Frage von Digitalenews, 229

Ist Zeugen Jehovas Christentum?

stimmt das?

Antwort
von AndyG66, 77

Der Hauptunterschied ist meines Wissens dass die Dreieinigkeit abgelehnt wird. 

Es gibt nur einen Gott
Der Heilige Geist ist ein Werkzeug Gottes
Jesus ist der Sohn Gottes aber ein eigenständiges Wesen

Es geht hier um den Urstreit in den ersten christlichen Kirchen um das Wesen Jesus.

Erste Konzil von Nicäa -> https://de.wikipedia.org/wiki/Erstes_Konzil_von_Nic%C3%A4a

Antwort
von Kingfrosch, 13

Nur mal als versuch das in Schubladen zu stecken:

Christen sind alle die an Gott "den Vater" glauben. Ich würde da auch mal Juden zu zählen. (Wobei ich da mit dem Vaterbegriff nicht sicher bin, das die den so sehen)  Muslime sind alle die an Gott "Allah" (kein Vater) glauben. Budisten sind die die an eine höhere Daseinsform oder entwicklung glauben. Zeugen jehovas sind daher dem überbegriff der Christen zuzuordnen.

Letztendlich sind alle (die meisten) Religionen im Kern gleich und streben nach etwas nicht weltlichen ung greiff oder fassbaren. Und die Absicht sicher immer gut für alle gewollt. Also eine Abtrennung oder separierung ist eigentlich nicht  nötig. Nochweniger die frage welche Religion die bessere ist. Es sind Wege Antworten zu finden, die sich wissenschaftlich nicht oder noch nicht klären lassen. Die seelenfreiden und trost spenden, wenn man (die menschheit) an die Grenzen kommt.

Antwort
von Philipp59, 42

Hallo Digitalenews,

wie Du bereits anhand einiger Antworten sehen konntest, sehen uns die einen als "Sekte", andere als eine "Abspaltung vom Christentum" und wieder andere als eine "Unterreligion des Christentums". In vielen Fällen führen Fehlinformationen über das Wesen der Zeugen Jehovas zu solchen irrtümlichen Ansichten. Viele kennen uns lediglich entweder durch kurze Kontakte an den Türen oder durch das, was durch Medien und Gerüchte von Bekannten an sie herangetragen wird. Diejenigen, die uns durch einen persönlichen Kontakt näher kennen, wissen zumindest, dass wir uns sehr eng an die Bibel halten. Für uns ist sie der Maßstab, anhand derer sich alle, die behaupten Christen zu sein, messen lassen müssen. Nachfolgend habe ich in Form von Zitaten Jesu nur einmal einige wenige Erkennungsmerkmale für echtes Christentum angeführt:

(Johannes 13:35) Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt.“

Die Liebe, von der Jesus hier sprach, geht weit über reine Menschenfreundlichkeit hinaus. Wie weit diese Liebe gehen sollte, beschrieb es einmal so: "Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. Niemand hat größere Liebe als die, dass einer seine Seele zugunsten seiner Freunde hingebe." (Johannes 15:12,13) Das Band der Liebe sollte also unter den Christen so stark sein, dass jeder bereit ist, für den anderen zu sterben. Dadurch entsteht eine multinationale Familie, ja eine weltweite Bruderschaft, in der einer für den anderen da ist und die fest zusammenhält.

(Johannes 17:17) " Heilige sie durch die Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit."

Für Jesus war also das geschriebene Wort Gottes von Anfang bis Ende die Wahrheit. Daher stützt sich das wahre Christentum weder auf Philosophien noch auf Traditionen, sondern auf die Lehren der Bibel. Jesus selbst brachte den heiligen Schriften immer wieder große Achtung entgegen, indem er entweder direkt daraus zitierte, oder sie anführte. Oftmals leitete er seine Ausführungen damit ein, das er sagte: "Es steht geschrieben ..." oder "Habt ihr nicht gelesen..." Für ihn waren die bis dahin veröffentlichten Schriften des sogenannten "Alten Testaments" maßgebliche Autorität. Er verurteilte diejenigen (wie beispielsweise die Pharisäer und Schriftgelehrten), die das Wort Gottes um ihrer Überlieferungen willen verwässerten.

(Johannes 17:6) "Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort gehalten."

Jesus machte aus dem Namen Gottes kein Geheimnis. Auch folgte er nicht der jüdischen Tradition, die Aussprache des Namens Gottes für zu heilig zu halten. Jesus gebrauchte bei seinem täglichen Lehren stets Gottes Wort. Die wahre Religion ist also auch dadurch gekennzeichnet, dass sie den Namen Gottes kennt und gebraucht. Schließlich kommt der Name Gottes in den Urschriften der Bibel etwa 7.000 mal in Form der vier hebräischen Konsonanten "JHWH" vor. Die genaue Aussprache des göttlichen Namens ist zwar im Laufe der Jahrhunderte verloren gegangen, doch im Deutschen ist die Form "Jehova" oder "Jahwe" bekannt. So heißt es in Psalm 83:18: " Damit man erkenne, dass du, dessen Name Jehova ist, Du allein, der Höchste bist über die ganze Erde."

(Matthäus 10:7) "Während ihr hingeht, predigt, indem ihr sagt: ‚Das Königreich der Himmel hat sich genaht.‘

Die wahre Religion zeichnet sich also auch dadurch aus, dass sie dasselbe predigt, was auch Jesus damals landauf und landab verkündigte: Die Botschaft vom Königreich Gottes. Jesus maß dem Predigen dieser Botschaft eine große Bedeutung bei, da er mit Blick auf unsere Zeit voraussagte: "Und diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen." (Matthäus 24:14) Gemäß der Bibel ist dieses Königreich die von Gott eingesetzte Regierung, die der Erde echten Frieden und Sicherheit bringen wird.

(Johannes 17:14) "Ich habe ihnen dein Wort gegeben, doch die Welt hat sie gehasst, weil sie kein Teil der Welt sind, so wie ich kein Teil der Welt bin."

Kein Teil der Welt zu sein bedeutet, sich aus den politischen Angelegenheiten und jeglichen militärischen Auseinandersetzungen herauszuhalten. Das trägt wahren Christen zwar immer wieder den Hass der Welt ein, doch folgen sie dadurch dem Beispiel Ihres Herren und Meister. Jesus Christus ließ sich zu keiner Zeit in irgendwelche weltlichen Auseinandersetzungen verwickeln und schloss sich auch keiner politischen Gruppierung seiner Tage an. Selbst als man ihn zum König machen wollte, lehnte er ab, weil seine Zeit dafür noch nicht gekommen war. Als Fußstapfennachfolger verhalten sich auch seine Jünger ebenso strikt neutral.

Das sind, wie anfangs gesagt, nur einige wenige Merkmale, die zeigen, woran echtes Christentum erkennbar ist. Jehovas Zeugen bemühen sich, genau nach diesem Muster zu leben. Sie behaupten nicht, dass es ihnen gelingt, vollkommen all das umzusetzen, was die Bibel lehrt. Sie sind fehlerhaft wie jeder andere auch, doch haben sie es sich zum Lebensprinzip gemacht, das auszuleben, was Jesus Christus mit dem Hinweis auf die beiden größten Gebote zusammenfassend sagte: "Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn.‘  Dies ist das größte und erste Gebot. Das zweite, ihm gleiche, ist dieses: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.‘ An diesen zwei Geboten hängt das ganze GESETZ und die PROPHETEN" (Matthäus 22:37-40).

LG Philipp

Antwort
von RipeClown, 48

Die Lehre unterscheidet sich sehr stark vorm Christentum ehrlich gesagt.

Das sage ich als Muslim sogar.

Vergleich

Christentum :

Adam hat uns die Erbsünde gebracht. Jesus hat uns von der Erbsünde befreit, in dem er von der Jungfrau Maria geboren ist und am Kreuz gestorben ist. Die Bibel wurde von mehreren Leuten geschrieben. Gott ist Gott. Wir kommen danach alle in den Himmel oder in die Hölle wenn wir sterben.

Zeigen Jehovas :

Jesus ist nicht am Kreuz gestorben, aus diesem Grund haben sie auch kein Kreuz sondern JW als Zeichen. ( somit widerlegt man das Christentum und woran man glaubt )

Die Bibel ist nur einmalig und es gibt keine Fälschung. Gott heißt Jehova. Eine Bibel wo Gott drin steht ist eine Fälschung. ( da ist schon ein Widerspruch )

Der Himmel kommt auf die Erde am Tag des jüngsten Gerichts.

Die Erde wird sozusagen zum neuen Himmel.

Man sieht sehr starke Unterschiede.

Ist halt wie mit dem Salafismus und dem Islam.

Die Lehre trennt sich vom wahren, man lehrt anders, man will alles und jeden bekehren, egal was man sagt man hat recht usw.

Kommentar von SoerenRB ,

Man sollte aber zum Thema Kreuzigung noch dazu erwähnen, dass die Vorstellung der Zeugen Jehovas sich auch von der islamischen fundamental unterscheidet, in der geleugnet wird, dass Jesus überhaupt gestorben ist. Die Zeugen Jehovas glauben aber, dass Jesus zwar nicht an ein Kreuz, aber an einen Pfahl ohne Querbalken gebunden wurde.

Kommentar von AndyG66 ,

Man kann auch dazu sagen dass tatsächlich viele Ungereimtheiten sowohl in der Bibel wie auch in anderen Quellen vorkommen. Ohne jetzt Details zu listen...

Wieso versteckt sich Jesus nach seiner Auferstehung ?  
Wieso verkleidet er sich?  Maria Magdalena erkennt ihn nicht ?

Also wenn das nun nicht die heilige Schrift sondern ein Agathe Christi Roman wäre würde nun die Aufdeckung eines sorgfältig inszenierten Intrigenspiels folgen.

Kommentar von Ente222 ,

AndyG66, Jesus hat sich nicht verkleidet, sondern einen anderen Leib angenommen. 

Wer sich nicht intensiv mit der Heiligen Schrift befaßt hat, sollte sich hüten, Ausdrücke wie "Intrigenspiel" etc. zu verwenden.

Kommentar von Sturmwolke ,

@RipeClown:

Sorry, aber bei Deiner Darstellung darüber, was Jehovas Zeugen glauben mußte ich tatsächlich laut lachen.

Warum schaust Du nicht einfach mal selber nach, statt so einen Unsinn zu verbreiten?

In meiner Antwort habe ich schon mal zwei gute Quellen genannt.

Kommentar von Sturmwolke ,

@RipeClown:

Ergänzung:

Jehovas Zeugen mit dem Salafismus zu vergleichen ist extrem weit daneben - jedenfalls dann, wenn Du unter den Salafisten muslimische Terrorgruppen verstehst.

Jehovas Zeugen  lehnen jegliche Gewalt ab. In mehreren Ländern sind Jehovas Zeugen derzeit inhaftiert, weil sie den Wehrdienst verweigern.

Kommentar von telemann2000 ,

Wirklich jegliche Form von Gewalt, Sturmwolke?

*** w92 15. 7. S. 12-13 Abs. 19 Christus hat Gesetzlosigkeit gehaßt — Tust du es auch? ***
Zu Abtrünnigen sollten wir so eingestellt sein wie David, der erklärte: „Hasse ich nicht die, die dich, o Jehova, aufs tiefste hassen, und empfinde ich nicht Ekel vor denen, die sich gegen dich auflehnen? Mit vollendetem Haß hasse ich sie gewiß. Sie sind mir zu wirklichen Feinden geworden“ (Psalm 139:21, 22). Abtrünnige machen heute gemeinsame Sache mit dem „Menschen der Gesetzlosigkeit“, der Geistlichkeit der Christenheit (2. Thessalonicher 2:3). Als loyale Zeugen Jehovas haben wir daher absolut nichts mit ihnen gemein. Unsere Sicherheit hängt davon ab, daß wir uns vor der Propaganda Abtrünniger hüten, als sei sie Gift, was sie auch tatsächlich ist

Gewaltbereitschaft fängt mit einer falschen inneren Einstellung an. Diese falsche Einstellung wird von der Führung gefördert, indem man Bibeltexte für die eigenen Zwecke missbraucht um die Untergebenen zu manipulieren.

Das Resultat ist, dass einige Zeugen Jehovas sogar bereit sind, gegen ihre inneren Empfindungen vorzugehen und sich weigern in Not geratenen Angehörigen zu helfen, nur weil sie ausgeschlossen wurden .... 

Kommentar von RipeClown ,

Beschäftige dich mal mehr mit dem Thema Salafismus.

Es gibt nicht nur gewaltbereite salafisten die in den jihad ziehen.

Antwort
von uncledolan, 108

Die Zeugen Jehovas sind eine Gruppierung, die sich vom Christentum abgespalten hat, die allermeisten Christen sehen die Zeugen Jehovas nicht als "wirkliche Christen" bzw. als "zu extreme Christen". Lass dir bloß nicht von irgendeiner Pappnase erzählen, dass die Zeugen Jehovas genau das gleiche wie das Christentum ist.

Wenn du mich fragst, sollte man gar nicht erst anfangen, zu den Zeugen Jehovas zu gehen, es wird dort massiv mit sozialem Druck gearbeitet, um psychisch labile Menschen zum Verbleib in dieser Kirche zu zwingen und mehr oder weniger "freiwillige" Spenden zu erzwingen, die dann bei den jeweiligen Kirchenoberhäuptern landen.

Und ja, es gibt mit Sicherheit auch Menschen, die Zeugen Jehovas sind und absolut harmlos sind, aber solche Sekten sind eben ein Sammelsorium für psychisch Labile, Kontrollfreaks und spirituelle Spinner. Mir tun z.B. die Kinder sehr leid, die von ihren Eltern in diese Kirche gezwungen werden, und denen nicht erlaubt wird, irgendeine Bindung zu etwas außerhalb der Sekte aufzubauen. Dadurch bleibt das Leben zwangsläufig auf diese Kirche beschränkt und es kann nicht zu einer freien Persönlichkeits- und Charakterbildung kommen. Man bemerkt diese Kinder dann als Jugendliche mit weltfremden Ansichten und dem Gefühl, diese Dinge relativieren und als "nicht so schlimm" darstellen zu müssen (ist mir auch schon passiert). Einziger Ausweg ist dann der mit vielen Anstrengungen verbundene Austritt (und damit das Brechen mit all seinen sozialen Kontakten), nach dem ehemalige Mitglieder regelmäßig noch jahrelang belästigt und heimgeholt werde.

Kommentar von brettpit ,

ist ja nun mal sehr subjektiv ..was du da von dir gibst .ehrlich bayerisch gesagt ein "Schmarrn"

..alleine der Austritt wird formlos auf jedem Stück Papier gemacht- dann folgt wie bei ALLEN Kirchen ein Anruf "warum- Gründe aber ohne Druck (wie auch) - und das war es

klar und ALLE Zeugen sind unerklärlicher Weise "psychisch labil"

Kinder werden "gezwungen" also die einzigen die gezwungen und geprügelt wurden waren wir Katholischen Kinder früher, und waren damals schon neidisch auf die 3 Zeugen Familien die eine viel bessere Kindheit hatten

Kommentar von uncledolan ,

Ich will dir echt nicht zu nahe treten, aber nur weil du mit sogar noch rückständigeren religiösen Verhältnissen aufgewachsen bist, und die Zeugen Jehovas relativ dazu gar nicht mal so schlimm waren, heißt das nicht automatisch, dass die Zeugen Jehovas im Vergleich zu anderen heutigen in Deutschland aktiven religiösen Gruppen irgendwie progressiv sind.

Die Lehre der Zeugen Jehovas ist viel strikter als die anderen großen christlichen Lehren, z.B. was das Verhältnis zur modernen Medizin, staatlicher Autorität und Bildung, modernen Geschlechterrollen und Erziehungsmethoden, modernem Verständnis von Ehe, Sexualität und Homosexualität oder "heidnischen" Feiertagen angeht.

Alle diese Dinge stellen eine Ablehnung und Distanzierung von der modernen Gesellschaft dar, und dienen u.a. dazu, die Gruppierung nach außen hin abzuschotten, um sie nach innen noch mehr zu festigen und verbinden. Die Zeugen Jehovas machen kein Geheimnis daraus, dass sie sich regelrecht vor einer "Verseuchung" ihrer Mitglieder mit unreinen und sündhaften Gedanken fürchten, z.B. die modernen Lehren heutiger Universitäten. Diese "Sünden" sind moderne Freiheitsrechte und das Anregen zum eigenen Denken.

Das Einsetzen von "Gemeinschaftsentzug", wenn jemand gegen die Grundsätze des Glaubens verstößt oder von der Lehre abweichende Gedanken äußert, also auf gut deutsch dessen soziale Isolation, ist ein psychisches Druckmittel, mit dem, ich muss mich wiederholen, insbesonders psychisch labile Menschen unter Druck gesetzt und gefügig gemacht werden.

Ich habe nicht behauptet, dass alle Zeugen Jehovas psychisch labil sind, lediglich, dass von ihnen in Kauf genommen wird, dass psychisch labile Menschen an ihrem schwächsten Punkt erpresst werden, um sie zu den gewünschten Verhaltensmustern (zurück) zu führen.

Antwort
von Lazybear, 66

Jain, als Christen bezeichnet man eigentlich menschen, die glauben jesus sei gott, das glauben die ZJ nicht, sie glauben jesus sei nur ein mensch und nicht gott daher eigentlich nicht! Lg

Kommentar von Sturmwolke ,

sie glauben jesus sei nur ein mensch und nicht gott

Hallo Lazybear,

da bist Du nicht richtig informiert. Jehovas Zeugen glauben, daß Jesus der Sohn Gottes und damit die zweithöchste Autorität im ganzen Universum ist.

Matthäus 16:16
16  Sịmon Petrus gab zur Antwort: „Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.“


Kommentar von Lazybear ,

jaja, trotzdem ist jesus bei den zj ein mensch und nicht mehr, das unterscheidet sie von den christen, habe mit dutzenden von denen gequatscht, kommt so hin!

Kommentar von Philipp59 ,

Hallo lazybear,

es stimmt, JZ glauben nicht, dass Jesus Gott ist. Wer das jedoch behauptet, befindet sich nicht mehr auf dem Boden biblischer Lehren. Die Aussage der Bibel im Hinblick auf Gott lautet nämlich: Es gibt nur einen einzigen Gott, den Schöpfer, der alle Dinge gemacht hat. Dieser hat einen Sohn, der jedoch nicht Teil dieses Gottes ist, auch wenn er an einigen Stellen in der Bibel als ein Gott (im Sinne von "Mächtiger") bezeichnet wird. Doch niemals ist von ihm als von Gott, dem Allmächtigen die Rede. Der Heilige Geist ist keine Person, sondern die unsichtbare Kraft, die von Gott ausgeht und somit ebenfalls kein Teil einer dreieinigen Gottheit.

In der New Encyclopædia Britannica heißt es: „Das trinitarische Glaubensbekenntnis der Christenheit .  .  . unterscheidet diese von den beiden anderen klassischen monotheistischen Religionen [Judentum und Islam].“ Die Kirche entwickelte die Trinität, obwohl „die Bibel der Christen keine ausdrücklich trinitarischen Erklärungen über Gott enthält“.

Interessant ist auch, was die New Catholic Encyclopedia dazu sagt: „Die Formulierung ,ein Gott in drei Personen‘ setzte sich erst gegen Ende des 4.  Jahrhunderts richtig durch und war bis dahin noch nicht völlig in das christliche Leben und das christliche Glaubensbekenntnis aufgenommen worden. Aber erst diese Formulierung kann eigentlich Anspruch auf die Bezeichnung Dreieinigkeitsdogma erheben. Den apostolischen Vätern war eine solche Auffassung oder Vorstellung völlig fremd.“

Die Encyclopedia Americana drückt sich ähnlich aus: „Die Dreieinigkeitslehre des 4.  Jahrhunderts war keineswegs ein Spiegelbild der frühchristlichen Lehre von der Natur Gottes; sie war eher eine Abweichung davon.“

Hier sind nur einige wenige Texte aus der Bibel, die deutlich machen, dass Jesus auf keinen Fall, wie das ja die Dreieinigkeitslehre besagt, Gott gleich oder ein Teil von ihm ist:

Matthäus 26:39:  Und er ging ein wenig weiter, fiel auf sein Angesicht, betete und sprach: „Mein Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Becher an mir vorüber. Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.

Johannes 14:28: Ihr habt gehört, daß ich zu euch sagte: Ich gehe weg, und ich komme zu euch [zurück]. Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater hingehe, denn der Vater ist größer als ich.

1. Korinther 15:27,28: Denn [Gott] „hat alle Dinge seinen Füßen unterworfen“. Wenn er aber sagt, daß ‘alle Dinge unterworfen worden sind’, ist offenkundig der ausgenommen, der ihm alle Dinge unterworfen hat.    Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allen alles sei.

Kolosser 1:15:   Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung".

Es gibt zahllose weitere Texte in der Bibel, aus denen hervorgeht, dass Gott und Jesus nicht Teil einer dreieinigen Gottheit sind .

LG Philipp

Kommentar von telemann2000 ,

Hallo Phillip

der jedoch nicht Teil dieses Gottes ist

Eigentlich betrachtet die Heilige Schrift Christus als das einzige Wesen, welches aus Gott direkt hervorging. Somit ist es nicht unbedingt verkehrt, Jesus als einen Teil Gottes zu betrachten.

Was steht im Kolosserbrief?

Denn in Christus allein wohnt die ganze Fülle des Göttlichen leibhaftig

Kommentar von Lazybear ,

lieber Philipp, ich habe dich hier nicht gebeten mich zu missionieren, dacher werde ich den langen schinken den du da verfasst hast garnicht erst lesen! ich habe die bibel in mehreren sprachen mehrmals durch und ja sich eine eigene passende übersetzung zusammenzutackern und dann von biblischer lehre zu sprechen ist etwas pfui!!! zudem bin ich sowieso atheist, ob jesus gott ist oder nicht und ob es gott oder jesus je gab oder gibt spielt für mich sowieso keine rolle, fakt ist, dass christen gemein haben, dass jesus gott sei, genauso wie der heilige geist und der gott gott, die erbsünde etc.etc. alle christlichen glaubensrichtungen unterscheiden sich in dem fall nicht! die ZJ schon, was eindeutig zeigt, dass sie definitionstechnisch keine christen sind, oder zumindest nicht als solche bezeichnet werden sollten, auch muslime beziehen sich auf das neue und alte testament, da ihre lehren aber eben in den punkten abweichen werden sie auch nicht als christen bezeichnet, ebenfalls die juden, welche das alte testament achten, aber eben andere ansichten vertreten! das ist eine reine feststellung, kein werturteil über die zeugen jehovas, aber wenn mich jemand nach einem werturteil fragt, sind die zeugen jehovas eine klassische sekte, die mit klassischen sektenmethoden arbeitet, ich habe bekannte zj und einen bekannten der zu den salafisten konvertierte und habe daher auch den vergleich und kann genug parallelen finden! lg

Kommentar von Hauer20 ,

Lizysbear

Mit deiner Unwissenheit stellst du dich hier in deinem Beitrag als wenig gut belesen da.

Kommentar von Lazybear ,

deine meinung!

Antwort
von amenuensor, 5

Liebe/r Digitalnews,

du hast schon viele Antworten auf deine Fragen bekommen. Ob sie dich zufrieden stellen, weiß ich nicht.

Um eine christliche Religionsgemeinschaft zu beurteilen, muss man sie an der Bibel, genauer an den Worten Jesu messen. Wer das tut, merkt rasch, dass die Zeugen Jehovas eine Aussenansicht bieten, die durchaus symphatisch ist. Blickt man aber auf die Innenansicht und vergleicht das Gesehene mit den Worten Jesu, dann stellt man überrascht fest, dass auch hier nur mit Wasser gekocht wird, dass auch hier eine Doppelmoral regiert, dass auch hier ein deutlicher Unterschied zwischen den Worten und Taten besteht.

Das haben schon viele Menschen bemerkt, die sich als Zeugen Jehovas einfach mal fragten: "Wo steht das in der Bibel, was uns gelehrt wirdl?" Ich kenne Menschen, die diese Frage gestellt haben. Als man bei den Zeugen Jehovas das bemerkte, wurde man böse und hat ihnen einfach die "Gemeinschaft entzogen"! So geht man hier mit Andersdenkenen und kritisch fragenden Menschen um!

Es ist klar, dass schon dieses Verhalten gar nichts mit dem Christentum zu tun hat. Es wären noch sehr viele andere Kritikpunkte aufzuzählen. Dazu aber muss man tiefer einsteigen und sich die Meinungen derer ansehen, die Opfer eines rigorosen Gewisenszwanges geworden sind (JW.Org: "In der Organisation gibt es keine Gewissensfragen, sondern nur Gehorsam!") Wer so etwas sagt, ist kein Christ, denn gerade das Christentum achtet das Gewissen der Menschen wie ein Heiligtum, dass kein anderer zu betreten hat. Dazu gibt es ein ehrlich-sachliches Buch, das ein Insider geschrieben hat: "Der Gewissenskonflikt" (Raymond Franz)

Es gibt auch Internetseiten  (www.bruderinfo-aktuell.de) wo das praktiziert wird, was bei den Zeugen Jehovas verboten ist: Meinungsfreiheit und Gedankenaustausch. Hier legen ehemalige Zeugen den Finger auf die Wunde und schildern ihre Erlebnisse. Hier werden die Lehren und das Verhalten Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas mit den Lehren Jesu und der Apostel verglichen.

Hier werden auch Skandale der Wachtturmgesellschaft offengelegt, es wird authentisches Material zu den "Machenschaften" dieser pseudochristlichen Religionsgemeinschaft vorgelegt. Und das alles ergibt ein ganz anderes Bild als das, was naive Zeugen Jehovas hier an positiven Antworten geben. Es reicht bei weitem nicht, einige positive Dinge aufzuzählen und den Rest zu verschweigen. Es reicht nicht, die Selbstdarstellung dieser Religionsgemeinschaft zu lesen, wenn man die Wahrheit unter der Oberfläche sehen möchte.

Antwort
von fricktorel, 35

Jede "Religion" ist das Werk des "Gottes dieser Welt" (Offb.12,9; 2.Kor.4,4).

Unser ewige Vater gibt uns "Sein Wort" (Joh.1,1.14), welches die "Wahrheit" ist (Joh.17,17).

Der "Weltgott", welcher speziell durch "seine Kirchen" (Offb.17,1-6) wirkt, wird in Bälde verhaftet (Offb.20,2).

Kommentar von telemann2000 ,

Wie sagt man immer so schön?

"Jesus Christus gründete das Christentum und der Teufel organisierte es"

Antwort
von paulklaus, 20

Darf ich die Frage mal ins Deutsche übersetzen ?

---> Sind Zeugen Jehovas Christen ?!

JEIN ! Sie sind eine merkwürdige Sekte, die sich ihrer eigenen Ziele nicht klar ist und sich ziemlich orientierungslos durch die Welt bewegt, seit sie sich vom Christentum abgespalten hat.

pk

Kommentar von SelinaPlath ,

Bitte begründen!

Woraus schließt du, dass sie keine klaren Ziele haben und orientierungslos sind?

Nebenbei: sie sind keine Sekte!

Antwort
von demitrios, 13

Die Zeugen Jehovas (Eigenbezeichnung: Jehovas Zeugen,[1] engl.: Jehovah’s Witnesses[2]) sind eine christliche, chiliastisch ausgerichtete und nichttrinitarische Religionsgemeinschaft.

Quelle: wikipedia

Antwort
von Sturmwolke, 50

Ja, Jehovas Zeugen sind Christen.

Genauer ausgeführt findest Du es zum Beispiel in dieser Antwort:

https://www.gutefrage.net/frage/woran-glauben-ueberhaupt-die-zeugen-jehovas?foun...

oder direkt auf jw.org:

https://www.jw.org/de/jehovas-zeugen/haeufig-gestellte-fragen/


Antwort
von Giustolisi, 73

Ja, die zeugen Jehovas sind Christen. Die Glaubensinhalte unterscheiden sich nicht großartig von den Katholiken und Protestanten, nur sind die Zeugen Jehovas mehrheitlich (praktisch alle) streng gläubig fundamentalistisch. Sie glauben den ganzen Blödsinn in der Bibel Wort für Wort.

Kommentar von Richard30 ,

Naja wir akzeptieren keinen Papst, glauben nicht an ne Hölle, nicht an ne unsterbliche Seele, mischen uns nicht in die Politik ein, glauben nicht an die Dreieinigkeit, lehnen unbiblische Lehren ab, haben keine Heiligen. Das sind wohl die größten Unterschiede.

Kommentar von Scriptorium ,

Die meisten Zeugen wissen nicht wirklich, was in der Bibel steht. Sie lesen die Publikationen der Leitung die ihnen suggeriert, die Bibel zu erklären. Fundamentalistisch sind andere amerikanische Sekten weit mehr.

Kommentar von Giustolisi ,

Die wenigsten Christen kennen die Bibel genau, die meisten haben wenn überhaupt nur einen Bruchteil davon gelesen. Für sie ist die Bibel wie eine Softwarelizenz oder AGB. Sie scrollen einfach ohne zu lesen nach unten und klicken auf Akzeptieren.

Das ist als ob man seine Seele verkauft, aber den Vertrag nicht liest.

Die Zeugen Jehovas die ich kennen gelernt habe sind allerdings recht bibelfest und (das muss man ihnen lassen) deutlich konsequenter, auch wenn sie wie fast alle Christen Rosinenpickerei betreiben.Sie lesen auch selbst in der Bibel, allerdings hat die Leitung die Deutungshoheit.

Nicht viele amerikanische Sekten sind fundamentalistischer, nur eben offensiver.

Antwort
von Ente222, 38

Oh ja, sind Christen! sie praktizieren sogar das wahre Christentum.  

Sie sind sehr bestrebt, das Gebot Jesu Christi zu befolgen "Hinzugehen und Jünger zu machen", gemäß Matthäus 28:19.

Jesus Christus, die erste Schöpfung des Schöpfers JHWHs (z. B. Offenbarung 3:14, Jesus Christus ist es, der da spricht) erwies sich als der verheißene Messias, der sein unschuldiges Leben im Austausch gegen den sündigen Adam opferte und so auf Veranlassung JHWHs ein Loskaufsopfer erbrachte. Alle Menschen, die dieses Loskaufopfer annehmen und entsprechend handeln, haben die Möglichkeit, ewig auf einer gereinigten, paradiesischen Erde unter vollkommenen Bedingungen ewig zu leben, sofern sie weiterhin den Gesetzen JHWHs gerne und freiwillig folgen.

Die Religionsgemeinschaft Zeugen Jehovas ist übrigens nach dem biblischen Muster der Urchristen organisiert.

Antwort
von telemann2000, 26

Nein, Zeugen Jehovas sind keine Christen. 

Der Begriff 'Christ' wird von Christus abgeleitet. 'Christus' bedeutet 'Gesalbter'. 

99 % aller Zeugen Jehovas lehnen es strickt ab, sich als 'Gesalbte' zu bezeichnen. 

Allein das zeigt schon deutlich, daß sie sich nicht als Christen bezeichnen sollten 

Kommentar von Scriptorium ,

Gesalbt sind bei den Zeugen nur die, die sich nach oben gearbeitet haben und der JetSet der Organiation. Diese werden mit Jesus im Himmel regieren. Der 99%ige Rest sind die aufs irdische ewige Leben vertrösteten.

Der Name "Zeugen Jehovas" entstammt übrigens:


Jesaja 43,10
Ihr seid meine Zeugen - Spruch des Herrn - und auch mein Knecht, den ich erwählte, damit ihr erkennt und mir glaubt und einseht, dass ich es bin. Vor mir wurde kein Gott erschaffen und auch nach mir wird es keinen geben.

Und was diese Zeugen Jehovas für welche sind sagt uns auch die Schrift:


Jes 43,8-9 Bringt das Volk her, das blind ist, obwohl es Augen hat, und taub, obwohl es Ohren hat. Alle Völker sollen sich versammeln, die Nationen sollen zusammenkommen. Wer von ihnen kündigt dies an und wer kann uns sagen, was früher war? Sie sollen ihre Zeugen stellen, damit sie Recht bekommen, damit man (die Zeugen) hört und sagt: Es ist wahr.
 
Ja Blinde und Taube habe ich in den Versammlungen gesehen. Nicht einmal nach den Vorträgen wussten sie noch wovon die Rede war. Unbeirrbar in ihrer programmierten Rechthaberei.







Kommentar von telemann2000 ,

Wenn sie wenigstens mal den Zusammenhang lesen würden ....

Antwort
von josef050153, 27

Christentum ja - Christen nein.

Antwort
von Richard30, 121

Im Prinzip richten sich Zeugen Jehovas sehr stark an die Bibel, wärendgehend für viele (vorallem die eher großen) Christlichen konfessionen die kirchliche Tradition noch ne wichtige Rolle spielt. Teilweise wird diese noch über die Bibel gestellt, was man besonders im Katholizismus sieht oder bei den Protestanten.

Die Zeugen Jehovas sind da eher mit den Uhrchristen zu vergleichen.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Urchristen schreibt man mit nur einem "h", aber ansonsten trifft die Antwort zu. Ebenso sind auch Mormonen eher Urchristen, wenn man deren Lehre, Ansichten und Lebensweise mit denen beispielsweise katholischer oder evangelischer Landeskirchen vergleicht, aber das ist ja hier nicht die Frage.

Kommentar von ProfFrink ,

Nein, unter Urchristen versteht man die Christen der ersten Jahrhunderte nach Christi Wirken auf der Erde. Diese urchristlichen Gemeinden werden in der Bibel sehr genau beschrieben und oft als Idealgemeinden gehandelt, obwohl es auch Probleme gab.

Mormomen und auch Zeugen Jehovas sollte man nicht als Urchristen bezeichnen. In beiden Fällen ist Jesus Christus nicht das Haupt der Gemeinde, sondern irgendeine Lehre, die mit dem biblischen Gesamtzeugnis nicht vereinbar ist.

Kommentar von JTKirk2000 ,

In beiden Fällen ist Jesus Christus nicht das Haupt der Gemeinde, sondern irgendeine Lehre, die mit dem biblischen Gesamtzeugnis nicht vereinbar ist.

Zumindest in Bezug auf Mormonen weiß ich, dass Deine Behauptung absolut unzutreffend ist. Die Lehre der Kirche Jesu Christi - Der Heiligen der Letzten Tage ist weit christlicher und wird auch weit christlicher vertreten und gelebt, als in vielen anderen Kirchen, insbesondere was die großen Kirchen betrifft.

Was mit der Bibel unvereinbar sind, sind die verschiedenen Lehren der verschiedenen Kirchen, die nur dahingehend irgendeine noch so gering erscheinende Vereinbarkeit zur Bibel zu haben scheinen, dass die meisten, wenn nicht alle christlichen Lehren, die klar in der Bibel enthalten sind, zunächst einmal interpretiert werden bzw. wurden, um darauf eine entsprechende "christliche" Kirchenlehre zu begründen.

Das Problem der Trinität würde gar nicht bestehen, würde man die Klarheit der Bibel allgemein akzeptieren, anstatt an dieser herumzuinterpretieren. Ebenso würde man Kindstaufen nicht als notwendig erachten, weil nirgends in der Bibel von einer Erbsünde oder gar von Kindstaufe oder die Notwendigkeit dazu die Rede ist. Und so geht das immer weiter.

Wenn das "christlich" ist, was aus der Klarheit der Bibel interpretiert und eingeschränkt wurde, dann bin ich froh, sogar sehr froh, dass ich nach diesem Verständnis nicht "christlich" bin, denn die Lehren, die klar in der Bibel enthalten sind, sind mir weit wichtiger, als das, was meiner Ansicht nach "Pseudochristen" vertreten, die nur deshalb meinen, dass ihre Kirchenlehre auf der Bibel basiert, weil sie vielleicht gar nicht mehr anders können, als nur mit Interpretationen und Einschränkungen die Bibel trotz ihrer Klarheit zu lesen.

Und ja, Mormonen haben etwas mit den Urchristen gemeinsam (über Zeugen Jehovas kann ich es deshalb nicht mit Gewissheit schreiben, weil ich deren Lehre, Werte und Lebensweise nicht ausreichend kenne), denn sie vertreten die Lehre Jesu in der in der Bibel enthalten Klarheit, und nicht das, was später daraus gemacht wurde - vielen (ironischen) Dank auch an Athanasius für den Beginn dieser Einschränkungen.

Kommentar von Sturmwolke ,

Zeugen Jehovas sollte man nicht als Urchristen bezeichnen. In beiden Fällen ist Jesus Christus nicht das Haupt der Gemeinde, sondern irgendeine Lehre

@ProfFrink:

Da bist Du nicht richtig informiert. Selbstverständlich ist Jesus Christus das Haupt der Versammlung.

Epheser 5:23
23 denn ein Mann ist [das] Haupt seiner Frau, wie der Christus auch [das] Haupt der Versammlung ist, er, [der] Retter [dieses] Leibes.

1. Korinther 11:3
. . .Ich will indes, daß ihr wißt, daß das Haupt jedes Mannes der Christus ist; das Haupt einer Frau aber ist der Mann; das Haupt des Christus aber ist Gott. 


Kommentar von Scriptorium ,

Die Bibeltreue aber ist nicht wirklich gegeben. Hierzu haben die Zeugen Jehovas Gottes Wort ihrer Ideologie angepasst. Die Zeugen Jehovas stellen sich als Bibeltreu dar, als Einäugiger im Land der Blinden. In ihrer NWÜ Bibelfälschung steht der Name Jehova an Stelle Jesus.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Das Ding ist, und da stimme ich Dir zu Scriptorium, dass Jehova wohl das einzige wiederholte lateinische Wort in der Bibel wäre. Besser wäre also, man übersetzt entweder alles oder nichts.

Luther hatte das Wort JHWH mit Herr "übersetzt". Ob das besser ist, weiß ich nicht, aber um zu Gott beten zu können, muss man laut beispielsweise dem Vaterunser nicht den Namen Gottes kennen. 

Die Behauptung jedoch, dass selbst an den Stellen, wo der Name Jesus stehen sollte, das Wort Jehova in der NWÜ steht, finde ich dann aber doch etwas gewagt.

Kommentar von Scriptorium ,

Dann schau mal nach.



Kommentar von Scriptorium ,


Röm 10,9 Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. [luther]




Die NWÜ Bibel der Zeugen Jehovas, dort heißt es weiter

Römer 10:13 „Denn „jeder, der den Namen Jehovas anruft, wird gerettet werden“.

Also was nun, Jesus bekennen oder doch Jehova oder etwa beide? Aber wie kommt es hier zu diesem Problem?


Römer 10,13 Denn »wer den Namen des Herrn anrufen wird, soll gerettet werden« (Joel 3,5). [luther]

Der Römervers verweist auf den Alttestamentarischen Text in:

Joel 3,5  Und es soll geschehen: Wer des HERRN Namen anrufen wird, der soll errettet werden. Denn auf dem Berge Zion und zu Jerusalem wird Errettung sein, wie der HERR verheißen hat, und bei den Entronnenen, die der HERR berufen wird.
[luther]



Joel 3,5 Aber jeder, der den Namen Jahwes anruft, wird gerettet, denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem wird es Rettung geben, wie Jahwe angekündigt hat. Gerettet wird jeder, den Jahwe ruft. [Neue evangelistische Übersetzung]

Natürlich war hier der Herr der Juden, nämlich Jahwe (den Zeugen Jehova) gemeint. Die Lehrauffassung der Zeugen aber leugnet die personelle Einheit von Jesus und Jehova. Deswegen ist ihnen oben ein Schnitzer unterlaufen.


[vgl. Jesaja 43,10] Es ist hier wieder "hervorgetreten mein blindes Volk, das doch Augen hat – und Ohren, die nicht hören!" Jesaja 43,10 ist übrigens der Vers zur Namensgebung der Zeugen Jehovas.




Kommentar von JTKirk2000 ,

Die Lehrauffassung der Zeugen aber leugnet die personelle Einheit von Jesus und Jehova. Deswegen ist ihnen oben ein Schnitzer unterlaufen. 

Interessant. Siehst Du in der Aussage Jesu in Johannesevangelium 8.58 auch eine Doppelbedeutung? "Amen, amen, ich sage euch: Noch ehe Abraham wurde, bin ich." (Zitat aus der Einheitsübersetzung, während die NWÜ den Satz mit "gewesen" erweitert, wodurch die Doppelbedeutung aber verschleiert wird, dass sich nämlich Jesus absichtlich auf die Bedeutung von "ich bin" bezieht, was auch die Reaktion im Folgevers nahelegt, weil laut Ansicht der Juden Jesus den Namen Gottes missbraucht hatte.)

Kommentar von JTKirk2000 ,

Wieso hast Du die Textstelle mit dem Zitat wieder entfernt?

Edit: Ach so, deshalb, weil Du wohl noch mehr schreiben wolltest.

Kommentar von Scriptorium ,

Um sie weiter auszuführen mein Freund!

Kommentar von JTKirk2000 ,

Siehe den Text nach Edit.

Kommentar von Richard30 ,

Okay klingt alles interessant, also das mit Römer und Johannes, wobei ich bei Johannes nicht so ganz verstehe, worauf du (also Kirk) hinaus willst. Ich werde zu den Versen noch schauen, was ich dazu finden kann. Es würde mich interessieren, wie da ältere Texte verfasst sind, denn auch Luther hatte die Bibel ja nach seiner Vorstellung und Ideologie übersetzt. Die meisten Übersetzungen sind dann wieder nur Übersetzungen der Luther Version.

Jedoch wird ja auch hier immer von mehren Personen geredet, wir haben in Römer ja die Aussage (in Römer 10:9) "...das Gott ihn von den Toten auferweckt hat.." was ja eine klare Distanzierung von Jesus ist. 

Auch in Johannes haben wir folgende Verse: Joh 8:54 (Luther 1984)" Jesus antwortete: Wenn ich mich selber ehre, so ist meine Ehre nichts. Es ist aber mein Vater, der mich ehrt, von dem ihr sagt: Er ist unser Gott;" Hier die Frage, warum hatte Jesus diese Vormulierung benutzt, wäre er selbst Gott, wäre seine Ehrung von sich selbst doch völlig ausreichend. Auch distantiert er sich ja hier von seinem Vater, der laut seiner Aussage der Gott der Juden ist, also Jahwe (ich benutze Jahwe, weil ihr das denke ich mal eher akzeptiert als Jehova).

Wenn man etwas weiter liest, bei dem Vorfall mit dem Blinden, da sagt er auch (in Joh 9:4) "Wir müssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat..." Auch generell spricht Jesus immer wieder davon, das er im Auftrag von jemanden handelt, das er kleiner ist als sein Vater, er betet auch zu Gott e.c.t. Das darf man alles nicht von der Hand weisen, das deutet doch schon ziemlich darauf hinn, das Jesus und Gott 2 unterschiedliche Personen sind.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Okay klingt alles interessant, also das mit Römer und Johannes, wobei ich bei Johannes nicht so ganz verstehe, worauf du (also Kirk) hinaus willst.

Dazu brauchst Du nur den folgenden Link nutzen und den entsprechenden Kontext zum Vers berücksichtigen http://www.bibleserver.com/text/EU/Johannes8,58

In der Lutherübersetzung findest Du es hier: http://www.bibleserver.com/text/LUT/Johannes8,58

Jedoch wird ja auch hier immer von mehren Personen geredet, wir haben in Römer ja die Aussage (in Römer 10:9) "...das Gott ihn von den Toten auferweckt hat.." was ja eine klare Distanzierung von Jesus ist.  

Sicherlich. Aber wo steht denn auch in der Bibel dass JHWH der Vater ist? Vielmehr steht insbesondere im Neuen Testament wiederholt in der Bibel, dass wir zum Vater (im Namen des Sohnes) beten sollen (und dies sogar selbst an einer Stelle, wo Christus sich gegenüber Johannes in der Offenbarung im 22. Kapitel offenbart und dennoch zu ihm sagt, dass er Gott allein anbeten soll). Und auch Christus selbst betete zum Vater.

Hier die Frage, warum hatte Jesus diese Vormulierung benutzt, wäre er selbst Gott, wäre seine Ehrung von sich selbst doch völlig ausreichend. Auch distantiert er sich ja hier von seinem Vater

Exakt.

Auch distantiert er sich ja hier von seinem Vater, der laut seiner Aussage der Gott der Juden ist, also Jahwe (ich benutze Jahwe, weil ihr das denke ich mal eher akzeptiert als Jehova).

Wo steht, dass der Vater Jahwe bzw. Jehova ist? Wer ist dann Elohim?

Wenn man etwas weiter liest, bei dem Vorfall mit dem Blinden, da sagt er auch (in Joh 9:4) "Wir müssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat..." Auch generell spricht Jesus immer wieder davon, das er im Auftrag von jemanden handelt, das er kleiner ist als sein Vater, er betet auch zu Gott e.c.t. Das darf man alles nicht von der Hand weisen, das deutet doch schon ziemlich darauf hinn, das Jesus und Gott 2 unterschiedliche Personen sind. 

Ich bin auch der Ansicht, dass es klar in der Bibel enthalten ist, dass der Vater, der Sohn und der Heilige Geist jeweils eigenständige Wesen sind. Dahingehend brauchst Du nicht mir mit Beispielen kommen. Es steht ebenso auch in der Bibel, dass durch das Wort, das Gott und bei Gott war, alles geworden ist, welches später Mensch, also Jesus, wurde und dass Jesus selbst in verherrlichter Form sagte, dass Gott allein angebetet werden soll (vgl. http://www.bibleserver.com/text/EU/Offenbarung22,7-13 insbesondere davon Vers 9).

Kommentar von Scriptorium ,

Daher auch das Konstrukt der Dreieinigkeit. Und ich bin mir sicher, einig sind sie sich.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Dieses Konstrukt der Dreieinigkeit stellt den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist als ein Gott dar, als ob sie also ein Wesen seien, doch das ist ein Fehler. Wären sie ein Gott, also ein Wesen, hätte der Sohn niemals zum Vater beten brauchen und ebenso wäre es am Ende der Offenbarung des Johannes egal gewesen, ob dieser zu Jesus oder zu dem betet, den Jesus noch als höher darstellt, indem Jesus ihn als Gott bezeichnet.

Antwort
von TUrabbIT, 54

Ja, die Zeugen Jehovas sind eine Sekte die von den Inhalten dem Christentum zuzuordnen sind.

Kommentar von Ente222 ,

Turabbit, was ist eine Sekte? Eine Abspaltung von der Urkirche. Das sind Zeugen Jehovas nicht, im Gegensatz zu den vielen verwirrten Religionsgemeinschaften, z. B. auch die katholische oder evangelische KIrche. Die Mitgliederzahl an sich sagt gar nichts aus. Wer die wahre biblische Lehre verfälscht, ist ein Sektierer, meinst du nicht auch?

Kommentar von TUrabbIT ,

Das kann man diskutieren und halte ich was die Zeugen angeht so für nicht richtig.
Die Wachturm Organisation verbreitet verfälschte Interpretationen der Biblischen Lehre, wesentliche Aspekte des Glaubens (Erettung aller durch Jesus und der Heilige Geist) werden teilweise unterschlagen oder verfälscht.
Dazu die häufige Anwendung von Sektenmethoden wie Sozialen Druck und harte Ausgrenzung von Aussteigern, Verbreitung von Endzeit Terminen uvm. Alles wohl dokumentiert und viel bezeugt zu finden.

Ja, die Kirchen sind nicht perfekt und haben auch ihre Fehler, aber die Zeugen sind m.E. eine Sekte die nicht der Urkirche ähneln, eher der Katholischen Kirche zu ihren schlimmsten Zeiten.

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