Frage von Bogian, 388

Ist Weizen wirklich so ungesund?

Hallo,

immer mehr Menschen sind der Meinung Weizen(Getreide) ist ungesund. Es gibt mittlerweile ganze Bücher zu kaufen, in denen auf hunderte von Seiten erklärt wird warum der Mensch die Finger vom Weizen lassen sollte.

Ich hab noch keines der Bücher gelesen, aber dennoch steigt mein Interesse an diesem Thema und weil Bücher oftmals nicht die Wahrheit von sich geben, probier ich es hier über diesen Weg.

Ist Weizen wirklich so ungesund? Und warum?

...Die Menge macht das Gift?

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Expertenantwort
von Pangaea, Community-Experte für Gesundheit, 174

Es gibt keinen wissenschaftlichen Nachweis, dass Weizen ungesund ist. Die Hälfte der Menschheit isst Weizen (die andere Hälfte isst Reis).

Weizen, ebenso wie Roggen, Gerste und Hafer, enthält ein Eiweiß, das Allergien auslösen kann (Gluten). Das ist aber nur für 0,3% der Bevölkerung relevant.

Ebenso gut könntest du sagen, Erdbeeren seien ungesund, weil manche Menschen dagegen allergisch sind.

Die Bücher füllen viel Papier und bescheren ihren Autoren ein gewisses Einkommen. Ziel erreicht. Papier ist geduldig. Über irgendwas müssen sie ja schreiben, und die Weizenhysterie ist wieder mal ein neuer Modetrend.

PS: Wenn du dich nur und ausschließlich von Weizen ernährst, ist das nicht gesund.

Kommentar von Dackodil ,

10 x Danke!

Nur Sauerkraut wäre ebenso ungesund.

Nicht das Nahrungsmittel selbst ist ungesund, sondern jede einseitige Ernährung.

Kommentar von Pangaea ,

Ich mag ja Sauerkraut, aber bei dem Gedanken, nichts anderes mehr zu essen, wird mir ganz schlecht ...

Kommentar von Jworld ,

danke für dein unwissen 😂💪 man merkt das du dich nicht ausreichend mit diesem thema beschäftigt hast und es als"modetrend" hinstellst 1 es gibt wissenschaftliche studien darüber und das zu hundert (natürlich wird das nicht in jeder zeitung oder sofort in den narichten kommen ) da weizen von der deutschen Agrarwirtschaft ungefähr 60-70% und in den Usa 90% des umsatzes ausmacht 2 würdest du von heute auf morgen aufhören weizen zu essen und das eine woche durchziehen und wieder anfangen weizen zuessen wärst du unverträglich (wenn du es mir nicht glaubst probiers einfach aus 😊)

Kommentar von Mewchen ,

Das ist, bei allem gebührenden Respekt, absoluter Blödsinn. Ich habe 2 Wochen ohne Weizen gelebt, da bei mir der Verdacht auf Glutenunverträglichkeit bestand. Hat sich nicht bestätigt, da andere Ursachen für meine Probleme verantwortlich waren. Ich konnte problemlos wieder anfangen Weizen zu essen.

Kommentar von Pangaea ,

@Jworld: Hab ich schon mal, bei einer Low-Carb-Diät. Ich fühlte mich viel besser, als ich wieder anfing, Brot zu essen.

Kommentar von Dackodil ,

Versuch nicht zu argumentieren.

Die Sache mit der Ernährung nimmt religiös fanatische Züge an. Und sachliche Argumentation geht daran völlig vorbei. Ich hab´s aufgegeben, aber ab und an muß ich doch mal meinen Senf dazu geben.

Kommentar von Pangaea ,

Stimmt.

Vor allen Dingen: Wie man's macht, macht man's falsch. Hätte ich gesagt, ich hätte nach der Pause Weizen schlecht vertragen, dann hätte er gesagt, Weizen sei eben ungesund. Wenn ich sage, ich habe nach der Pause Weizen genossen, wird er sagen, Weizen mache süchtig.

Allerdings kann er nicht erklären, wieso ausgerechnet Weizen irgendetwas im Gehirn ausrichten können sollte, wenn er doch gar nicht dorthin kommt. Das mit der Blut-Hirn-Schranke ist offensichtlicher Unsinn, denn was ins Blut kommt, ist ja nicht der Weizen selbst, sondern nur die Zuckermoleküle, aus denen die Stärke zusammengesetzt ist, außerdem die einzelnen Aminosäuren aus dem Eiweiß sowie Glycerin und Fettsäuren aus dem bisschen Fett, was Getreide enthält.

Aber "Weizen durchdringt die Blut-Hirn-Schranke" klingt doch erstmal richtig bedrohlich - bis man sich die Physiologie ins Gedächtnis ruft.

Kommentar von Dackodil ,

Na man gut, daß es da hin kommt. Unser armes Gehirn wäre ja sonst ratz fatz verhungert. Was glaubt man denn, wovon und wie es mit Energie versorgt wird.

Wer sagte das noch. Gegen Dummheit (man könnte auch sagen Verbohrtheit) kämpfen Götter selbst vergebens?)

Kommentar von Pangaea ,

Ja, aber das sind ja nur die Glucose-Moleküle. Und den Organen einschließlich dem Gehirn ist es egal, wo die herkommen. Aus Getreide, aus Kartoffeln, aus Gemüse, aus Obst, aus Milch, piepegal. Ist ja sozusagen nur die pure Energie.

Kommentar von Bevarian ,

Das mit "dem Senf dazugeben" machte mir die Tage eine geradezu diebische Freude: sämtliche Bemerkungen und deren Variationen über Weizen in flüssiger Form wurden nach bestenfalls 30 min ausgemerzt...   ;)))

Antwort
von OlliBjoern, 65

Weizen ist nicht per se ungesund. Es gibt Menschen, die eine Glutenunverträglichkeit haben (das nennt man Zöliakie, soweit ich mich erinnern kann); diese sollten Weizen und andere Getreidesorten mit Gluten (Klebereiweiß) meiden. Die Mehrzahl der Menschen verträgt Weizen.

Allerdings gilt, dass reine Weißmehlprodukte weniger gesund sind als Vollkornprodukte, das ist aber wieder ein anderer Aspekt. Für Reis gilt ähnliches (besser ungeschälter Reis als "weißer Reis").

Antwort
von Mewchen, 181

Das ist doch nur diese Glutenhysterie oder? Ohne Weizen und anderes Getreide, würde unsere Zivilisation wie sie heute besteht, kaum existieren. Nur ein kleiner Teil der Population hat wirklich eine Glutenunverträglichkeit. Alles andere ist nur Trendnachrennerei.

Antwort
von syncopcgda, 153

Der Gesundheitswahn / die Hysterie treibt heutzutage Blüten, die man nur als Unkraut bezeichnen kann. So lange es Menschen auf der Welt gibt, die überglücklich sind, wenn sie ein Stück verschimmeltes Brot ergattern können, während wir im Überfluss wie die Made im Speck leben, sind Überlegungen dieser Art geradezu pervers. Ich glaube, dass wir wieder mal wirklich schlechte Zeiten brauchen, damit wir den Wert unserer Nahrungsmittel wieder schätzen lernen. Die ganzen Ernährungswissenschaftler wären auf einen Schlag arbeitslos, was aber beileibe kein Schaden wäre, 

Kommentar von Dackodil ,

Luxusprobleme eben.

Wer keine hat, der macht sich welche.

Kommentar von Bevarian ,

Die ganzen Ernährungswissenschaftler wären auf einen Schlag arbeitslos

Allerdings zieht das ja keine richtige Armut hinter sich her, sodaß sie plötzlich alles essen müssten...   ;)))

Antwort
von voayager, 107

Weizen ist nur dann ungesund, wenn man eine Gluten-Allergie hat.

Kommentar von Pangaea ,

... und die betrifft etwa 0,3% der Bevölkerung. Mit anderen Worten, für die restlichen 99,7% ist Weizen absolut OK.

Kommentar von Skinman ,

Also da bin ich ja jetzt doch skeptisch, nachdem ich diese medizinische Fachdoku gesehen habe:

https://youtu.be/NtmKU9xYF_Q

Und tatsächlich:

https://youtu.be/pbMq7Pme5pk

Kommentar von voayager ,

Skinman, diese Links besagen so ziemlich garnichts, es sind Außenseiter-Meinungen, mehr nicht. Irgendwer meint immer mal rumfurzen zu müssen.

Kommentar von Bevarian ,

Oder ein Mangel an ADH bzw. ADLH...    ;)))

Antwort
von Skinman, 82

Wie schädlich der Weizen ist, sieht man ja schon an den Generationen von Menschen, die in den letzten 1500, 2000 Jahren Weizen konsumiert haben. Alle inzwischen jämmerlich dahin gerafft!


Kommentar von MonkeyKing ,

Stimmt, und ist dir schon aufgefallen dass bei den meisten Todesfällen ein Arzt mit im Spiel ist?

Kommentar von Skinman ,

Und überhaupt sterben die allermeisten Leute im BETT! Saugefährlich, die Dinger. Nehmt euch BLOSS vor diesen Betten in acht!

Und schalten sie auch nächste Woche wieder ein, wenn sie Doktor Skinman sagen hören: "Nüchtern Autofahren ist VIEL zu gefährlich!"

Expertenantwort
von ArchEnema, Community-Experte für Ernährung, 125

Na dann lies doch mal eines dieser Bücher!

Weizen bzw. Getreide an sich ist vermutlich nicht so schlecht wie sein Ruf. Schließlich hat sich der größte Teil der Menscheit die letzten Jahrtausende überwiegend davon ernährt. Aber die ganzen komischen Gesundheitsprobleme nehmen erst seit ca. einem Jahrhundert überhand.

Es liegt also wohl nicht einfach am Weizen. Die Verarbeitung hat sich aber drastisch verändert. Weizen wird hochgezüchtet, kunstgedüngt, gespritzt. Danach zu lagerfähigem, hellem Mehl verarbeitet. D.h. es wird peinlich genau darauf geachtet, dass nur der Mehlkörper des Korns im Mehl verbleibt - denn das Fett des Keimlings würde zu schnell ranzig werden.

Danach ggf. noch gebleicht und mit Konservierungsstoffen versetzt (ist in Deutschland beides glücklicherweise nicht erlaubt). Mehlbehandlungsmittel (für bessere Backeigenschaften) sind erlaubt, aber diese sind prinzipiell auch unbedenklich (z.B. Vitamin C). Dennoch können z.B. Emulgatoren den Darm reizen!

Man sieht also, dass von dem ehemals nährstoffreichen Korn nur noch nackte Stärke und Gluten übrigbleiben. Mineralien, Vitamine, Antioxidantien und Ballaststoffe (soweit sie im auf Ertrag gezüchteten, kunstgedüngten, gespritzten Korn überhaut noch drin waren) fehlen. Das Endprodukt ist ein sehr schnell "verbrennender" Treibstoff, der den Darm angreift, die Darmflora schädigt, und uns Mineralstoffe raubt. Eine entzündungsfördernde Mangelernährung. Als würde man einen Dieselmotor mit reinem Alkohol betanken: Motorschaden.

Ganz anders sieht es aus, wenn man frisch gemahlenes Vollkornmehl zu einem Sauerteig verarbeitet. Oder ganze (nur geschälte) Getreidekörner kocht. Nur keimfähige Körner sind intakte Körner!

Antwort
von LiselotteHerz, 188

Weizen ist erst dann ungesund, wenn er genmanipuliert ist. In den letzten Jahren haben die den Weizen derart veredelt, dass er große Mengen an Klebereiweiß (Gluten) enthält. Grund: Lässt sich dann besser verarbeiten, je mehr Gluten enthalten ist, umso besser gelingt das Brot.

Wer eine Glutenallergie hat, darf keine Weizenprodukte essen, allerdings auch keinen Roggen, keine Gerste und möglichst keinen Hafer.

Es gibt Studien, dass durch diese Manipulation die Anzahl der Glutenallergiker angestiegen ist.

Wer ausschließlich Weizenbrot isst, hat im Gegensatz zu anderen Menschen weit eher mit Übergewicht und Allergien zu kämpfen.

http://www.homeopathy.at/weizen-zunehmend-problematisches-lebensmittel/

lg Lilo

Kommentar von Grobbeldopp ,

Genmanipuliert? Damit meint man normalerweise transgene Pflanzen, das ist beim Weizen nicht der Fall. Die Klebereiweßmenge im Weizen spielt auch kaum eine Rolle, die war vorher auch nicht gering.

Kommentar von Pangaea ,

Gluten ist ein natürlicher Bestandteil des Getreides und ist keinesweges erst durch Genmanipulation dort hineingelagt. Im übrigen sind transgene Getreidesorten in der EU ohnehin verboten.

Aber wenn du ein richtig glutenreiches Getreide suchst, kannst du Dinkel kaufen. Ein "Urgetreide", nicht genmanipuliert, zu teuer für die Backwarenindustrie. Aber sehr eiweißreich (=glutenreich).

Und eine Homöopathie-Seite als wissenschaftliche Quelle zu zitieren, ist nicht dein Ernst, oder?

Antwort
von WhoNose, 153

1. Die Menge macht IMMER das Gift.

2. Argumente (die angeführt werden) dafür sind die Überzüchtung, Gluten, der niedrige Nährstoffgehalt (durch die Verarbeitung), das Suchtpotential

Ich persönlich denke, dass Weizen selbst nicht allzu schlimm ist, wenn man es vernünftig verarbeitet und es keine überzüchtete Pflanze ist... Denn wenn mir das, was ixh esse, meinem Körper nicht das gibt, was er braucht, dann will ich es schlicht nicht essen 

Da esse ich lieber einen Apfel, da sind wenigstens Vitamine drin

Wenn man Getreide fermentiert sollen die Inhaltsstoffe erhalten bleiben, aber das habe ich nur gelesen, also bin ich kein großer Experte.

Ich möchte ergänzen, dass Gluten in vernünftigen Mengen für"Gesunde" bzw Leute, die es vertragen nicht schlimm ist, aber mittlerweile ist es in fast jedem Fertigprodukt und das macht es etwas "lästiger"

Kommentar von ArchEnema ,

Auch Äpfel sind meist überzüchtet und überlagert. Da sind vmtl. weit weniger Vitamine drin, als in einem keimfähigen Weizenkorn - das ist nämlich von Natur aus sehr lange lagerbar.

Kommentar von WhoNose ,

Ist das Weizen, das wir zu uns nehmen denn keimfähig? Wohl kaum. Und um die Haltbarkeit geht auch nicht.

Kommentar von ArchEnema ,

Man könnte aber keimfähigen Weizen kochen. Bzw. frisches Obst essen. Um die Haltbarkeit geht es sehr wohl, denn Vitamine halten sich eben nicht unbegrenzt...

Kommentar von WhoNose ,

Könnte... Ich rede aber vom allgemeinen Fall, in dem der Konsument eher eine Packung Mehl mit definitiv nicht keimfähigen Weizen findet und kauft (und vielleicht ein paar (halbwegs) frische Äpfel), als keimfähiges Weizen (das ich übrigens in keinem Laden bisher sehen konnte).

Mir geht es im Übrigen um die Verarbeitung und nicht um die Haltbarkeit. Mir ist klar, dass ein Apfel nicht so lange hält, das ist allerdings der Grund dafür, wieso man Obst frisch essen sollte und nicht erst dann, wenn alle gesunden Inhaltsstoffe sich verabschiedet haben.

Kommentar von ArchEnema ,

Du kriegst in jedem gut sortierten Supermarkt keimfähige Körner, seien es nun Getreide oder Hülsenfrüchte, oder wenigstens Ölsaaten. Und wenn nicht, dann im Drogeriemarkt und Reformhaus.

Der Punkt bei Samenkörnern ist eben, dass sie von Natur aus mehrere bis viele Jahre haltbar sind (und dann immer noch keimfähig). Das macht man natürlich zunichte, wenn man sie zu Mehl verarbeitet. Verarbeitung eben!

Kommentar von WhoNose ,

Darauf will ich doch die ganze Zeit hinaus! -_- Von der gottverdammten Verarbeitung spreche ich seit Anbeginn meines Kommentares.

Und natürlich sind sie länger haltbar, alles was so wenig Wasser bzw. Keines enthält ist lange haltbar. Das ist quasi eine der großen Bedingungen für Haltbarkeit.

Irgendwie habe ich das Gefühl du peilst meinen Standpunkt nicht ganz. Die Haltbarkeit ist mir bei Weizen verdammt egal. Wenn dir der Vergleich zum Apfel nicht gefällt nimm halt Kichererbsen, Linsen oder sonst was, aber ich habe in meinem Ursprungs-Kommentar nicht einmal EIN Wort zur Haltbarkeit gesagt, weil sie völlig irrelevant ist.

Ein Lebensmittel wird nicht gesund, weil es lange haltbar ist und es ist auch nicht ungesund, wenn der Verzehrt eben schneller erfolgen muss. Also kannst du mich mit deiner Haltbarkeit endlich in Ruhe lassen?

Kommentar von cg1967 ,

Das Weizen ist selbst garantiert nicht keimfähig, und der Weizen auch nicht, sofern vermahlen. Weizen, ganzes Korn, Reformhaus, Bioladen oder -ecke, ist keimfähig. BTDT.

Kommentar von Bevarian ,

Das Weizen ist selbst garantiert nicht keimfähig

Ha, dann lass doch mal das offene Glas eine Woche lang stehen und staune über den bunten Rasen auf der Oberfläche...   ;)))

Kommentar von cg1967 ,

"ist selbst". Daß es unterstützend wirken kann: Unbestritten. Wobei ich an einen anderen Fall dachte.

Kommentar von Bevarian ,

Wirklich?!? Aber Du bist ja auch ein Pils-bevorzugender Typ...

Kommentar von cg1967 ,

Z. Z. eher das in der Valenstinstagfrage gemeinte Getränk. :-)

Kommentar von Bevarian ,

???

Kommentar von Bevarian ,

Recht unwahrscheinlich - würde doch eher den passenden Wein bevorzugen!

Kommentar von Bevarian ,

Sixte - der letzte Beitrag mit Weizen in entsprechenden Bechern dargeboten hat jetzt einen ganzen Tag gehalten, ist aber letztlich doch flöten gegangen...   ;)))

Antwort
von MonkeyKing, 153

Es geht da wohl hauptsächlich um das enthaltende Gluten. Gluten ist ein unverdaulicher Stoffgemisch aus Proteinen das beim Backen dem Brot gleichzeitig Festigkeit und Elastizität gibt. Es gibt Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit bis hin zur Zölkiakie, die der Verzehr von Gluten regelrecht krank machen kann. Es häufen sich allerdings auch die Hinweise dass Gluten auch für Menschen ohne spezielle Unverträglichkeiten negative Auswirkungen hat. 

Hier kannst du dich zu dem Thema schlauer machen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gluten
http://www.urgeschmack.de/gluten/ 

Ich bin der Ansicht "die Menge macht das Gift". Wenn man persönlich bei sich keine Anzeichen für eine Glutenunverträglichkeit sieht, sollte man Brot bzw. Weizenprodukte ohne schlechtes Gewissen genießen, allerdings in Maßen. 

Ein anderer Aspekt ist der hohle Kohlenhydratanteil von Weizenprodukten. Eine Ernährung mit einem hohen Kohlenhydratanteil begünstigt Übergewicht. Ein weiterer Grund, hier Maß zu halten.

Kommentar von Grobbeldopp ,

Brüllender Wahnsinn. Gluten ist KEIN "unverdauliches Stoffgemisch". Es gibt keinerlei Hinweise auf negative Wirkungen von Gluten bei gesunden.

Kommentar von Pangaea ,

Allerdings. Gluten ist einfach ein Protein und wird von allen Menschen außer Zöliakie-Patienten verdaut wie jedes andere Protein auch: In seine einzelnen Aminosäuren aufgespalten, und nur die gelangen aus dem Darm ins Blut.

Kommentar von MonkeyKing ,

Erst mal ist Gluten kein Protein sondern setzt sich aus verschiedenen Proteinen zusammen (Gemisch). Und zum anderen Punkt: unter diesem Link http://www.urgeschmack.de/gluten/ findest du viele Quellenangaben zu der Frage von wegen "keine Hinweise".

Kommentar von MonkeyKing ,

Ähm.. "unverdaulich" stimmt allerdings nicht.

Antwort
von robi187, 100

versuche mal selbst seit wenn weizen ungesund wurde?

jahrtausende war nie was zu hören und auf einmal seit die industrie das zepter in die hand bekam soll er ungesund sein?

die industrei machte aus vollkorn typ 405 weil es besser lagerfähing ist?

lese einfach mal was der alte dr. bruker so schrieb aber selbst da was die nachfolger aus brukers gedanken gut gemacht wurde.

gute ideen werden immer schnell verwässert damit die lobbysten was zu tun haben?

Antwort
von Jworld, 118

Ich bin selber glutenunverträglich. Und muss sagen seitdem ich kein Weizen mehr esse habe ich 2 kilo abgenommen, meine haut ist reiner geworden und sogar meine neurodermitis ist davon, zwar nicht weg gegangen aber eindeutig besser geworden, meine leistungsfähigkeit hat sich verbessert und ich muss auch sagen (wahrscheinlich klingt das blöd😅) fühlt sich mein gehirn an wie weniger verklebt.
Ich habe seht viele bücher über weizen gelesen (es gibt auch wissenschaftliche studie darüber) es hängt nicht nur am gluten sondern auch am amylopektin A und jetzt kommt das erschrecknste für mich: Weizen überwindet die hirn-blut schranke (das kann/macht kein anderes lebensmittel auf der welt) und setzt sich an den rezeptoren im gehirn an genau wo sich auch andere drogen die crystal cokain und heroin "ansetzten" das heißt das weizen süchtigmacht!! Und das kann ich nur bestätigen in der ersten zeit wo ich, freiwillig, aufgehört hab weizen zu essen habe ich sogar von brot geträumt. Ich weiß das klingt alles verrückt aber ich würde dir wirklich empfehlen bücher darüber zu lesen meine persönlichen favoriten sind "Dumm wie Brot" und "Weizenwampe"
Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen 😊

Antwort
von Bevarian, 16

Da Beiträge im Zusammenhang mit Bier jeglicher Art der sofortigen Löschung anheimfallen, versuch' ich's jetzt mal mit nem Brand: Auch der Weizen-Korn ist nicht per se ungesund - zumal sich die Glutenfrage da eh nicht stellt - wie üblich macht's die Menge.    ;)))

Antwort
von Dackodil, 87

Das ist wohl die neueste Sau, die in puncto Ernährung durchs Dorf getrieben wird.

Ich kann dir genauso schnell und mit vielen "wissenschaftlichen" Untersuchungen beweisen, daß jedwedes beliebige Nahrungsmittel Gift für den Körper ist.

Gibt´s überhaupt noch eins, das noch nicht auf dem Indes steht/stand?

Kommentar von Dackodil ,

Oh, ein Downvote :-) , ein Volltreffer.

Kommentar von voayager ,

ja richtig, schon Paracelsus hatte das ganz gut nachgewiesen, u.a. am Kochsalz, wo eben die Dosis entscheidet ob es ein Gift ist oder nicht.

Antwort
von AppleTea, 90

Weils Fett macht und voller Gluten ist. Ich greife da lieber zu Hafer und Dinkel statt Weizen

Kommentar von Pangaea ,

Dir ist aber schon klar, dass Dinkel mehr Gluten enthält als Weizen, oder? Und Hafer enthält mehr Fett.

Kommentar von Dackodil ,

Das ist jetzt aber unfair von dir - Menno!

Kommentar von MonkeyKing ,

Es geht nicht darum, dass Weizen viel Fett enthält, sondern dass er fett macht.

Kommentar von AppleTea ,

Hafer und Dinkel sind allerdings Getreidearten an denen nichts manipuliert wurde. Und um das Fett gehts sowieso nicht.

Kommentar von AppleTea ,

so ist es..

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