Ist unsere Nahrung wirklich so ungesund für mich/schädigend für andere?

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5 Antworten

So schlimm wie du es dir vorstellst steht es tatsächlich nicht, weder um die Erde, noch um die Nahrung.

Genetisch veränderte (gv) Pflanzen werden seit den 90ern angebaut. Die negativen Folgen sind nicht direkt auf die Tatsache zurückzuführen, dass die Pflanzen genetisch verändert wurden, sondern auf ihre Eigenschaften, die zum Teil auch mittels herkömmlicher Züchtung erreichbar sind. Diese Eigenschaften selbst sind auch wieder nicht direkt verantwortlich, aber begünstigen Anbaumethoden, welche diese negativen Folgen mit sich bringen.

Wenn du pflanzliche Produkte direkt kaufst, so musst du dir keine Gedanken machen, sofern du dir die Inhaltsstoffe anschaust, denn dort muss gekennzeichnet sein, wenn g-Pflanzen verwendet wurden.

Bei tierischen Produkten sieht das wieder anders aus, dort muss nicht gekennzeichnet werden, wenn gv-Pflanzen verfüttert da sie nicht direkt im Produkt wiederzufinden sind. Futtermittel sind auch das, was zum größten Teil mit gv-Pflanzen passiert.

Es gibt aber bisher keine Hinweise darauf, dass der Konsum von zugelassenen gv-Produkten irgendwelche gesundheitlichen Folgen für Mensch und Tier mit sich bringt.

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Kommentar von fiva23
11.05.2016, 21:49

Du sprichst ja wie die Lebensmittelindustrie.

Kleiner Scherz. Informier dich doch einfach mal bitte genau über das Thema bevor du anderen überzeugend ins Gewissen redest.

Themen für dich könnten sein: Verwendung von Insektiziden Fungiziden etc. und deren Folgen, gibts meine ich Studien bereits darüber die nicht von der wirtschaft gestellt wurden.Roundup

Alleine die Bienen werden dir für dein verzerrtes Bild welches du hier malst niemals verzeihen !!

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Genmamipulierte Mahrungsmittel sind nicht prinzipiell schädlich, auch der von Mansanto nicht, egal was die Propaganda von Global 2000, Greenpeace und Co. behauptet. Was tatsächlich einiges an Unheil anrichtet sind Monokulturen, ob die Pflanzen nun gentechnisch modifiziert sind oder nicht. 

Der Gen-Mais den wir importieren wird hauptsächlich verfüttert. Er ist vollkommen unbedenklich für den Verzehr, konsequentes Lobbying haben allerdings zu einem Verbot geführt. 

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Kommentar von fiva23
14.05.2016, 15:58

Häää??

Bei den GMO Pflanzen sind es doch die Monokulturen weil sie ja an ein Pflanzenschutzmittel, nett ausgedrückt, gekoppelt sind. Deine These ist also sehr paradox wenn du so überzeugt scheinst , dann weißt du noch etwas was du vorenthälst möglicherweise.

Global 2000, Greenpeace und Co?? das sind ganz ganz viel mehr Menschen, Bienenvolkbesitzer (a. D.), Landwirte, und sogar Wissenschaftler bestätigen. Der Áufschrei in den Medien würde hier aber alles auf den Kopf stellen und die Profitierer lassen sich auch nicht lumpen deshalb wirds totgeschwiegen.

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Wenn es geht erstelle dir einen eigenen kleinen Garten. Am besten du ernährst dich vegan. Tierische Produkte tragen sowieso zur Übersäuerung unseres Körpers bei. Dies wiederum fördert Krankheiten. Aber was man definitiv weglassen sollte ist Brot aus Weizen. Es gibt keine Lebensmittel die so genverändert sind wie Brot .

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Kommentar von Lollipop232
11.05.2016, 21:14

Zu veganer Ernährung gehört doch auch Soja.. (Tofu, Sojamilch, Joghurtersatz..) Also auch viel pflanzliches. Und ja, Brot. Dann muss ich auf VIEL verzichten, 1.) ist das nicht doof für meinen Körper 2.) Kostet das nicht viel mehr? (Hafermilch ist teuer :D ...) 3.) Wird das auf Dauer nicht anstrengend? Und nervig? :/ 
Ich habe das 2 Wochen versucht, aber mittels vieler Weizenprodukte. DIE auch wegzulassen ... 

ja stimmt, wer gesund sein will oder so muss anscheinend - Abstriche machen .. 

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Erstmal Glückwunsch dazu dass du ent-täuscht wurdest.

Ich schätze in Portalen wird es schwer für dich, kompetente und für dich hilfreiche Antworten in diesem Gebiet zu erhalten. Viele kennen sich schlichtweg einfach nicht damit aus und wollen sich in Ihrer Freizeit auch nicht unbedingt darum scheren. Sie essen die Leberkäs weil Oma davon auch nicht gestorben ist, zumindest ist das ihre Ansicht erstmal im Unterbewusstsein möglicherweise.

Wenn wir beim Discounter aber diese ganze Unnatürliche Warenindustrie weiter fördern damit dass wir diese Artikel einkaufen dann siehts nicht rosig aus in der Zukunft. Bei den meisten Discountern wird unfair gespielt. Man merkt garnicht das man garkeine Wahl hat. Sieht halt anders aus und vielleicht noch paar andere Geschmacke aber im Grunde dasselbe.

Monsanto ist ein schweres Thema in Deutschland.

Du fragst wo der Genmais hinkommt und ob du ihn konsumierst? Wenn auf dem Label Gentechnikfrei steht dann kannst du davon ausgehen. Oder wenn du einen Artikel mit dem deutschen staatlichen Bio Siegel kaufst der darf nicht durch und mit gentechnisch veränderte/n Organismen erzeugt werden.

Wenn nicht dann kannst du davon ausgehen das genschädigende Folgen durch den Konsum dieser ganzen Pallette an Produkten auch für Dich und deine Nachfahren haben. Dazu wirst du aber in der arte Doku über Monsanto auch ensprechend aufgeklärt.

Dann wird u. a. von Monsanto, eine weltweite Monopolmacht Insektizide eingesetzt  Stichwort: Neonicotinoide , welche ungeachtete Folgen für die Menscheit mitsich bringen wird. Da gibts Fälle in Portugal wo die Felder in der Nähe von Schulen gespüht wurde wo die Statistiken zwecks Missbildungen - Geburten Bänder sprachen.

Du konsumierst (billig) fleisch , diese ehemaligen Tiere haben neben Antibiotika aber auch GMO Mais etc. selbst fressen müssen. Da beginnt der schlimme Part für die Menschen die das konsumieren.

Informier dich weiter und du wirst einen Weg finden die gesundheitlichen Folgen für dich möglicherweise zu begrenzen. 

Dokus: Cowspiracy, Monsanto bei arte gibt es eine gute, auch gute andere

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Kommentar von Agronom
11.05.2016, 22:38

Was prozessierte Lebensmittel angeht, gehe ich gern mit, dass diese nicht förderlich für die Gesundheit sind, der Rest deines Beitrags ist leider alles andere als empfehlenswert und zum größten Teil absoluter Unsinn.

Man merkt schon sehr stark das dein Wissen aus diesen genannten Dokus gespeist wurde, denn sie fallen extrem einseitig und aus und sind nur Wiedergabe von Halbwissen. Zu denen die sich nicht damit auskennen kannst du dich scheinbar auch selbst dazu zählen.

Wenn man ein wenig mehr Bildung zu diesen Themen genossen hat, so stellt man schnell fest, dass dort die Berichterstattung unglaublich undifferenziert ist natürlich nur die negativen angsmachenden Aspekte behandelt werden, so erhält man nunmal die meiste Aufmerksamkeit. Wenn ich da z.B. an die "Dokumentation" Propagandaschlacht um die Gentechnik denke, so war ich enttäuscht von der einseitigen und von Unwissen geprägten Darstellung.

Neonicotinoide haben nichts mit Monsanto oder einem Monopol zu tun und sind nach bisherigen Erkennsntisse auch nur bei unsachgemäßer Anwendung schädlich für Nützlinge, so hat hier ein solcher Fall zu einem vorübergehenden Moratorium dieser Wirkstoffgruppe geführt.

Pflanzenschutzmittel sind natürlich auch nicht für den direkten menschlichen Kontakt gedacht, wenn also auch wieder unsachgemäß damit umgegangen wird, so muss man sich nicht wundern, wenn das schädliche Folgen hat.

Wo du die "genetischen Folgen" durch Konsum von GVOs hernimmst ist auch mehr als schleierhaft und gibt mir den Hinweis, das es an genetischem Verständnis fehlt.

Und schlussendlich hat selbst einer der renommiertesten Forscher auf dem Gebiet des Ökolandbaus (Urs Niggli) für die Berücksichtigung der Möglichkeiten der Gentechnik, beonders für den Ökolandbau, ausgesprochen

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Noch müssen ja gentechnisch veränderte Lebensmittel gekennzeichnet werden hier in der EU. Aber selbst hier ist ja wie du sagtest schon viel gefährlich, wie pestizidbelastetes Obst, Gemüse, Getreide sowie das Antibiotika belastete Fleisch. 
Ich sehe da 2 Möglichkeiten, sowas nicht mehr konsumieren zu müssen:
1. Alles im Bioladen kaufen bzw. Bio im Supermarkt (auf Dauer teuer)
2. selber anbauen bzw herstellen 
Das selber Anbauen ist meiner Meinung nach die bessere Variante. Sie ist zwar zeit- und arbeitsaufwändig aber dafür am günstigsten und gesündesten. 
Es ist schwer, sowas mit Arbeit zu verbinden, aber es gibt in Dtl. zum Beispiel Gemeinden, die komplett ohne Geld leben und Selbstversorger sind. Die stellen alles selber her und tauschen dann, und haben sogar Kitas und Schulen. Falls dich das interessiert, hier ein Link: 

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Kommentar von fiva23
11.05.2016, 21:56

Kann ich nur befüworten deinen Ansatz zum Schluss.

Ein gentechnisch verändertes Lebensmittel ist mit bloßem Auge nicht zu
erkennen. VerbraucherInnen sind also ganz auf die Kennzeichnung
angewiesen. Seit April 2004 regelt das EU-Recht verbindlich für alle
Mitgliedstaaten, dass Lebens- und Futtermittel mit Gentech-Anteilen über
0,9 Prozent auf der Zutatenliste als "genetisch verändert" ausgewiesen
werden müssen. Unterhalb von 0,9 Prozent sind Produkte nur dann von der
Kennzeichnungspflicht ausgenommen, wenn ihre Hersteller nachweisen
können, dass die gentechnische Verunreinigung "zufällig" und "technisch
unvermeidbar" war.
http://www.bund.net/themen_und_projekte/gentechnik/verbraucherinnenschutz/kennzeichnung/

Ob das Weizem im Bier gmo free ist wird wohl keiner 100 % wissen schätze ich

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