir dann???

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 9. Oktober 2009 09:39

Also....ich hab das jetzt 3 mal gelesen. Ich verstehe einfach nicht, was du da sagen willst? Hängen deine Satzteile irgendwie zusammen?

Kommentar von D2cbc6b07f4495d88f63cd97cfa9e599smallcoeleste am 9. Oktober 2009 10:01

. ich hab es mal verändert: <<< und am endes des satzes nochmal <<< ist ein zitat von dir.lies dann deinen eigenen text und laß das aus,was ich als letztes von dir zitiert habe. <<< Für mich hört sich dieser Gedanke einfach göttlich an!=)<<<. wenn ich mal das <<< in der es sich nicht um Gott dreht<<< mal weglasse - tja was haben wir dann??? funktionierts jetzt?

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 9. Oktober 2009 10:11

Kannst du mal diese ganzen Pfeile weglassen und ganze Sätze schreiben? Das würde die Sache irgendwie sehr erleichtern.;)

Kommentar von D2cbc6b07f4495d88f63cd97cfa9e599smallcoeleste am 9. Oktober 2009 19:49

ich machs jetzt mal so,wie ich es dir geschildert habe.ich hatte vergessen,daß ich ein wort (dreht) ans ende des satzes stellen mußte.verstehe jetzt,wieso du irritiert warst. Also eine Hochzeit, in der es sich um das Leben und die Natur, die Liebe und den Verstand dreht?Für mich hört sich dieser Gedanke einfach göttlich an!=)

Kommentar von 68eb6c41e2eb03b6183a5b688050d5a3smallniaweger am 9. Oktober 2009 11:39
@coeleste

.
Deine Vorstellungskraft lässt es offensichtlich nicht zu, dass jemand einen Gedanken mit dem Wort "göttlich" beschreibt, ohne an die Existenz eines Gottes zu glauben? Ich gehe davon aus, annakonda würde auch Gedanken als "teuflisch" bezeichnen oder als "märchenhaft" - ohne an Märchen oder den Teufel zu glauben...
.
Ist das für dich so schwer zu begreifen? Es gibt einfach diese Worte in der deutschen Sprache, die sich eingebürgert haben und deren Bedeutung allgemein verstanden werden. Würde annakonda sich ein neues Wort einfallen lassen, dass eine ähnliche Situation beschreibt und dabei zweifelsfrei atheistisch ist, dann würde hier NIEMAND mehr etwas verstehen. Wenn DU dir aber ein bisschen Mühe gibst, den Sinn des Wortes "göttlich" von deinem Gottesglauben abgelöst zu betrachten, hast du vielleicht auch eine gewisse Ahnung, um was es geht...

Kommentar von D2cbc6b07f4495d88f63cd97cfa9e599smallcoeleste am 9. Oktober 2009 20:05

ok-ich verstehe,was du meinst.bin ich mit einverstanden.ich hatte a.s aussage falsch verstanden.ich würde dann das wort göttlich nicht benutzen,denn das wort selbst hätte keinen sinn für mich.es würde in meinem wortschatz nicht vorkommen.ich hätte toll (o.ä.)geschrieben.ok: das ist meine sicht.daß jemand 1 wort benutzt,dessen realexistenz für ihn nicht existiert,kann man machen,weil man weiß,was es für andere bedeutet (auch wenn die erfahrung davon nicht gemacht wurde). ich hoffe,ich habe mich verständlich ausgedrückt.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 10. Oktober 2009 00:15

Zunächst einmal: Danke Nia!=) Ein klasse Kommentar.

Dem ist eigentlich nicht viel hinzuzufügen, außer vielleicht, dass ich dieses Wort natürlich mit bedacht gewählt habe, da es an dieser Stelle so schön gegensätzlich klingt.=)

Kommentar von D2cbc6b07f4495d88f63cd97cfa9e599smallcoeleste am 10. Oktober 2009 09:51

Dein kommentar hat mich gefreut!


omikron
beantwortet von omikron am 8. Oktober 2009 17:02
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Und glaubte an Gott... und seit einger Zeit bemerke ich, dass ich gar nicht an Gott glaube.

Wäre es da nicht an der Zeit zu versuchen, sich den Glauben zurückzuerobern und dann mit Freude Hochzeit zu feiern, nicht atheistisch, sondern ganz wirklich?

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 8. Oktober 2009 17:17

Na ja, dass ich als Kind an Gott geglaubt habe, das liegt wohl an meinen Eltern, nicht aber an mir. Ich habe es so gelernt. Für mich war das die Wahrheit - bis ich darüber nachgedacht habe.

Klar, ist nicht unbedingt leicht am Anfang, weil man als gläubiger Mensch natürlich denkt, dass dieses Zweifeln sozusagen eine Sünde darstellt.

Wenn man aber ersteinmal über diesen Punkt hinweg ist und sich ungestört mit der ganzen Thematik befassen kann, dann ist es echt spannend. Vor allen Dingen, wenn ich mir jetzt so anschaue, was ich früher so geglaubt habe, ohne es zu hinterfragen.

.

Warum also soll ich etwas zurückerobern, was mich in meiner Gedankenfreiheit eingeschränkt hat, wenn ich doch so mühsam daraus ausgebrochen bin?

Das ist in meinen Augen ein Rückschritt - so als würde ich die Mauer wieder aufbauen und meine Gedanken darin einsperren.

Kommentar von Simple_avatar7smallomikron am 8. Oktober 2009 18:12

Ich meinte nur. Mir fällt nämlich auf, dass viele neuerdings stolz darauf sind, den Glauben abgelegt zu haben und freudig verkünden, dass sie nun Atheisten sind. - Da wollte ich mal einen Gegenvorschlag unterbreiten. ;-)

Denn ich halte es eher mit Anselm von Canterbury, der wußte schon vor 1000 Jahren: credo ut intellegam - ich glaube, damit ich verstehe. Und den Gedanken finde ich äußerst interessant.

Kommentar von hajo313 am 10. Oktober 2009 13:08

Ja, omikron. STOLZ. Nämlich darüber, dass man es geschafft hat, sich von den Fesseln der Kirche zu befreien. Die meisten Kirchen der Welt entmündigen doch den selbstständig denkenden Menschen und vor allem die Frauen werden unterdrückt. Also ist man stolz, endlich die Würde der Freiheit geniessen zu können. Neu: Frei von und FREI FÜR! Überleg mal den Unterschied: Der Wissenschaft glaubt was er sieht und gesehen hat, nachdem er glaubt, einen Zusammenhang verstanden zu haben. Wissen tut er a priori genau nichts. Der Glaubende "weiss" alles a priori, und glaubt, was ihm ein zufälliger Theologe erzählt hat (er hätte ja zufällig ein Rabbi oder sonst ein Medizinmann können), und dann, "versteht" er? Was denn? Den unerforschlichen Ratschluss des Lieben Gottes, der innert ein paar Stunden 200'000 Menschen im Tsunami ersaufen lässt?


mugie77
beantwortet von mugie77 am 8. Oktober 2009 15:48
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standesmatliche trauungen sind sehr schlicht und man kann sie auch auf burgen sogar machen und wichtig

OHNE GOTTES SEGEN

ich wei- nicht ob es sogar auch auf der see m;glich ist

du kannst tragen dabei was du willst ich kenn welche die kamen im westernlook sie als skow er als cowboz war echt cool und sogar gabe es welch in star trek kluft

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 8. Oktober 2009 15:55

Western...oha. Na, dann würd ich noch eher nen Schottenrock tragen.=D

Auf dem Meer wärs tatsächlich sehr cool. Also das wär was für mich.

Kommentar von E747ef72226964ada908621d0bf9c053smallmugie77 am 8. Oktober 2009 15:57

ja für mich auch aber ich heirate nimmer hatte es immerhin 25 jahre geschafft bis der tot uns geschieden hat viel glück


anonym
beantwortet von Pumuckl70 am 8. Oktober 2009 15:45
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Es gibt auch standesamtliche Hochzeiten in Kapellen, auf Burgen etc. Da fällt gar nicht weiter auf, dass kein Pfarrer dabei ist.


anonym
beantwortet von juwel am 8. Oktober 2009 15:44
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Hochzeit beim Standesamt. Das andere kann auch ein bekannter übernehmen....und ein weißes Kleid, kannst Du auch trotzdem anziehen. Was spricht dagegen?

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 8. Oktober 2009 15:48

"...zusätzlich zu der standesamtlichen..."

Kommentar von juwel am 8. Oktober 2009 15:54

Ja, warum nicht.Ist ja egal wie man selbst die Hochzeit gestaltet.


Vrostie
beantwortet von Vrostie am 8. Oktober 2009 15:44
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Kein Plan, aber das Bild gefällt mir.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 8. Oktober 2009 15:47

Ja, is cool, wa?;)

Kommentar von 5301eb1af7a9d619df3e1124295c6023smallVrostie am 8. Oktober 2009 15:58

Ja, toller Kontrast. Herrlich :)

Kommentar von E7cfa5d9d18157d2bcf28135b8d09d99smalljoerg1611 am 8. Oktober 2009 15:54

Ja, das hat was.....


anonym
beantwortet von Odradek am 8. Oktober 2009 15:43
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Du kannst alles anberaumen was du willst. Du kannst es nennen wie du willst, anscheinend brauchst du ja auch keine instanz dafür, also wer soll dich daran hindern so zu heiraten wie du willst?

Dann kommt halt nur die geschichte mit dem standesamt. Aber wie du den rest zelebrierst ist dein bier.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 8. Oktober 2009 15:47

Aber gibt es Leute, die sowas organisieren z.B.?

Oder auch einfach Ideen, wie sowas ablaufen kann? Ich war noch nie auf einer solchen Hochzeit.


DollyPond
beantwortet von DollyPond am 8. Oktober 2009 15:43
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im standesamt. da kannst du tragen was du willst.

Kommentar von F382aa74a1dea6a9535bc91d296f3ad9smallannakonda am 8. Oktober 2009 15:46

"...zusätzlich zu der standesamtlichen..."

Kommentar von C6e94f29436556fb7a7cf68ec6360829smallDollyPond am 8. Oktober 2009 15:46

aha! das hab ich überlesen.


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