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Ist telefonieren in der Badewanne gefährlich?

gefragt von Peterle am 01.10.2007 um 20:07 Uhr

Meine Freundin behauptet das. Sie sagt, wenn mir das Telefon ins Wasser fällt, bin ich tot. Stimmt das?


Reply


Hunley
beantwortet von Hunley am 1. Oktober 2007 20:16
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Keine Angst, ein Telefon wird mit ganz schwachem Strom betrieben (sofern es ein schnurgebundenes ist). Beim Schnurlosen ist es eh kein Problem, sind ja nur Batterien drin. Aber mit großer Wahrscheinlichkeit ist dann das Telefon tot...
Aber vorsicht bei allen anderen Elektrogeräten.


andreas48
beantwortet von andreas48 am 1. Oktober 2007 20:13
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bei einem Mobilteil von einem schnurlosen Telefon biste nicht tot..garantiert nicht..eher das Mobilteil, weil es einen unreparablen Feuchtigkeitsschaden erlitten hat..ansonsten gilt immer die Grundregel, dass bestimmte Sachen, die Strom verbrauchen nicht in der Nähe von Wasser als leitendem Medium stehen und benutzt werden sollen

Kommentar von E08fbba8afbbc36a76fecfe62db3e1d8smallexpertin am 1. Oktober 2007 20:15

stimmt... nur die Geräte die direkt mit der Steckdose in Verbindung sind, sind tödlich!!!


Szintilator
beantwortet von Szintilator am 1. Oktober 2007 21:24
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Es stimmt nicht, auf dem normalen, schnurgebundenen Telefon sind ca. 60V Spannung drauf, da passiert noch nichts, wenn es ins Wasser fällt, nur das Gerät sagt dann nichts mehr!

Kommentar von D283a4923cc6e520e7d9f5b9de51a275smallEinzel Kämpfer am 2. Oktober 2007 00:48

Schon ausprobiert? 60V reichen locker zum sterben.

Kommentar von 5d45023d3e5d9393f73d0d9d4e0e38a9small Joger am 2. Oktober 2007 07:29

Völliger Quatsch. Die Stromstärke ist wichtig, nicht die Spannung. z.B. bei einem Schraubendreher mit Prüflampe kommt man mit 230 Volt in Berührung, es fließen aber nur 0,5 bis 1 mA wegen des eingebauten Begrenzungswiderstandes. Der Körper hält etwa 30 bis 40 mA aus, dieser Strom wird nur durch den Hautwiderstand begrenzt. Die VDE-Gesetze lassen im Bad nur einen 30 mA-FI-Schutzschalter zu, das hat schon seine Gründe. Also könnte auch eine Batterie tödlich sein, sofern man den Hautwiderstand umgeht. Zum Telefon: Jedes schnurgebundene Telefon läuft nur mit 65 Volt (100 Volt bei ISDN). Das entspricht bei einem feuchten Hautwiderstand von ca. 10 kOhm = 6 bis 10 mA. Also kribbelt es nur, ähnlich wie beim Lecken an einer 9-Volt-Batterie. Schnurlose Telefone laufen eh' nur mit Batterie- oder Akkubetrieb. Zum Vergleich: Ein Defibrillator oder ein Elektroschocker funktionieren mit 5.000 bis 100.000 Volt, ein Weidezaun-Generator mit ca. 10.000 Volt. Und alles ist nicht gefährlich, nur unangenehm.

Kommentar von ralfkohl am 2. Oktober 2007 11:42

@ alle: habe während der Lehre vor x Jahren gelernt, dass bei alten Telefonen (mit mechanischer Klingel) bis zu 155 Vss also 155 Volt Spitze-Spitze anliegen können. Gibts das heute noch? Z. B eine 12 Jahre alte NSt.-Anlage produziert noch so ähnliche Spannungen.

Kommentar von 5d45023d3e5d9393f73d0d9d4e0e38a9small Joger am 2. Oktober 2007 20:57

Diese Spannungs-Spitzen werden nur während des Klingelns erreicht, es ist aber recht unwahrscheinlich, dass es in dem Moment klingelt, während es im Wasser liegt.


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