Ist wirklich Berlin am Untergang Europas (damit meine ich nicht NUR den Brexit) Schuld - bitte nur objektive Meinungen?

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10 Antworten

Seit der Willkommenpolitik einer Berliner Politikerin sind die Unterschiede in Europa noch stärker gewachsen. Europa hat keine Zukunft, das ist aber auch nicht so schlimm, wenn die EU "ausläuft", sie dient eh nur den Großkonzernen und Banken.

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Von einem Untergang kann keine Rede sein. Wir haben ein kleines Problem, was aber darauf zurückzuführen ist, dass wir zu wenig Europa haben. Schon vor 30 Jahren hätten die heutigen Strukturen geschaffen werden müssen, dann wären wir besser dran.

Aber mach das mal denen klar, die jetzt schon die europäische Inkonsequenz als zu weit gehend betrachten.

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Berlin hat sich seit der Finanzkrise recht daneben benommen.
Freilich haben die anderen EU-Länder Berlin gewähren lassen, Mangels eigener Lösungen.

Erkennbar hat es zur Finanz- und Schuldenkrise gar keine Lösungen, auch in Berlin nicht.
Letztlich läuft das Spiel darauf hinaus, die Deutschen die Zeche bezahlen zu lassen.
Deshalb werden potemkische Dörfer gebaut, eine Schuldfrage in die Welt gesetzt.

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Der "Untergang" Europas wurde schon zu Zeiten Kohls und Waigels mit der Einführung des Euro gelegt. Was danach kam, muss man nicht weiter dokumentieren, denn das erleben wir derzeit Tag für Tag. Das Problem ist tatsächlich die Währung Euro. Kein Land, welches den Euro hat, kann ab.-oder aufwerten, je nach wirtschaftlicher Lage. Es ist ein Einheitsbrei der ganz einfach nicht funktionieren kann. Griechenland, ein total maroder Staat, auch nach Unterstützung mehrerer hundert Milliarden Euro, wäre ein Beispiel dafür. Hätten die noch ihre Drachmen, wäre dieser Währung zwar kaum noch etwas wert, aber die könnten eben reagieren. So pumpt man sinnlos Milliarden in ein Fass ohne Boden. Da braucht man kein Finanzgenie sein, um erkennen zu können, dass das auf Dauer daneben geht. Dann die Finanzpolitik des Herrn Draghi, die gleichfalls unverantwortlich ist. Bislang haben die auf den Markt geworfenen Milliarden nichts gebracht und immerhin sind es pro Monat 60 Milliarden. Der Sparer merkt das an der Nullverzinsung seines Sparguthabens. Die Banken müssen Negativzinsen zahlen.Hinzu kommt noch die unüberlegte Erweiterung der EU Länder. Masse ist keine Klasse, wie wir merken. Weitere marode Staaten klopfen an die EU Türe, andere sind dabei sich zu verabschieden. Von Einigkeit sind wir jetzt weiter entfernt als je zuvor.Es gab mal die sog. EWG ( europäische Wirtschaftsgemeinschaft), Da funktionierte alles . Jedes Land hatte seine eigene Währung. Sicher gab es Schwankungen bei der Kursumrechnung von einer Währung zur anderen, aber es funktionierte. Das alles hat man aufgegeben, nur um einen Konstrukt Europa ins Leben zu rufen, der langsam aber sicher bröckelt. Es gibt doch angeblich in unserem Land soviele Finanz.-und Wirtschaftsgenies, die hätten doch davor warnen können, dass das, was wir heute als Europa vorfinden, nicht funktionieren kann. Sind unsere Politker wirklich so beratungsressistent ? Oder gibt es diese Berater mit der notwendigen Fachkompetenz gar nicht ? Die erst dann aufs Podium treten, wenn sich wieder mal zeigt, was falsch gemacht wurde. Danach sind eben alle schlauer.

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Zu dieser Frage kann es gar keine "objektive" Antwort geben.

Ist alles ein Frage des Standpunktes oder, wie ein gewisser Herr Göbbels zu sagen pflegte, wie der Betrachter die Frage "bestandpunktet".

Im übrigen kann Europa nicht untergehen. Die EU vielleicht, aber dazu bedarf es weitaus mehr als der Bemühungen einer Frau aus Berlin. Europa ist nicht ausschließlich die EU; das wird allzuoft in einen Topf geworfen.

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Ich sehe die EU an sich als Untergang aller Länder.

Relativ simpel gesagt ist es ja wie folgt: Währung eines Landes ist wenig wert=Steigende Nachfrage-Führt zu-besserer Wirtschaft bzw. wachsender
Ist die Währung viel Wert= wenig Nachfrage=Wirtschaft schrumpft, Wert der Währung sinkt=Export steigt wieder.

So da aber momentan alle im Euro den selben Wert haben und somit die Nachfrage in manchen Ländern wie Griechenland,italien etc gesunken ist, weil diese nemmer so günstig sind und dies sich nicht durch den euro rehabiliteren kann, versinken diese Länder in einer Krise. Ebenso ist den ihr Standbein, der Tourismus durch den Euro weggebrochen.

Also einfach gesagt, wären alle besser gefahren ohne gemeinsame Währung

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Mh mh. Die Ursache liegt viiiiiiiiieeeeeel weiter westlich :-)

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Kommentar von BetterBeGood
27.06.2016, 15:00

Westlich von Berlin? Dann kannst du ja nur England oder Irland meinen. Oder willst du hier etwa die USA ins Spiel bringen?

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Wer sagt denn sowas? Da spielen viele verschiedene Faktoren eine Rolle, man kann nicht einer Person die Schuld dafür geben. 

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Kommentar von BetterBeGood
27.06.2016, 15:04

Es sagt erstmal keiner... aber der Spiegel hat viele Argumente dafür gefunden.

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Der Brexit hat wenig mit Berlin und Frau Merkel zu tun.

Der Brexit ist vor Allem auf innenpolitische und historische Sachverhalte zurückzuführen.

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neee auf jeden fall nicht alleine...

in sachen eu flüchtlingspolitik entscheidet deutschland ja nicht alleine

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