Frage von makavel, 410

Ist unsere Existenz nicht vollkommen nutzlos?

Hi,

seit ich denken kann (wortwörtlich!), verstehe ich den Sinn eines Lebens nicht, weil es unabhängig davon, was man erreicht und was man hat, irgendwann ein Ende nehmen muss.

Meine Schullaufbahn neigt sich langsam dem Ende zu und ich spüre jetzt schon, wie sehr ich Probleme habe, damit abzuschließen, obwohl ich es nicht immer einfach gehabt habe (Das wird, denke ich, jedem so ergangen sein). Schon seit Jahren belastet mich das einfach so sehr. Um ehrlich zu sein, habe ich mich in den letzten 2-3 Jahren viel weniger mit der Frage auseinander gesetzt (u.A. weil ich gemerkt habe, wie unglücklich es mich macht), als ich es beispielsweise als 10- oder 11-jähriger getan habe.

In letzter Zeit empfinde ich immer größer werdende Trauer (Erst neulich habe ich diesbezüglich eine Frage gestellt) und durch Selbstreflexion musste ich einfach feststellen, dass es nunmal erneut an der Tatsache liegt, dass mich diese Frage noch immer überfordert und zum Verzweifeln bringt. Der ,,emotionale Auslöser" war, glaube ich, das Wachstum rechter Parteien, was mich als Kind zweier Immigranten besonders traurig stimmte und mich viel nachdenken ließ...

Nun versuche zu erläutern, was ich meine: Ich als Mensch lebe mein Leben, habe Höhen und Tiefen, doch irgendwann wird es mit dem Tod enden. Das erging all den Generationen vor mir so und wir auch allen Generationen nach mir so ergehen. Wozu also Fortpflanzung?

Meine Erfahrungen, Erinnerungen und Gedanken gehen einfach verloren. Seien wir mal ehrlich, in 100 Jahren wird sich kaum noch einer an die meisten von uns erinnern. Und selbst wenn, z.B. ein Cicero, der für die Römische Republik kämpfte, bleibt auch weiterhin tot, selbst wenn sich die Menschen an ihn erinnern. Ob wir vergessen werden oder nicht macht letzten Endes doch auch keinen Unterschied. Wozu berühmt werden ?

Bestimmt meint der ein oder andere unter euch, der Sinn des Lebens sei es, dem Leben einen Sinn zu geben. Doch wozu? Ob ich ein glückliches oder unglückliches, erfolgreiches oder erfolgloses Leben geführt habe, was würde das denn für einen Unterschied machen?

Ich bin wirklich vielseitig interessiert, nur weiß ich nicht, wozu ich mich überhaupt engagieren soll, wenn es doch sowieso vollkommen nutzlos ist. Ich bin kein schlechter Schüler, jedoch ist mein einziger Antrieb mich anzustrengen, der andere Menschen glücklich zu machen (in dem Fall meine Eltern). Generell versuche ich einfach Menschen glücklich zu machen, weil mir das gelingt. Ich wäre aber viel lieber selbst glücklich und würde mir, wenn möglich, keine Gedanken über so einen Quatsch machen (Es ist Quatsch, ich kann es nicht verhindern, selbst wenn ich darüber schreibe, selbst wenn ich darüber trauere. Ich fühle mich deshalb so dumm, weil ich so viele Tränen vergossen und so viele Gedanken verschwendet habe für rein gar nichts...).

Ich bitte nur um einen Rat, bezüglich meines Problems. Seit Jahren weiß ich einfach nicht mehr weiter...

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Antwort
von DoktorSelstsam, 181

Der Sinn des Lebens, ein Gedanke so alt wie die Menschheit. Alle bisherigen Antworter haben bereits sehr gute Anworten gegeben. Ich habe mir auch schon Gedanken darüber gemacht und sehe es ähnlich wie du. Ich  will meinen Senf dazugeben. Ich mach das eher Stichpunktartig, chaotisch. Was mir spontan einfällt. Einen konrketen Sinn hat das Leben nicht. Der Preis des Lebens ist der Tod. On the long run we are all dead. Jeder geht seine grüne Meile. Nichts ist für die Ewigkeit in diesem Universum.(ich glaube nämlich an Multiversen, Wir sind das Produkt von Wahrscheinlichkeiten) Es begann mit dem Urknall. Galaxien enstanden, Gestinrne und irgendwann unser Sonnensytem. Die Sonne wurde geboren und die Sonne wird irgendwann sterben. Und mit ihr die Erde. So ist es nunmal in dem Universum in dem wir leben. Naturgesetz. Es gibt Lebewesen die werden Jahrhunderte alt und es gibt Lebewesen wie die Eintagsfliege. Hunde und Ameisen denken auch nicht darüber nach. Sie machen einfach. Ameisen gibt es seit Dinosaurier. Nur die Dinos gibt es nicht mehr. Es gibt Menschen die wurden zum Tode verurteilt z.B. in den USA. Manche werden in der Tödeszelle religlös, lesen die Bibel oder en Kroan. Andere werden nicht religlös, aber bilden sich fort. Lesen Sachbücher und interessieren sich für Natuwissenschaft und Poltik oder sowas. Obwohl sie wissen dass sie... Also einens unnatürlichen Todes sterben werden. Sowas habe ich als Vorbild für mich genommen. Ud zu dem glücklich machen. Wir werde geboren ohne das wir gefragt werden. Es kommt halt drauf an was wir draus machen. Der Homo sapiens spaiens ist ein von Natur aus gewltätiges Wesen. Die Ursprünge reichen weit, sehr weit in die Vergangenheit zurück. Ich habe mal diesbezüglich ein interessantes Buch gelesen. Es heißt "Bruder Affe: Menschenaffen und die Ursprünge menschlicher Gewalt " Und "GEOkompakt Warum wir gut und böse sind" Interessant ist auch das Buch Der dritte Schimpanse Da wird erklärt warum wir sterben müssen oder warum wir Drogen nehmen. Alles aus biolgosch-evolutionäre Sicht gesehen. Nicht nach Logik oder moralischen Aspekten. Nun, die Erde dreht sich um die Sonne und um sich selbst, das wird solange machen, bis die Himmelsmechanik kaputt geht. Vielleicht auch dann wenn die Sonne erloschen ist. Dann wird die Erde aber ein toter Planet sein, wie Merkur oder so. Bis dahin gibt es jeden Tag Morgen, Mittag, Abend,Nacht. Ob der Mensch dann noch exisitert oder nicht ist egal. Jetzt sind wir aber hier. Es liegt an uns was wir draus machen. Leider sind 99%der Menschen so eingesellt dass sie darüber nicht nachdenke und zu egoistisch sind. Warum also forschen? Zum einen liegt es in unserem Erbgut, dass wir neugierig sind und immer weiterstreben. Zum anderen, sind wir die Nutznieser von Wissenschaft und Forschung. Weil die Welt und die Naturwissenschaften so komplex sind, dauert es Jahrhundert bis Jahrtausende bis etwas erforscht ist. Also es baut darauf auf. Aristoteles, Sokrates z:b. haben geforscht. Archimedes. Die meisten Menschen die in dieser Zeit leben sind vergessen und unbekannt. Die Steinzeitmenschen. Ötzi, der hat bestimmt nicht darüber nachgedacht.Hmm, jetzt ende ich hier als Eismumie und in 5000 Jahre werde ich gefunden. Nein, der hat sein Leben gelebt und ist stellvertretend für millionen Andere seienr Zeit. Hätten Menschen nicht das Rad erfunden, hätten wir vielleicht heute keine Autos. Bzw wenn der Mensch nicht von den Bäumen geklertet wäre, würden wir noch heute von den Bäumen koten. Ob das einen Sinn hat, gut oder schlecht wäre ist irrelevant. Heute war ein Bericht im Fernsehen über einen 102-jährigen(!) Hessen  der sich noch für Fussball begeistert! Das imponiert mir sehr. Wir  könnten es friedlich haben auf dieser Welt. Jeder könnte dazubeitragen, aber wir sind zu blöd und hauen uns liebr die Köpfe gegenseitig ein. Der Erde ist das egal, die dreht sich weiterhin. Ob wir es uns gegneseitig schwer machen oder leicht. Ich finde es daher gut, dass es Menschen wie dich gibt die andere Menschen glücklich machen wollen oder anders gesagt ihr kleinen scheinbar unbedeutetndne Teil dazubeitragen wollen, ein firedliches Miteinander und untereinander machen wollen. Martin Luther King hat es mal so gesagt. Wie haben gelernt wie Fische zu schwimmen und wie Vögel zu fliegen, aber wir haben nie gelernt wie Geschwister  zusammen zuleben. Gut, das auch wieder evolutionär bedingt, dass wir usn umbringen. Zum Glück gibt es aber auch eine instiktive Tötungshemmung.  Die Natur braucht uns nicht, aber wir brauchen die Natur. Menschen bauen etwas großes, dann sterben sie, das liegt in unsere  DNA Zitat Der blutige Pfad Gottes 2. Ich mag den Film Terminator 2. Besonder gefällt mir "Wir werden es nicht schaffen oder, Wir Menschen meine ich. Es liegt in eurer Natur euch gegenseitig zu zerstören" und am Ende " Zum ersten Mal blicke ich mit Hoffnung der Zukunft entgegen. Wenn ein Terminator, eine Maschine den Wert des Leben versteht, dann schaffen wir Menschen es vielleicht auch." Mit all dne Kriegen und Morden inder Geschichte gab es auch Phasen von Frieden und Ruhe gab. Das Buch Pappillion und Verfilmung gefällt mir auch. Im Film gibt es diese eine Szene wo der Richter sagt, schlimmer als Mord ist vergeudetes Leben. Musst mal selbst gucken. Gut finde ich auch die Serie Die Tudors. Am ende der Serie erlangt der englisch König auch zu Erkenntniss das alles Sinn los ist. Kann ich nur wärmsten empfehlen. Vielleicht hat das  Leben an sich einen Sinn und wir sind zu dumm ihn zu erknnne, vielleicht hat das Leben auch keinen Sinnt. Vielleicht ist der Sinn des Lebens zu  leben. Wir sind geboren um zu leben und geboren zu sterben. Das  Universum ist auch auf Wirkung und Sein aufgebaut. Z.B. Wenn ich oder du eine Herzinfarkt bekommen, dass besteht Lebensgefahr weil das Herz schwesrtens geschädigt ist. Oder wenn ein großer Asteriod auf die Erde knallt, dann hat das zur Folge, dass viele Lebewesen aussterben und die Erde dreht sich weiter. Ich finde das Gemälde Albrecht Dürers Ritter, Tod und Teufel aussdruckstark. Wenn du den Link anklickst http://theoppositeofamoth.blogspot.de/2010/04/knight-death-and-devil.html und dann runterscrollst, und dir die Kommentare durchliest, vor allem  von Chris und Hawkwood, hilft dir vielleicht auch eine, ja befriedgende  Antwort nicht, aber vielleicht eine akrzeptable Antwort auf deine Frage.

In diesem Sinne. Alles Gute und Friede sei mit dir :-)
Abschließend möchte ich mit einem Zitat Martin Luther (der echte Mönch) Und wenn ich wüßte das morgen die Welt untergehen würde, so würde ich trotzdem heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen!

Kommentar von DoktorSelstsam ,

Ist das Leben nicht wie ein MosaiK? Mit dem letzten Stein fügt es sich zu einem Ganzen( Kleines Schloch)

Noch ein paar youtubevideos zum Abrunden.

https://www.youtube.com/watch?v=xevvCkfObdQ

https://www.youtube.com/watch?v=N939-xgTBrM

https://www.youtube.com/watch?v=YwlsziopzmQ

https://www.youtube.com/watch?v=atmVxEsZ04w

Gute Laune Song

https://www.youtube.com/watch?v=i1EG-MKy4so

Und zulettz 3 Videos eines deutschen Komikers. Kaum bekannt, gefällt auch nicht jedem, aber ist passend. Qualität leider nicht so dolle. Ohren spitzen und genau hinhören.

https://www.youtube.com/watch?v=azB0Wjfpelc

https://www.youtube.com/watch?v=e2f7IfPA0LU

Als er das Lied komopniert im Jahre 1920, wusste er sicher das seine Welt keine 50 Jahre mehr dauert. Ob es dann allerdings noch 11 Jahre dauerte bis 1931, ehe er starb, weiß man nicht :-)

https://www.youtube.com/watch?v=bzAElrzRgro

Kommentar von DoktorSelstsam ,

Das Ende, die letzten 10 Minuten. Aber ein Einsiedeler kann man ja nicht werden. Das ist auch keine Option.

https://www.youtube.com/watch?v=dlVBCO661Pg

Antwort
von berkersheim, 159

Ob unsere Existenz nutzlos ist hängt von der Perspektive ab und von uns selbst. Wenn es Menschen in unserem Leben gibt, denen es eine Freude ist, dass wir da sind, ist es mit dem "nutzlos" schon vorbei. Persönlich liebe ich diese Art der generösen Bewertung nicht. Ich komme gerade aus dem Urlaub. Wundervolle 10 schöne Tage. Hätte ich nicht vor 10 Tagen losfahren sollen, nur weil eh alles in 10 Tagen vorbei ist? Dann hätte ich keine schöne 10 Tage erlebt und ob das ein Nutzen war, ist mir ehrlich gesagt sch..egal. Mich interessiert MEIN Leben und wie es schön zusammenpasst mit dem Leben vieler Freunde, sodass wir uns ergänzen. Dass wir gemeinsam das Beste aus der jeweiligen Möglichkeit machen. Ich denke nicht darüber nach, ob ich einen Tag nützlich finden soll sondern WIE ich ihn nutzen kann. Also mein Ding ist Deine Denke nicht. Da steht man sich ja ständig selbst auf den Füßen und jammert, dass man nicht abheben kann.

Kommentar von makavel ,

Hallo, ich danke Ihnen für Ihre Antwort. Problematisch ist nach meiner Ansicht auch, dass ich nicht verstehe, wozu ich andere Menschen glücklich machen will, denn ich meinen Augen hat das genauso wenig einen Sinn. Ich mache es einfach, ohne besonderen Grund. 

Natürlich würde jeder Mensch sagen, man solle den Tag nutzen. Mein Problem ist eher die Frage, warum ich dies tun sollte. 

Ich bin mir generell sehr unsicher, was das anbelangt. Auf der einen Seite ergibt das, was Sie schrieben vollkommen Sinn, weil ich es schließlich selbst tagtäglich versuche (meine Zeit zu genießen).

Auf der anderen Seite muss ich die Dinge immer weiter hinterfragen. Wahrscheinlich kommt man mit logischem Hinterfragen nicht weit.

Kommentar von berkersheim ,

Logik ist kein Garant für sinnvolle Antworten, wenn die Prämissen nicht stimmen. Aus einer komplett negativen Einstellung kann bei aller Logik nichts Positives rauskommen. Sinn findet man nicht, indem man alles zerredet. Sinn findet man, indem man sinnvolles tut. Hilfreich ist dabei eine aktive Gelassenheit. Da steckt Loslassen drin. Man muss auch die selbstverteilten Bremsklötze mal loslassen können. Wenn Denken das Leben verhindert, läuft was falsch mit dem Denken. Wer vor lauter Bedenken nicht mehr zum Handeln kommt, der beginnt im Kopf Karussel zu fahren und das führt nicht in geistige Höhen sondern in existenzielle Tiefen. Davon ist dringend abzuraten.

Antwort
von IndianSummer11, 151

Hallo makavel!
Zuerst möchte ich meine Bewunderung für deine Denkweise aussprechen. Dinge zu hinterfragen und selbst nachzudenken ist eine besondere Eigenschaft, die du unbedingt behalten musst!
Nur, wie ich sehe, geht das bei dir in die falsche Richtung. Du machst dir viel zu viele Gedanken darüber!

Ich finde, es spielt gar keine Rolle, warum wir hier sind, sondern DASS wir hier sind. Glaub mir, ich habe mich auch sehr lange mit dieser Frage beschäftigt, aber da weder ich noch irgendein anderer Mensch die Antwort auf diese Frage kennt, bringt es uns nichts, Gedanken darüber zu verlieren.

Nun, eines Tages habe ich ein interessantes Gespräch mit einer Freundin geführt. Sie meinte, sie wäre lieber ein Hund. Zuerst war ich sehr überrascht über ihre Aussage und fragte sofort nach.
"Ein Hund? Wieso wärst du gerne ein Hund?"
Eigentlich habe ich damit gerechnet, dass sie so etwas sagt wie: "Na, Hunde haben ein herrchen, dass auf sie aufpasst, sie werden immer gestreichelt, sehen süß aus,..."
Aber so sollte es nicht sein.
Meine Freundin antwortete: "Hunde leben im Moment. Ich mache mir viel zu viele Gedanken über die Zukunft und über die Vergangenheit. Einen Hund stört so etwas nicht, er lebt sein Leben so wie es ist und macht einfach das beste aus dem, was das Leben ihm gibt."
Und seit dem bewundere ich sie!

(jetzt kommt es irgendwie komisch...Aber...)
Sei wie ein Hund!
Darüber nachzudenken macht dich nur unglücklich, weil du es nie wissen wirst.

Nun zu meiner eigenen Meinung :
Ich kann deine Denkweise nachvollziehen, und mein "Sinn des Lebens" Ist es tatsächlich auch, anderen zum Glück zu verhelfen ("Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt!").

Und was dich angeht :
Tu einfach Dinge, die dir Spaß machen! Sei ein Hund und lebe im Moment!

Ganz liebe grüße:)
Indi

P.S.: tut mir leid, wenn ich jetzt ein bisschen am Thema vorbei geredet hab... Aber irgendwie brannte es mir in den Fingern und ich hab einfach drauf los geschrieben, weil mich das Thema echt interessiert hat ^^

Kommentar von makavel ,

Hi, vielen Dank für die Antwort :)

Ich musste sogar wirklich lächeln bei dieser Antwort :).

Ich versuche mir, dass wirklich zu Herzen zu nehmen. Interessanterweise hat es wirklich gereicht darüber einfach mal zu schreiben. Mein Fehler war es einfach nur die Dinge mit Logik anzugehen und alles rational zu erklären, was einfach nicht möglich ist.

Antwort
von 1ayla1, 58

Lieber Makavel

Ich bin neu in diesem Forum und du darf meine erste Antwort "geniessen" :D

Ich (w) bin bald 30 Jahre alt und frage mich noch heute was die Bedeutung unserer Existenz ist. Es gibt jede Menge "Theorien". Das Ding ist nur, wenn der Mensch keine Antwort erhält, nimmt er die Existenz einfach hin oder bringt Sache wie "Gib dir einen Sinn", "Macht Gutes für Andere" usw. Nicht das ich dies nicht gut heissen würde, aber im Endeffekt werden uns keine Fragen beantwortet und dieses innere Gefühl der "ich will endlich wissen was denn nun ist" - ist trotzdem noch da.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, das wir in diesem unendlichen (?) Universum die einzig intelligente Spezies sind. Laut den vielen Forschern/Wissenschaftlern/Astrologen usw. ist die Erde ja sehr sehr alt.. "wir" hingegen sind ziemlich jung. Ich kann mich mit dem einfachen Dasein auch nicht abfinden, da ich mich irgendwie gefangen fühle.

Eine Theorie ist ja z.B. das wir von Aliens quasi als "Testfiguren" erschaffen wurden. Unsere Spezies wie wir sie heute auf dem Plani haben, ist nun der 7te Versuch. Und jedes Mal kam dann wieder die "Reinigung"/ich nenn es Ausrottung, oder wie es die Wissenschaftler heute "vermuten" der Kometeneinschlag? Oder die Eiszeit? :) Was auch immer vorher war, wir sind nicht die ersten hier, sonst gäbe es nicht unzählige Architekturen welche von keinem Forscher heutzutage zu erklären sind, die präzisen Arbeiten alter Städte, Kirchen usw. Irgendetwas war da, etwas Menschenartiges wie wir.. und noch was, bestimmt auch intelligenter als wir, denn sonst wären wir nicht ausgerottet worden. Die Inkas / Majas haben Ufos auf Stein gemeisselt. Ist denn das alles Fake? Ich weiss es nicht. Aber ich FÜHLE das mein Verstand unter einer Blockade steht, das wir modernen Menschen unsere Fähigkeiten verlieren. Wir sind nicht mehr in der Lage barfuss zu laufen ohne Schmerzen zu verspüren, wir haben sehr schnell kalt / heiss, weil wir überall beheizte / klimatisierte Räume habe. Wir haben vergessen wie man Telekinese anwendet uvm. Wären wir nicht so Geldgierig gewesen, hätten wir lieber an uns selber gearbeitet, anstatt für irgendwelche Mächte die Rohstoffe dieses wunderschönen Planets zu erbeuten. Wir werden mit Arbeit abgelenkt und das Geld ist unsere "Belohnung". Aber welches Geld der Welt kann dir den inneren Frieden bringen? Keins. Das ganze TV, die Zeitschriften + Medien, die Arbeit, die schönen Autos, die Luxusartikel und und und.. all das ist pure Ablenkung, damit wir eben NICHT hinterfragen. Damit wir Komplexe bekommen, weil Frauen in Zeitschriften ja soo schön sind, und so schlank und sooo faltenlos.. oder erfolgreiche Männer die teure Autos fahren, ne vollbusige Blondine als Beifahrerin und noch ne Yacht sonst wo. Da fühlt man sich als Normalbürger ziemlich klein (und wenn nicht bewusst, dann bestimmt unterbewusst!), ob man es wahrhaben will oder nicht.

Wir sind nun so weit, das jede (andere) mögliche Theorie (denn etwas anderes wird uns ja auch nicht geboten) als "Verschwörung" beschmutzt wird und man schnell als "Irre" abgestempelt wird. Lass dich nicht blenden und wenn dich dein Leben und deine Spezies / die Existenz interessieren, dann lass dir auch nicht von anderen Leuten einreden, das du dir zu viele Gedanke oder dergleichen machst, das ist ganz alleine deine Entscheidung. Und lieber investierst du deine Zeit in deine Bildung anstatt auf Partys mit viel Alkohol, die dir vlt für einen Moment ein euphorisches Gefühl übermitteln, aber deine innere Leere niemals füllen - wenn nicht sogar verschlechtern.

Wie gesagt, es gibt viele Theorien, ich empfehle dir, je weiter weg du von offiziellen Theorien der US gehst, desto besser! Aber sehr oft kannst du dir von denen einen Anhaltspunkt holen, denn Rest versuchen sie meistens zu vertuschen und das würde dich nur unnötig verwirren.

Ich finde es bemerkenswert das du dich für sowas interessierst. Würde mich gerne mit mehr so Menschen unterhalten, leider sind die meisten verblendet oder haben sonst irgendwelche "Probleme".

Alles Gute weiterhin und falls du mal neue Erkenntnisse hast, kannst dich gerne wieder melden :) LG

Kommentar von makavel ,

Hi, erst einmal vielen Dank für deine Antwort und willkommen im Forum :)

Du hast scheinbar mein Problem wirklich verstanden, denn viele gingen, wie du sagtest, davon aus, dass es die Spuren sind, die man auf diesem Planeten hinterlässt, die dem Leben einen Sinn geben. 

Ich habe letztlich doch eine Lösung für das Problem gefunden (falls es dich interessiert, kann ich es dir noch schreiben)

Leider muss ich dir jedoch in vielen Punkten widersprechen.

Zum einen kann die Theorie mit den Aliens in meinen Augen nicht stimmen.

Unser Sonnensystem besteht erst seit einer gewissen Zeit. Es hat 4-Milliarden Jahre gedauert bis Leben auf unserer Erde entstanden ist. Das lässt darauf schließen, dass es überall lange Zeit in Anspruch nimmt, bis Leben entsteht. Da ein Sonnensystem maximal  etwa 10-Milliarden Jahre existieren kann (Die Sonne kann keine Kernfusion betreiben und dehnt sich als Roter Riese aus und reißt damit alle Planeten mit in den ,,Tod"), glaube ich nicht, dass es Lebewesen gibt, die höher entwickelt sind als wir. 

Zum anderen sind andere Universen viel zu weit entfernt, sodass sich kein uns unbekanntes Lebewesen in unserer unmittelbaren Nähe befinden kann. (Tut mir Leid, ich bin begeistert von der Physik :D)

Ich kann nur teilweise zustimmen, dass wir unsere Fähigkeiten verlieren. Zum einen gilt das eher für die Bevölkerung der Industriestaaten (und auch innerhalb der Staaten kommt es auf die Region an, in der man lebt), zum anderen eignen wir uns auch neue Fähigkeiten an.

Telekinese kann und darf nicht funktionieren, das verbietet die Physik. Ich weiß nicht, woher du das hast, jedoch bezweifle ich sehr stark, dass das stimmt.

Zu der Sache mit dem Geld: Wir leben in einer Gesellschaft miteinander. Schon Aristoteles sprach vom ,,Homo politicus". Wir verrichten Arbeit zum Wohle der Gesellschaft. Aristoteles befürwortete die Sklaverei in Athen und damit war Geld weniger notwendig. Heutzutage dient das Geld als Ansporn, weil der Mensch grundsätzlich ein egoistisches Lebewesen ist (siehe Thomas Hobbes). Ohne Geld kann eine Gesellschaft nicht funktionieren, weil niemand bereit wäre zu arbeiten. Eine Alternative wäre der für mich ungerechte Kommunismus.

Innerer Frieden bedeutet für mich u.A. Sicherheit und Wohlbefinden, die ich ohne Geld definitiv nicht hätte.

Zu der Sache mit den Zeitschriften: Versuchst du damit zu implizieren, dass es der Wille des Staats ist, den Bürger so zu lenken? Dem muss ich deutlich widersprechen. Denn hierbei handelt es sich ganz klar um die Werbeindustrie, die das versucht. Die Gründe dafür sollten bekannt sein (Geld), jedoch kann man dem entgegenwirken, wenn man nachdenkt und sich nicht zu sehr beeinflussen lässt. Du hast jedoch recht, dass man es unterbewusst wirklich so wahrnimmt.

Und nein, irre bist du definitiv nicht. Mir kommt es jedoch so vor, als ob du selbst nicht genügend reflektiert und hinterfragt hast, ob denn diese ,,neuen" Theorien auch wirklich stimmen.

Zu der Sache mit den Partys: Vor allem die kurze Euphorie ist es, die mich in gewissen Situationen einfach glücklich erscheinen lässt. Ich merke aber selbst, dass das nicht ich bin, wenn ich z.B. viel trinke.

Du sprichst von der USA, als ob es eine Person wäre. Ein solch junger Staat hat doch überhaupt nicht die Möglichkeit viel zu vertuschen, oder doch? Zum anderen gab es so viele unterschiedliche Regierungen mit äußerst unterschiedlichen Kursen. Das wird häufig leider in keiner Weise berücksichtigt. 

Expertenantwort
von kami1a, Community-Experte für Medizin, 56

Hallo!

Generell versuche ich einfach Menschen glücklich zu machen, weil mir das gelingt.

Und schon haben wir einen Sinn und Du bist nicht nutzlos. Wollen wir nicht in die Philosophie ausweichen und auch die religiöse Betrachtungsweise außen vorlassen so ist der Sinn des Lebens die Erhaltung der Art.

Zu oft wird dabei vergessen dass man für ein Fortbestehen der eigenen Art immer auch andere Arten braucht und daran scheitert der Mensch offenbar.

Erstmals hat ein Lebewesen - der Mensch seit einigen Jahrzehnten - die Macht alles Leben inklusive dem eigenen auszulöschen und daran arbeitet er auch. Täglich sterben zig Tierarten. Der Mensch löscht die Festplatte der Natur und eine Kopie gibt es nicht.

Wer sich für Menschen, Tiere und oder Umwelt einsetzt kann nicht nutzlos sein

Ich wünsche Dir ein gutes und schönes Wochenende.

Antwort
von NichtZwei, 81

Es ist doch gut, dass du dir Gedanken machst, die meisten denken auch sowas, aber rufen dann die Mails ab oder schauen auf Facebook oder kaufen was Schickes. Aber das geht natuerlich nur bis zu einem bestimmtem Punkt, das Leiden will einfach nicht enden und deswegen befinden sich die meisten Menschen in einer Art stummer Verzweiflung. Lieber nicht darueber reden, wahrscheinlich habe ich nur das Problem. den anderen geht es gut. Es ist aber nicht so, die Menschen leiden alle!

Erstmal ist dein Leben nicht nutzlos, sondern dort draussen vor deinen Augen spielt sich etwas ab und du betrachtest es dir und schaust deine Kreationen an. Deine Gedanken haben das alles erschaffen, das ganze Universum besteht praktisch nur aus Gedanken! Wir erschaffen quasi pausenlos.

Da aber immer eine Zeit zwischen Gedanken und Manifestation liegt, sehen wir nicht direkt unser Schaffen. Im Traum dagegen siehst du sofort was du denkst, in der feinstofflichen Welt wird alles sofort erschaffen. Das nur als Hinweis.

Das du nicht mehr so unbeschwert leben kannst wie als Kind damals, liegt einfach daran, dass du durch dein Ego, deine Stimme im Kopf, nun beherrscht wirst ohne es zu merken, denn du denkst natuerlich, du denkst das alles, was nicht stimmt, aber es hat dir ja auch noch keiner erzaehlt.

Sehe das Leben mehr als Spiel, ja, nichts Ernstes, ein grosses Spiel wie die Sims auf universeller Ebene, oder meinetwegen WoW, das ist dasselbe.

Du bist nun der Spieler in diesem Spiel was du Leben nennst und denkst du bist eine Figur, die voellig unabhaengig handeln und agieren kann. Du weisst selbser, dass das nur Programmierung ist und genauso sind wir Menschen programmiert. Wir denken, wir sind dieser Koerper, unsere Gedanken oder Gehirn.

Aber in Wirklichkeit bist du der, der am Computer sitzt und die Figur lenkt, hast dich aber mit der Figur identifiziert, so sehr, dass du nun ungluecklich bist, weil die DInge nicht so laufen, wie du  es gerne haettest. Egal was du machst, es wird nicht so wie du willst und die Stimme im Kopf nervt zusaetzlich.

Also will ich dich darauf hinwiesen, dass du viel mehr bist, als du glaubst und das du ewig leben wirst, ob du es glaubst oder nicht. Die Figur im Spiel denkt immer, sie ist gleich tot, aber du weisst, du kannst sie wieder auferstehen lassen, es ist nur ein Spiel.

Du hast die goetlliche Essenz in dir, ohne in Religion abdriften zu wollen, du bist der Erschaffer deines Lebens, aber auf eine universelle Art, nicht eine persoenliche. Deine Person ist nur eine Einbildung fuer dein Leben.

Alles vergeht im Universum, ohne Ausnahme, doch Du bist das Einzige was immer komplett ist und nicht zum Universum dazugehoert, du hast  das Universum erschaffen! Du kannst dich jetzt im Moment bloss nicht daran erinnern.

Suche weiter, du bist auf den richtigen Weg, Dich selbst zu erkennen.

Viel Erfolg!

Antwort
von Wolfnight, 71

Gedanken dieser Art kenne ich sehr gut. Ich bin zu einem Entschluss gekommen. Das Leben an sich hat keinen Sinn. Aber jedes einzelne Leben hat einen Sinn. Schon allein die Existenz von jedem von uns beeinflusst die Welt auf eine einzigartige Weise. Jedes gesprochene Wort, jede unserer Handlungen setzt etwas in Bewegung. Hier ein kleines Beispiel. Jemand hatte einen wirklich miesen Tag. Nehmen wir an, er hatte mit vielen rücksichtslosen Menschen zu tun gehabt. Dann triffst du diese Person zufällig auf der Straße und lächelst ihr freundlich zu. Oder du hälst die Tür des Buses auf, wenn sie gerade dabei wäre, ihn zu versäumen. Keine große Sache, meinst du jetzt vielleicht. Aber denk doch mal weiter. Du hast möglicherweise gerade die Einstellung eines Menschen verändert. Vielleicht denkt er sich in dem Moment, dass doch nicht alle so rücksichtslos sind. Und dann wird er dem nächsten auch die Tür aufhalten. Eine Kettenreaktion, ein Stein, der von dir ins Rollen gebracht wurde. Das nennt sich der Butterfly-Effect. Solche kleinen Situationen passieren tagtäglich. Jeder Mensch auf diesem Planeten ist wichtig. Ich habe das Gefühl, wir alle sind für irgendeine Aufgabe bestimmt. So eine Aufgabe scheint für die Gesamtanzahl von Menschen nicht von Bedeutung zu sein, doch das stimmt nicht. Gemeinsam kann sich die Menschheit weiterentwickeln. Man kann entscheiden, ob man herausfinden will, aus was sie besteht, also bewusst etwas auf der Welt verändern oder nicht.

Hier ist noch ein Video zum Butterfly-Effect.

Kommentar von unintelligente ,

Mit Verlaub, aber ich habe selten so eine S**eisse gelesen.

Kommentar von Wolfnight ,

Was genau gefällt dir denn daran nicht? Wenn du mit mir disskutieren möchtest, musst du mir schon mehr Infos geben ^^

Antwort
von Imago8, 77

Warum sollte etwas wertlos/nutzlos sein, nur weil es endlich ist? Ist nicht genau das, was z.B. die Freude so wertvoll macht? Wenn sie nicht vorbei gehen würde, wäre sie wertlos, nichts besonderes und bei weitem nicht so schön.

Deine Sichtweise kommt mir so vor, als wenn du von außen auf dein Leben schaust und es dir als eine Gerade vorstellst. Am Anfang die Geburt, am Ende der Tod. Und dazwischen das "Leben". Hm. Das ist bei den meisten Menschen so. Man könnte sich auch ein Netz vorstellen, in dem man sich immer mehr und feiner mit der Welt verknüpft. Oder einen Raum: man weitet sich, wird tiefer, durchdringt seine Umwelt immer mehr, je mehr Erfahrungen man macht...

Warum Fortpflanzung? Damit er weitergeht, der Kreislauf aus Werden und Vergehen. Nur was vergeht, kann auch werden. Wenn es kein Ende gibt, gibt es keinen Anfang. Was nicht vergeht, das wächst nicht, verändert sich nicht. Was nicht sterben kann, das kann nicht leben. Fragst du nach dem Sinn, dann gibt es Antworten soviele wie es Sterne gibt.

Ich glaube, alles was wir haben ist der Augenblick, die Gegenwart das Jetzt. Wichtig kann doch nur sein, was sich in diesem Moment abspielt. Alle Vorstellungen von einem Leben können nur lächerlich sein, weil sie nie an das heranreichen, was sich wirklich abspielt. Die Frage ist: wie willst du es sehen? Willst du es überhaupt sehen?

In dem Moment, in dem du dir vorstellst, wie du auf dein kleines Leben zurückblickst und es nutzlos findest, verpasst du etwas. Z.B. die Möglichkeit im Moment mit deinen Sinnen etwas wahrzunehmen, etwas zu genießen, etwas zu erfahren, etwas zu fühlen usw.

Es gibt viele Menschen, die ihr Leben ständig von außen betrachten. Was sie dabei übersehen: sich selbst!

Dein Leben ist nicht das, was du dir darunter vorstellst. Dein Leben ist viel reicher, viel voller, als du annimmst. Du denkst, der Wert deines Lebens oder gar das Leben anderer ist davon abhängig, wie du es beurteilst? Irrtum. Das zu denken, ist wie eine Ohrfeige, die du dir selber gibst.

Was du machen kannst: höre auf dich mit Beweisen für die Sinnlosigkeit der Existenz zu füttern und öffne dich für die Welt, füttere deine Sinne, nimm wahr was in dir und da draußen passiert, nimm deine Gefühle und Gedanken ernst, weine deine Tränen und danach lache über das alles...

Alles Gute!

Antwort
von Maimaier, 45

Geht es wirklich nur um Gefühle, um das Glücklichsein? Hat nicht jedes Gefühl (auch Schmerz, Wut usw.) seine Aufgabe im Leben?

Wer sich eine Droge spritzt wird glücklich, aber das ergibt keinen Sinn, endet.

Eine Mutter freut sich, wenn sie ihr neugeborenes Kind in den Armen hält. Das ergibt Sinn, denn so geht es weiter, ewig.

Es kann auch glücklich machen, zu essen wenn man hungrig ist, zu schlafen wenn man müde ist usw. Auch das gibt Sinn.

Jeder Grashalm stirbt irgendwann, aber es gibt auch immer neue Grashalme, es endet nie. Und jeder Grashalm ist gut, egal wie groß oder klein oder wie viele Nachkommen er hat. Denn alles Leben sitzt in einem Boot.

Antwort
von Haldor, 31

Das sind Gedanken des Weltschmerzes, der Trauer, dass die Welt und die menschliche Existenz so ist, wie sie ist. Hinter deinen grüblerischen Gedanken könnte eine Depression stecken. Nimm einmal Johanniskraut, hochdosiert (1000 mg) – im Supermarkt zu bekommen – und teste eine Weile, ob dein Grübeln aufhört.

Wenn nicht, dann halte dir vor Augen:

was du schilderst, ist die Tragik der menschlichen Existenz, mit der jeder Mensch fertig werden muss; allerdings eine Tragik, die nur aus einer bestimmten Sicht so erscheint, aus der Sicht der „Eigentlichkeit“. Wenn du z.B. Schopenhauers „Die Welt als Wille und Vorstellung“, Bde 3 und 4 liest, dann weißt du, was es heißt, die Dinge grundsätzlich und „eigentlich“ zu betrachten; dann wird dir die Welt und das Leben zur Hölle. Doch niemand zwingt dich, die Dinge so zu sehen. Das Leben hat auch unbedingt seine schönen und angenehmen Seiten. Die kannst du ja betonen und das Tragische verkleinern und vernachlässigen.

Niemand kann dir auch bestätigen, dass alles, was man hier auf Erden tut und erreicht, völlig sinn- und zwecklos ist, dass überhaupt deine Existenz überflüssig und ohne jeden Sinn ist. Gewisse Fragen, z.B. über Gott, Ewigkeit, Sinn des Lebens, Unsterblichkeit der Seele, kann der Mensch nicht schlüssig beantworten, weil sein Verstand nur so „geeicht“ ist, das er allein über das sinnlich Erfahrbare etwas aussagen kann; das Übersinnliche (die eben genannten Fragen) ist ihm, d.h. jedem, verschlossen, also auch die Frage, was das Leben für einen Sinn hat.

Deshalb sind Feststellungen, das Leben habe keinen Sinn, reine
Spekulation. Das Leben kann sehr wohl einen Sinn haben, nur wir können ihn – aufgrund der Unzulänglichkeit unseres
Verstandes – nicht erkennen, geschweige denn erklären. Da wir aber eine Vernunft mitbekommen haben, ist es sehr wohl möglich, uns durch Gedankenarbeit dem Sinn des Lebens anzunähern. Warum haben wir die Vernunft mitbekommen und die Tiere nicht? Diese Absicht kann für mich nur lauten, wir sollen mit Hilfe dieser Vernunft uns um eine Antwort bemühen, was der Sinn des Lebens sein könnte. Dabei können die großen Philosophen helfen, eventuell auch die Religionen, aber nur, wenn ihre Repräsentanten bereit sind zuzugeben, dass die Glaubensgewissheiten der betr. Religion eben keine echten (d.h. schlüssig bewiesenen) Gewissheiten sind.

Antwort
von moussaxXx, 78

Ich habe dazu ein eine etwas komplexe meinung aber ich versuche mal es auf den Punkt zu bringen.

Das was Menschen normalerweise dazu bringt nach Glück, Anerkennung, ruhm und vor allem MACHT zu streben sind ihre Urinstingte die uns mit Endorphinen o.ä belohnen wenn wir etwas richtig machen(wie z.B etwas Leckeres Essen).

Dieses System ist allerdings nur ein Teil unser Biologie und beruhen nicht auf Logik oder Verstand.  Wenn wir allerdings versuchen nach Logik und Verstand zu Handeln, erkennt man dass man nichts tun kann.

Da also Logik und Verstand so Sinnlos sind wie unsere Instinkte und emotionen kann man also nichts anderes tun als....als....                                                                                Tja ab da weiß ich auch nicht weiter, wir sind wohl einfach nur Tiere also kannst du genau so gut einfach deinen Instingten Folgen und Dein Leben leben.


Antwort
von djNightgroove, 77

Früher nannte man das Melancholie, was du hast, und es war eine anerkannte Krankheit. Heutzutage versucht man mit Pillen dagegen anzugehen, wenn es zu schwer wird. Du machst dir über vieles Gedanken und siehst vieles klarer als andere, das wird von selbst nicht aufhören. Wenn du gerne andere glücklich machst, versuche dich darauf zu konzentrieren, mit einer ehrenamtlichen Tätigkeit zum Beispiel. So kannst du ein wenig mehr Glück und Freude in die Welt bringen und das ist doch auch schon etwas wert :)

Kommentar von makavel ,

Hi, danke für deine Antwort.

Ich würde mich nicht als ein melancholischer Mensch bezeichnen, weil ich durchaus Freude verspüre. Nur habe ich immer mal wieder sehr traurige Phasen, vor allem dann, wenn ich Zeit zum Nachdenken habe. Ich bin deshalb lieber mit Dingen beschäftigt, um mich nicht dauernd mit solchen Dingen zu beschäftigen :D

Antwort
von MrRomanticGuy, 15

Mir geht's leider auch so, aber nur wenn mir Langweilig ist. Betrachte das Leben als einmalig. Es gibt viele schöne Dinge darin wie Musik, Computerspiele, Sport, Kunst,Humor etc. Veränderungen sind nicht nur schlecht. Veränderung bedeutet auch Fortschritt. Wir haben tolles Essen jederzeit verfügbar, Internet, Heizung, etc.
Sammle in Deinem Leben Eindrücke die Dir gefallen und Spaß machen. Sterben tut man am Ende eh darum braucht man sich keine Sorgen zu machen. Der Wunsch nach einem schnellen Sterben kommt nur wenn man unglücklich ist oder Erleuchtet.

Expertenantwort
von dadamat, Community-Experte für Medizin, 37

Der Mensch ist nicht nur nutzlos, er schadet sogar der Natur.

Antwort
von Todoloo, 85

Tuh einfach dass was DICH glücklich macht.Rede mit deine Eltern darüber dass du versucht gut in der Schule zu sein nur wegen denen und dass dich das nicht besonders glücklich macht!Die können dir bestimmt noch ein paar Ratschläge geben!

Antwort
von Virginia47, 34

Nein. 

Du hinterlässt Spuren in deinem Leben. Und andere werden sich gern an dich erinnern. Zumal du andere Menschen glücklich machen willst. 

Und das sollte auch eine Befriedigung und ein Glücksgefühl für dich darstellen. Denn du machst damit mehr als manch anderer. 

Du musst auch nicht berühmt werden, dass sich andere Leute an dich erinnern. Es gibt sicher genügend Leute, die dich zu schätzen wissen. 

Und deshalb denke ich, dass du ein sehr erfülltes Leben hast. 

Dass du dir jetzt mehr Gedanken machst, hängt wohl auch damit zusammen, dass ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Sieh ihn als Herausforderung. 

Antwort
von waermebildcam, 30

Der Sinn des Lebens muss jeder für sich selber finden... die Existenz seiner selbst kann kein Wissenschaftler beweisen, begründen oder sonst irgendwie widerlegen, etc.

Für mich ist der Sinn des Lebens mit guten Freunden schöne Momente zu haben, möglichst das Leben genießen zu können und möglichst viel lachen zu können. Also als Schlüsselwörter: Freude, Freunde, Lachen, schöne Momente

Antwort
von erikology, 38

Man weiß nicht, ob es einen Sinn gibt. Manche glauben daran - andere nicht. Letztlich bleibt es uns selbst überlassen, etwas daraus zu machen.

Antwort
von Schnabelpferd, 70

Hey :)
Ich denke auch schon von klein auf über diese Frage(n) nach. Ich finde, es ist ein sehr schwieriges und komplexes Thema, welches mich selbst auch hin und wieder ein bißchen deprimiert. Ich selbst habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wer oder was für unsere Existenz verantwortlich ist und uns das Leben und diese Welt 'geschenkt' hat, vorallem da ich nicht an "Gott" oder generell Religion glaube. Ich gebe dir den Tipp, dein Leben einfach auf dich zukommen zu lassen und dir nicht zu sehr den Kopf über dieses Thema zu zerbrechen. Glaub mir, es bringt nichts. Ich denke, um auf deine eigentliche Frage einzugehen zitiere ich an dieser Stelle nun einfach mal Casper: "Der Sinn des Lebens ist Leben - Das war's!"

Kommentar von makavel ,

Hi, danke für deine Antwort:)

Wie gesagt, ich versuche wirklich dem Thema aus dem Weg zu gehen, nur muss ich vor allem in letzter Zeit häufig darüber nachdenken. Das klingt vielleicht ein wenig paradox, aber ich muss vor allem dann daran denken, wenn/nachdem ich glücklich bin (z.B. wenn ich etwas mit Freunden unternehme), weil es mich sehr deprimiert, wenn ein schönes Ereignis einfach ein Ende nimmt und nur die Erinnerung bleibt. Naja und dann setze ich meistens den Gedankengang fort und muss über so etwas nachdenken.

Kommentar von Schnabelpferd ,

Ja, in Etwa genauso geht es mir auch. Besonders wenn ich (unglücklich) verliebt bin, dann stelle ich mir häufig Fragen darüber, wieso sowas gerade mir passiert, wer oder was dahinter steckt, mit welcher Wahrscheinlichkeit sowas passiert... Das nur die Erinnerung bleibt ist traurig, aber leider der Werdegang des Lebens :/

Antwort
von nowka20, 26

da hilft nur erkenntnis
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---der sinn des lebens liegt im lernen an dem, was dir die erde geben kann.
wenn der mensch seinen physischen körper abgelegt hat (tod), geht er in seine geistige heimat wieder zurück, um dort dasjenige, mit dem er auf der erde bekanntgemacht wurde, zu verarbeiten. gibt es wieder neues für ihn zu lernen, wird er auf der erde wiedergeboren. der mensch ist auf der erde, um folgendes zu lernen, oder sich weiter zu vervollkommnen in:
---liebe
.
---freiheit
.
---mitgefühl mit allen irdischen wesenheiten
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---gedächtnisschulung
.
---moralschulung
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---ethikschulung
.
---durchhaltevermögen trainieren
.
--kennenlernen des schönen, guten und wahren und deren gegenteile
.
---erkennen naturgegebener rhythmen und deren kraft auf den menschen
.
---erkennen kosmischer rhythmen und deren kraft auf den menschen
.
---erfinden von eigenen rhythmen, um sich von der natur und dem kosmos zu emanzipieren
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.
---hake doch mal ab, was du schon alles erreicht hast.
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ich habe mich mit diesem text schon oft wiederholt, aber es tauchen immer wieder neue frager auf. und auch die haben ein anrecht auf eine gute antwort.

Antwort
von comhb3mpqy, 14

Ich bin Christ. Ich glaube an ein Leben nach dem Tod. Es gibt viele Menschen, die der Meinung sind, dass Gott dem Leben Sinn gibt. Wenn Du Berichte darüber sehen möchtest, dann kannst Du ja mal auf den Link gehen, den ich in die Kommentare stelle.

Wenn Du Gründe haben möchtest, um an Gott zu glauben, dann kannst Du mich z. B.  fragen oder auf mein Profil gehen, dort findet man Gründe.

Antwort
von black1992, 4

Weiste was mich motiviert und deswegen sag ich man sollte sich Ziele setzten!

Ich hab das heißeste und süßeste Girl der Welt an meiner Seite mein Ziel ist es ihr ein so schönes Leben wie möglich zu machen ich will sie einfach glücklich machen das ist meine Motivation und ich denke mir immer wen du schon ("das Glück hast zu leben") /lebst

Dann mach was draus und leb so wie du dich am besten fühlst und hab einfach fun klar das Leben ist nicht nur spas Arbeit ect. Aber Arbeit kann auch spas machen ich bin ein Mensch der auch mit 70 noch arbeiten will wen es mir noch dementsprechend geht und mich nicht zur Ruhe setzen will weil ich es erbärmlich finde ein Mensch braucht Arbeit sonst verkümmert er ich brauch nur mein Opa anschauen ... Kuck dir die Gebäude die Pyramiden alte lTempel an ect. Der Mensch hat viele schlechte Seiten aber der Mensch kann großartiges erschaffen wen er sein Leben der "guten" Seite widmet ... Klar hat das alles keinen Sinn und irgendwann wird die Sonne zur supernova und die Erde gibt's eh nicht mehr aber vl. Haben wir bis dahin Umwelt Probleme gelöst und vl. Sind wir in der Lage auf einen anderen Planeten um zusiedeln (like interstellar) wissen wir alles nicht wir werden es auch in unserem Leben nicht erfahren aber mach dir kein Stress mach dir nicht zu viele Gedanken sei glücklich das Leben bietet so viele Überraschungen auch  wen manches echt scheise sein kann ... Ich weis genau wie du dich fühlst und diese Frage hab ich mir so oft gestellt bis ich es aufgegeben habe darüber nachzudenken so von wegen "warum gibt es nicht einfach nur nichts also warum gibt es überhaupt etwas warum gibt es uns gibt es Gott usw... Alles interessante aber komplett unwichtige Fragen du wurdest nunmal geboren und klar es könnten sich auch alles von der Brücke stürzen es wär scheis egal aber wen man schon lebt warum nicht genießen dikka ?

Antwort
von feetz42, 65

Hallo, da sage ich einfach mal ja dazu das die Existenz nuntzlos ist.

Ich finde selber keinen Sinn darin wofür wir überhaubt leben.

Man wird geboren, wächst auf, mus dann das Elend auf dieser Welt erleben schufftet sich kaput und man muß dann ins Gras beißen.

Somit habe ich auch noch nicht den Sinn des Lebens gefunden....

Und das geht auf dieser Erde nun schon seit Millionen von Jahren so.

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