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Ist, wer sich fast ausschließlich mit seinen Hunden beschäftigt, ein Autist?

gefragt von KerstinundSina am 16.03.2009 um 1:31 Uhr

Wenn ein Mensch Ende 20 seinen Tag fast nur mit seinen Hunden verbringt und sich im Urlaub und am Wochenende fast ausschließlich mit seinen Hunden beschäftigt (stundenlang), überwiegend Literatur zu diesem Thema liest und der Überzeugung ist, das perfekte Wissen auf diesem Gebiet zu haben (nach dem Motto: andere Meinungen gelten nicht, die meisten Hundetrainer oder Hundebesitzer haben ja eh keine Ahnung von Hunden...), wenn jemand seinen Tageslauf quasi ganz nach seinen Hunden ausrichtet, an allen Ecken und Kanten spart, um die Haltung der Hunde zu ermöglichen, und zudem mit dem Haushalt völlig überfordert ist, ist so ein Mensch ein Autist?

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Mensch x 2.093 Autismus x 32

anonym
beantwortet von WillTell am 16. März 2009 01:33
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Nein, das Krankheitsbild ist ein komplett anderes da hast du wohl ein falsches Bild von einem Autisten. Was du ansprichst ist eine andere Verhaltensweise.

Kommentar von KerstinundSina am 16. März 2009 01:35

was ist das denn dann?

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 16. März 2009 01:48

Er lebt sein Leben. Es steht niemand zu, daran etwas zu verurteilen. Der Mensch ist frei, sein Leben nach seinen Vorstellungen zu leben.


YuLy42
beantwortet von YuLy42 am 16. März 2009 01:32
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Nein, er ist ein Hundenarr.

Und er tut gut daran, wenn es seinem Seelenfrieden dient.


anonym
beantwortet von chmoti88 am 16. März 2009 01:36
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Nein schätze eher auf Hundenarr und alleingänger aber Autits denke weniger dazu wäre eher wichtig zu wissen wie sonst das umfeld ist ob er schon panik bekommt wenn etwas in seiner umgebung umgeräumt wird ect. dann würde ich eher den verdacht haben aber so super tierfreund ;-) hat den Hund verdient, denn er bekommt zuwendung und wird nicht abgeschoben eigentlich für den Tierhalter DH

Kommentar von KerstinundSina am 16. März 2009 01:45

also wenn was umgeräumt wird, also irgendwas nicht am üblichen platz ist, dann findet die person das schon gaaanz furchtbar. Andererseits versinkt sie im chaos daheim.


anonym
beantwortet von Nadjine am 16. März 2009 01:32
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ich denke nur, verzweifelter einzelgänger wohl eher.


anonym
beantwortet von kangaroo1 am 17. März 2009 06:40
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Nein, dem kann ich überhaupt nicht zustimmen. Dieser Mensch hat wahrscheinlich das Urvertrauen in andere Menschen verlorgen - wie marcsu schon gesagt hat. Oder er ist so vernarrt in den Hund und hat endlich mal was gefunden bei dem er wirklich Spaß hat - daß es für ihn sowas wie eine Droge ist sich mit dem Hund zu beschäftigen. Er geht sozusagen in seinem Hobby auf. Früher als Kind hat man eher so ein Syndrom gehabt - in den Ferien gab es bei uns z.B. mal eine Murmel-Manie. Man Stand früh auf - frühstückte - war den ganzen Tag auf dem Spielplatz und murmelte und war geknickt, daß man abends nach Hause mußte - man wollte eigentlich weiter Murmeln spielen. Allerdings ist das bei Erwachsenen eigentlich seltener zu finden. Andere stürzen sich in andere Hobbies - wie z.B. Bodybuilder oder so.Die sind evtl. auch an 6 von 7 Wochentagen im Studio zu finden. Ich finde so ein Hobby ist besser als sich in den Alk, oder Drogen zu verkriechen. Für Euch als Freunde ist es blöd - kann ich auch nachvollziehen. Wollt Ihr allerdings, daß er evtl. seinen Haushalt mal auf Vordermann bringt, könntet Ihr versuchen ihn mal in sein Gewissen reinzureden. Denn wenn sein Hund krank wird - weil der Hundi was gefressen hat was achtlos rumliegt oder so - das wird ihn eher zu denken geben als die Vorwürfe, daß er sich nur mit dem Hund beschäftigt. Plant doch Sachen die Ihr mit dem Herrchen machen wollt - einfach was hundegerechtes. Z.B. Picknick oder so. Ihr müßt bedenken, daß z.b. Leute mit Babies genauso planen müssen. Weil - aufgeben wird er sein Hobby nicht. Ihr müßt herausfinden, ob Ihr damit zurechtkommt und ihn unterstützt oder aber auch wenn es für Euch nicht anders möglich ist - euch distanziert. Vielleicht läßt sich ja mal eine Stunde rausschlagen, wo ausgemacht wird, daß er mal nicht über Hunde spricht oder so. Wichtig ist, daß Ihr ihm keine Vorwürfe macht - sondern eher ihm erzählt wie IHR Euch dabei fühlt bzw. was Ihr wünscht. Dann müßt Ihr es vor allem akzeptieren - das er nun mal dieses Hobby gewählt hat.


MarcSu
beantwortet von MarcSu am 16. März 2009 10:56
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Das ist wahrscheinlich ein Mensch, der von anderen Menschen so sehr enttäuscht wurde, daß er sich nur noch mit Hunden befaßt, also mit echten Freunden.


heureka47
beantwortet von heureka47 am 16. März 2009 02:32
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Würde ich nicht als "Autist" interpretieren.

Er lebt sein Leben. Es steht niemand zu, daran etwas zu verurteilen. Der Mensch ist frei, sein Leben nach seinen Vorstellungen zu leben.

Nach einigen weiteren Kommentaren scheint da n bisschen was in Richtung "Messie"-Problematik zu sein. Aber da wäre von außen auch kaum was zu machen. Das muß der Betreffende selbst entscheiden.


Igitta
beantwortet von Igitta am 16. März 2009 01:34
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Eher ein "Hündeler", sagt man bei uns.

Kommentar von C742c15dd1dd4418b9dca0d4b0c3e8c8smallIgitta am 16. März 2009 01:38

Weisst du eigentlich, wer ein Autist ist???

Kommentar von KerstinundSina am 16. März 2009 01:39

nööööö


tamii1307
beantwortet von tamii1307 am 16. März 2009 01:33
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ich häng auch als an der pobacke von meinem hundi xD


smarty67
beantwortet von smarty67 am 16. März 2009 01:33
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Autismus ist eine ernste Krankheit ... wer sich nur mit seinem Hund beschäftigt ist entweder Einsam oder liebt seinen Hund über alles ... hat aber überhaupt nichts mit dieser Krankheit zu tun


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